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Quartalszahlen Q1 Fiskaljahr 2020 Microsoft

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    Quartalszahlen Q1 Fiskaljahr 2020 Microsoft


    Was soll man sagen, ohne Outlook, Excel und Word geht es einfach nicht. Die Verankerung in unserem täglichen Leben ist zu stark - und stark waren auch mal wieder die Zahlen von Microsoft.
    Der Umsatz stieg um 13,65 % auf 33,1 Mrd. USD. Der Bruttoertrag lag bei 22,7 Mrd. und somit 18 % höher. Die operativen Ausgaben zogen nur acht Prozent auf zehn Mrd. USD an. Das operative Einkommen wurde mit 12,7 Mrd. oder plus 27,45 % festgeschrieben. Vor Steuern verdient Microsoft 24,7 % und netto 21 % mehr, also 12,7 Mrd. bzw. 10,7 Mrd. USD. Die Zahlen sind jeweils im Vergleich zum Q1 Fiskaljahr 2019 zu sehen.

    Die Segmente geben Aufschluss darüber, wie das Geld verdient wurde. Der Bereich Personal Computing wächst zwar nur langsam, aber dafür stetig. Hier konnten 11,1 Mrd. umgesetzt werden (plus 3,6 %). Der Umsatzanteil an den Gesamterlösen nimmt zwar über die Jahre ab, aber der operative Ertrag hieraus ist konstant um 30 % vom Gesamtgewinn. Treiber waren die Cloud Services für den kommerziellen Bereich von Windows (plus 26 %).

    In der Sparte Geschäftsprozesse erreichte man einen Umsatz von 11,1 Mrd. USD oder 13,4 % mehr als noch in Q1 2019. Auch hier wächst das zugrundeliegende Geschäft konstant. 32,7 % der Umsätze wurden am Ende des Fiskaljahres 2019 mit einem operativen Anteil am Gewinn von 37,8 % erwirtschaftet. Der Umsatz mit und durch LinkedIn zog in den letzten drei Monaten weiter um 25% an.

    Kommen wir zum wichtigsten Segment für die Zukunft, die Cloud an sich: die Plattform Azure ist der Wachstumstreiber für Microsoft. Nicht nur, dass man mit Übernahmen (vier an der Zahl in den letzten Monaten) die Beschleunigung forcieren will, auch Partnerschaften zählen dazu. Am 21.10.2019 wurde bekannt gegeben, dass Microsoft mit Nvidia zusammenarbeiten wird, um intelligentes Edge-Computing bereitzustellen. Die Zusammenarbeit umfasst eine stärkere Integration zwischen Azure und Nvidias EGX Edge-Computing-Plattform und wird Funktionen rund um die künstliche Intelligenz verbessern. Uns freut das, denn wir haben beide Unternehmen im Portfolio. Der Umsatz in Q1 2020 zog um 26,6 % an und beträgt nun 10,8 Mrd. USD. Der Anteil (Ende Fiskal 2019) betrug 31 % der Gesamtumsätze und steuert 32,4 % der operativen Erträge zu. Der Azure Umsatz alleine wuchs 59 % in den letzten drei Monate. Von dem Zehnjahresvertrag (Wert ca. zehn Mrd. USD) mit der US Regierung und dem Pentagon für das JEDI (Joint Enterprise Defense Infrastructure) Projekt gar nicht zu sprechen.

    Schauen wir noch kurz in die Bilanz, die ein Traum für jeden Investor ist. Der Free Cash Flow lag bei 10,4 Mrd. USD im ersten Quartal des Fiskaljahres 2020. Der Kassenbestand von alleine 136 Mrd. USD lässt jedes Herz höher schlagen, hier drin sind 123,5 Mrd. an kurzfristigen Anlagen. Nettoschulden Fehlanzeige! Das Eigenkapital beträgt 106 Mrd. USD - und die darin enthaltenen Gewinnrücklagen waren bei 27,2 Mrd. USD., dies entspricht einer Verdopplung seit dem Ende des Fiskaljahrs 2018. Die Bruttomarge liegt bei 68,5 %, die Vorsteuermarge bei 35,6 % und die Nettomarge bei 32,5 %.

    Dieses profitable Gesamtbild ist das Ergebnis des ausgezeichneten Geschäfts von Microsoft und der Tatsache, dass es für die meisten Unternehmen funktional unmöglich ist, ohne Microsoft-Produkte wie Excel, Outlook und Word zu arbeiten. Der sprichwörtliche Burggraben, also der Wettbewerbsvorteil, den Warren Buffet so liebt, ist enorm tief! Wir sind mit den Ergebnissen sehr zufrieden und langfristig von dem Geschäftsmodell überzeugt.

    Herzliche Grüße
    Ihr Fonds Team

    Ingo Nix
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