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    Gratulation zu Wirecard

    An dieser Stelle mal ein Lob an die Fondmanager, deren Riecher richtig lag Wirecard abzustoßen. Bei 2,5% im Portfolio hat dies beim heutigen Einbruch um ca. 50% von einem Kurssturz um 1% des DMPF bewahrt. Weiter so!

    #2
    Danke.. Lob ist immer schön und zeigt, dass wir unsere Hausaufgaben machen :-)

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      #3
      Das ist einfach ein Riesenskandal - es würde mich nicht wundern, wenn Wirecard wieder aus dem DAX fliegen würde! Die (Klein)Aktionäre tun mir richtig leid... :-(

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        #4
        Mit Wirecard alles richtig gemacht Und der NAV ist heute gestiegen - Umstellung hat gezogen!

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          #5
          Fliegt jetzt womöglich doch Wirecard aus dem DAX und nicht Lufthansa?!

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            #6
            Ja ganz guten Richer gehabt... leider privat nicht aber glücklicherweise wars nicht arg zu viel und ich habe mich eben für 30,41Euro getraut...mal sehen was raus kommt.

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            • Kleinstanleger
              Kleinstanleger kommentierte
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              Wird wahrscheinlich ähnlich laufen wie im Casino. Totalverlust oder Einsatz mal 3 bis 4...

            #7
            Das Gesamtergebnis ist zwar trotzdem wie es ist, aber in Punkto Wirecard muss man sagen: wirklich alles richtig gemacht!

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              #8
              18.6.2020
              Die Wirecard AG hat in einer Ad-hoc-Mitteilung vom 18.06.2020 bekannt gegeben, dass der Abschlussprüfer der Wirecard AG, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Wirecard darüber informiert hat, dass über die Existenz von im Konzernabschluss zu konsolidierenden Bankguthaben auf Treuhandkonten in Höhe von insgesamt 1,9 Milliarden Euro (dies entspricht in etwa einem Viertel der Konzernbilanzsumme) noch keine ausreichenden Prüfungsnachweise zu erlangen waren. Es bestehen Hinweise, dass dem Abschlussprüfer von einem Treuhänder bzw. aus dem Bereich der Banken, welche die Treuhandkonten führen, unrichtige Saldenbestätigungen zu Täuschungszwecken vorgelegt wurden, damit dieser ein unrichtiges Vorstellungsbild über das Vorhandensein der Bankguthaben bzw. die Führung von Bankkonten zugunsten der Wirecard-Gesellschaften erhalte.

              Die bereits mehrfach verschobene Vorlage des Jahresabschlusses wurde ebenfalls auf unbestimmte Zeit verschoben. Wirecard hat bekannt gegeben, dass Kredite der Wirecard AG in Höhe von ca. 2 Mrd. Euro gekündigt werden können, wenn ein testierter Jahres- und Konzernabschluss nicht bis zum 19. Juni 2020 vorgelegt wird.
              https://www.finanzen.net/nachricht/a...ln-auf-8987545

              So etwas fällt im Zuge der in 04/2020 abgeschlossenen Sonderprüfung KPMG nicht auf?!
              Alles völlig unverbindlich

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              • Carsten
                Carsten kommentierte
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                Wer online ein wenig recherchiert, dem sollte doch irgendwann klar werden, wie halbseiden die ganze Historie ist (unabhängig von jeder Bewertung zu Produkten und Dienstleistungen). Wer sich vor allem für die Menschen hinter dieser Geschichte interessiert wird möglicherweise feststellen können, dass dies ausreichend Stoff für eine ganze Serie bei "Die Anstalt" bietet. Kann das selbst gut beurteilen, da mir einer der Aufsichtsräte aus dem Jahr .... persönlich selbst mal geschäftlich über den Weg gelaufen ist. Keine guten Erinnerungen!

              #9
              Sieht alles irgendwie abgecarded aus, stimmt schon. Vielleicht brauchte irgendwer den Crash dringend (hedgefonds?). Da können schon mal Belege verloren gehen. Da geht es um Milliarden. Da lässt sich in Asien vielleicht der ein oder andere manipulieren.
              Vielleicht ist bei Wirecard auch wirklich einiges im Argen. Bin auf die Aufklärung gespannt. Sollte eine Aufklärung gelingen und es operativ weiter laufen ist es natürlich extrem günstig gerade. Aber momentan scheint ja ein Totalverlust nicht vollständig ausgeschlossen werden zu können.

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                #10
                ASCHHEIM (dpa-AFX)
                Der Dax-Konzern Wirecard steht vor einer ungewissen Zukunft: Dem in einen Bilanzskandal verwickelten Zahlungsabwickler droht der Verlust von Milliardenkrediten. Zudem mehreren sich Zweifel an Treuhandkonten in Asien, wo Wirecard nach eigenen Angaben Milliarden geparkt haben soll. Die Aktie fällt auch am Freitag ins Bodenlose - nach einem historisch Kursabsturz am Vortag. Zuletzt verlor das Papier gut 40 Prozent auf 23,84 Euro.
                [...]
                Die philippinische Bank BDO Unibank, bei der angeblich eines von zwei fraglichen Treuhandkonten für Wirecard geführt wurde, erklärte am Freitag, dass das deutsche Unternehmen kein Kunde sei: "Das Dokument, in dem die Existenz eines Wirecard-Kontos bei BDO behauptet wird, ist ein manipuliertes Dokument, das gefälschte Unterschriften von Bankangestellten trägt", hieß es in der Stellungnahme des in der Stadt Makati ansässigen südostasiatischen Geldhauses. "Der Fall ist an die Zentralbank der Philippinen berichtet worden."
                Das ist doch absurd, dass Wirecard Milliarden ins Nirvana überweist und nicht prüft, auf welchem Konto das Geld landet.
                Wahrscheinlich wollten sie, wie viele der ehrenwerten ach so "corporate social responsible" Konzerne, mit solch einem Konstrukt wie üblich Steuern vermeiden.
                Kein Mitleid.
                Alles völlig unverbindlich

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                  #11
                  Das ist schon eine sehr sehr seltsamme Geschichte rund um 1,9 Mrd.
                  Auch, dass die Wirtschaftsprüfer großer bekannter Häuser davor diesbezüglich keinerlei Beanstandungen hatten.
                  Und nun soll es etwaige Konten nie gegeben haben? - alles bisher gefälscht?
                  Börsenaufsicht, weitere Kontrollorgane...?
                  Treuhandgelder als Cash? - verstehe ich was falsch? - bin echt kein Fachmann aber für mich als Laie hört sich das grund falsch an.
                  Vermutlich kenn ich nur zu wenige Details und mir erschließen sich nicht alle Zusammenhänge aber das klingt doch alles sehr seltsam.

                  Privat macht ein Totalverlust, wenn er denn eintreten sollte schon ein "autsch"
                  Ärgert micht da auch über mich selbst, Regeln kennen und festlegen ist das eine sich dran halten das andere...hätte Schäden mimiert... -_- in den eigenen A-BEISS

                  Um was für Gelder geht es denn jetzt eigentlich exakt? - wem gehören? - deklaration in Bilanz?
                  Wie stehen die im Verhältnis zu Wachstum, Gewinn, etc.
                  Wie sieht man unabhänig vom Reputationsschaden die Möglichkeit das "aufzuholen"?
                  Mir fällt es schwer die Summe konkret einzuordnen.

                  Stellt sich die Frage ob es Schadensersatz Pflichtige gibt.
                  Prüfer?, Unternhemen? Vorstände incl. Privatvermögen? Weitere Beteiligte je nach Entwicklung des ganzen..?
                  Macht das überhaupt Sinn? - Gibt es überhaut was zu holen...wenn ja was bleibt hängen...Sammelklagen?
                  Vermutlich muss man noch etwas Aufklärung abwarten (wenn es die denn geben wird...)

                  Kommentar von Carsten finde ich spannend...

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                    #12
                    Die Beanstandungen gab es ja. Aber wenn ich etwas fälsche überlege ich mir natürlich wie ich es mache sodass es nicht direkt auffällt.

                    Ich denke man muss derzeit wirklich davon ausgehen, dass hier Betrug im großen Stil vorliegt. Wie wo was warum wird wohl alles erst nach jahrelangen Prozessen aufgeklärt.

                    Wenn es keine überraschende Wende gibt, wird es das mit Wirecard in dieser Form wohl gewesen sein. Mit so einem Unternehmen wird keiner mehr Geschäfte machen. Da gibt es dann auch nichts mehr aufzuholen.

                    Ich würde als Privatanleger verkaufen und einen Haken hinter die Sache machen.

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                      #13
                      Heute ist Wirecard wieder um 28% gefallen. Die Aktie ist jetzt sehr günstig zu bekommen. Ich habe deshalb heute Wirecard gekauft. Das Unternehmen wird nicht insolvent gehen.

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                      • LCInvest
                        LCInvest kommentierte
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                        ...ich hoffe, du hast nicht all zu viel eingekauft

                      • dostojweskii
                        dostojweskii kommentierte
                        Kommentar bearbeiten
                        Servus LCInvest,

                        ich habe drei Aktien gekauft, sozusagen Spielgeld. Dann gehe ich halt mit meiner Frau einmal weniger ins Restaurant oder ziehe ihr meinen Verlust von ihrem Haushaltsgeld ab ;-)

                      • Westcoast
                        Westcoast kommentierte
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                        Viel Spaß damit

                        Wirecard-Aktie bricht um knapp 80 Prozent ein: Wirecard stellt Insolvenzantrag - BaFin will Wirecard Bank aus der Insolvenz heraushalten
                        https://www.finanzen.net/nachricht/a...halten-9008588

                      #14
                      Wie hat Norbert Blüm doch damals so schön gesagt: "Die Wirecard Aktie ist sicher!"
                      Ach halt das war die andere Sache, die nicht sicher ist ...

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                        #15
                        Kann denn eine Insolvenz noch abgewendet werden, obwohl ein Insolvenzeröffnungsverfahren beantragt wurde? Dass mit den Banken keine Einigung getroffen wurde, steht ja (noch) nirgendwo offiziell. Da steht ja (noch) "drohende Zahlungsunfähigkeit". Vielleicht hat man es vorsorglich gemacht, um nicht in Verzug zu geraten. An eine Wendung im großen Stil glaube ich aber auch nicht mehr...

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                        • Carsten
                          Carsten kommentierte
                          Kommentar bearbeiten
                          Der Jurist mit Fachgebiet Insolvenzrecht wird jetzt erstmal "die Blutung stoppen"!

                          Das Insolvenzrecht ist etwas ganz "besonderes", damit spaßt man nicht. Der neue "Chef" wird bei seiner schnelllen Bestandsaufnahme festgestellt haben, das Wirecard zahlungsunfähig bzw. überschuldet ist (zumindest alles daraufhin deutet). Um jetzt nicht selbst noch in die Haftung zu kommen, wird ein Insolvenzantrag gestelt, "sicher ist sicher". Insolvenzverschleppung ist kein Kavaliersdelikt! Auch Gläubiger und Anteilseigner können noch Ihr blaues Wunder erleben. Nicht nur, dass sie vermutlich auf jegliche Rückzahlungen verzichten werden müssen (im Glücksfall evtl. eine kleine Quote bekommen), es kann sogar sein, dass sie nachschießen bzw. Rückzahlungen wieder zurückzahlen müssen. Anteilseigner vielleicht erhaltene Dividenden wieder herausgeben müssen. Es gibt Paragraphen da spricht man nicht umsonst "vom schärfsten Schwert". Jede Auszahung in den letzten Wochen, Monaten vllcht Jahren wird jetzt hochkritisch geprüft.

                          Wer jetzt erstmal richtig Kasse macht ist der Insolvenzverwalter!!! Je nachdem wie gut auch sein Juristen-Leben sonst so funktioniert, wird er dies köstlich in die Länge ziehen.
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