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Quartalszahlen Q1 2021 Booking

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    Quartalszahlen Q1 2021 Booking

    Die Reisebranche atmet auf! Nach den vielen Monaten mit Einschränkungen scheint der Sommer gerettet und die Lust am Reisen ist größer denn je. Die vergangenen Monate traf es die Reisebranche schwer, was man auch an den Zahlen des größten Portals für Hotelübernachtungen & Co. sehen konnte.

    Der Umsatz im ersten Quartal 2021 belief sich auf 1,1 Mrd. USD, nach noch 2,2 Mrd. im Vergleichszeitraum (Q1 2020). Der operative Verlust mit 311 Mio. USD war auf gleichem Niveau wie schon im ersten Quartal 2020. Zwar ist das immer noch ein Minus, aber es fiel deutlich niedriger aus als von Analysten erwartet. Waren doch noch Anfang 2020 Marketingaufwendungen von 851 Mio. USD und Vertriebskosten von 377 Mio. USD berichtet worden, lagen diese Werte nun deutlich niedriger. Es schlugen nur 461 Mio. USD an Marketing- und 112 Mio. USD an Vertriebskosten zu Buche.

    Flexibilität bleibt als das A und O in diesen Pandemiezeiten. So fiel der komplette Betriebsaufwand von 2,6 Mrd. USD auf nur noch 1,4 Mrd. USD. Netto blieb ein Verlust von 55 Mio. USD nach noch 699 Mio. USD in Q1 2020 übrig. Der Free Cash-Flow wurde mit einem Minus von 272 Mio. USD beziffert.

    Für Booking ist das jedoch kein Problem, da man liquide Mittel von 12,1 Mrd. USD in der Bilanz ausweisen kann. Man darf nicht vergessen, dass Booking in guten Zeiten prächtig verdient. 2018 und 2019 wurden netto rund 4,2 Mrd. USD verdient und man erwirtschaftete einen Free Cash-Flow von über vier Mrd. USD pro Jahr.

    Kurzen Gegenwind bekam die gesamte Branche im Mai 2021 vom Bundesgerichtshof in Deutschland. Die Portale für Hotelübernachtungen dürfen ihren Partnern (z.B. Hotels direkt) hiernach nicht mehr uneingeschränkt untersagen, verfügbare Zimmer zu einem günstigeren Preis anzubieten als auf den Plattformen angeboten. Nutzer können Hotelzimmerpreise vergleichen und auch direkt über Booking buchen. Für die Vermittlung bekommt das Unternehmen eine Vergütung vom Hotel. Beim angebotenen Zimmerpreis wird diese natürlich einkalkuliert. Bucht man direkt im Hotel, entfällt dieser Service selbstverständlich. Der Aktienkurs reagierte nur kurz und setzte dann die Bewegung gen Norden weiter fort.



    „Was heißt das konkret für mich!?“
    Die Reisebranche sieht Licht am Ende des Tunnels und die aktuelle Buchungslage lässt auf eine Erholung der Umsätze und letztlich auch der Gewinne der Unternehmen hoffen. Erholung können wir nach den vielen Einschränkungen der letzten Monate alle gebrauchen und so ist es nicht verwunderlich, dass die Urlaubsvorfreude auf Sonne, Strand und Meer die Herzen und die Geldbörsen öffnet. Hier lohnt ein Blick in den Rückspiegel, um zu sehen, wie profitabel Booking in der Vergangenheit war. Leben und genießen - aber bitte im Hier und Jetzt.


    Herzliche Grüße
    Ingo Nix
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