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Quartalszahlen Q1 2020 Bristol-Myers Squibb

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    Quartalszahlen Q1 2020 Bristol-Myers Squibb

    Manchmal muss man von der Norm abweichen, um die Realität besser betrachten zu können. Dies haben wir ausnahmsweise Mal bei Bristol und den Vorsteuerzahlen getan. Normalerweise berichten wir US-GAAP Zahlen, also mit allen Sondereinflüssen. Da der Pharmaziekonzern Bristol aber die Übernahme von Celgene verdauen muss, ist es nur fair, hier auch einmal auf die NON-GAAP Zahlen zu schauen, um die operative Exzellenz zu betrachten.

    Der Umsatz im abgelaufenen Quartal stieg natürlich rasant von 2,9 Mrd. USD (ohne Celgene) auf 10,8 Mrd. (mit Celgene). Die operativen Kosten sind mitgewachsen und wurden mit 5,2 Mrd. USD berichtet. Nach der kompletten Integration sollen Synergieeffekte die Kostenbasis um 2,5 Mrd. reduzieren. Noch ist dies weiterhin das Ziel, aber aktuell drücken Zinskosten, Aufwendungen im Zusammenhang mit der Übernahme und natürlich Covid-19 den Gewinn erheblich.

    Der Vorsteuergewinn auf Basis von NON-GAAP wurden mit ca. einer Mrd. USD berichtet, was schon nur die Hälfte dessen ist, was man in Q1 2019 berichtete. Auf GAAP Basis musste sogar ein Verlust von 304 Mio. USD hingenommen werden.

    Die Produktseite und Zulassungsstudien für neue Produkte laufen gut - und es wurden eine Vielzahl von Anträgen durch die FDA (U.S. Food and Drug Administration), die EMA (European Medicines Agency) oder auch die MHLW (Ministry of Health, Labor and Welfare) in Japan genehmigt. Langfristig ist Bristol ein großartiges Investment mit anständigen Bilanzzahlen und Kennziffern. Kurzfristig sprechen einige Faktoren dafür, dass man auf neue Höchststände erstmal verzichten muss.

    Herzliche Grüße
    Ihr Fonds Team
    Ingo Nix
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