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    Amazon kennt jedes Kind und gilt mittlerweile als Benchmark für den Onlineeinkauf. Von einem einfachen Buchhändler mauserte sich Amazon zu dem Marktplatz für Millionen von Produkten und Dienstleistungen. Aber das ist nur der allgemein bekannte Teil. Weniger bekannt ist Amazons Marktführerschaft bei Cloud-Dienstleistungen. Amazon hat über 30% Weltmarktanateil in diesem wichtigen Zukunftsmarkt.
    Im zweiten Quartal 2019 wurden 63,4 Mrd. USD umgesetzt, ein Plus von 6,2% zum Vorquartal und sogar 19,9% zum Vorjahreszeitraum.
    Der Bruttoertrag wuchs 5% bzw. 21,6% mit jedoch höheren Kosten. Dies führte zu einem Vorsteuerergebnis, das zwar im Jahresvergleich 11% anstieg, aber im Quartal um 34% auf 2,9 Mrd. sank. Grund waren höhere Ausgaben für administrative Kosten, Marketing und Forschung & Entwicklung. Klar ist, wer wachsen möchte muss auch mal Geld in die Hand nehmen. Davon ist wie bekannt genug vorhanden. Der Free Cash Flow stieg in Q2 auf 5,5 Mrd. USD und der Kassenbestand lag Ende Juni 2019 bei über 40 Mrd. USD.
    Die Margenverteilung war sehr auskömmlich mit Brutto bei 42,7%, Operativ 4,9% und einer Nettomarge von immer noch 4,1%, trotz höherer Kosten.
    In der Segmentberichtserstattung konnte Amazon auf jeder Zeitebene zulegen. Neben AWS (Amazon Web Service - Der Cloudteil von Amazon)sieht das Wachstum bei Subscription Services, hierzu zählen z.B. Amazon Prime, Music & Co. mit 37% im Jahresvergleich ( Q2 18 zu Q2 19) extrem stark aus. AWS bekam von Amazon in der Segmentberichterstattung eine extra Folie. Der Cloudbereich wuchs 8,9% im Vergleich um Vorquartal und sogar 37% im Vergleich zum Quartal 2018.
    Kurz nach dem Call wurde bekannt, das man eine neue Region für den Service rund um die Cloud angeschlossen hat. Der mittlere Osten mit Hauptsitz in Bahrain wird heute schon von zehntausenden Kunden genutzt und erhält nun, um noch stärker expandieren zu können, eine eigene Niederlassung. Amazon betreibt bereits 69 Datenzentren in 22 geografischen Regionen. Weiter 9 Zentren in 3 Regionen sollen in Kürze folgen, darunter Indonesien, Italien und Süd-Afrika. In Summe bietet Amazon seinen Cloud-Service in mittlerweile 190 Ländern an.
    Amazon versteht es im Kerngeschäft gesund und profitabel zu wachsen. Die Margen sind auf lange Sicht auskömmlich, mit immer noch einem Renditekicker (AWS), der für das Quäntchen Zusatzertrag sorgt.
    Die Userzahlen für Prime werden zwar offiziell nicht veröffentlicht, die Schätzungen liegen aber bei weit mehr als 70 Millionen weltweit. Die steigenden Umsätze in diesem Teilsegment sprechen für ein rasantes Wachstum und zufriedene Kundenschichten. AWS könnte auf kurz oder lang separat an die Börse gebracht werden. Dies würde der Aktie weiter Auftrieb verleihen, denn meist ist die Summe der Einzelteile mehr wert als wenn alles nuter einem Dach sitzt. Amazon ist ein Basisinvestment ohne Wenn und Aber.

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