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Quartalszahlen Q2 2019 MSCI

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    Quartalszahlen Q2 2019 MSCI


    MSCI steht ehemals für Morgan Stanley Capital International und ist ein in New York ansässiges Finanzunternehmen. Unser Depotwert bietet Dienstleistungen für das Investment Banking an, gibt eine Vielzahl von Aktienindizes heraus, bietet Portfolio- und Risiko-Analyse Software, sowie diverse Angebote rund um die Unternehmensbewertung an. Auch der Vergleichsindex MSCI World Value für unseren Fond stammt natürlich vom Marktführer. Der Umsatz im abgelaufenen Quartal stieg im Vergleich zum Vorjahr um 6,2 % auf 386 Mio. USD. Die operativen Ausgaben stiegen nur leicht um 0,25 % auf 121 Mio. USD. Klar, das Geschäftsmodell ist gut skalierbar, denn man benötigt nicht mehr Mitarbeiter für neue Indizes - und Softwarelösung sind bereits vorhanden. Das Vorsteuerergebnis wuchs um vier Prozent auf 160 Mio. USD, netto waren es plus 7,5 % auf nunmehr 126 Mio. USD Ertrag.

    Die Segmentberichterstattung ist klar in drei Sparten unterteilt. Im Bereich Index sind die Vergleichsindizes gebündelt, hier lag das Wachstum bei sechs Prozent auf 226 Mio. USD zu Q2 2018. In der Analysesparte also z.B. bei Risiko- und Portfoliomanagement Applikationen konnte man 3,8 % zulegen, der Umsatz lag bei 124 Mio. USD.
    Im Teilbereich „all others“ sind Immobilien und auch der mögliche Wachstumstreiber ESG beheimatet. Der Umsatz hier stieg 17,2 % auf rund 36 Mio. USD.

    Die Retention Rate, also die Kundenbindungsrate ist mit 95 % extrem hoch und spricht sowohl für gute Produkte als auch für die Planbarkeit der zukünftigen Erträge.
    Mit 98 % wiederkehrenden Umsätzen im zweiten Quartal ist man fast im Olymp angekommen.

    Das Wachstum der zukünftigen Umsätze und Erträge soll von einer breiteren Kundenbasis, gekoppelt mit mehr Anwendungsmöglichkeiten kommen.
    Hier insbesondere der Bereich ESG, dies steht im englischen für „Environment Social Governance“ und beinhaltet das Bestreben nachhaltige Investmentlösungen zu integrieren. Viele Rating- und Research-Agenturen für Nachhaltigkeit arbeiten mit dem ESG-Ansatz. Zahlreiche Investoren, etwa die Mitglieder der UN-Initiative für verantwortliches Investment (UN PRI), definieren entscheidende ESG-Kriterien in ihren Analysen von Wertpapieren. ESG-Kriterien beziehen sich auf Punkte wie Klimawandel, Umweltverschmutzung, biologische Vielfalt oder Wasserknappheit ebenso wie auf Arbeitnehmer-Beziehungen, soziales Engagement und Menschenrechte.In puncto Unternehmensführung werden beispielsweise der Anlegerschutz oder die Machtbeschränkung von Unternehmensführern angesprochen.Als zweiter Wachstumsmarkt wird das Geschäft mit Vermögensverwaltern auch im asiatischen Raum gesehen.

    MSCI Inc. hat sich in den letzten Jahren zu einem integrierten Anbieter von Vergleichsindizes und Services rund um Risiko- und Portfoliomanagement Lösungen gemausert.
    Neue Wachstumsfelder hat das Unternehmen erkannt und klar für sich definiert. Die wiederkehrenden Umsätze, Erträge und die beeindruckende Kundenzufriedenheit geben gute Planungssicherheit für die Zukunft. Sollten die Kapitalmärkte nicht alle gleichzeitig einbrechen, bleibt der Depotwert ein Basisinvestment.

    Herzliche Grüße
    Ihr Fonds Team

    Ingo Nix

    #2
    Hallo Herr Nix,

    ich hätte eine Frage zum Depotwert MSCI.
    Sie schreiben, dass wenn die Kapitalmärkte nicht alle gleichzeitig einbrechen bleibt der Wert ein Basisinvestment. Klar weil ja dann die Fondsvolumina sinken und MSCI weniger verdienen würde.
    Herr Müller betont ja immer wieder wenn es zu einem Crash kommt, geht alles runter. Ist der Wert dann nicht widersprüchlich?

    Freue mich über Ihre Nachricht. Vielleicht kommt ja auch bald der Wert in Ihrer Aktienanalyse.

    Guten Rutsch ins neue Jahr!

    Gruß André

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      #3
      Hallo André

      vielen Dank für Ihre Frage.
      MSCI verdient ja nicht nur Geld mit der Vermögensanlagen, Vergleichsindizes, sondern auch mit Serviceangeboten für die Portfolioanalyse oder Research. Wenn die Aktienmärkte in den Korrekturmodus gehen, dann muss die Liquidität in andere Assetklassen allokiert werden. Das geschieht in einem funktionierenden Markt in der Regel sehr gut, sowohl innerhalb der Assetklasse als auch in angrenzende Möglichkeiten. In einem absoluten Crash-Szenario kann es durchaus vorkommen, dass eigentlich nicht korrespondierende Anlageklassen gleichzeitig an Wert verlieren. Dies ist selbstverständlich möglich, wenn auch für einen wirklich längeren Zeitraum eher unwahrscheinlich. Heißt aber nicht „unmöglich“ und dann würde natürlich auch MSCI Einbußen erleiden.
      Ein guten Rutsch ins Börsenjahr 2020

      Gruß Ingo Nix

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