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Eine Korrektur ist wohl in Anmarsch ...

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    Eine Korrektur ist wohl in Anmarsch ...

    https://www.youtube.com/watch?v=jwOjbmgC5yo

    #2
    Wenn man der Prämisse folgt, dass die Aktienmärkte weitestgehend von der Realwirtschaft angekoppelt sind, kann man dieses und viele andere Videos einfach ignorieren!

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    • Prophet83
      Prophet83 kommentierte
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      Und woher wissen Sie, wie lange die Aktienmärkte von der Realwirtschaft noch entkoppelt bleiben werden? Es ist in jedem Fall gefährlich, sich darauf zu verlassen, dass das noch lange so bleiben wird.

    • Peter Grimm
      Peter Grimm kommentierte
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      Wissen würde ich jetzt nicht behaupten. Wenn aber die Maßeinheit (Geld) beliebig vermehrbar zu sein scheint, die Realwirtschaft aber nicht. Wie könnten dann Geld und Realwirtschaft im selbem Tempo laufen?

      Ist doch irgendwie logisch! Oder?

    #3
    Ja genau.... und wenn es dunkel wird, bricht unweigerlich die Nacht herein.

    Kommentar


      #4
      Obwohl Markettiming ja bekanntlich nicht immer funktioniert, wage ich mal zu behaupten, dass die Chancen für eine Korrektur aktuell wohl einiges höher sind als letztes Jahr Ende März.

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        #5
        Herr Müller hat im März 2020 noch gesagt das nun noch die grosse Korrektur kommt.

        Kommentar


          #6
          Ja, aber mal ganz Ehrlich. Im März 2020 hatten wir ALLE Panik und keiner wusste wie das überhaupt ausgehen könnte. Jetzt im Rückspiegel ist es klar, aber da leben wir eben nicht.

          Kommentar


          • kaito1412
            kaito1412 kommentierte
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            Natürlich weiß das niemand - die Zukunft ist meistens mit Unsicherheiten behaftet. Genau aus diesem Grund ist ja Market-Timing in genügend Studien als extrem schwierig eingestuft worden.
            Was diejenigen, die immer vor Unsicherheiten und großen Crashs warnen meiner Meinung nach völlig unterschätzen oder ignorieren ist der Umstand das die Welt, die Gesellschaft, die Wirtschaft, die Börse keine starren Systeme sind.
            D.h. wenn es Probleme oder einen Schaden gibt, kann man nicht einfach diese Entwicklung linear fortschreiben und folgern was als nächstes schlimmes passieren muss. Das System (die Welt, die Börse was auch immer) ist extrem anpassungsfähig.
            Natürlich wird es Crashs auch künftig geben. Da wir aber erst 2020 einen hatten gehe ich persönlich davon aus das der Nächste noch ein paar Jahre auf sich warten lassen wird.

          • oicfar
            oicfar kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Nichts für ungut. Aber wenn jemand wie Herr Müller seit Jahren vom kommenden Crash spricht, dann gehe ich davon aus, dass so jemand darauf sehr gut vorbereitet ist und entsprechend reagiert. Dafür wurde ja die Arche ja gebaut. Und Herr Müller hat auch in irgendeinem Video erwähnt, dass er 30+ Börsenjahre an Erfahrung hat.

            D.h. die erste große Chance wurde verspielt.

            Ich möchte hier kein Fass aufmachen, da hier schon vieles in den letzten Monaten durchgekaut wurde.

          #7
          Zitat von Fonds Team Ingo Nix Beitrag anzeigen
          Ja, aber mal ganz Ehrlich. Im März 2020 hatten wir ALLE Panik und keiner wusste wie das überhaupt ausgehen könnte. Jetzt im Rückspiegel ist es klar, aber da leben wir eben nicht.
          Ja aber für die Zeit danach wurde klar gesagt 70% Chance auf einen erneuten Einbruch oder 30% Crackup Boom.
          Dann wars 50:50 und mal wollte sich eigentlich mal entscheiden.
          Jetzt stehen wir 30% höher im Markt und der Fonds ist immer noch voll abgesichert.

          Worauf warten wir eigentlich? Dass Corona zuend ist? In den USA sollen die Corona Maßnahmen bis 2023 erhalten bleiben, evtl sogar länger.
          Warten wir auf einen Rücksetzer von 20% oder einen weiteren Crash?
          Warten wir bis nach der Bundestagswahl?

          Weiß eigentlcih irgendwer wann der Fonds mal wieder Segel setzt?

          Kommentar


            #8
            Hallo Herr Nix,

            Sie haben völlig Recht, im Rückspiegel ist es immer einfacher. Aber Herr Müller sprach damals auch von einer erwarteten Gegenbewegung nach dem ersten Schock und VOR der richtigen Abwärtsbewegung. Diese hätte man mit einer leichten Reduktion der Absicherung nutzen können, um zumindest ein kleines Stück mit aufwärts zu gehen, bevor man dann wieder voll absichert. Dieses Risiko wäre meines Erachtens nach vetretbar gewesen.

            Dass der Fonds in (stark) steigenden Märkten aufgrund der zu hohen Absicherung fällt war sehr ärgerlich, da ist der Unmut vieler Anleger durchaus verständlich. So etwas ist streng genommen nicht akzeptabel.

            Keiner weiß, wo der Crash endet und der Boden gefunden ist, aber die Wahrscheinlichkeit, dass eine Gegenbewegung kommt, seigt natürlich mit jedem Tag, an dem die Kurse weiter fallen. Das ist auch absolut logisch, da viele Investoren dann wieder Einstiegschancen sehen, der Markt strebt ein neues Gleichgewicht an.

            Seit März 2021 machen Sie das mit Absicherung scheinbar deutlich besser. Das zeigt, dass das Fonds-Managment aus den vergangen Fehlern gelernt hat.
            Das muss man fairerweise auch mal betonen und gehört zu einer sachlichen Kritik einfach mit dazu.

            LG Prophet83

            Kommentar


            • Fonds Team Ingo Nix
              Fonds Team Ingo Nix kommentierte
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              Danke.. gut 6 % haben wir vom Tief im März 2021 gemacht und das bei rund 90 % Absicherung

            • oicfar
              oicfar kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Hallo Herr Nix, mag sein, dass Sie über die 6% Zuwachs in diesem Jahr glücklich sind. Ich gehöre zu den Anlegern, die es nicht sind. Weil die Fehler in 2020 noch nicht abgearbeitet wurden. Das Vertrauen wurde verspielt. Und wie ich im anderen Post geschrieben habe, bin ich der Ansicht, dass man ohne einen Crash bzw. einer richtigen Korrektur und anschließendem Handeln den Rückstand nicht mehr aufholen wird.

            • Prophet83
              Prophet83 kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Hallo oicfar,

              es kann doch sein, dass ein neuer Crash und damit eine weitere große Chance für den DMPAF schneller kommen als von vielen vermutet.
              Das Grundproblem, nämlich die Entkopllung der Märkte von der Realwirtschaft und die hohen Bewertungen, sind doch noch immer vorhanden. Die Bereinigung dieses Problems wird doch mit jeder weiteren Aufschiebung dringlicher und wahrscheinlicher.

              Den Rückstand kann man nicht mit Gewalt auf Biegen und Brechen und aktuell ohne das Eingehen erheblicher Risiken aufholen. Das ist völlig klar. Letzten Endes ist es aber doch nur zielführend, die vergangenen Fehler zu analysieren und daraus zu lernen. Da ist das Fonds-Management doch auf einem gutem Weg, +6% mit 90% Absicherung sind ein sehr gutes Ergebnis. Ein Stück weit Vertrauen wurde dadurch meiner Meinung nach zurück geholt.

              Der Fonds kann aber doch auch zukünftig von kleineren Korrekturen (ab ca. 10% Einbruch) profitieren, auch wenn der große Knall noch eine Weile ausbleiben sollte.

            #9
            Herr Müller geht doch immer noch mit einer Chance von >50% davon aus der der grosse Crash noch kommt , zumindest habe ich es noch so im Kopf.
            Es ist zumindest erstaunlich das nun 17 Monate im post Corona Bullenmarkt der DMPF immer noch mit roter Ampel im Schützengraben sitzt

            Kommentar


            • Carsten
              Carsten kommentierte
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              Meines Erachtens ist nur eine Frage relevant, die es für sich selbst zu beantworten gilt:
              Was ERWARTET man SELBST?
              a) steigende Aktienmärkte / Boom --> dann rein in Aktienfonds ohne Absicherung bzw. entsprechende Positionen halten, wenn man keine Liquidität benötigt.
              b) stagnierende Aktienmärkte --> dann entweder konsumieren (wenn man weiß, dass in Zukunft die zukünftigen Ausgaben gedeckt werden können) oder halten und erwartungsgemäß hinnehmen, dass das Vermögen in Zukunft weniger Kaufkraft haben wird oder in andere Assetklassen umschichten, die mehr Rendite erwarten.
              c) fallende Aktienmärkte / Crash --> dann raus aus dem Aktienmarkt bzw. in den DMPAF investieren.
              d) keine Ahnung --> dann DIVERSIFIZIEREN

              Ampel rot, gelb, grün ... who cares. Jeder muss es so nehmen wie es das Fondsmanagement entscheidet ... aufgrund der ERWARTUNG des Fondsmanagements bzw. des Herrn Müller!
              Love it or leave it! You cant change it.

            • Gery
              Gery kommentierte
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              2021 hat der Fonds etwas zulegen können. Das ist positiv. Zieht man aber einen Vergleich mit den Märkten, ist die Wertentwicklung (aus meiner Sicht) enttäuschend. Hoffe, dass sich das endlich mal ändern wird.

            • Carsten
              Carsten kommentierte
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              Lieber Gery

              wieso hoffen Sie, "dass sich das endlich mal ändern wird." (also, dass der DMPAF eine Wertentwicklung hat, die SIE nicht enttäuscht).

              Da Ihr Ziel offensichtlich eine marktgerechte (welcher Markt auch immer, ich hoffe Sie haben das für sich definiert) Wertentwicklung ist, sollten Sie ENTSPRECHEND investieren. Es gibt eine Vielzahl von Produkten bzw. Anlagemöglichkeiten, dies zu erreichen. Der Verwalter Ihres Vermögens sind doch SIE alleine. Übernehmen SIE die Verantwortung, und wenn IHNEN IHR Ergebnis nicht passt, dann ändern SIE es entsprechend.

              Gutes Gelingen!

            #10
            Zitat von norbert_k Beitrag anzeigen

            Ja aber für die Zeit danach wurde klar gesagt 70% Chance auf einen erneuten Einbruch oder 30% Crackup Boom.
            Dann wars 50:50 und mal wollte sich eigentlich mal entscheiden.
            Jetzt stehen wir 30% höher im Markt und der Fonds ist immer noch voll abgesichert.

            Worauf warten wir eigentlich? Dass Corona zuend ist? In den USA sollen die Corona Maßnahmen bis 2023 erhalten bleiben, evtl sogar länger.
            Warten wir auf einen Rücksetzer von 20% oder einen weiteren Crash?
            Warten wir bis nach der Bundestagswahl?

            Weiß eigentlcih irgendwer wann der Fonds mal wieder Segel setzt?
            Im DMPF wurden noch nie die Segel gesetzt der ist doch schon seit 2015 im Schützengraben oder hat jemand mal eine grüne Ampel gesehen?

            Kommentar


            • Carsten
              Carsten kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Wer die ERWARTUNG hat, dass die Märkte fallen bzw. dass ein (größerer) Crash bevorsteht, der ist im Schützengraben richtig aufgehoben.
              Wer das nicht erwartet hatte, der hat mit dem DMPAF eine eher sinnlose Entscheidung getroffen. Wer auch für die Zukunft weder Crash noch Bärenmarkt erwartet, muss nicht zwingend im DMPAF investiert sein.

              Ihr Kommentar ist wie so oft zwar faktisch nicht vollkommen falsch aber völlig wertlos.

              Welche Erwartung haben SIE? Handeln SIE danach! Und übernehmen SIE die Verantwortung für IHRE Entscheidung. Ihre Stärke liegt offensichtlich im Kritisieren anderer auf Basis vorhandener vergangener Entwicklungen. Bisschen einfach, oder?

            #11
            Zitat von norbert_k Beitrag anzeigen

            Ja aber für die Zeit danach wurde klar gesagt 70% Chance auf einen erneuten Einbruch oder 30% Crackup Boom.
            Dann wars 50:50 und mal wollte sich eigentlich mal entscheiden.
            Jetzt stehen wir 30% höher im Markt und der Fonds ist immer noch voll abgesichert.

            Worauf warten wir eigentlich? Dass Corona zuend ist? In den USA sollen die Corona Maßnahmen bis 2023 erhalten bleiben, evtl sogar länger.
            Warten wir auf einen Rücksetzer von 20% oder einen weiteren Crash?
            Warten wir bis nach der Bundestagswahl?

            Weiß eigentlcih irgendwer wann der Fonds mal wieder Segel setzt?
            Vermutlich erst nach der nächsten nenneswerten Korrektur. Aber ein Stück weit wurde doch schon Segel gesetzt, die Absicherung war ja nun monatelang nicht mehr 100% und der Fonds hat seit Mitte März 2021 zugelegt.

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              #12
              Nichts für ungut. Aber wenn jemand wie Herr Müller seit Jahren vom kommenden Crash spricht, dann gehe ich davon aus, dass so jemand darauf sehr gut vorbereitet ist und entsprechend reagiert. Dafür wurde ja die Arche ja gebaut. Und Herr Müller hat auch in irgendeinem Video erwähnt, dass er 30+ Börsenjahre an Erfahrung hat.

              D.h. die erste große Chance wurde verspielt.

              Ich möchte hier kein Fass aufmachen, da hier schon vieles in den letzten Monaten durchgekaut wurde.

              Dass im März 2020 eine große Chance verspielt wurde, lässt sich leider nicht leugnen.

              Die Frage ist, warum ist das passiert. Herr Müller hat eine Gegenbewegung nach dem ersten Schock analog zu 1929 erwartet. Trotzdem wurde diese Gegenbewegung nicht genutzt, warum?


              Zwei mögliche Gründe sehe ich:

              1.) Die Angst war zu groß und hat sich gegen die Vernunft durchgesetzt, so dass man das Risiko, die Gegenbewegung, die ja auch nicht 100% sicher war (es hätte ja theoretisch noch stärker einstürzen können, bovor die Gegenbewegung eingesetzt hätte), zu nutzen, letztlich doch nicht einging.

              2.) Man wollte die Gegenbewegung tatsächlich nutzen. Hierzu wurde die Absicherung immer wieder kurzfristig gelockert, aber aufgrund hoher Tagesvolatilität
              danach gleich wieder voll angezogen, so dass man unterm Strich in der Gegenbewegung langfristig zu hoch abgesichert war und in Folge sogar an Wert verlor.


              Meiner Erinnerung nach hat Herr Müller den 2. Punkt in einem Webinar kurz nach dem Corona-Crash sogar mal angesprochen.


              Her Nix, vielleicht können Sie hierzu ja auch mal kurz Stellung beziehen. Vielen Dank.
              Zuletzt geändert von Prophet83; 13.08.2021, 01:17.

              Kommentar


              • oicfar
                oicfar kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Du vergisst die falsche Gewichtung der IT Werte, was schon paar wichtige % gekostet hat.

                Ich will auch nicht mehr darüber schreiben, da hier schon viel im Forum los war.

                Viel eher interessiert mich die zukünftige Strategie. Denn zu hoffen, dass eine Korrektur/Crash (seit 2000 kam so was so alle 10 Jahre) kommt, solle man nicht. Darauf war noch nie der Verlass. Der eine und der Andere hat hier vielleicht viel Geld aus Angst investiert. Wenn man laufend was vom Crash hört, dann irgendwann setzt sich das fest.

                Man darf nicht vergessen, dass ein Crash oder eine sehr sehr große Korrektur sehr schlecht für die USA wäre. Weil viele Amerikaner über Kredit invertiert sind. Die Zentralbanken bzw. die Staaten hatten 2008/2009 die Chance für eine Bereinigung nicht genutzt.

              #13
              Anfang September wird es ein Webinar geben, gerne als Frage einreichen. Genaues Datum wird gerade geklärt.

              Kommentar


                #14
                ich habe nun €11M AUM in meinem Privatdepot und bin 150% long

                Mann ist niemals zufrieden

                mit -6% Performance nach 6 Jahren Bullenmarkt wäre ich aber extrem unzufrieden
                Zuletzt geändert von immo2014; 14.08.2021, 08:48.

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                • Carsten
                  Carsten kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Aber offensichtlich innerlich immer noch (oder wieder?) etwas unzufrieden oder gelangweilt, ansonsten sind der Großteil Ihrer Kommentare hier nicht zu verstehen. Vielleicht haben Sie auch einfach nur Spaß daran. ;-)
                  Ich jedenfalls gönne Ihnen Ihr vermeintliches Vermögen. Den Sinn des Anhäufens im Vergänglichen werden Sie sicher für sich gefunden haben ;-)

                #15
                Zitat von immo2014 Beitrag anzeigen

                Im DMPF wurden noch nie die Segel gesetzt der ist doch schon seit 2015 im Schützengraben oder hat jemand mal eine grüne Ampel gesehen?

                Warum sollte das Fonds-Manament die Ampel auf grün schalten, wenn die Voraussetzungen dafür nicht erfüllt sind? Mag ja sein, dass die Ampel jahrlelang oder noch nie grün war.

                Aber, das alleine ist kein Grund, seine grundsätzliche Überzeugung aufzugeben. Nach einer sehr starken Aufwärtsbewegung, die man durch zu hohe Absicherung leider nicht genutzt hat, ist jetzt der schlechteste Zeitpunkt überhaupt, die Ampel auf grün zu schalten, Anfang April 2020 wäre ein VIEL besserer Zeitpunkt gewesen, das zu tun.

                Das Chancen-Risiko-Vehältnis ist doch viel schlechter als nach dem starken Einbruch im März 2020, warum JETZT voll ins Risiko gehen, wo eine Korrektur alleine von der Statistik her (auf schnelle Aufwärtsbewegungen folgen früher oder später IMMER Korrekturen) viel wahrscheinlicher ist als eine weitere starke Aufwärtsbewegung. Das macht schlicht und ergreifend keinen Sinn!

                Auch wenn die Ungeduld mancher Anleger, zu denen Sie vielleicht auch gehören, groß ist, sollten Sie einsehen, dass die verpasste Chance nach dem Corona-Crash sich nicht einfach jetzt jederzeit nachholen lässt, in dem man die Absicherung stark löst. Die Voraussetzungen bzw. das Chancen-Risiko-Verhältnis sind NICHT die gleichen wie damals!

                Insofern muss ich Carsten Recht geben, im Schützengraben ist der Fonds aktuell besser aufgehoben.

                Und wenn Sie dennoch meinen, die Absicherung sei aktuell zu hoch, dann können Sie ja auch sämtliche Titel aus dem DMPAF einzeln kaufen, zusammen mit dem DMPAF können Sie damit den DMPAF mit grüner Ampel problemlos nachbauen.

                Wenn der DMPAF beispielsweise zu 90% abgesichert ist, kaufen Sie alle Titel im DPMAF in der 5-fachen Höhe, wie Sie den DMPAF gekauft haben.
                Ihre Absicherungshöhe beträgt dann (1*90%+5*0%)/6 = 15%, viel "grüner" gehts doch kaum. ​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​

                Auch hier hat Carsten Recht, wenn Sie eine andere Überzeugung teilen, dann müssen SIE IHRE Strategie anpassen.

                Im Übrigen habe ich genau das auch getan. Der DMPAF ist ein Baustein meines Depots, immer noch der mit Abstand stärkste, aber er hat nur noch das halbe Gewicht, da ich ihn Angang 2021 zur Hälfte verkauft habe und zusätzlich breit diversifiziert in Einzelaktien investiert habe. Bisher hat sich das ausgezahlt. Trotzdem wollte ich den Fonds nie ganz verbannen und dem Fonds-Management eine zweite Chance geben. Das habe ich getan und bereue es bisher absolut nicht.

                Wenn kein Crash kommt, habe ich mit dem DMPAF eine stabile Position mit Wertstabilität und langsamen, stetigen Wertzuwachs. Kommt der Crash doch mit voller Härte wird der Fonds aufgrund der Absicherung mir den Allerwertesten retten! Diversifikation ist immer richtig und man sollte nie alles auf eine Karte setzen! Ich verzichte lieber auf etwas Rendite als ein zu hohes Risiko zu tragen. Aber das muss jeder selbst entscheiden.

                Im Rückspiegel zu kritisieren ist zu einfach. Dann könnte man genauso gut kritisieren, dass Sie nicht Gamestop gekauft und in nur 3 Wochen das 33fache rausbekommen haben. Das hätte man mit einer kleinen Position wagen können, nur Haus und Hof hätte ich darauf NIEMALS gewettet​​​​​​​​​​​​​​​​​
                Zuletzt geändert von Prophet83; 13.08.2021, 15:54.

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