Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Quartalszahlen Q2 2021 Atlas Copco

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Quartalszahlen Q2 2021 Atlas Copco

    Das schwedische Industrietechnik-Unternehmen Atlas Copco berichtete Zahlen für das zweite Quartal 2021, die leicht unten den hohen Erwartungen des Marktes lagen, aber die internen Prognosen übertrafen. Der Umsatz betrug 27,5 Mrd. SEK oder 14,2 % mehr als noch im Vergleichsquartal 2020. Die Bruttomarge lag bei 42,2 % nach zuvor 39,6 %. Netto verdiente man 4,6 Mrd. SEK, was einer Marge von 16,6 % nach 13,0 % in Q2 2020 entsprach. Überzeugend zeigt sich der Free Cash-Flow mit rund 4 Mrd. SEK nach noch 3,6 Mrd. SEK im Vergleichsquartal.
    Weiter verbessern konnte sich auch der wichtige Auftragseingang: satte 45 Prozent mehr! Das Volumen beläuft sich auf 32,5 Mrd. SEK, nachdem im Vergleichsquartal 2020 noch 22,4 Mrd. SEK zu Buche standen.
    Geografisch waren die neuen Aufträge wie folgt verteilt:
    • Nord-Amerika: 25 % des Volumens
    • Süd-Amerika: 3 % des Volumens
    • Europa: 28 % des Volumens
    • Afrika/Mittlerer Osten: 4 % des Volumens
    • Asien: 40 % des Volumens
    Darüber hinaus konnten alle Geschäftssegmente zum Umsatzwachstum beitragen: Die Kompressor-Technik verbuchte einen Umsatz von 12,2 Mrd. SEK (44,1 % des Gesamtumsatzes), der Bereich Vakuum 7,2 Mrd. (also ein Anteil von 26,1 %), der Industriebereich 4,8 Mrd. (was 17,6 % entspricht) und das Powergeschäft 3,3 Mrd. SEK Umsatz (dieser Teil des Gesamtumsatzes betrug 12,2 %).

    In der Kompressor-Technik wurden die vier kleinen Akquisitionen integriert. Hier kaufte man in den USA und UK zu - insgesamt gewann die Konzernsparte 67 neue Kollegen hinzu. Im Bereich Vakuum freute man sich über gute Zuwächse für das Geschäft mit Halbleitern. In der Industriesparte punktete die Autoindustrie vor allem in den USA. Im vierten Bereich „Power“ wurden portable Generatoren stärker nachgefragt.

    Beim Ausblick für das laufende Quartal wurde auf das hohe Maß an Aktivitäten der Kunden hingewiesen. Genaue Zahlen gab es nicht, sicherlich auch weil Atlas die Folgen von länger steigender Inflation nicht abschätzen kann. Im Call wurde das Thema Rohstoffe angesprochen und das Management berichtete, dass steigende Kosten zwar in den neuen Aufträgen einkalkuliert worden seien, aber bei längerem Auftrieb der Preissteigerung diese auf das Ergebnis drücken könnten oder es Nachverhandlungen geben müsse.

    Was heißt das konkret für mich?
    Atlas ist solide aufgestellt und gestärkt aus der Krise hervorgegangen. Qualität und Zuverlässigkeit zeichnet sich eben aus. Die Inflation ist generell kein Thema, wenn sie kalkulierbar bleibt!


    Herzliche Grüße
    Ingo Nix
Lädt...
X