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    #16
    Hallo, brauche mal einen Rat.
    Ich bin Short gegangen und bereue das gerade.
    Eigentlich hätten die Kurse die Tage mehrmals tiefer gehen müssen,
    aber es ist doch offensichtlich, daß die Notenbanken oder wer auch immer, die Kurse stützen.
    Z.B. der Dow Jones wird bei 20000 festgenagelt.
    Ist das überhaupt erlaubt?
    Wie entwickeln sich die Kurse über Nacht?
    Hier fällt auf, daß da auch die Banken in Europa und Asien mitspielen.
    Ich kann gar nicht bei den tiefen Kursen punkten, weil die Kurse schon morgens zur Handelszeit wieder gepusht wurden.
    Ein mieses Spiel!
    Warum werden dann von Emittenten überhaupt noch Short-Produkte angeboten?
    Scheinen sich abgesprochen zu haben, aber der Kleinanleger wird für dumm verkauft!
    Kommt das nicht einer langsamen Verstaatlichung der Aktien gleich?
    Können die Kurse so überhaupt noch fallen?

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      #17
      Hallo Joe,

      leider sind Sie vermutlich viel zu spät dran mit dem "big short" zum anderen was erlaubt ist oder nicht - es im moment alles von notenbank seite "what ever it takes" - EZB begründet mit Systemstabilität wie alle anderen Notenbanken auch.... zudem haben die unterschiedlichen notenbanken verschiedene Reglementierungen und Ziele....eine pauschale antwort ist somit nicht möglich.
      Leider schreiben Sie auch nicht welche Instrumente Sie für den shot einsetzten...generel aber vermutlich halt der falsche Broker für das Vorhaben...je nach Instrument und Broker ist auch ein 24/7 Handel möglich um etwaigen Überraschungen zu vermeiden....

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        #18
        Wie können denn die Märkte im Falle einer Börsenschließung überhaupt noch fallen oder steigen?
        Falls sie trotzdem fallen oder steigen können: Wieso dann überhaupt die Börse schließen?
        Falls die Börse schließt: Sind dann erhebliche Veränderungen möglich wie bspw. -30% oder Ähnliches?
        Vielen Dank für Erklärungen und Antworten.
        Bleibt gesund!

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          #19
          Danke für die Antwort. Ich glaube, auch die Fälligkeit von Termingeschäften bis Freitag hat Gesellschaften oder Banken bewogen, den Kurs zu künstlich zu puschen (Hexensabbat). Am späten Freitagabend ging es runter (Dow Jones auf 19000).

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            #20
            Guten Tag Herr Müller,

            Sie schrieben am 19.03. "Geld auf dem Konto ist Kredit an die Bank und kann weg sein." Dies gilt jedoch nur für Beträge jenseits von 100.000,00 Euro pro Kunde, pro Bank oder nicht? Für den "kleinen" Sparer mit einem Tagesgeld- oder Girokonto innerhalb des Euroraums sollte dies doch eher eine untergeordnete Rolle spielen? Die gesetzliche Situation kenne ich nicht im Detail, aber für "normale" Bankenpleiten sollte diese Sicherung doch greifen? Nunja, das ich nicht ganz darauf vertraue (irgendeinen Haken gibt es doch meist immer) ist auch ein Grund weshalb ich in Ihrem Fonds investiert habe

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            • Dirk Müller
              Dirk Müller kommentierte
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              Offiziell ist das so...was diese Aussage am Ende wert ist werden wir sehen. Allerdings ist es einer Inflation egal, ob Sie 100.000 Euro oder 1 Mio auf dem Konto haben, beides wird gleichermaßen entwertet.

            #21
            Macht es Sinn mehr Bargeld zu hause zu haben?
            Allerdings weiß ich gar nicht so recht, was ich gerade damit anfangen soll, außer Lebensmittel kaufen.
            Nicht mal der Tank ist leer.
            Manche raten gar zu einem Kauf eines schönen Gartens mit Fruchtbäumen.
            Ich glaube, diesmal geht alles vor die Hunde: Erspartes, Aktien, Edelmetalle, Cash.
            Selbst teuer gekaufte Immobilien könnten an Wert verlieren.
            Ein paar sinnvolle Sachen für die berufliche Tätigkeit nach Corona bzw. im Homeoffice, wie Werkzeuge, Software, Hardware machen vielleicht noch Sinn, wenn es zur Inflation kommt.
            Naja, wenn die Banken mal ein paar Wochen schließen, bis neureguliert wurde, kann ich wenigstens noch Brot kaufen.
            Aber wenns ganz dumm läuft, gibt es noch Lebensmittelmarken, wie nach dem Krieg.
            Zuletzt geändert von Joe; 23.03.2020, 17:52.

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            • Dirk Müller
              Dirk Müller kommentierte
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              Das dumme ist : Jede Krise hat ihren eigenen Ablauf und Details und meist weiß man erst hinterher was diesmal richtig gewesen wäre. Für mich steht fest, dass Sachwerte grundsätzlicher beständiger sind als Geldwerte

            • Jungfuchs
              Jungfuchs kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Hallo Herr Müller,
              Haben Sie die Absicherung raus genommen obwohl die nächste Abwärtswelle anläuft ?
              Bitte erklären Sie ihre fragwürdige Strategie.

            • Dirk Müller
              Dirk Müller kommentierte
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              @Jungfucs : Wie kommen Sie mir denn hier vor ? Wie komme ich dazu Ihnen rede und antwort zu stehen was wir hier im Fonds wann tun ? Und was soll die Unverschämtheit "fragwürdige Strategie". Ich schlage vor, Sie nehmen den respektvollen Umgangston an, der hier Usus ist oder suchen sich ein Forum, in dem das akzeptiert wird. In meinem Wohnzimmer bitte nicht.

            #22
            Wer würde sich mal kurz auf folgendes Gedankenspiel einlassen
            (es geht um eine mögliche Lesart der Offenbarung des Johannes):

            Es ist fest mit dem Erstarken der UNO als globale Steuerungsinstanz auszugehen.

            Die Einführung einer Weltwährung wird hier wahrscheinlich dazugehören.
            Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen erscheint dies nun noch realistischer als je zuvor.

            Die EU ist zwar schon in eine Sinnkrise geraten, aber ein neuer Anlauf durch eine reformierte UN auf größerer Bühne wird vielversprechend erscheinen.
            Soll heißen, die neue UN bringt die Globalisierung der führenden Staaten der Erde zum Abschluß.

            Dafür spricht, dass den Regierungen gar nichts anderes übrig bleibt, als einen linken Kurs zu fahren, um Rechts und soziale Spannungen und Tumulte zu verhindern.
            Die einzige globale Steuerungsinstanz, die hierfür in Frage kommt, ist die UNO.

            Nun, wo es ans Porte­mon­naie jedes Weltbürgers geht, muß die Weltwirtschaft eilends gestützt und reformiert werden.
            Die alten Rezepte taugen nicht mehr.

            Auch andere Herausforderungen der Zeit, wie die Klimakatastrophe oder der Kampf gegen Terror und fundamentaler Fanatismus, kann nur vereint angegangen werden.

            Wie könnte ihr Wandel vom zahnlosen Tiger zur Retterin der Welt erfolgen?
            Welche konkreten Schritte wären realistisch, damit sich eine Weltwährung/Kryptowährung der UN etablieren kann?

            Es ist klar, daß das Volk ins Boot geholt werden wird.

            Nationalistische oder sozialistische Versprechen lösen einen Hype in der jungen Generation aus.
            Grüne, Linke und andere sind begeistert.
            Endlich gelingt es der Weltgemeinschaft an einem Strang zu ziehen.

            Die ältere Generation weiß natürlich, wohin der Sozialismus und Kommunismus geführt hat.
            Danach Anarchie!
            Aber egal, vielleicht klappt es diesmal, wenigstens für unsere Generation...!?


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            • Tulliola
              Tulliola kommentierte
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              Das ist eine schöne Idee. Ich fände es spannend, wenn alle pleite gingen und alles auf Anfang umverteilt würde, evtl. nach bestimmten und der genuinen Würde des Menschen entsprechenden Kriterien. Das Ungleichgewicht ist schließlich momentan zu groß.
              Wer braucht was wovon, wie viel, wofür? Nutze der Gesellschaft, ohne dass es dir dabei schlecht geht, sondern sodass du auch weiterhin selbstliebend leben kannst!

              Jetzt sehen viele bestimmt vieles anders und denken nach. Vielleicht aber auch nicht. Es gibt viele Kontroversen und bislang ist der größere Teil der Gesellschaft vom Mainstream zur Verblödung geleitet worden.
              Wie kann man die Chancen nutzen?
              Ich habe gestern Abend mal ein Video aus einem "anderen" Bereich gesehen, der bis zum 18.Jh. noch als Wissenschaft anerkannt war.
              https://www.youtube.com/watch?v=QGqgHQhJ290

              Auf Äußerungen von Daniele Ganser freue ich mich auch wieder.

              Wir haben Perspektiven.
              Manchmal habe ich dennoch Angst vor einem oder mehreren Superreichen, die eine Weltoligarchie oder -tyrannis einrichten. Dadurch, dass nun auch in meinem aktuellen Wohnland Italien der Ausnahmezustand (hoffentlich nicht auch der Lockdown) bis mind. 31.7. offiziell gültig ist, sehe ich grundsätzlich eine Chance für völlige Entmachtung des Volkes. In Ungarn und in den USA kauft man v.a. Waffen.
              Lernt man aus der Geschichte?
              Dazu mangelt es an gescheitem Schulunterricht, der Schüler*innen begeistert; "Lernen" ist im Laufe der Jahre eine Bestrafung geworden.
              Man müsste Bildung schmackhaft machen.

              Dabei müssten alle mithelfen. Transdisziplinarität wäre hier gefragt. Eine oder übergreifende Parteien, die tatsächlich zusammenarbeiten und voneinander lernen. Den Sozialismus könnte man sicherlich verbessern. Den Kapitalismus auch.
              Lösungen finden auf der Basis eines Willens, umfassend lernen zu wollen....
              Doch wer tut das heutzutage in einem ganzheitlichen Blick?

            • Joe
              Joe kommentierte
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              Der Mensch konnte die Probleme seiner Zeit noch nie wirklich nachhaltig lösen. Keine Regierungsform vermochte das, auch die so oft gepriesene Demokratie mit ihrem Raubtier-Kapitalismus nicht. Neu für mich ist allerdings, daß sich tatsächlich noch einmal eine direkte oder indirekte Enteignung der Reichen und Superreichen durch die Basis ("wir sind das Volk") anbahnt.
              Zuletzt geändert von Joe; 27.03.2020, 14:46.

            • Tulliola
              Tulliola kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              "Neu für mich ist allerdings, daß sich eine direkte oder indirekte "Enteignung" der Reichen und Superreichen durch die Basis ("wir sind das Volk") schon weit vor dem Systemcrash als Ganzes ereignen könnte."

              Das würde ich so nicht gänzlich unterschreiben. MÖGLICH ist es. Aber dagegen spricht meiner Meinung die sich anbahnende Monopolisierung der Großkonzerne, die diese Krise überleben werden und die noch mehr "einkaufen" gehen können - und zwar nicht nur Sachwerte, sondern auch Arbeitnehmer*innen, die jetzt ihre Stelle verlieren. Da die Arbeitgeber'innen Mangel sein werden, haben sie die Macht über die Arbeitslosen und über die sie beherrschenden Politiker'innen. Durch die Monopolisierung und das plötzlich rasende Voranschreiten der Digitalisierung wird man die Arbeitlosen zum Umarbeiten zwingen. Wer kann dann noch entscheiden, was ihm Spaß macht? Die Rechte, einen Beruf seiner Wahl auszuüben, werden immer mehr eingeschränkt und die verkommende Bildungspolitik auf diese Monopolisierung sich weiter einstellen. Das war es dann wohl mit der Würde des Menschen.
              Hoffentlich habe ich einen Denkfehler gemacht oder etwas übersehen?
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