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Greenpeace Studie und ZDF Zoom Sendung zu Ethoxyquin in Fisch

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    Greenpeace Studie und ZDF Zoom Sendung zu Ethoxyquin in Fisch

    Letzte Woche veröffentlichte Greenpeace eine Studie zum Thema „Ethoxyquin: Verbotenes Pflanzenschutzmittel in Speisefisch“. Auch das ZDF (ZDF Zoom) berichtete ausführlich darüber.
    Ethoxyquin ist eine chemische Verbindung das zwar als Pflanzenschutzmittel verboten, aber als Futtermittelzusatzstoff u.a. in Deutschland erlaubt ist. Es steht in Verdacht, krebserregend zu sein. Der gesetzliche Grenzwert für Fleisch liegt bei 50 Mikrogramm pro Kilogramm. Bei Fisch dagegen gibt es keine Höchstgrenze. Ethoxyguin wird hauptsächlich für den Transport von Futtermittel eingesetzt, dadurch soll u.a. Brand bzw. Explosionsgefahr vermieden wird.
    Das Ergebnis der Studie von Greenpeace: von 38 Proben lagen 32 z.T. deutlich über den geforderten Grenzwert von 50 Mikrogramm pro KG. Dabei fielen vor allem die hohen Werte von Lachs aus Aquakulturen aus Norwegen auf.
    Da Lachs von den Färöer Inseln nicht genannt wurde, haben wir bei Bakkafrost nachgefragt und auch eine Antwort von CEO Jacobsen erhalten. Das Ergebnis: Lachs hat einen Ethoxyquin-Wert von unter 10 Mikrogramm pro Kilogramm und damit wird der von Greenpeace geforderte Grenzwert deutlich unterschritten. Die Analysen des auf Nahrungsmittel spezialisierten börsennotierten Labors aus Frankreich liegen uns vor.
    Der Grund für dieses eindrucksvolle Resultat: Bakkafrost bezieht kein Fischfutter aus Peru (Sardellen) sondern aus dem Nordatlantik. Das Fischmehl wird daher auch nicht aus Peru eingekauft, weiterverarbeitet in Deutschland, sondern Bakkafrost stellt selbst ihr Fischmehl vor Ort her. Der Transportweg ist auch nicht von Südamerika nach Europa, sondern innerhalb der Färöer Inseln. Bakkafrost arbeitet mit Hochdruck an einem Substitut von Ethoxyquin. Wir bleiben hier in stetigem Kontakt mit dem Unternehmen.
    Was mich dagegen nachdenklich stimmt, ist, wie Greenpeace dieses Thema in Zusammenarbeit mit dem ZDF aufgearbeitet hat. Meines Erachtens wurde recht einseitig recherchiert, nur Lachs aus Norwegen, obwohl ein deutscher Discounter mehrere Produkte von Bakkafrost anbietet und auch andere bekannte Tiefkühlkostunternehmen ebenfalls Lachs von den Färöer Inseln verkaufen, oder es wurde zielgerichtet analysiert (das Ergebnis stand vorab schon fest). So entsteht zumindest der Eindruck, dass jeder Lachs aus (gewöhnlichen) Aquakulturen möglicherweise gesundheitsgefährdend ist.
    Übrigens: Der Bakkafrost-Wert wurde nur noch von Lachs aus Bio-Aquakulturen erreicht.
    Fazit: Wir sind sowohl von der Qualität und der Nachhaltigkeit von Bakkafrost Lachs als auch dem Management sehr überzeugt und halten an unserer Position langfristig fest.

    Ihr

    Andreas Schmidt

    #2
    Vielen Dank für das Update zu dem Thema, gemäß meinem Infostand hatten wir das auch schon mal in im Rahmen der Fondkommunikation angesprochen.
    Dass dieses Thema von GP und ZDF nicht objektiv und/oder umfassend dargestellt wurde....wen wundert es....selten ist es anders....

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