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    iRobot Unternehmensmeldungen

    Wir haben vor einigen Tagen den Roboterhersteller iRobot neu ins Depot aufgenommen. iRobot ist Weltmarktführer bei Haushaltsrobotern wie Staubsaugern und Bodenwischern. Nachdem das Unternehmen sich von der Sparte der Militärroboter im Jahr 2016 vollständig getrennt hatte und in der zweiten Jahreshält deutlich korrigierte, war das eine gute Gelgenheit hier zuzuschlagen.Mehr dazu im Webinar.

    #2
    Wie wird die aktuelle Entwicklung bei iRobot bewertet? Der Gewinn war weit unterhalb der Erwartungen und es gab einen massiven Kursrutsch. Der Umsatz hat leicht angzogen. Für mich sieht es auf den ersten Blick so aus als ob die Marge auf Grund von Konkurenzprodukten in den Keller gesunken ist. Mittelfristig sehe ich eine leichte Erholung, allerdings sehe ich langfristig die Gefahr von immer mehr Anbietern (z.B. Vorwerk etc.) die in Sachen Qualität nachziehen und die Margen weiter fallen. Sollte iRobot weiterhin also nur in diesem Markt agieren, fehlt mir die Vorstellung wie iRobot langfristig wachsen kann. Wann bringt iRobot neue Roboter, die andere Dinge erledigen? Das wäre für mich ein positives Signal.

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      #3
      Die Aktie stürzt 20% ab nach einem miserablen Ausblick. Die Konkurrenz ist scheinbar übermächtig. Im Grunde ist iRobot ein kleiner Konsumgüterhersteller ohne Burggraben. Die Produkte werden von den Asiaten immer billiger angeboten. Ob und wie sich ein kleines Unternehmen wie iRobot gegen milliardenschwere Unternehmen durchsetzen soll erschließt sich mir nicht. Erinnert irgendwie an GoPro das Ganze. Ich sehe da kaum Preissetzungsmacht. Ob auf meinem Staubsauger nun iRobot oder irgendein chinesischer Name steht interessiert mich auch nicht, der verrichtet seine Arbeit eh dann wenn ich nicht zuhause bin. Es fällt also auch schwer sich damit zu identifizieren und sich mit einem Markennamen wirklich abzusetzen.

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      • Dirk Müller
        Dirk Müller kommentierte
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        Da genügt ein Wort als Gegenargument : Vorwerk. Preissetzungsmacht, ertragsstark trotz massenhafter wesentlich billigerer Konkurrenz. Das gilt für Tigerstaubsauger wie für Thermomixer.

      #4
      Das war ein heftiger Abschlag heute bei iRobot, aber jetzt wollen wir das erst mal richtig sortieren. Nein, der Gewinn war keineswegs unter den Erwartungen, er hat die Erwartungen ebenso übertroffen wie der Umsatz. Auch die Umsatzprognosen für 2018 haben die bisherigen Einschätzungen übertroffen. Auch für die kommenden 4 Jahre wird ein Umsatzwachstum im Bercih 13-18% p.A. erwartet. Die operativen Margen schrumpfen nicht, sie nehmen sogar leicht zu. iRobot braucht auch keine neuen Roboter, die neue Aufgaben erledigen. Solange die Marktdurchdringung selbst in Ländern wie USA bei wenigen Prozent der Haushalte liegt, genügt es erstmal einen möglichst großen Teil der übrigen 90-X % der Haushalte mit den bisherigen Robotern zu beglücken. iRobot ist der unangefochtene Weltmarktführer und will seine Marktmacht erhalten und in das Massenwachstum gehen. Daher hat man im vierten Quartal erstmals in den USA mit TV-Werbespots begonnenm was sofort zu großen Umsatzsteigerungen im Weihnachtsgeschäft geführt hat. Offenkundig plant man für 2018 großangelegte Werbeaktionen in USA, Europa und in den Schwellenländern. Das kostet Geld und somit Nettogewinn. Das ist genau das, was iROBOT vermeldet hat. Mehr Umsatz in 2018, aber einen Nettogewinn 2,14-2,17 $, der unter den bisherigen Erwartungen der Analysten (2,70$) liegt. Aus meiner Sicht ist das eine absolut sinnvollen langfrsitige Strategie in dieser Phase, wo die Roboter ihre Qualität bewiesen haben und anfangen sich durchzusetzen Vollgas zu geben und mit breit angelegten Marketingcampagnen sich zum uneingeschränkten Markt- und MArkenführer zu machen. Das hat Coca-Cola vor Jahrzehnten so gemacht, das hat RedBull so gemacht, das hat Nespresso mit seinen Kaffemaschinen so gemacht. Kurzfristig kostet das Nettogewinn, langfristig sichert das die Marktmacht, den Umsatz und die Margenstärke. Nachvollziehbar, dass der Kurs erstmal kurzfristig nachgibt. Langfristig ist das aber genau die richtige Strategie des Unternehmens. Kurzfristige Investoren (denken Sie daran, das Analysten immer nur die nächsten 12 Monate beurteilen dürfen!!) verkaufen enttäuscht ab, langfristige Investoren sehen die Stratgeie dahinter und nutzen den übertriebenen Abverkauf, der sicher auch eine Stop-Loss-Lawine zu schulden ist, zu zukäufen.

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        #5
        sry für den Kommentar aber - lol der Kurs, man kann zu dem Kauf auch erst mal sagen "voll in die sch... gegriffen mit dem timing" da gibts nix zu beschönigen

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        • Dirk Müller
          Dirk Müller kommentierte
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          Das ist richtig, aber das ist auch etwas, was man nie ausschließen kann.

        #6
        schon klar, aber durch unsere sinkende anzahl an positionen im fond im vergleich zum start, ist so etwas halt schmerzhafter
        das einzelpositionsrisiko steigt mit sinkender positonszahl und es wird nicht von der absicherungsstrategie abgedeckt
        es sei denn die einzelne positons ist part des abgesicherten index und dann nur im umfang dessen gewichtungsverhältnis zur fondgewichtung
        da erzähl ich sicher nichts neues...

        hatte gerade den fond chart der letzten tage gesehen und micht über den starken draw down der letzten tage geärgert....

        können Sie evtl. eine kurze erläuterung des zustandkommens abgeben - absicherung aufgebaut und gegenbewegung + ungünstiges einzelpos verhalten?

        Kurse onvista/MSCI -Fond vs world, value, net, euro

        http://www.bilder-upload.eu/show.php...1518352998.png

        Zuletzt geändert von Borger; 11.02.2018, 12:40. Grund: Bild verlinkt wegen Problemen mit der ersten Darstellung

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          #7
          An dieser Stelle muss ich jetzt aber auch der fairness halber sagen, dass sich das Bild deutlich entspannt hat und der extreme parallel gelaufenen Absacker auch NAV Börsenkurs Differenzen unterschiede möglicherweise rückführbar sind.

          So schaut das ganze schon viel besser und wie "vorgestellt in der Erwartungshaltung" aus - seher schön.

          http://www.bilder-upload.eu/show.php...1518635997.png

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            #8
            Wow sehr schöne weitere Entwicklung....da muss ich ja meinen Grummel vom 08.02.2018 revidieren....

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            #9
            Wow, leider hat der Titel die letzten Tage wieder ordentlich verloren..

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              #10
              Würde mich auch interessieren warum der Titel gegen den Markt so stark fällt - ohne News. Was mir auffällt ist, dass der Titel extrem stark leerverkauft wird. Teilweise über 20%. Das sind Regionen in denen sich nur Tesla befindet. Die Eindeckzeit (Days to Cover) liegt an normalen Handelstagen sogar deutlich höher als bei Tesla. Das ist schon sehr auffällig.

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                #11
                Wie bewertet das Fondmanagement die Berichte, wonach Amazon bald Roboter für Haushalte herstellten/verkaufen würde und somit in direkter Konkurrenz zu iRobot steht würde?
                Wie würde sich ein so starker Konkurrent auf die zukünftige Entwicklung von Umsatz und Gewinn von iRobot auswirken?

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                • Dirk Müller
                  Dirk Müller kommentierte
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                  Es sind erstmal nur Gerüchte, dass Amazon in den Bereich häuslicher Roboter einsteigen will. Dabei ist an keiner Stelle von Staubsagerrobotern die Rede, sondern eher von fahrenden "Alexas". iRobot hat seine Roboter für die Bodenreinigung perfektioniert und ist Weltmarktführer. Ich sehe hier aktuell keinen Grund anzunehmen, dass Amazon diesen Markt mal eben mit einer Neuerfindung übernimmt. Wäre auch absolut nicht ihr Geschäftsbereich. Zudem hatte Amazon schon vieles vor und ist damit grandios gescheitert. Siehe Smartphone. Da hiess es auch sie werden Apple verdrängen, am Ende war nur heiße Luft übrig. iRobot geht aktuell den Weg maximale Marktdurchdringung und Branding zu betreiben in einer Phase, in der die Haushaltsroboter gerade anfangen in den Mainstream vorzudringen. Das ist der vollkomen richtige Weg, wenn man eine lanfristige Perspektive hat. Kurzfristig schlagen die erhöhten Marketingkosten auf die Quartalsergebnisse, was wir aktuell im Aktienkurs sehen, der eben von den Analysten geprägt wird, die nur auf 12 bis 18 Monate schauen DÜRFEN. Wir erlauben und weiter zu schauen und sind der Meinung dass es manchmal absolut sinnvoll ist kurzfristige Nachteile (schwächere Quartalsergebnisse) in Kauf zu nehmen, wenn dafür die langfrsitigen Vorteile (langjährige Markt- und Markenführerschaft) überwiegen. Das har Amazon auch jahrelang gemacht. Alles in den Aufbau der Marke investiert, nur Verluste(oder schwareze Null) produziert um den Marktanteil hochzutreiben und erst DANN über das Geldverdienen nachgedacht.

                #12
                Die Shorties decken sich ein. Spektakulär was hier abläuft.

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                  #13
                  iRobot erfreut uns mit seinen exzellenten Quartalszahlen. Der Gewinn je Aktie lag bei 0,37 USD, die Analysten hatten 0,18 erwartet, was durchaus Fragen in Bezug auf deren Qualität aufwirft. Das ist ein Grund, warum wir uns stets vorbehalten selbst zu denken, statt Analysteneisnchätzungen blind zu vertrauen, was sich schon oft als richtig erwiesen hat. Der Umsatz lag bei 226 Mio US$ entegen 220 Mio erwarteten Umsatz-Dollar. Das Management hob auch noch gleich die Prognose für das GEsamtjahr an. Zusammengefasst : Es läuft ! Die Aktie legt seit Veröffentlichung der Zahlen um 17% zu.

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                    #14
                    Warum erhöhte das Fondsmanagement die Position von iRobot unter $90 , wenn das Fondsmanagement die Wahrscheinlichkeit für eine Eskalation im Handelstreit zwischen den USA und China nicht als niedrig erachtet und somit auch die Gefahr für iRobot? Ist die iRobot Aktie nicht ein bisschen hoch bewertet, weil sie seit den Tiefständen bei ca. 46€ um über 70% gestiegen ist und ein KGV von 37 hat? Danke schon einmal im Vorraus für die Antwort vom Fondsmanagement.
                    Zuletzt geändert von Dominik H.; Gestern, 16:23.

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                    • Dirk Müller
                      Dirk Müller kommentierte
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                      Hallo Dominik, wir investieren nicht mit kurzfristiger Sicht auf ein paar monate Handelskrieg oder nicht, sondern auf die Frage :Wo steht iRobot in 5-10 Jahren. Die tatsache, dass ein Aktienkurs gestiegen ist hat absolut eine Aussagekraft ob ein Unternehmen teuer oder billig ist. Das ergibt sich nur aus der Berechnung des erwarteteten Ertrages der kommenden Jahre im Verhältnis zum Aktienkurs. Das KGV hat überhaupt keine Aussagekraft, so lange man das Wachstum eines Unternehmens nicht mit in die Berechnung zieht. Wir kalkulieren den Wert eines Unternehmens nach dem Freecashflow und unseren Erwartungen hieran für die kommenden Jahre. iRobot ist uns da keineswegs zu teuer. Desweiteren kaufen wir permanent in fallenden Märkten weiter Aktien und bauen so die zufließende Liquidität aus den Futuregewinnen ab. Gleichzeitig werden die neuen Positionen erneut abgesichert. Das ist die Kernstrategie des Fonds. Hohe Cashpositionen gilt es dabei weitgehend zu vermeiden.
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