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Quartalszahlen Q2 2021 Equinor

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    Quartalszahlen Q2 2021 Equinor

    Equinor ASA ist ein internationales Energieunternehmen, Europas zweitgrößter Gaslieferant (Marktanteil rund 25 %) und der erste Betreiber eines schwimmenden Windparks auf hoher See. Das Unternehmen entwickelt Öl-, Gas-, Wind- und Solarenergieprojekte, konzentriert sich außerdem auch auf Offshore-Aktivitäten und Explorationsdienste. Der norwegische Energiekonzern betreut Kunden weltweit und investiert in zahlreiche Projekte - darunter Windparks in Großbritannien, Deutschland oder den USA ebenso wie Solarparks in Argentinien.

    Aktuell ist Equinor in über 30 Ländern präsent und produziert täglich zwei Millionen Barrel Öläquivalente Energie. Darüber hinaus versorgen die Windparks bereits über eine Million Haushalte in Großbritannien und Deutschland.

    Equinor berichtete zum abgelaufenen zweiten Quartal 2021: Der Umsatz lag bei 17,4 Mrd. USD, was einer Steigerung von fast 130 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2020 entsprach. Eine Verdopplung gelang beim Bruttogewinn, dieser betrug rund zehn Mrd. USD. Netto verdienten die Norweger 1,9 Mrd. USD, was einer Marge von 11,2 % entsprach. Der Free Cash-Flow wurde mit 4,8 Mrd. USD ausgewiesen und gibt genug Luft für anstehende Projekte.

    Equinor lieferte 1.997 mboe pro Tag im zweiten Quartal. MBOE ist die gleichzusetzende Einheit für Gas (oil equivalent, boe), m steht für millions. Die Zahl lag leicht unter dem Vorjahreswert von 2.011 mboe. Im Bereich erneuerbarer Energie erzielt der Konzern große Fortschritte. Zwar waren es nur 282 GWh nach 304 GWh in Q2 2020, aber dafür wurden wichtige Weichen für ein 1.440 Megawatt Projekt in Polen und die schwimmenden Windkraft-Plattformen zur Versorgung der Ölfelder gestellt.


    Beim Ausblick blieb das Management wie immer verhalten optimistisch. Die Investitionsausgaben für 2021-2022 sollen bei 9-10 Mrd. USD liegen und für den Zeitraum bis 2024 auf rund 12 Mrd. USD erhöht werden. Daneben peile Equinor beim Produktionswachstum plus 2 % gegenüber dem Niveau von 2020 an. Durch eine weiter strikte Kostendisziplin und Reduzierung der Produktionskosten für Öl und Gas soll der Cash Flow erhöht werden. Unter anderem soll das zur Schuldenverringerung beitragen. Im abgelaufenen Quartal schaffte man bereits ein Niveau von 16,4 % net debt ratio nach noch 24,6 % im Vergleichszeitraum 2020. Stabile Dividenden und ein 300 Mio. Aktienrückkaufprogramm (insgesamt 600 Mio. USD für 2021) fügen sich nahtlos ein.


    Was heißt das konkret für mich?
    Equinor konnte das Ruder rumreisen und die Rotorblätter wieder in den Wind stellen. Der höhere Ölpreis hat natürlich dem Ergebnis geholfen. In Zukunft wird der Bereich regenerativer Energien zunehmend Wichtigkeit erlangen – dazu muss sich Equinor teils neu erfinden. Die Transformation wird zwar lange dauern und kostenintensiv sein, aber man wird es, dank dem guten Cashflow, schaffen.



    Herzliche Grüße
    Ingo Nix
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