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    Verkauf Ericsson

    Es gab zwei Veränderungen im Fondsdepot. Wir haben uns bereits letzte Woche von den beiden nachfolgenden Titeln getrennt: LM Ericsson AB und SES SA.
    Hier die Begründungen, warum wir so gehandelt haben:
    Ericsson: die Bereitschaft der Telefongesellschaften, insbesondere in Europa, höhere und notwendige Investitionen in die mobile Infrastruktur vorzunehmen, war sehr verhalten und lag deutlich unter unseren Erwartungen. Zwar stoßen die Kapazitäten der Mobilfunkbetreiber (Netzbetreiber) insbesondere in Ballungsgebieten an Ihre Grenzen und sogar darüber hinaus, dennoch wird derzeit mehr Wert auf eine gute Bilanz (und G+V) gelegt, als in die notwendige Zukunft zu investieren. Wir haben das Tempo der Investitionsbereitschaft unterschätzt und die Folge war, dass Ericsson deutlich weniger verdient hat, als wir in unseren Modellen angenommen haben. Auch haben wir nicht den Eindruck gewinnen können, dass sich an dieser Situation in naher Zukunft grundlegend etwas ändern wird. Ferner sind wir gerade bei LM Ericsson von der operativen Performance des Managements eher enttäuscht worden. Wir hatten uns, offen gestanden, mehr Leistung erwartet. Aus diesem Grund haben wir uns von der Aktie getrennt.
    SES: Grundsätzlich sind wir nach wie vor von der langfristigen Performance des Unternehmens überzeugt, dennoch sind wir der Auffassung, dass sich die Wettbewerbssituation nachhaltig und damit auch strukturell gegenüber den Vorjahren verändert hat. Es wird mit härteren Bandagen um Aufträge gekämpft, was zulasten der Marge gehen wird. Zudem halten wir die Entscheidung des Managements, so frühzeitig den Kauf von o3b, nach einer unmittelbaren Gewinnwarnung von Eutelsat, umzusetzen für wenig aktionärsfreundlich. Bekanntlich erwarten wir von unseren Unternehmen gerade das. Dies gepaart mit einer strukturellen Verschlechterung des Geschäftsumfeldes haben dazu geführt, dass wir den Wert SES SA komplett im Portfolio abgestoßen haben.
    Es steht noch kein Nachfolger für beide Unternehmen fest. Wir haben natürlich eine "Watchlist" mit Firmen, an denen wir gerne beteiligt wären, aber bei denen ist uns der Preis derzeit zu hoch. Wir kaufen grundsätzlich nur, wenn wir einen ausreichenden Sicherheitsabstand zwischen dem heutige Preis des Unternehmens (Aktienkurs) und dem von uns berechneten Wert des Unternehmens finden. So lange das nicht der Fall ist, verwenden wir das Geld lieber um bestehende Positionen aufzustpcken, bei denen das der Fall ist.Sollte sich in Zukunft eine Opportunität ergeben, würden wir die Nutzen, bis dahin bleiben die beiden Plätze vakant.

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