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Torte

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    Torte

    Hallo Herr Müller, ich bin schon lange begeistert von den Ausführungen und Aussagen die Sie treffen. Seit der Immobilien Kriese 2008 und der Euro Kriese 2009 habe ich versucht die best- mögliche Variante zu finden. Nun habe ich seit einigen Jahren einen fünf stelligen Betrag auf meinem Konto zu liegen und überlege wo ich diesen investiere. Ansich warte ich seit Jahren auf einen Crash an der Börse aber so richtig passiert da auch nichts. Nun bin ich auf diesen Fonds gestoßen und habe mich informiert. Meine Sparkassen-Fach-Angestellte konnte mit der Absicherung Ihres Fonds nichts so richtig anfangen. Sie meinte, dass eine 100% Absicherung nicht möglich und zu teuer ist. Mir ist Absicherung aber wichtig und geht vor Gewinn. Nun ist es wichtig welches Zenario sich abspielt : 1.ist es nur eine Korrektur ( Crash ), 2.gehen Banken pleite, 3.gehen Währungen den Bach lang runter, 4. Weltwirtschaftskrise, 5. Krieg, wir schlagen uns die Köpfe ein. Gegen Punkt 5 kann man sich nicht absichern aber bis zu welchen Punkt in welchen Zeitraum und in welcher Höhe ist dieser Fonds abgesichert.

    #2
    Hallo "Torte",
    tut mir leid, dass die Dame Ihnen da keine sinnvolle Auskunft geben konnte. Es ist nicht ehrenrührig, wenn man sich nicht überall auskennt. Schade nur, dass sie dann nicht einfach sagt "Ich weiß es nicht" statt Ihnen falsche Informationen zu geben. Selbstverständlich ist eine Absicherung möglich wie wir hinreichend bewiesen haben. Allerdings hat siein so fern recht : 100 Prozent nie, das gilt für alle Dinge des Lebens mit Ausnahme des sicheren Todes. Wenn morgen ein Asteroid die nördliche Halbkugel auslöscht hilft uns die Absicherung nicht weiter und wenn in einem Jahr eine neue Regierungsform ausgerufen wird, die privaten Besitz verbietet sind wir auch gekniffen. Soweit ist das alles korrekt, aber dennoch ist es sinnvoller für die wesentlichsten Risiken Vorsorge zu treffen, als gar keine Vorsorge zu treffen, da man eh nicht alles verhindern kann. Das wäre in etwa als würden Sie im Auto auf Gurt und Airbag verzichten, weil sie sich sagen "Wenn ich von einer 200 Meter hohen Klippe stürtze nutzt mir das eh alles nix". Die Absicherung ist teuer ? Nein, sie kostet so gut wie gar nichts an Gebühren (Promillebereich) . Es gibt auch faktisch keine Laufzeitkosten (Zeitwert) oder ähnliches. Die Dame verwechselt hier vermutlich Optionen/Optionsscheine mit den von uns eingesetzten Futures (Verträge auf Gegenseitigkeit). Wenn es fällt, bekommen wir den Schaden durch die Futures (weitgehend...eine absolute immer 1:1 Sicherung ist nicht wirklich sinnvoll) ersetzt, Nachteil : Wenn es steigt, müssen wir die Aktiengewinne die wir machen weitgehend abgeben. Somit ist der Fonds so lange wir abgesichert sind faktisch auf "neutral" gestellt. Klar, wenn wir der Meinung sind, dass es das nach unten war und die Dynamik nach oben zunimmt, lösen wir die Absicherung wieder sukzessive auf um auch nach oben dabei zu sein. Dass bedeutet, dass wir am Anfang einer Aufwärtsbewegung eventuell etwas verspätet dabei sind. Das ist aber Teil der Strategie und auch nicht schlimm, da wir ja im Gegensatz zu anderen Fonds keine großen Verluste aufholen müssen. Ich hoffe Ihre Frage in Ihrem Sinne beantwortet zu haben. Herzliche Grüße Dirk Müller

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      #3
      Guten Abend Herr Müller, wie wirkt sich denn die jetzige Absicherungsstrategie am Beispiel von Celgene aus die ja stark angestiegen ist durch das Übernahmeangebot. Wäre das auch ein "Null-Summen-Spiel" für den Fonds oder profitiert der Fonds trotzdem von dem Anstieg des Kurses? Beste Grüße Martin

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      • Dirk Müller
        Dirk Müller kommentierte
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        Sehr gute Frage und BEsipiel. Davon profitiert der Fonds, da wir die Absicherungen nicht auf jede einzelne Aktie vornehmen, sondern auf die Gesamtmärkte (Indizes Eurostoxx, S&P 500, Nasdaq 100). Wenn unsere Aktien also besser laufen als der Gesamtmarkt (oder einfach weniger fallen), dann profitieren wir davon. Aber eben auch umgekehrt !! Würde eine Aktie wege Gewinnwarnung 30% verlieren, würden wir darunter antsprechend leiden, da der Gesamtmarkt ja keine 30% gefallen ist.Da eine Aktie ca. 1/30 - 1/40 des Depots ausmacht würde uns das dann ein knappes Prozent kosten. Die Übernahme von celgene hat uns entsprechend geholfen. Da wir grundsätzlich (von Überraschungen immer abgesehen) davon ausgehen, dass unsere Aktienauswahl sich perspektivisch besser als der Markt schlägt, da wir auf Qualität setzen, sollte sich das per Saldo zu unserem Vorteil auswirken.

      #4
      Kann jemand etwas zum Thema Steuern und BYS/Celgene Deal sagen?

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