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Kapseln und das Aluminium

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    Kapseln und das Aluminium

    Hallo,

    ich möchte hier ein Thema anreißen, dass mich seit Jahren umtreibt. Ich habe viele Jahre bevor man es als chic eingestuft hat Aluminium aus meinem "Gebrauchsumfeld" verbannt. Dazu zählen Duschgel, Deo, Lebensmittelbereich wo immer möglich) usw.

    Im Falle von Keurig, aber auch der Marktbegleiter wie Nestle usw. wird der Kaffee in einer Aluminiumkapsel erhitzt, bevor man es unter Druck in Tasse preßt. Es gab hier und da bereits grundsätzliche und zaghafte Fragen allgemeiner Natur (also ohne direkten oder absichtlichen Herstellerbezug), ob hier ggf. Aluminium zum Problem werden könnte.

    Wir wissen heute, dass Aluminium bei Männern zu Demenz führt und bei Frauen bspw. Brustkrebs verursachen kann. Wir dieser Aspekt als Gefahrenquelle eingestuft bei der Beurteilung dieses Unternehmens oder hat man das nicht auf dem Radar?

    #2
    Hallo,

    jetzt stellt sich halt die Frage welche Studien dazu anerkennenswert und glaubwürdig sind.
    Das Bundesinstitut für Risikobewertung hält Aluminium in den bekannten Verwendungsformen für unbedenklich.
    Allerdings heißt es auch:
    .......Es sollte jedoch aus Gründen der gesundheitlichen Vorsorge ein unsachgemäßer Gebrauch von aluminiumhaltigen Lebensmittelbedarfsgegenständen vermieden werden. Diese Gegenstände sollten nicht längere Zeit mit feuchten, säure- oder salzhaltigen Lebensmitteln in Kontakt kommen; Aluminiumfolien sollten nicht zum Abdecken solcher Speisen auf Servierplatten oder in Schalen benutzt werden.......


    Quelle:
    http://www.bfr.bund.de/cm/343/keine_...enstaenden.pdf

    Kommentar


    • Borger
      Borger kommentierte
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      Und das mit den Säuren trifft ja auf die meisten Inhaltstoffe der Kapseln zu nehme ich an....von dem her unterstelle ich dass doch gewisse Wechselwirkungen bekannt sind in gewissen Forschungskreisen....industriell gesehen ist das Metall jedoch auf absehbare Zeit viel zu wichtig als dass man hieraus ggf. negative Wirkungen in Form von abgeschreckten Kunden oder gar Strafen erwarten müsste. Was jeder selber daraus macht.... ich persönlich denke alles in maßen nicht in massen ist im Hindblick auf Aluminium o.k. ist

    • Firstday
      Firstday kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Ist schon nett oder? Einerseits ist es zwar unbedenklich Aluminium in den bekannten Verwendungsformen zu verwenden. Andererseits geben sie eine Warnung raus vor einem unsachgemäßen Gebrauch. Ich kenne die Datei. Es gibt auch genügend was man unter den Tisch hat fallen lassen.

      Aber nehmen wir einen Augenblick an, dass diese Risikobewertung korrekt wäre. Also sollen wir es vermeiden Aluminium zusammen mit Säuren verwenden. Gut. Ich hatte ein Gespräch mit einem Kaffeeröster der mir sagte, dass man den Kaffee eine bestimmte Zeit rösten muss, damit der Schwefelanteil geringer wird, sonst hat man gerne Magenprobleme (der Geruch nach frisch geröstetem Kaffee beruht auf organischen Schwefelverbindungen). Die etwas preiswerteren Sorten werden kürzer geröstet (mit die höchsten Kosten) was zu diesen Ursachen führen kann. Schlußfolgerungen kann sich jeder selber machen.

      Hier einige Links:
      http://www.ndr.de/ratgeber/gesundhei...minium100.html
      http://www.zentrum-der-gesundheit.de...minium-ia.html

      Es ist problematisch, ich weiß. Bedeutet aber nicht, dass wir uns damit nicht auseinandersetzen müssen/sollten.

    #3
    Hallo liebe Mitforisten,

    es gibt wie bei jedem Thema viele verschiedene Sichtweisen. Hier bewegen wir uns in einem Themengebiet, dass noch nicht ausreichend erforscht ist. Das Problem ist, das in der Regel Studien durchgeführt werden müssen. Diese Studien müssen bezahlt werden, bezahlt werden die in der Regel von der Industrie. Wenn also Keurig die Kapseln untersuchen lässt, werden wir wohl erfahren, dass diese unbedenklich sind. Ähnlich sieht das bei der Pharmaindustrie aus.

    Ich arbeite im Gesundheitswesen und möchte kurz auf etwas anderes hinweisen, obwohl wir dabei etwas vom Thema abweichen.

    Sehr viele Bundesbürger lassen sich impfen. Hat jemals jemand von euch schonmal den Beipackzettel einer Impfung gelesen? Gibt es ja sonst bei jedem Medikament Denkt mal drüber nach! Weiter im Text: Damit Impfungen wirken können, verwendet die Industrie einen Aktivator. Dieser Aktivator ist Aluminiumhydroxid.

    Mir sind die Studien bekannt, die belegen das Demenz vom Aluminium herrührt, ebenso diverse karzinome Erkrankungen.und es gibt Studien, die eine Korrelation zwischen Autismus ( betrifft auch das Gehrin) und Impfungen belegen.

    Im Kollegenkreis wurde dieses Thema schon häufiger diskutiert. Wenn man zum Beispiel Schulbrote in Silberpapier einwickelt und dann beim abbeissen ausversehen ein Stück Aluminium mit verschluckt, ist das weitgehen unproblematisch. Das Aluminium wird irgendwann wieder ausgeschieden. Es kann zwar zu Wechselwirkungen mit Säuren kommen, aber das wird als unproblematisch angesehen, die Schadstoffe müssen erst über den Darm aufgenommen werden. Dagegen werden Impfungen kritischer beurteielt, da dort das Aluminium direkt in die Blutbahnen gespritzt wird, es muss also nicht aufgenommen werden und wird sozusagen in reiner Form durch den Körper transportiert. Jeder weiß, dass das Gehirn eines der am stärksten durchbluteten Teil des Menschen ist.

    Das Problem ist sehr komplex. Rauchen zum Beispiel kann zu Lungenkrebs führen, aber nicht jeder Kettenraucher bekommt Lungenkrebs. Offensichtlich sind die Menschen verschieden widerstandsfähig. Leider ist die Forschung in dem Gebiet noch am Anfang. Man kann nur feststellen, die Einen können mehr "Gift" ab, als die Anderen.

    Zurück zu den Kaffeekapseln, da die Industrie eventuelle Studien finanzieren würde, würde ich persönlich nicht mit negativen Folgen rechnen. Sollte da aber ein medialer Hype entstehen, oder sonst irgendwelche soziale Tendenzen z.B. zunehmender Fokus auf Nachhaltigkeit (Alu ist ein kostbarer/teurer Rohstoff) dann liegt es am Managment, da Veränderungen durchzuführen. Ich sehe am ehesten, das Alu abgelöst wird durch Kunststoffe oder andere Ersatzstoffe, einfach weil Alu in der Herstellung extrem teuer ist und da möglicherweise viel Einsparpotential ist.
    Zuletzt geändert von chrisberlin; 26.11.2015, 12:06.

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    • Firstday
      Firstday kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Hallo Chris,

      das Thema Impfungen ist ein völlig eigenes Gebiet, das wie du richtig schreibst wesentlich empfindlicher ist. Insbesondere müssen wir über Impfung von Kindern sprechen/nachdenken. Die Auswirkungen bei diesen an Körpermasse wesentlich kleineren Lebewesen ist weitaus schlimmer. So viel ich weiß muss Zwecks des Nachweises die Menge an Aluminiumhydroxid bei Kindern sogar erheblich höher liegen ..

      Da allerdings Keurig eine amerikanische Firma wird sie eher keine Untersuchungen durchführen, bis Klagen von Kunden kommen. Aber mit ging es genau um diesen Hype der entstehen kann und so kam ich zu meinen Überlegungen und Fragen.

    #4
    Das ist durchaus ein Thema, das mich auch beschäftigt. Ich sehe das Aluthema inzwischen recht problematisch. Wir haben in zahllosen Lebensmitteln und Kosmetika eine Substanz, die nennt sich Citric Acid oder Zitronensäure. Hat aber recht wenig mit Zitronensaft zu tun. Diese Citric Acid wird durch genetisch veränderten Schwarzen Schimmelpilz gewonnen, der auf einer Maische aus Soya und/oder Mais gezüchtet wird. (Gerne noch mit Antibiotika versetzt, damit der Schimmelpilz gesund bleibt). Diese so gewonnene Zitronensäure ist ein sogenannter Komplexbildner. Sie kann mit Metallen (Aluminium) eine Verbindung eingehen. Und hier kommt das große Problem : Aluminium ist in seiner eigentlichen Form nicht in der Lage die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden. Es kann kaum ins Gehrin gelangen. An Zitronensäure gebunden hingegen kann es wie ein Trojanisches Pferd diese Blut-Hirn-Schranke überwinden, gelangt ins Gerhirn. Die Zitronensäure baut sich ab und das Aluminium lagert sich im Gehirn ab und kann Schäden auslösen. Soweit mein Kenntnisstand. Sollte jemand gegenteilige Informationene haben....gerne korrigieren. Zitronensäure wird in konzentrierter Form zum Entkalken verwendet. In Lebensmittel (selbst für Bioprodukte zugelassen !!) als billiges Säuerungs- und Konservierungsmittel eingesetzt. Man kann dem Zeug kaum aus dem Weg gehen. Ja...wenn das Thema "Alu" "Alukapseln" hochkocht, könnte das für Keurig und Nespresso ein großes Risiko sein. Sollten wir im Blick haben.

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      #5
      Hallo zusammen,

      ich verfolge das Thema Alu auch, muss aber zugeben nicht so intensiv. Sollte das Thema Alukapseln sich weiterer Popularität erfreuen müsste es doch für Keurig und Co kein großes Problem sein auf Plastik umzusteigen.

      Ob das besser ist lässt sich auch diskutieren, ansonsten bleibt halt Filterkaffee übrig.

      Mit freundlichen Grüßen
      Michael

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        #7
        Es lässt sich aber nicht erkennen aus welchem material sie bestehen werden.
        Bei den K-Cups soll Polypropylen verwendet werden, sagt Keurig.
        Der Zusatz "#5" ist der Recycling-Code von Polypropylen:

        Keurig hat auch einen eigenen Recycling-Webauftritt.

        Wieso der Umstieg allerdings von heute an gerechnet 5 Jahre dauern wird/soll/muss, ist mir persönlich schleierhaft. Zum Vergleich: Nur etwas mehr - konkret 8 Jahre - hat es gedauert von Kennedys Ankündigung (1961) bis zur ersten Mondlandung. Ich gehe dabei mal davon aus, dass sie auch tatsächlich stattfand.
        Zuletzt geändert von ; 29.11.2015, 21:20.

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        • Fonds Team Dirk Müller
          Fonds Team Dirk Müller kommentierte
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          Vielen Dank für die Ergänzung....prima Teamwork hier.
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