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    Neue Unternehmensmeldungen Anheuser-Bush

    Anheuser-Bush hat laut SABMiller mitgeteilt Interesse an einer Übernahme von SABMiller zu haben. Die Aktie von Anheuser springt um 8% nach oben.

    #2
    Wie ist die Strategie des Fonds diesbezüglich? Werden sie vorm 14.Oktober (Stichtag für das Angebot an die Aktionäre) noch nachkaufen? Wie bewerten sie eine mögliche Fusion? Was wäre ein fairer Preis?

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      #3
      Wir werden die Entwicklung beobachten, da die Fusion noch nicht durch ist. Es wird keine feindliche Übernahme von Anheuser-Bush Inbev geben und der Widerstand bei SAB Miller hat lt. Presseberichten zugenommen.
      Eine mögliche Fusion bewerten wir, wie die Börse, positiv, da sich insbesondere die geografische Aufteilung sehr gut ergänzen. In den USA rechnen wir damit, dass Unternehmensteile aus Wettbewerbsgründen verkauft werden müssen.
      Da auch Anheuser-Bush Inbev bei Übernahme-Ankündigung im Preis gestiegen ist, ist der angebotene, mögliche Übernahmepreis (inkl. Verkaufserlöse /Synergieeffekte) fair.

      Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir generell keine zukünftige Aktionen des Fonds ankündigen.

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        #4
        "AB InBev ist enttäuscht, dass der Board von SABMiller beide dieser vorherigen Ansätze ohne jegliches sinnvolles Engagement zurückgewiesen hat", erklärte der Konzern. Das geänderte und nun unterbreitete Barangebot von 42,15 Pfund sei so hoch, dass der Board von SABMiller seinen Aktionären die Annahme empfehlen sollte.
        SABMiller war nicht umgehend für eine Stellungnahme zu erreichen.
        Altria sagte die Unterstützung für den Deal bereits zu, der "beträchtlichen Wert für alle SABMiller-Aktionäre schaffen würde". Der Tabakkonzern, SABMillers größter Aktionär, forderte den Board zudem auf, sich umgehend und konstruktiv mit AB InBev in Kontakt zu setzen und sich über die Konditionen eines Angebots zu einigen.
        AB InBev hat nach britischem Recht nun bis zum 14. Oktober nachmittags um 5 Uhr Zeit, die "feste Absicht" zur Abgabe eines Angebots für SABMiller zu erklären und die Einzelheiten der Offerte zu spezifizieren. Das am Mittwoch unterbreitete Angebot zählt noch nicht als feste Absicht.

        Quelle: BoerseGo - Auszug -

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          #5
          Nach Ansicht von SABMiller stellt das Übernahmeangebot von Anheuser Busch InBev eine substanzielle Unterbewertung dar. Der Verwaltungsrat wird das Angebot aber formell prüfen.
          vor 21 Min (10:40) - Echtzeitnachricht
          Quelle: Jandaya


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            #6
            Heute wird darüber spekuliert, ob AB das Angebot noch mal erhöht oder eventuell gar eine feindliche Übernahme in Erwägung zieht, wenn SABMiller auf stur schaltet

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              #7
              Anheuser-Busch und SABMiller einigen sich. Die Nummer 1 (AB) wird die Nummer 2 (SABM) des Weltbiermarktes für 44 Pfund/Aktie (96 Mrd€) übernehmen, wenn nichts dazwischen kommt (z.B. Kartellbehörden). Anheuser legt aktuell 2% zu.

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                #8
                wenn da nicht Ärger droht .... der Hegemon ist unersättlich:
                http://www.n-tv.de/wirtschaft/Becks-...e16124761.html

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                  #9
                  Inwiefern sind solche Meldungen, dass Marktmacht hier missbraucht wird, relevant für die Ethik des Fonds, sollte sich das bestätigen (und danach sieht es aus, es gibt verschiedene Berichte hierzu)?

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                  • Firstday
                    Firstday kommentierte
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                    ich weiß nicht wo sie hin wollen ... das nennt man Kapitalismus .... glaube ich :-)

                  • Fonds Team Dirk Müller
                    Fonds Team Dirk Müller kommentierte
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                    Ist sicherlich eine Diskussion wert. Für meinen Teil würde ich das aber - in der heutigen Zeit - als fast normales GEschäftsgebahren ansehen. Zeig mir ein Unternehmen, dass nicht verscuht - wenn es die Möglichkeit hat - Konkurrenten auszubooten, Markteanteile abzuluchsen etc. Ich hatte vor kurzem Besuch von einem Sicherheitsexperten. Der hat mir eine Sammlung von Abhöreinrichtungen gezeigt, die sie aus den Vorstandsetagen Deutscher Unternehmen "gesäubert" haben. Da gibt es Dinge, das glaubt man nicht und ich hatte nach seinen Schilderungen den Eindruck, dass das eher die Norm als die Ausnahme ist. Das ist der Konkurrenzkampf 2015. DAS ist juristsich und natürlich ethisch eine Riesensauerei. Die Konkurrenz durch Übernahmen, Geschäftsabschlüsse auf Distanz halten zu wollen ist Teil des heutigen Wirtschaftslebens. Wobei ich mir wünschen würde, dass die Kartellbehörden hier endlich ihre Aufgabe machen würden. Standard Oil wurde auch zerschlagen "Too Big". Aber heute ist das die neue Norm. Facebook, Google, Amazon..... alles Quasi-Monopolisten, die es eigentlich gar nicht geben dürfte. Ein Biermonopolist ist nur ein weiteres Glied in der Kette auf dem Weg zu einer Welt, die von Monopolen beherrscht wird. Nicht schön, aber für uns aktuell nicht zu ändern. Das ist (leider) die Ausgestaltung usnerer aktuellen Volkswirtschaft. Müssen wir nicht gutfinden, aber wenn wir das als Anleger ausschließen wollen, wird es bald eng mit profitablen Unternehmen.

                  • Firstday
                    Firstday kommentierte
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                    Herr Müller, natürlich finden wir diese Dinge nicht gut aber wie sie sagen es ist zur derzeitigen Praxis geworden.
                    Ich würde dennoch eine Lanze für den "Markt" brechen. Die Monopolisten haben es immer in der Vergangenheit übertrieben und wurden vom Markt dafür abgestraft. Ob das wie im Falle von Standard Oil regulatorisch geschieht oder die Menschen selber diese Entscheidung treffen its m.E. unerheblich. Vom schlimmsten Falle abgesehen, wo in menschenleeren Hallen von Robotern Dinge produziert werden, für die es dann aber den Käufer nicht gibt, werden die Gesellschaften immer nach Alternativen suchen und diese auch finden und umsetzen.

                  #10
                  Hallo Herr Müller, "nicht schön, aber nicht zu ändern"? Nun, gerade bei solchen Situationen hat doch der Verbraucher, der Kunde - in diesem Falle: Sie - die Macht, zu sagen: ok, so nicht, da machen wir nicht mit. Es ist m.E. ein Irrglaube, wenn man denkt, man könne nichts tun. Natürlich kann man bestimmte Firmen und Produkte meiden und sich stattdessen anderen lukrativen Feldern zuwenden, die nachhaltig und ethisch vertretbar handeln. Es gibt unzählige Unternehmen, die das tun, und es gibt verschiedene Kriterien, wie solche Unternehmen ausgemacht werden können. Je nachhaltiger ein Unternehmen arbeitet, desto weniger Rechtsstreitigkeiten hat es und kann seinen Fokus ganz auf das legen, was den Kunden begeistert: das Produkt. Nicht umsonst schließen sie etwa die Deutsche Bank aus -

                  Niemand zwingt Sie, bei Anheuser zu bleiben, wenn das Unternehmen nicht für eine lückenlose Aufklärung sorgt und sich wie zahlreiche andere Unternehmen nach bestimmten ethischen Grundsätzen verhält.

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                  • Fonds Team Dirk Müller
                    Fonds Team Dirk Müller kommentierte
                    Kommentar bearbeiten
                    Welche zahlreichen anderen Unternehmen versuchen nicht die Konkurrenz kleinzuhalten, wenn sie die Chance dazu haben ? Die Macht des Verbrauchers wird unterschätzt. Die hat er nur, wenn er a) sich in großer Zahl zusammenschließt (Medienboykottaufruf, Shitstorm etc.). Der Einzelne geht meist den Weg der für ihn komfortabelsten, billigsten Möglichkeit. Die Zahl der Überzeugungskäufer wächst zwar, ist aber ein verschwindender Bruchteil gegen die "träge Masse" und hat daher kaum Impact. Dazu fehlen oft schlicht die Alternativen. Welche gleichwertige Alternative gibt es zu Facebook, wenn man sich nicht aus einem heute bedeutsamen Teil des Sozialebens ausschließen will. Welche Möglichkeit hat man in den meiste Kneipen, die ja brauereigebunden sind ein anderes Bier zu bestellen ? KLar, man kann auf Bier oder diese Kneipe verzichten...aber das geht dann an der Lebensrealität von 95% der Menschen vorbei. Aber ich sehe in der Unternehmensfürung von Anheuser derziet nichts, was mich dieses Unternehmen als besonders unethisch oder verwerflich ansehen lässt. Sie bauen ihre Marktmacht aus, das ist Marktwirtschaft. Bisher haben sie sich mit SABMiller einen Preiskrieg geliefert um Marktanteile. Das müssen sie jetzt nicht mehr. Den Verbraucher hat es die ganze Zeit gefreut, dass er das Bier beonders billig bekommen hat. Das endet jetzt ein Stück weit und die Preise normalisieren sich. Das hat eher positive Effekte. Kleine Brauereien, die sich Dumping gar nicht leisten konnten hatten Schierigkeiten gegen die Billigangebote der großen zu bestehen. Wenn die jetzt die Preise wieder etwas anheben, haben auch die kleineren Brauereien wieder etwas mehr Luft. Ist das verwerflich, schlecht für die kleinen Bierfirmen oder eine unerträgliche Last für den Verbraucher, der jetzt einen (höheren) realistischeren Preis bezahlt? Ich denke nicht. Was wollen wir Anheuser vorwerfen ?

                  #11
                  Herr Müller, ich sprach von Ihnen als Kunden. Wenn ihr Fonds sein Statement zu etwas abgibt, wird das natürlich eher gehört, als wenn Kleinanleger XY die Aktie meidet.

                  Zur Unternehmensführung von Anheuser: http://www.manager-magazin.de/untern...a-1057492.html - das sind nicht unbedeutsame Vorwürfe. Wie man das bewertet, ist natürlich jedermanns Einschätzung. Ich halte solches Vorgehen durchaus für verwerflich.

                  Durch die Monopolisierung würden die Preise steigen und so würde Druck genommen? Interessante Sichtweise. Sicherlich werden die beiden großen Häuser Synergieeffekte haben, sonst wäre ein Zusammengehen ja nicht gewollt. Und durch die größere Marktmacht ist es sicherlich so, dass kurzfristig der Preis eher von Anheuser bestimmt werden kann - in welche Richtung auch immer.

                  Kapitalistisch gesehen wäre eine weitere Preissenkung, um weitere Marktteilnehmer aus dem Wettbewerb zu drängen, und um dann mit mehr Segment die Preise zu steigern, vielleicht eine interessante Variante - eine Preissenkung ließe sich durch die Synergieeffekte ja dann auch realisieren.

                  Aber zurück zu Ihrem Fonds: Sie können natürlich Anheuser behalten, oder es abstoßen und ein anderes Unternehmen wählen, vielleicht ja nicht in diesem Bereich, sondern in einem anderen. Hier haben Sie absoluten Gestaltungsspielraum, denn Sie sind eben nicht darauf angewiesen, in ein bestimmtes Unternehmen zu investieren.

                  Ich denke, dass ethische Gesichtspunkte immer mehr und immer nachhaltiger auch in der Finanzbranche Einzug halten werden, aus unterschiedlichen Aspekten heraus (wie gesagt, nicht zuletzt werden nachhaltig arbeitende Unternehmen auch langfristig die nachhaltigeren Gewinne abwerfen).
                  Ich finde es ja sehr löblich, dass Sie in Ihrem Fonds angekündigt haben, auch auf ethische Aspekte achten zu wollen - das machen Sie ja auch sicherlich nicht grundlos.
                  Etwas problematisch finde ich schon, dass der Name "Finanzethos" da steht und es "nur" (in Anführungsstrichen) sagt, dass Sie eben die "gröbsten" Dinge (Waffen usw.) ausschließen.
                  Das ist ja schön, aber eben auch nicht mehr, wirklich "ethisch", im Sinne eines Ethikfonds, der Sie ja auch nicht sind und nicht sein wollen, ist es eben aber auch nicht.
                  Immerhin erlauben Sie hier die Diskussion, das macht die Sache transparent.

                  Mit Gruß!

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                    #12

                    http://www.finanzen100.de/finanznach...884869_218691/

                    Warum InBev SABMiller übernehmen will/wird und was Afrika da für eine Rolle spielt...

                    dann so ;-)

                    Danke wolli_I
                    Zuletzt geändert von micha77; 27.10.2015, 20:30.

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                    • Gast-Avatar
                      Gast kommentierte
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                      micha77: Du kennst Dich sicher hiermit aus und hast dies hier und das hier gelesen? Im Hinblick darauf solltest Du dringend erwägen, Deinen Beitrag wieder zu löschen. Es reicht keinesfalls aus, "Quelle: xxx" dabeizuschreiben. Wohlwollende Grüße, -wolli_l-

                      UPDATE (28.10.2015 14:50 Uhr): Gerne, jetzt ist es sicher ok. Copy-and-Paste ist hingegen fast immer problematisch. Beste Grüße, -wolli_l-
                      Zuletzt geändert von ; 28.10.2015, 14:53.
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