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Quartalszahlen Q2 2020 Johnson & Johnson

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    Quartalszahlen Q2 2020 Johnson & Johnson

    Wie die Zahlen für das zweite Quartal 2020 der US-amerikanischen Johnson & Johnson (J&J) zeigten, ging die Corona-Krise nicht spurlos am weltweit größten Gesundheitsunternehmen vorüber. Der Umsatz von 18,3 Mrd. USD lag 10,8 % unter der Vorjahresperiode. Im Bruttogewinn (11,8 Mrd. USD) mussten Einbußen von rund 14 %, beim Vorsteuergewinn (3,9 Mrd. USD) sogar in Höhe von 44 % hingenommen werden. Der Nettogewinn (3,6 Mrd. USD) fiel 35 % niedriger aus, was nur einer einmaligen Steuerrückerstattung zu verdanken war.

    Von den drei großen Geschäftsfeldern Pharmaceuticals (Medikamente), Medical Devices (Medizintechnik) und Consumer Health (Verbrauchergesundheit) konnte im abgelaufenen Quartal nur das größte Geschäftsfeld, Pharmaceuticals, mit einem operativen Wachstum von 3,9 % überzeugen.

    Die zwei kleineren Segmente Medical Devices und Consumer Health zeigten eine operative Abschwächung des Geschäfts um 3,6 % bzw. 32,7 %. Während Consumer Health darunter litt, dass Menschen sich aus Angst vor einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 kaum noch in Apotheken und Drogeriemärkte trauten, war es bei Medical Devices der Aufschub von zeitlich wählbaren Operationen (elective Surgery), um Operationssäle und Intensivstationen in den Krankenhäusern für eintreffende COVID-19-Erkranke freizuhalten.

    Da J&J’s Medical Devices-Portfolio reich an Produkten für elective Surgery (z.B. Hüft-/Knie-/Wirbelsäulenimplantate, Geräte für Augenoperationen, etc.) ist, litt dieses Segment besonders stark unter Corona.

    Die Erwartungen des Managements für das zweite Halbjahr 2020 sind für das Segment Pharmaceuticals unverändert gut. Hier geht man von Wachstumsraten aus, die über dem des Marktes liegen. Für Consumer Health wird von einer weiterhin angespannten Lage ausgegangen, weshalb hier Rationalisierungsmaßnahmen im Gange sind. Für Medical Devices zeigte sich bereits im abgelaufenen Quartal seit April eine sequenzielle Erholung. Diese sollte fortschreiten, da die vielen Operationen nicht unendlich lange aufgeschoben werden können.

    Herzliche Grüße
    Ihr Fonds Team
    Ingo Nix
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