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Quartalszahlen Q1 2021 Johnson & Johnson

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    Quartalszahlen Q1 2021 Johnson & Johnson

    Im ersten Quartal 2021 profitierte der US-Pharmakonzern vor allem bei Arzneimitteln und in der Medizintechniksparte. Der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr stieg um 7,9 Prozent auf 22,3 Mrd. USD, Analysten hatten etwas weniger erwartet. Der Bruttogewinn lag bei 15,3 Mrd., was einer Bruttomarge von 68,4 % entsprach. Der operative Ertrag lag bei 6,6 Mrd. USD oder gut 14 Prozent über dem Vergleichswert aus 2020. Die Umsatz- und operativen Kosten wuchsen nur unterproportional zum Umsatz selbst. Vor Steuern verdiente man 7,4 Mrd. (6,5 Mrd. in Q1 2020) und netto konnten 6,2 Mrd. ausgewiesen werden. Dies entsprach einer Steigerung von final rund sieben Prozent.

    In den ersten drei Monaten profitierten die Amerikaner abermals von guten Geschäften in der Pharmasparte. Die Erlöse zogen in dem Bereich um fast zehn Prozent auf 12,2 Mrd. an. Etwas mehr als die Hälfte (54,7 %) des Umsatzes wird im Pharmabereich generiert. Wachstumstreiber blieben die Krebsmedikamente Darzalex und Imbruvica. Deutlich besser lief es für Johnson & Johnson wieder in der Medizintechnik, hier werden 30 % der Umsätze erwirtschaftet. Von Januar bis März stiegen diese um knapp elf Prozent auf 6,6 Mrd. USD. Im Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten gingen hingegen die Umsätze leicht auf 3,5 Mrd. zurück.

    Derweil steht das Unternehmen wegen seines Corona-Impfstoffs im Fokus. Experten der Europäischen Arzneimittelbehörde haben Anfang der Woche ihren Untersuchungsbericht zu einem möglichen Zusammenhang zwischen dem Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson und seltenen Gehirnvenenthrombosen vorgestellt. Es gebe zwar eine mögliche Verbindung, die EU-Arzneimittelbehörde bewertet den Nutzen des Impfstoffs aber höher als die Risiken. Auch in den USA erwartet man die erneute Freigabe nach einer vorübergehenden Impfpause

    Während Johnson & Johnson, ebenso wie AstraZeneca, einen Vektor-Impfstoff entwickelte, wurde bei Biontech und Moderna mit mRNA-Impfstoffen gearbeitet.



    „Was heißt das konkret für mich!?“
    Die Zahlen wurden vom Markt gut aufgenommen, einen erneuten Schub für die Aktie gab es aber erst nach der Nachricht der EU-Freigabe. Johnson & Johnson ist ein Basisinvestment im Portfolio, ganz abgesehen davon, was man von Impfungen hält.

    Herzliche Grüße
    Ingo Nix
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