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NAV-Verfall trotz Wechsel Absicherungsstrategie

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    #31
    Hallo Herr Nix,

    ich verstehe ja, dass man das Geld der Anleger absichern möchte. Wäre es nicht sinnvoller in Aktien zu investieren, die krisensicher sind? Wie bereits auch von ihnen getan z.B. mit Amazon. Mir fehlen aber Aktien wie Gilead oder Drägerwerk. Die m.E.n. im Vergleich zum Gesamtmarkt günstig bewertet sind. Diese Unternehmen haben auch schon vor der Krise Gewinne geschrieben und werden es nach Corona auch weiterhin, aber die ganzen Impfsoffhersteller werden nur Eintagsfliegen sein...

    BG
    Olcayto

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    • Carsten
      Carsten kommentierte
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      Ich würde sagen, am besten ein eigenes Portfolio zusammenstellen oder einen Fonds wählen, der exakt die gewünschten Werte enthält. Bzw. eigentlich nach einem Fonds suchen, der in seinem Prospekt ausdrücklich erwähnt, immer die Aktien ins Portfolio zu nehmen, die Olcayto gerade für angemessen hält.

      Glauben Sie wirklich, dass professionelle Portfoliomanager auf individuelle Anlegerwünsche eingehen? Wie soll das funktionieren? Und übernehmen Sie dann auch die Verantwortung, wenn es schief geht. Oder heißt es dann, war ja nur so eine Idee ... bin ja nicht der Experte, muss ja schließlich das Management entscheiden. Genau, und das tut es auch.
      Zuletzt geändert von Carsten; 01.09.2020, 17:41.

    #32
    Gilead haben wir ganz gut verkauft bei über 70 USD. DRW3 ist von der Marketcap schon eher ein Midcap.

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      #33
      Hallo Herr Nix,

      ich bin seinerzeit auch in den Fonds eingestiegen, weil ich an die Absicherungsstrategie geglaubt habe. Und ich habe auf das richtige Timing der Fondsmanager gesetzt.
      Der Fonds ist halt ein Element in meinem Portfolio.

      Wir hatten vor einigen Monaten eine Schwäche in der Absicherungsstrategie, die Sie durch Umbau der Gewichtung sehr gut in den Griff bekommen haben.
      Dadurch sind jetzt aber nun (wahrscheinlich) vermehrt Aktien im Fonds, die man eigentlich nicht hätte haben wollen, nämlich die evtl. überbewerteten Tech Aktien. Sie haben wir aufgenommen, um besser mit den Indizes zu korrelieren.

      Die momentane Börsenlage und Schwäche des Fonds (Fall von 100 auf ca. 93 EUR) bei seitwärts tendierenden Märkten (nehmen wir die Tech Werte mal heraus), zeigt, dass die Absicherung nicht funktioniert. Wir machen doppelt Verluste, bei den Aktien und bei den Futures. Faktormodelle mit Beta-Ansatz funktionieren langfristig gut, doch momentan verschieben sich Gewichte, so dass die Modelle nicht greifen. Für mich sieht der Kursverlauf des Fonds "zufällig" aus, ich kann nicht erkennen, wie es aufwärts gehen könnte.
      Es wäre schön, wenn Sie den Anlegern darstellen würden, wie Sie in dieser Situation konkret die Absicherung wieder ans Laufen bringen. Noch mehr Tech Aktien ins Portfolio, damit wir besser korrelieren, oder wie genau?

      Wie andere Vorredner schon geschrieben haben, habe auch ich ein persönliches Stop Loss bei jeder Art von Anlage und ich bin bei minus 7 Prozent nicht mehr weit davon entfernt. Es kommt auch auf das Chance Risiko Verhältnis an. Bei einem Fonds der nach oben zumacht, aber nach unten nicht adäquat absichert, ist das Verhältnis schlecht. Darum akzeptieren Anleger bei anderen Fondsanlagen Schwankungen. Diese Schwankungen akzeptiere ich bei diesem Produkt gerade nicht, und bis auf Ausnahme einiger Forenteilnehmer, wahrscheinlich auch nicht das avisierte Anlegerklientel.

      Zu sagen, der Fonds ist kein Festgeld, das ist schon richtig, aber wenn er das nicht ist, dann sollte er auch über die Zeitreihe moderate Gewinne einfahren und eine funktionierende Absicherung implementieren. Das kann ich seit Auflage des Fonds so nicht erkennen.

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      • Ingo Nix
        Ingo Nix kommentierte
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        Wir haben den Einbruch der Märkte sehr gut gesehen und konnten den Fonds rechtzeitig vor größeren Verwerfungen schützen. Die Absicherungsstrategie hat also vollkommen funktioniert.
        Wir haben zum damaligen Zeitpunkt mit den Unsicherheiten bezüglich Corona und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Wirtschaft mit einen viel längerem Abwärtstrend berechnet.
        Wir waren nicht bereit das Risiko einzugehen und die Kundengelder ins Feuer zu legen. Die Volatilität war extrem hoch und die Gegenbewegung umso schneller. Was normal in vielen Monaten abläuft ging in wenigen Wochen.
        Die Zentralbanken rund um den Globus haben auf Kosten der eigenen Bilanzstabilität jede von uns vorstellbare Schallmauer durchbrochen um den Markt zu stützen. Die großen Techaktien sind sicherlich Profiteure der Krise und wir haben diese auch im Portfolio.
        Die Gewichtungen dieser Titel im S&P 500 sind aber förmlich explodiert und ein Teufelskreislauf aus höherem Gewicht und immer mehr Käufen durch die passiven Fonds haben die Bewertungen in sehr ambitionierte Region katapultiert.
        Wir haben sowohl die Sektorgewichtungen innerhalb des Fonds und auch die Einzeltitel in den letzten Woche adjustiert. Zusätzlich unsere Absicherungsstrategie an die neuen Gegebenheiten angepasst und somit den Fondspreis stabilisiert. Das ist ein permanenter Prozess und wir werden auch in der Zukunft diesen regelmäßig überprüfen und ggf. adjustieren. Wir rechnen mit einer Wahrscheinlichkeit von 70-30, dass es nochmal zu einem Luftholen (30%) an den Märkten kommt.

      • Stockfox
        Stockfox kommentierte
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        Danke für die Einschätzung

      #34
      Manche hier wollen es einfach nicht verstehen.
      ​​​​​​Der Fonds ist auf ein großes Crashszenario ausgelegt in dem es richtig heftig runter geht. Herr Müller hat seine Sicht der Dinge jetzt in drei Büchern und etlichen Interviews erklärt. Jedem mit halbwegs gesundem Menschenverstand muss klar sein, dass das nicht so kommen muss. Das wurde auch immer wieder gesagt. Die Märkte können noch 20 Jahre überbewertet bleiben. Dann kosten die Absicherungen langfristig Geld.
      Ihr werdet keinen Fonds und keine Aktie finden mit der Ihr in jeder Marktsituation Geld verdient.

      Ihr müsst schon noch selbst nachdenken. Wenn ihr die Einschätzung teilt kauft den Fonds. Wenn nicht einen ETF.

      Aber lasst euch endlich ein paar Eier wachsen und heult nicht jedes Mal rum wenn der Markt mit +0,7% und der Fonds -0.5% schließt.


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      • Carsten
        Carsten kommentierte
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        @Steffen
        wie wahr, wie wahr. Schön auf den Punkt gebracht ;-)

      • Manfred H
        Manfred H kommentierte
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        Manche wollen es einfach nicht verstehen stimmt ja! Sie z.B.
        Wenn es doch nicht so kommt wie von Herrn Müllern in drei Büchern und etlichen Interviews Prognostiziert, die Leute dadurch Geld verlieren, dann ist die logische Konsequenz das das Vertrauen in Herrn Müller schwindet.

        Wollen Sie uns hier sagen das wenn man sagt das es nicht so kommen muss es eine Entschuldigung für jegliche Kursverluste ist. Es gibt keine Kursentwicklung wo man mit Sicherheit sagen kann dass es so kommen muss.

        Was ist wenn die Täglichen -0,5 % Verluste in der Summe Irgendwann zu -10% werden ist das dann ein Grund „rumzuheulen“ ?

        Herr Nix ich hoffe ich habe mich der sehr sehr bedachten Wortwahl von Steffen angeschlossen und nicht gegen die Netiquette verstoßen.

      • Carsten
        Carsten kommentierte
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        Ich denke, wenn es doch nicht so kommt wie von Herrn Müller erwartet, dann sollte man ebenfalls ein stabiles Depot haben, dass einem Mehrwert generiert.
        Niemand verliert Geld, dadurch, dass die Erwartungen des Herrn Müller nicht eintreten. Nur dadurch kein geeignetes, eigenes Konzept zu haben. Das einzige Vertrauen, dass verloren ginge, sollte dann das in die eigenen Fähigkeiten sein.

      #35
      Hallo,
      wo kann ich denn den aktuellen NAV einsehen, auch außerhalb der Fonds-Webseite? Für heute kann ich weder hier auf der Webseite noch in der xls bei Warburg den Kurs einsehen.

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        #36
        Heute gibt es leider erneut keinen NAV auf der Homepage oder bei Warburg. Kann ich den Preis wo anders einsehen oder wurde etwa keiner ermittelt?

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          #37
          Ist online ..

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            #38
            Natürlich werden Sie wie immer mangels Argumente meinen Beitrag zensieren. Dennoch mit Blick auf die neuerlich desaströse NAV-Entwicklung die ernst gemeinte Frage an die Herren Müller&Nix: Versuchen Sie eigentlich vorsätzlich unser Geld zu verbrennen? Wie kann man so unfähig agieren und egal in welcher Marktsituation mit egal welcher "Strategie" immer nur Geld verlieren? Die letzte Chance Ihrer Anleger liegt darin, dass Sie endlich das lange überfällige Maß an Selbstkritik und Einsicht zulassen und sich eingestehen, dass was auch immer Sie glauben für eine Strategie zu haben, diese seit einem Dreivierteljahr nicht funktioniert und auch in Zukunft nicht funktionieren wird! Dennoch nichts am eigenen Handeln zu ändern, läge die Vermutung nahe, dass es Ihnen einzig darum geht, dauerhaft ein überteuertes Honorar für eine Schlechtleistung zu kassieren. Nehmen Sie endlich Ihre disfunktionale, permanent wertvernichtende "Absicherung" raus und lassen Sie das Portfolio laufen. Das ist unsere letzte Hoffnung, zumindest die Verluste noch irgendwann zu kompensieren. Von Gewinnen ganz zu schweigen.

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