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    Aktuelles Videoupdate 16.03.2020


    #2
    Ich habe einen Fondsparplan bei meiner Bank gemacht und kaufe entsprechend jeden Monat automatisch. Wird da der illusorische Preis zu Grunde gelegt oder der NAV ?

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    • Dirk Müller
      Dirk Müller kommentierte
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      Wenn das kein Dauerauftrag ist jeden Monat "über die Börse" zu kaufen, sondern wie meist bei Banken üblich "von der Fondsgesellschaft" dann wird der offizielle NAV zu Gurnde gelegt, allerdings kommt da dann meist noch der Ausgabeaufschlag der Bank von meist 2-4% drauf (den bekommt die Bank, nicht wir und die Bank legt den auch fest).

    #3
    Besten Dank für die ehrlichen Worte. Diese Transparenz ist es, was der Anleger verdient hat, der sein sauer verdientes Geld jemandem anvertraut. Und da sind die Regeln des Fonds, die hier konsequent verfolgt werden. Total konsequent. Sie haben sich nicht beirren lassen in der Phase, wo die Märke nach oben gelaufen sind und der Fonds 0,00% Wertentwicklung hatte; das war sicher nicht einfach. Jetzt zahlt sich das bisher aus; super gemacht! Tolle Strategie. Jetzt fahren wir die Erträge ein, auf die wir in der steigenden Marktphase verzichtet haben. Warum? Weil die Herren Fondslenker sehen, was da draußen passiert. Und das tut gut, dass es im Team Personen gibt, die noch klar denken können, die den kurzfristigen Erfolg und die kurzfristigen Provisionen nicht nötig haben. Vielleicht auch, weil sie den Menschen da draußen was Gutes tun wollen. Weil sie nicht nur an einer WIN-Situation für sich interessiert sind sondern an einer WIN-WIN-Situation für alle. Denn Geld verdienen müssen alle; das sollte klar sein. Und wenn die Strategie irgendwann an eine Grenze kommt, da sich das bisherige System ändert, dann sind wir zumindest durch diese Worte von Dirk Müller auf dieses Risiko hingewiesen worden. Ob wir es eingehen wollen müssen wir dann selber beurteilen. Dafür möchte ich mich bedanken. Ich fühle mich hier gut aufgehoben. Ich habe immer gedacht, ja sind die denn alle irre geworden da draußen in dem Casino. Und auf einmal schwamm da eine Arche im noch seichten Wasser. Und wer dieses weltweite Schuldenbabel und den Casino-Kapitalismus (H.-W. Sinn) da draußen sieht mit den ganzen Liquiditäts-Schirmen der kann eigentlich nur diese Arche betreten und sich ein wenig beruhigter zu Boden sinken lassen.
    In der volkswirtschaftlichen Theorie gibt es die sog. Quantitätstheorie nach Irvin Fisher. Nach dieser Theorie wird die Geldmenge immer in einem Gleichgewicht mit der Gütermenge bleiben. Das muss ja auch so sein, da das Geld eigentlich nur als Tauschmittel für Güter dient. Dieses Verhältnis gleicht sich immer durch das Preisniveau aus. Steigt die Geldmenge aber stärker als die Gütermenge, so kann das nur zu einer Inflation führen. Von daher birgt für mich die aktuelle Lage eine weitere Gefahr, wenn die Gütermenge durch eine anstehende Rezession stark fallen sollte aber die Rettungsschirme Liquiditätsblasen erzeugen, hat dies das Zeug zu einer großen Inflation. Wie schätzen Sie diese Gefahr ein Herr Müller?
    Bleiben Sie gesund und Grüße ans Fonds-Team!

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    • Dirk Müller
      Dirk Müller kommentierte
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      Herzlichen Dank für die wirklich schönen und motivierednen Worte, das tut nach einem solchen Tag und den letzten Wochen wahrlich gut und motiviert. Bezüglich der Schlussfrage : Das ist exakt meine Erwartungshaltung und Grundüberlegung für den Fonds. Deflationärer Schock (erleben wir gerade) - in dem die Masse ihre Sachwerte verramschen MUSS um liquide zu bleiben, dagegen die Druckerpresse der notenbanken , deren Geldsegen aber nur wenigen mit direktem Zugang zur Verfügung steht, der dann zur Preisexplosion führt, wenn der Tiefpunkt erreicht ist und die wenigen mit Zugang zu Notenbankgeld die am Boden liegenden Assets zu Spottpreisen einsammeln. Die Mass verliert ERST ihre Sachwerte und DANN ihr Geld. So war es immer. Genau auf dieses Szenario ist der Fonds eingestellt. Ich habe das bei der Fondsauflage den "Geysir-Effekt" genannt. Erst kollabiert die Blase in sich selbst um dann in die Höhe zu schiessen.

    #4
    Auch von meiner Seite aus an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön. Ich bin seit 2016 in Ihrem Fond dabei und habe dabei viel gelernt bzw. die Transparenz immer sehr zu schätzen gewusst. Danke für Ihre gute Arbeit, Herr Müller (und natürlich die des gesamten Teams) und nachbarschaftliche Grüße herüber nach R.

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    • Dirk Müller
      Dirk Müller kommentierte
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      Herzlichen Dank !! Und grüße zurück in unsere schöne Region :-) Der Geneinsinn hier wird in dieser Phase über vieles helfen...

    #5
    Jetzt hab ich auch mal ein paar kurze Fragen.

    Wird der NAV einmal oder zweimal am Tag berechnet?
    Hatte irgendwie mal im Kopf das der morgends und abends berechnet wird, aber wenn ich das richtig sehe ... ist das nur abends (gegen 21 Uhr?)

    Nachdem ich heute gesehen hab wie die Fondanteile an den Börsen gehandelt werden, hab ich jetzt das erste mal direkt über die "Fondgesellschaft" meine Order rausgegeben.
    Wann werden denn die Order denn Verrechnet?
    Fällt das immer mit einer neuen NAV Berechnung zusammen?

    Grüße vom Physiker

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    • Dirk Müller
      Dirk Müller kommentierte
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      Der NAV wird nur einmal am Tag berechnet.Die Berechnung findet beispielsweise am Dienstag im Laufe des Tages rückwirkend für den Montag statt, weil ja erst in der Nacht von Montag auf Dienstag die letzten Kurse feststehen und dann auch noch eventuell die Devisenkurse für die Auslandsaktienumrechnung vorliegen müssen. Wir bekommen den NAV für den Montag dann im Laufe des Dienstagmittta/Nachmittag und dann wird der überall (auch hier bei uns auf der Seite) bekannt gegeben. Wer am Montag bis zu einer bestimmten Uhrzeit (ich glaube 16:00 Eingang der Orders bei der Fondsgesellschaft) gekauft oder verkauft hat, wird dann zu diesem NAV (Nett Asset Value - Nettowert aller Anlagegegenstände im Fonds) abgerechnet

    #6
    Ich freue mich sehr für Herrn Müller und das gesamte Fondsteam, die seit Jahren kämpfen. Sie haben den Erfolg verdient und natürlich auch das Schmerzensgeld für die Leidenszeit . Letzten Endes hoffe ich sehr, dass Ihnen keine Steine in den Weg gelegt werden von Gesetzes wegen.
    Ich finde es super, dass Sie uns über den fairen und den gerade tatsächlichen Preis informieren, um auch zukünftige Interessenten davor zu schützen, ihr schwer verdientes Geld zu überteuerten Preisen zu investieren.
    Witzigerweise habe ich bereits seit Jahren im Freundeskreis von dem Fonds berichtet. Jetzt fragen die Freunde, wieviel ich verloren hätte. Ich sagte: "Nichts". Und auf einmal wächst ein großes Interesse, was das denn für ein Fonds sei. Also ein "Chapeau" von mir. Solche Menschen braucht das Land.

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    • Dirk Müller
      Dirk Müller kommentierte
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      Vielen herzlichen Dank, habe ich mit Freude gelesen :-)

    #7
    Sehr geehrter Herr Müller,

    vielen Dank für dieses Video. Und ein ganz großes Lob dafür, finanzwirtschaftliches Wissen und das Verständnis für Gesamtzusammenhänge über diesen Fonds "zu leben". Allerhöchsten Respekt! Wer die Finanzwelt da draußen kennt, und auch täglich miterleben muss, wie vermeintliche Finanzexperten ihre Inkompetenz zum besten geben, kann nachempfinden, gegen welche Windmühlen sie vermutlich seit Jahren ankämpfen.

    Viele Fragen gehen in die Richtung, das passiert eigentlich, wenn die Märkte fallen, wie genau funktioniert dann die Absicherung. Kurz: die gesunkenen Wertpapierkurse werden durch eine Cash-Flow Zahlung der/des Futures-Partner/s größtenteils "ausgeglichen". Mit dem Cash-In wird "größtenteils" billig nachgekauft bzw. neue Papiere erworben, so dass im Allgmeinen kein großer Kassenbestand gehalten wird. Ich hoffe, dass richtig zusammengefasst zu haben.

    Was aber passiert genau bei steigenden Märkten? Bei steigenden Kursen ist der Fonds ja verpflichtet, Cash auszuzahlen. Wie wird das bewerkstelligt? Gesetzt den Fall, dass der Kassenbestand wirklich auf Minimum gefahren wird, kann dies ja vornehmlich nur über Wertpapier-Verkäufe geschehen (und natürlich immer über neue Fondsgelder, aber das ist ja nicht plan-/steuerbar). Ist das so? Und wie genau funktioniert das? Werden vorher "zu verkaufende" Papiere festgelegt? Immerhin muss ja - so nehme ich an - der Absicherungspartner sofort bedient werden, oder? ich gehe davon aus, dass es sowas wie ein Margin-Konto gibt, wo täglich rein- und rausgebucht wird, oder?

    Ganz lieben Dank für ihre Rückmeldung im Voraus.

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    • Dirk Müller
      Dirk Müller kommentierte
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      Herzlichen Dank, für den Zuspruch, das motiviert gerade an Tagen wie heute ist das sehr gerne genommen ;-). Ja, es wird ein Marginkonto geführt das abends abgerechnet wird. Bei stark steigenden Märkten müssen wir, wenn der Mittelzufluss nicht ausreicht Aktien verkaufen. Das ist aber nicht ungewöhnlich und im Gegenteil ganz hilfreich. Denn da wir in der Regel versuchen die Gewichtung der Aktien konstant zu halten (hat mehrere Gründe) verkaufen wir Aktien von jenen Unternehmen, bei denen wir ein Übergwicht haben. Und das sind dann natürlich jene Unternehmen, deren Aktien zuletzt am meisten gestiegen sind, die wir sehr tief gekauft haben und nun mit Gewinn verkaufen. Wir kaufen zu erste jene, die am meisten gefallen sind....das ist ein schöner Zusatzeffekt.

    #8
    Hallo Fondsteam,

    ich habe eine Frage zum Verbot von Leerverkäufen. Inwiefern wirkt sich ein solches Verbot auf den Fonds aus? Vielen Dank im voraus!

    Beste Grüße

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    • Dirk Müller
      Dirk Müller kommentierte
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      Nach aktueller Definition gar nicht, da wir keine Leerverkäufe (Verkauf von Aktien die man nicht hat, sondern sich leiht) grundsätzlich nicht machen und wir haben in unserem Fonds (Besonderheit im Markt!) explizit sogar ausgeschlossen, dass unsere Aktien an Leerverkäufer verliehen werden dürfen. Die Future-Geschäfte haben damit nichts zu tun.

    • SaftyFirst
      SaftyFirst kommentierte
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      Vielen Dank für die schnelle Information! Dann kann ich ja beruhigt nachkaufen. ;-)

    #9
    Guten Tag an alle!

    Vielen Dank für Ihre tollen Videos und Ihre ehrliche Art und Aussagen! In der Zeit wo Politiker Phrasen-Bingo spielen tut es gut jemanden zu hören, der Klartext spricht!

    Ich konnte bis jetzt nur einen kleinen vierstelligen Betrag ansparen. Mein Ziel ist es nach diesem gesamten Corona-Chaos nicht alles verloren zu haben und ich würde gerne in Ihren Fonds investieren.
    Sie verwenden jedoch häufig die Phrase mit "in die laufenden Kettensäge fassen", wo ich nicht verstehe ob es sich jetzt um Ihren Fonds handelt, oder ob Sie in diesem Moment andere Investitionsmöglichkeiten (ETF, Aktien, etc.) meinen.

    Ich möchte Sie nicht in die Verlegenheit von Kaufempfehlungen bringen. Ich bin jedoch so unerfahren dass ich nicht verstehe wie ich mich z. Zt. verhalten soll.

    Mit freundlichen Grüßen und machen Sie weiter so!

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