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Quartalszahlen Q4 2020 Mastercard

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    Quartalszahlen Q4 2020 Mastercard

    Mastercard, der weltweit tätige US-Zahlungsdienstleister und Anbieter von Zahlungskarten (Kredit-, Debit- und Guthabenkarten), berichtete Zahlen für das vierte Quartal 2020, die zwar über den Erwartungen der Analysten, pandemiebedingt jedoch unter Vorjahresniveau lagen. So schrumpfte der Umsatz um 6,7 % auf 4,12 Mrd. USD, das EBIT aufgrund einer abnehmenden EBIT-Marge um 12,5 % auf 2,10 Mrd. USD und der adjustierte Reingewinn um 17 % auf 1,64 Mrd. USD. Diese Zahlen lagen zwischen 2,9 % (Umsatz) und 8,2 % (Reingewinn) über den im Vorfeld nach unten revidierten Analystenschätzungen.

    Im abgelaufenen Quartal stieg die Anzahl der Transaktionen um vier Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und die Anzahl der ausgegebenen Master- und Maestro Cards wuchs um sechs Prozent. Während der Umsatz aus der Transaktionsabwicklung um fünf Prozent und aus nicht zum Kerngeschäfts gehörenden Aktivitäten sogar um 16 % wuchs und der im Inland generierte Umsatz ungefähr auf Vorjahresniveau lag, brach der – vor allem durch Reisetätigkeit getriebene – Umsatz aus grenzüberschreitenden Volumengebühren um 40 % ein.

    Was den Ausblick angeht, so erwartet das Management für das erste Quartal 2021, dass der operative Aufwand im niedrigen zweistelligen Bereich steigt. Diese Entwicklung wird einerseits durch akquisitionsbedingte Kosten und teils steigende Rabatte bzw. Incentives getragen. Bereinigt um diese Effekte sowie einem negativen Währungseffekt, soll der operative Aufwand aber immer noch im mittleren einstelligen Bereich ansteigen.

    Insbesondere die pandemiebedingten Reiseeinschränkungen haben das im allgemeinen stabile Geschäft von Mastercard verhagelt und wirken sich auch in naher Zukunft negativ aus. Der Ausblick für einen steigenden operativen Aufwand im 1Q21 führte folgerichtig zu negativen Gewinnrevisionen seitens der Analysten. Nun kommt es auf vor allem darauf an, wie schnell und stark sich die Reisetätigkeit nach dem Ende der Lockdowns erholt und inwieweit die wärmere Jahreszeit sowie die weltweiten Impfungen Entspannung an der SARS-CoV-2-Neuinfektionsfront bringen.

    Herzliche Grüße
    Ingo Nix
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