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    #16
    Zitat von BastiDdorf Beitrag anzeigen
    AMD hat ein KGV von 50 für 22 und NVidia ein KGV von 75. Bei einem crash um 90% läge das KGV noch bei 5 bzw 7,5. Solche Bewertungen sind bei diesen Aktien vollkommen unangemessen, deshalb mach ein 90% crash keinerlei Sinn.
    Im Jahr 2000 dachten die Anleger auch ähnlich. Und dann machte es Peng und die Blase platzte mit lautem Knall...

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    • Prophet83
      Prophet83 kommentierte
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      Hallo zusammen,

      wenn der Anteil der Unternehmen mit einem Kurs-Umsatzverhältnis über 20 so hoch ist, wie seit 2000 nicht mehr, kann man dann ernsthaft von einem gesunden Markt sprechen? Wer jetzt "all in" geht, kann richtig böse auf die Nase fallen, WENN der Crash in Kürze kommt. Ich kann Dirk Müller durchaus verstehen, dass er lieber in einem gesunden Markt long gehen will als in einem kranken.

      Mag ja sein, dass man in 20 Jahren ohnehin im Plus ist, aber das nutzt einem Anleger, der z.B. am 20.02.20 "all in" gegangen ist wenig, er ist gegenüber einem anderen Anleger, der am 23.03.20, also am Tiefpunkt des Corona-Crash, "all in" gegangen ist vermutlich über Jahrzehnte, wenn nicht gar für den Rest seines Lebens massiv im Rückstand.

      Die Frage ist, welches Risiko wiegt langfristig schwerer? Rendite in einem ungesunden Markt zu verpassen oder aber in einem möglichen Crash nicht zukaufen zu können und damit vielleicht die beste Einstiegschance seines Lebens zu verpassen.

      Es hängt davon alles ab, WANN der nächste Crash kommt und wie stark dieser dann wird.

      Ich für meinen Teil gehe nicht "all in" und halte einen Teil meines Pulvers zum Zukaufen trocken, auch auf die Gefahr hin, möglicherweise vorerst Rendite zu verpassen. Ich glaube aber auch nicht, dass der nächste Crash erst in 10 Jahren kommt. Wenn doch, dann habe ich eben Pech gehabt und Rendite verpasst. Der investierte Teil meines Vermögens arbeitet ja in steigenden Märkten immer noch für mich, der Crash ist dann sozusagen ein nutzbarer Bonus als Einstiegschance, und der DMPAF-Anteil reduziert Schwankungen im Depot.

      Wie auch Carsten schon oft schrieb, das eigene Konzept muss eben stimmen. Damit hat er völlig recht.

      LG Prophet83

    • kaito1412
      kaito1412 kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Hallo Prophet83,

      das ist doch eine völlig nachvollziehbare Strategie. In der aktuellen Marktphase long eingestellt zu sein bedeutet doch nicht automatisch all in zu gehen? Ich selbst habe auch noch eine Liquiditätsreserve, die zwar aktuell niedriger ist als üblich aber dennoch.
      Jedenfalls ist es doch etwas völlig anderes zumindest teilweise im Markt investiert zu sein als der Dirk Müller Fonds durch seine Voll- oder Fast-Voll-Absicherung im Ergebnis gar nicht.
      Jeder Privatanleger soll doch auch mal folgende Rechnung aufmachen:
      Aktuell investiertes Kapital im Verhältnis zur jährlichen Sparrate bzw. Einzahlung ins Depot. Gilt bewusst gerade nicht für Leute die gerade kurz vor oder schon in der Rente stehen, sondern eher für junge Menschen.
      Wenn ich heute 50.000€ investiert habe, davon 10-20% Cash halte und jährlich sagen wir 5.000€ neu einzahle/spare - was soll mich dann die jahrelange Panik vor einem möglichen Crash berühren? Wer das durchdenkt und ehrlich zu sich selbst ist kommt zu dem Schluss: gar nicht.

      Ich kann jedem folgendes Video empfehlen: https://www.youtube.com/watch?v=XnBf8XFfDn8
      Andreas Beck finde ich persönlich sehr kompetent, ruhig und überlegt. Reißerische Parolen und Prognosen sind ihm Fremd. Ich denke die meisten, ich selbst natürlich auch, können da vieles lernen und besser einordnen, z.B. zum Thema Opportunitätskosten.

      Letztere werden i.d.R. entweder massiv unterschätzt oder erst gar nicht berücksichtigt - weil die eigene Prognose immer einen Crash in 6,12 oder 24 Monaten unterstellt - das dieser aber auch 5 oder mehr Jahre auf sich warten lassen kann wird dabei meist ignoriert wie ich meine.
      Das wird deutlich wenn man sich den Performancerückstand des DMPAF zur "Benchmark" oder zu besseren Vergleichsmasstäben wie dem MSCI World u.a. heranzieht. Da muss schon wieder einiges an Crash kommen irgendwann um alleine diese Lücke erstmal wieder zu schließen.

    • Carsten
      Carsten kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      @kaito1412

      Zitat:
      "Wenn ich heute 50.000€ investiert habe, davon 10-20% Cash halte und jährlich sagen wir 5.000€ neu einzahle/spare - was soll mich dann die jahrelange Panik vor einem möglichen Crash berühren? Wer das durchdenkt und ehrlich zu sich selbst ist kommt zu dem Schluss: gar nicht."

      STIMMT! Besser noch: Man kann gelassen einen möglichen Crash hinnehmen und sich sogar noch darüber freuen.

    #17
    Zitat von immo2014 Beitrag anzeigen
    Wäre ich der Fondmanager von DMPF könnte ich aber auch keine Lösung mehr anbieten weil man sich schlicht und einfach verfahren hat und nun in der Sackgasse im Wald steht und das Feuerwerk über den Köpfen sieht.[/B]
    D.h. man hat sich genauso verfahren wie die Zentralbanken. Diese haben 2008 bzw. 2018 nicht genutzt um wieder auf den Normalzustand zu kommen und nun ist der Zug abgefahren. Man wird ja nie mehr zu den Zinsen kommen, wie früher. Wir kennen ja die Konsequenzen.

    Da der für den DMPAF "rettende" Crash (vielleicht wird es noch eine Korrektur geben, wenn die erste Zinserhöhung in den USA kommt) eher ausbleibt ... vielleicht kommt noch was aus China ... wird meiner Meinung nach schwer sein, dass man die verlorene Rendite noch einholen wird.

    Kommentar


      #18
      Es gibt nur eine Richtung!

      2022 Vollgas, alle "Sicherungen" auflösen und mit 300km/h durch den Tunnel und "hoffen" das das "Licht" am Ende, nicht der Zug ist, der entgegenkommt!

      Wünsche allen einen guten Rutsch!

      Wie macht man an der Börse ein "kleines" Vermögen ?

      In dem man mit einem "großen" anfängt !

      Kommentar


        #19
        Ist es nun langsam soweit, dass wenn wir hier durch sind es dann für den Fonds besser laufen wird?

        Kommentar


          #20
          https://coingeek.com/coinbase-inside...tors-struggle/

          Kommentar


            #21
            Dieses Jahr kommt der Crash und dann lässt der Fonds seine Muskeln spielen.

            Aktien sind historisch überbewertet, mehrere Staaten in Europa sind richtig pleite wenn eine Zinserhöhung kommt, Energie ist jetzt schon unbezahlbar.

            Freue mich schon auf die langen Gesichter der ganzen MSCI-World, Nasdaq und Tecdax-Jünger. ;-)

            Kommentar


            • Fonds Team Michael Herrmann
              Fonds Team Michael Herrmann kommentierte
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              Lieber Carsten,

              lassen sie mich ein paar Punkte aus Ihrem gestrigen Kommentar aufgreifen.

              „Risiken“ ist doch beim DMPAF klar definiert: Hohe Kursverluste. Die wollen wir verhindern und das haben wir im Frühjahr 2020 geliefert. Klar, danach ging es nicht mit nach oben. Den Frust darüber verstehen und teilen wir. Wo wir ebenfalls gleicher Meinung sind, ist der weit verbreitete Irrtum, dass Aktien riskant und Sparbücher sicher sind. Beim Sparbuch ist schließlich mittlerweile nur noch eines sicher: der reale Vermögensverlust. Doch auch wenn Aktien nicht generell riskant sind, steht außer Frage, dass sie kurzfristig immer wieder mit hohen Kursverlusten verbunden sind. Vor diesen hohen Verlusten wollen wir Anleger durch die Absicherungskomponente schützen.

              Dass man keine verschiedenen Strategien verfolgen kann, wäre richtig, wenn sich die Gesamtsituation nie ändern würde und die eine Strategie damit immer richtig wäre. Die Gesamtsituation ändert sich aber täglich. Entsprechend bewerten wir diese auch täglich neu. Wenn die großen Risiken vorüber sind, haben wir überhaupt kein Problem die Absicherungen stark zu reduzieren oder gar ganz aufzuheben. In Phasen erhöhter Gefahren sind wir stärker auf der Bremse, in Phasen reduzierter Risiken gehen wir stärker aufs Gaspedal. Das ist das Grundkonzept des Dirk Müller Premium Aktien Fonds. Und dieses Grundkonzept verfolgen wir von Beginn an.

              Dass Sie das Frühjahr 2020 nicht als Beleg dafür sehen wollen, dass eine Absicherung funktionieren kann, ist ihre subjektive Einschätzung. Die wollen wir Ihnen auch gar nicht nehmen. Mit Pfeil und Bogen haben wir keinesfalls ziellos abgesichert, sondern aus guten Gründen. So wie wir das nach wie vor aus guten Gründen machen. Sie schreiben ja selber, dass jeder, der das große Ganze halbwegs versteht, weiß, dass uns das Experiment um die Ohren fliegen muss. Sollen wir trotz dieses Wissens mit Vollgas auf die Wand zufahren oder nicht lieber vorher vom Gas gehen und eben erst wieder auf das Gaspedal drücken, wenn wir an der Gefahrenstelle vorbei sind?

              Man kann über die aktuellen Gesamtrisiken durchaus unterschiedlicher Meinung sein. Aktuell gibt der Markt den Optimisten recht. Das kann sich aber auch schnell wieder ändern, denn das Experiment muss uns wie Sie so schön schreiben irgendwann um die Ohren fliegen. Die Frage ist lediglich wann das sein wird.

            • Prophet83
              Prophet83 kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Hallo Herr Herrmann,

              wirklich schlimm ist, dass der Fond nun erneut in fallenden Märkten mitfällt, was ja genau die Absicherung verhindern soll. In stark steigenden Märkten fiel der Fonds, weil die Performance der Aktien des Fonds eben die Kosten der Absicherung nicht reinholen konnten und nun schlägt scheinbar wieder mal das Problem der Absicherungsunschärfe zu.

              Kurz gesagt: Es bestehen viele zusätzliche kleinere Risiken, welche die Strategie des Fonds mit sich bringt, die leider zu oft zum Nachteil der Anleger ausgefallen sind.

              Es stimmt, große Verluste blieben den Anlagern bisher erspart.

              Nur, was ist besser, kurzfristig hohe Verluste, die in ein paar Jahren oder auch schneller wieder aufgeholt sind oder ein geringerer Verlust, der aber auf lange Zeit nicht wieder eingeholt wird, wenn der nächste Crash eben nicht so stark ausfällt wie erwartet bzw. der große Crash noch lange ausbleibt? Die Frage muss jeder Anleger für sich selbst beantworten können.

              Das unbedingte Vermeiden von Kurseinbrüchen hat eben auch seinen Preis, nämlich das Risiko, zu lange Rendite zu verpassen, die vielleicht nie wieder aufgeholt werden kann. Wenn der Markt um 50% einbricht und der Fonds dann auf Grün stellt, dann sind die Startvoraussetzungen vom Tief im März 2020
              in etwa wieder hergestellt. Alleine das ist schon eine sehr wage Annahme. Und ob man den Markt dann schlagen könnte ist immer noch fraglich, z.B. aufgrund der Aktienauswahl. Ok, wenn der Markt wirklich um 60-90% einbricht, dann wird die Strategie sehr wahrscheinlich aufgehen.

              Die fundamentalen Risiken bestehen, keine Frage, ABER: Entscheidend ist eben, was der Markt daraus macht.

              Aber es gibt immer noch gute Gründe gegen einen so massiven Crash, z.B. die Inflation, welche die Flucht in Sachwerte begünstigt. Es gibt doch keine Alternative zu Aktien. um eine reale Rendite zu bekommen, denn dazu müssten die "sicheren" Zinsen höher sein als die Inflationsrate.

              LG Prophet83

            • Carsten
              Carsten kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Hallo Herr Herrmann,

              ich kann cerberus nur zustimmen. Überzeugend sind Ihre Ausführungen wahrhaftig nicht. Ich sagte es bereits: Geschwurbel halt. Wenig wahre Substanz.

              Zitat:
              ""Risiken“ ist doch beim DMPAF klar definiert: Hohe Kursverluste."

              Was ist für SIE ein hoher Kursverlust? Glauben Sie das ein "hoher Kursverlust" für jeden das gleiche bedeutet, also eine objektive Größe ist? Und vor allem: IN WELCHEM ZEITRAUM? Ein Kurseinbruch von 20% am Tag ist doch etwas anderes als ein Kurseinbruch von 20% über 10 Jahre, oder etwa nicht? Und was davon ist riskanter, und für wen?

              Das ist also die Steuerungs-Größe? Undefiniert, bezugslos und subjektiv. Da ist selbst ein Pfeil-Schießen in den Himmel ein gezielteres Vorgehen, oder nicht?

              Und: Ein Risiko gibt es nur, wenn man eine Erwartung des eigenen Ergebnisses hat (Risiko ist nämlich nur eine Abweichung zum Erwatungswert, nach unten, aber auch nach oben). Was also ist Ihre Fonds-Ergebnis-Erwartung: 0% Rendite p.a.?

              Zitat:
              "und das haben wir im Frühjahr 2020 geliefert."

              Gratulation. Seine Aufgabe zu erfüllen ist ja wohl das Mindeste. Dazu gibt es ja auch meines Wissens nach keine Kritik.

              Zitat:
              "... danach ging es nicht mit nach oben. Den Frust darüber verstehen und teilen wir."

              Warum schreiben Sie MIR das? Ich habe keinen Frust darüber, wie kommen Sie darauf? Vlt einfach mal meine Beiträge seit 2020 lesen . In meinem KONZEPT erfüllt der Fonds seine Aufgabe (zwar nicht herausragend, aber grundsätzlich).

              Zitat:
              "Doch auch wenn Aktien nicht generell riskant sind, steht außer Frage, dass sie kurzfristig immer wieder mit hohen Kursverlusten verbunden sind. "

              ... oder (hohen) Gewinnen. Die Medaille hat 2 Seiten, das ist das einzge, was außer Frage steht, oder nicht?

              Zitat:
              "Vor diesen hohen Verlusten wollen wir Anleger durch die Absicherungskomponente schützen."

              Das bestreitet auch niemand. Geht aber überhaupt nicht auf meinen Beitrag ein, dass evtl. genau dies nun möglicherweise auch zum Risiko wird.

              Zitat:
              "Dass man keine verschiedenen Strategien verfolgen kann, wäre richtig, wenn sich die Gesamtsituation nie ändern würde und die eine Strategie damit immer richtig wäre."

              UNSINN! Eine Strategie heißt Strategie, weil sie LANGFRISTIG ist. Das andere nennt man operatives Management (kurzfristig) oder Taktik (mittelfristig).
              Wenn man mit der Strategie taktiert oder sie operativ managed, dann kann (wird) das zu zusätzl. RISIKO führen.

              Zitat:
              "Die Gesamtsituation ändert sich aber täglich. Entsprechend bewerten wir diese auch täglich neu."

              Genau das könnte das Problem sein. Ständiges RE-agieren (müssen).

              Zitat:
              "Wenn die großen Risiken vorüber sind, haben wir überhaupt kein Problem die Absicherungen stark zu reduzieren oder gar ganz aufzuheben."

              Bitte tun Sie mir einen Gefallen und hören Sie mit dem Geschwurbel auf. Es gibt nur ein einziges Risiko für einen Aktienfonds (für jede Anlage) und das ist das RENDITE-RISIKO.
              Und das setzt sich aus folg. 3 Risiken zusammen:
              1. Rückzahlungs-Risiko
              2. Vermehrungs-Risiko
              3. Geldwertstabilitäts-Risiko

              Alles andere sind NUR Risiko-URSACHEN.

              Eine Zeit ohne große Risiken? Was soll das sein? Mit kleinen Risiken? Ohne Risiken? Was sind denn "DIE GROSSEN RISIKEN" (richtigerweise Risiko-Ursachen)? Vielleicht ja der Kapitalismus? Und dann? Es scheint doch wohl: Die Realität spiegelt, dass Konkurrenzdenken (ein Gegeneinander) offensichtlich eine Einbahnstraße ist. Es erhöht das Chaos. Chaos ist mit erhöhter Entropie gleichzusetzen und steht für Energieverlust.

              Zitat:
              "In Phasen erhöhter Gefahren sind wir stärker auf der Bremse, in Phasen reduzierter Risiken gehen wir stärker aufs Gaspedal. Das ist das Grundkonzept des Dirk Müller Premium Aktien Fonds. Und dieses Grundkonzept verfolgen wir von Beginn an."

              Phrasen, meinen Sie nicht auch!? Die m. E. zeigen, wie wenig WIRKLICH reflektiert wird. Wenn man Lösungen immer nur innerhalb der Box sucht, in der man selbst sitzt, dann wird man selbst zum Problem.

              Zitat:
              "Dass Sie das Frühjahr 2020 nicht als Beleg dafür sehen wollen, dass eine Absicherung funktionieren kann, ist ihre subjektive Einschätzung. Die wollen wir Ihnen auch gar nicht nehmen."

              Da scheinen Sie wohl leider nicht genau hingesehen zu haben, lieber Herr Herrmann. Ich habe an keiner Stelle gesagt, dass im Frühjahr 2020 das Konzept nicht gegriffen habe. Ich habe gesagt, dass Ihre Aussage kein Argument ist. Ihre weiteren Ausführungen belegen m. E. zudem, dass Sie sich offensichtlich nicht viel Mühe gemacht haben, meine Ausführungen zu verstehen. Sie schwurbeln Altbekanntes herunter, wie ein Politiker, der die Antwort auf alles schon vorher kennt. Ideologie-blind.

              Zitat:
              "Sollen wir trotz dieses Wissens mit Vollgas auf die Wand zufahren oder nicht lieber vorher vom Gas gehen und eben erst wieder auf das Gaspedal drücken, wenn wir an der Gefahrenstelle vorbei sind?"

              Es gibt nicht nur eine Art "zu fahren", oder?. Sie haben m. E. nur EINE Aufgabe, nämlich das eigene RENDITE-RISIKO zu managen. Und in meiner Wahrnehmung tun Sie das möglicherweise nicht in not-wendigem Maße, da Sie vlt. blind dafür sind, selbst zu erkennen, dass möglicherweise das (gutgemeinte) Absicherungskonzept tatsächlich zu einem Spekulationskonzept geworden ist (oder schon immer war).

              Zitat:
              "Die Frage ist lediglich wann das sein wird."

              Und genau deshalb ist das Absicherungskonzept kein Absicherungskonzept sondern ein Spekulationskonzept. Ein Absicherungskonzept geht so:
              Ich WEISS z.B. dass mein Unternehmen IN 6 MONATEN Dollar bekommt. Um finanzielle Planungssicherheit zu haben, sichere ich durch ein Devisenderivat das sog. Wechselkursänderungs-Risiko (was eigentlich nur eine Ursache für das eigentliche Rendite-Risiko ist) ab.

              Wenn man aber NICHT WEISS, WANN die Risiko-Ursache eintritt, dann wird Absicherung zu Spekulation! Und somit zu einer zusätzlichen Risiko-Ursache. Darum geht es!

              Liebe Grüße
              Carsten

            #22
            Lieber Herr Herrmann,

            Sie wirken auf mich alles andere als überzeugend. Für meinen Geschmack benutzen Sie zu viele extreme Adjektive. Das klingt nach "Politikersprech" und Durchhalteparolen. Sie schreiben, dass Sie Ihrer Verantwortung nachkommen, indem Sie die Risiken minimieren, was die Anleger auch erwarten. Dieser Verantwortung sind Sie bisher jedoch nicht nachgekommen. Wer Ihrem Weg gefolgt ist, hat massive Verluste erlitten. Oder anders ausgedrückt Opportunitätskosten angehäuft, Ihrer Einschätzung nach steht der Crash noch bevor. Dabei befinden wir uns bereits in einem Bärenmarkt. Sehr viele Aktien haben in den letzten Wochen 50% und mehr verloren. Das ist Ihnen sicher nicht entgangen. Wir werden in den nächsten 100 Jahren noch mehrfach Crashes erleben. Aber darauf zu warten, ist der falsche Weg. Das habe ich in den letzten 27 Monaten, seit ich im DM-Fonds investiert bin, erkannt und meine Positionen weitgehend umgeschichtet. Mir ist aufgefallen, dass das Fonds-Team auf Marktveränderungen immer nur reagiert, statt zu agieren. Sie hecheln somit dem Marktgeschehen erfolglos hinterher. Sie haben in der Vergangenheit lediglich ein mal vorzeitig gehandelt, als Sie Wirecard rechtzeitig abstießen. Das Fondsvolumen ist von einst 610 Millionen innerhalb von 18 Monaten auf mittlerweile 457 Millionen Euro geschrumpft. Wenn Sie nicht endlich das liefern, was Sie immer nur versprechen, können Sie sich ausmalen, welches Volumen in 4-5 Jahren im DM-Fonds noch vorhanden ist. Lassen Sie Ihren Worten Taten folgen. Ich wäre schon zufrieden, wenn Sie nach 3 Verlustjahren in diesem Jahr mal einen kleinen Gewinn einfahren. Das wird allerdings zunehmend schwieriger. Leider liegt der Fonds in 2022 bereits wieder mit 1,04% im Minus.

            Kommentar


            • Fonds Team Michael Herrmann
              Fonds Team Michael Herrmann kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Lieber cerberus,

              schade, wenn die Ausführungen für Sie nicht überzeugend waren. Zunächst einmal: Natürlich setzen wir alles daran, um in diesem Jahr besser zu liefern als insbesondere im letzten Jahr. Doch bei aller berechtigten Kritik: massive Verluste haben Anleger mit dem Fonds nicht erlitten. Und während der großen Korrektur im Frühjahr 2020 war der Fonds die versprochene Arche, die erfolgreich durch die Turbulenzen gesteuert ist, weil wir schon vorher agiert hatten statt nur zu reagieren. Andere Fonds haben in dieser Phase zum Teil massive Verluste erlitten.

              Ja, die Adjektive mögen zwar extrem klingen. Die Realität ist aber ebenfalls extrem. In China ist die größte Blase der Weltwirtschaftsgeschichte voll aufgebläht und auch in Europa und den USA gibt es zahlreiche Krisenherde. Das können und wollen wir aus Verantwortung für unsere Kunden nicht ausblenden.

            • Prophet83
              Prophet83 kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Hallo Herr Hermann,

              der Schutz vor hohen Verlusten ist ein berechtigtes Anliegen, nur darf dieses nicht dazu führen, dass man an Gewinnen dauerhaft nicht beteiligt ist.
              Wer keine nennenwerten Verluste erleiden will, sollte prinzipiell nicht in Aktien investieren. Die hohen Verluste sind doch bei guter Aktienauswahl tendenziell nicht langfristig, über Jahre hinweg zu erwarten.

              So wie es jetzt läuft, darf man sich als sicherheitsbedachter Anleger berechtigt die Frage stellen, worin der Vorteil des DMPAF z.B. gegenüber dem Sparbuch besteht. Traurig aber wahr ist, dass man sowohl seit Auflagebeginn als auch seit dem Corona Crash mit dem Sparbuch besser als mit dem DMPAF abgeschnitten hätte.

              Die Spekulation, den idealen Moment zum Lösen der Absicherung zu treffen, bis die "großen" Risiken vorbei sind, ist das Hauptproblem des Fonds.
              Gibt es überhaupt objektive Kriterien (Höhe des Markteinbruchs, Schiller-KGV, Fundamentaldaten, Platzen der Immobilienblase in China etc.), wann die Absicherung gelöst werden soll. Wer entscheidet, wann und wie stark abgesichert wird? Solange die Höhe der Absicherung auf rein subjektiver Einschätzung von Herrn Müller bzw. des Fonds-Teams beruht, liegt meiner Meinung nach keine klare Strategie vor. Oder es wird vielleicht auf ideale Rahmenbedingungen gewartet, deren Eintreten einfach unrealistisch bzw. sehr unwahrscheinlich ist, da bestimmte Risiken eben immer bestehen?

              Natürlich wünsche ich Ihnen und dem Fonds-Team, insbesondere im Interesse der Anlieger, dass dieses Jahr für den Fonds endlich besser laufen wird.

              LG Prophet83

            #23
            Gibt es denn jemanden, der mit den DMPF im Plus ist?

            Kommentar


            • Carsten
              Carsten kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Lieber Peter,

              ich nehme Antwort d.

              Ich schaue nicht in Bank-Depots, weil die Informationen dort selten das zum Ausdruck bringen, was sie aus meiner Sicht darstellen soll(t)en. ("Falsche" Bewertungskurse, keine Dividenden, Steuerberücksichtigung, Kosten, etc.).

              Ich habe den Fonds in 2 verschiedenen Teildepots.
              Depot A: Bank sagt -6,98%; mein System sagt -9,87% (TWRoR gesamt), -5,60% (TWRoR p.a), -3,97% (IRR) und -6,58% (absolut).
              Depot B: Bank sagt -8,53%; mein System sagt -12,76% (TWRoR gesamt), -7,16% (TWRoR p.a), -4,40% (IRR) und -7,33% (absolut)
              Zusammen: -13,30% (TWRoR gesamt), -4,16% (IRR), -6,91% (absolut)

              Ich sagte ja, für mich ist Ihre Frage zu ungenau. Wenn Sie wissen wollen, welche Prozentzahl im Banksystem steht, dann schreiben sie GENAU das, aber dann bekommen Sie von mir keine Auskunft, weil es für mich wenig Relevanz hat.

              LG Carsten

              Viel Erfolg beim Steuern Ihres Portfolios anhand Ihrer Kennzahlen.

            • Peter Grimm
              Peter Grimm kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Die Antwort ist gut für mich Carsten, danke.

              Erfüllt der DMPF noch immer seinen Zweck für Dich?

            • Carsten
              Carsten kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Lieber Peter,

              Zitat:
              "Erfüllt der DMPF noch immer seinen Zweck für Dich?"

              Sagte ich ebenfalls bereits mehrmals. JA, ABSOLUT.

            #24
            Lieber Herr Herrmann,

            als Verlust bezeichne ich auch den entgangenen Gewinn und der war eben heftig. Da bin ich aber selbst schuld. Der Fonds war schon Monate (Jahre?) vor dem Coronacrash abgesichert und ist es auch danach permanent gewesen bzw. ist es noch. Das ist aber kein agieren sondern einfach nur abwarten, was passiert. Die Immobilienblase in China als die "größte Blase der Weltwirtschaftsgeschichte" zu bezeichnen, ist auch so eine allgemeine Floskel. Das Adjektiv "groß" sollte man nicht so inflationsartig benutzen. Krisenherde gibt es immer, mal hier , mal da. Da kratzt sich die Börse höchstens mal am Buckel, weil es kurzfristig juckt und danach geht es weiter.

            Kommentar


              #25
              Hallo in die Runde,

              ich habe auch eine Frage an das Fondteam. Im Moment fallen die Märkte ja. Der Nasdaq 100 hat schon ca. 8 % seit den Hochs verloren. Noch ist es nicht so weit, aber da wird auch mal eine Zwischenerholung kommen. Wie planen Sie diese mitzunehmen? Haben Sie sich da Kursmarken für gesetzt, wann sie dann die Absicherungen lösen? Wenn ja, welche?

              Kommentar


              • Carsten
                Carsten kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Lieber prophet83,

                Zitat:
                "
                Woher kommen diese Zahlen, wenn nicht reines Bauchgefühl. Fakt ist, dass man diese Wahrscheinlichkeit überhaupt nicht fundiert schätzen kann."

                Wenn das Ihr Glaubenssatz ist, dann verstehe ich all Ihre Ausführungen nicht, denn Ihre Ideen basieren grundlegend auf Wahrscheinlichkeits-Einschätzungen. Merken Sie, wie sich der Verstand schlängelt wie ein Aal und mächtig ins Rutschen kommt?

                Zitat:
                " hat sich daher dazu entschlossen, die komplette Gegenbewegung, die ja jederzeit hätte enden können, nicht zu nutzen. Das kann ich nachvollziehen."

                Na also. Wenn Sie es doch verstehen, warum versucht Ihr Verstand es unaufhörlich in Frage zu stellen?

                Zitat:
                "Vielleicht ist es aber besser, den ERWARTUNGSWERT zu optimieren, indem man sich auf das 70%-Szenario und auf das 30%-Szenario gleichzeitig - mit unterschiedlicher Gewichtung - konzentiert, statt nur auf das 70%-Szenario zu setzen oder?

                Erwartungswert optimieren? Gibt es denn überhaupt einen (auf meine Nachfrage ist Herr Herrmann eine Antwort schuldig geblieben, aber wen wundert es, da muss man konkret sein und nicht nur schwurbeln)? Und wenn ja, wie optimiert man einen Erwartungswert? Selbst wenn Sie x-mal hintereinander keine 6 würfeln, bleibt der Erwartungswert bei jedem Wurf 1/6. Den Erwartungswert können Sie nur "optimieren", wenn Sie den Würfeln manipulieren. Warum: Weil der Erwartungswert nur von der Wahrscheinlichkeitsverteilung abhängt!!!
                Aber die kann man ja nach Ihren eigenen Worten nicht mal "fundiert SCHÄTZEN", geschweige denn wissen, wie bei einem Würfel.

                Wie bitte schön soll man gleichzeitig links (es fällt weiter) und rechts fahren (30% könnte auch erstmal nicht fallen)? Und was machen Sie bei 50/50 (....... na, eine Idee?*)? Es sind ja alles nur Hilfsmittel, Krücken, weil der Verstand beschränkt ist und einfach keine Lösung bieten kann. Und wenn er sich auf Dauer irrt (also mit seinen vermeintlichen gut geschätzten Wahrscheinlichkeiten permanent daneben liegt), dann kommen Selbstzweifel und negative Emotionen dazu, und dann beginnt das Karussell mal so richtig zu drehen (Oh Gott, was hab ich gemacht, ich will kein Loser (Verlierer) sein usw.).

                Ich sagte es bereits an anderer Stelle. Die Wahrscheinlichkeit, dass es morgen hoch oder runter geht ist eher 50/50 als sonst etwas. Ihr Verstand glaubt aber, dass nach so langer Hausse (und bei den KGVs) doch nun eher eine Baisse kommen MUSS; aber nur weil 1000 mal keine 6 kam bleibt die Wahrscheinlichkeit weiterhin nur 16,67%, ob es Ihrem Verstand passt oder nicht.

                * ... vermutlich voll abgesichert bleiben, richtig? Also ab welcher Wahrscheinlichkeit, dass es nicht mehr "kracht" gehen Sie ins Risiko? 40%, 30%, 20%, 10%, 5%, 1%, 0%?
                Nicht vergessen: Die Strategie des Fonds ist es beim großen Crash nicht dabei zu sein!

                Ich glaube Erwartungswert ist seit Auflage auf 0% taxiert. Was m. E. nicht sein kann / darf. Deshalb ist mein Vorschlag, das Fondskonzept um eine garantierte Ausschüttungsrendite von 1,5-2% vom Auflagewert 100 zu erweitern.

                Zitat:
                "Es könnte sich heraus stellen, dass der ERARTUNGSWERT dann besser ausfällt, als wenn man nur von einem Szenario profitiert. Das passt vermutlich wieder nicht zur Strategie des Fonds, ich weiß Aber darüber nachzudenkenschadet sicher nicht."

                Genauer gesagt, es IST nicht die Strategie! Und darüber nachzudenken macht demnach genau deswegen keinen Sinn. Der Fonds braucht keine andere Strategie, denn sonst wäre es nicht mehr der Fonds wie er eben ist, er braucht eine verbesserte Umsetzung der Strategie selbst. Daran scheitert es m.E., wobei scheitern bedeutet, dass der Wert von 100 nicht gehalten werden konnte.

                Zitat:
                "Wenn die Strategie des Fonds nur bei einem extrem starken Crash Erfolg hat und ansonsten nicht, dann stellt sich die natürlich Frage, ob diese Strategie, so wie sie real umgesetzt, wirklich sinnvoll ist."

                NEIN, die Frage stellt sich eben nicht. Die stellt sich nur einem Verstand, der nicht akzeptieren will, dass der Fonds so IST wie er IST. Wenn man an diesen Crash glaubt, dann ist diese Strategie absolut sinnvoll. Niemand MUSS diesen Fonds in sein Portfolio nehmen.

                Zitat:
                "Die Kosten einer Versicherung sollten im Verhältnis zum Nutzen stehen. Das sind wir uns vermutlich einig. Die Versicherungshöhe kann nur dann sinnvoll gewählt werden, wenn man die Wahrscheinlichkeit für den Schadensfall UND die zu erwartende Schadenshöhe vorher GENAU kennt. Und das ist das Problem. Man GLAUBT, die Wahrscheinlichkeit hiefür zu kennen!"

                Kosten - Nutzen müssen im (rechten) Verhältnis stehen, ja, absolut einig. Wenn man eine Wahrscheinlichkeit aber gemäß Ihren Ausführungen ja "überhaupt nicht fundiert schätzen kann", geschweige denn genauestens bestimmen, dann bleibt nur was übrig? ..... Genau, das zu tun, was der Fonds auch tut. Auch der Fonds glaubt eben nicht die Wahrscheinlichkeit genau zu kennen und setzt die "Versicherungshöhe" auf "volle Absicherung".

                Zitat:
                "Bedenken Sie aber, der Kaufpreis entscheidet, WIEVIEL vom Produktiv-Vermögen Sie durch den Einsatz von Fiat-Währung erwerben."

                Stimmt.

                Zitat:
                "Das ist meiner Meinung nach das Hauptproblem beim Crash: Die Gelegenheit, sich viele Anteile am Produktiv-Vermögen zu sichern, zu verpassen bzw. mangels Liquidität nicht nutzen zu können!"

                Und das ist eben genau NICHT das Problem beim Crash, sondern die Strategie. Beim Crash spülen die Absicherungen horrende Ausgleichszahlungen in den Fonds, womit gaaaaaanz viele Aktien auch noch zu stark reduzierten Preisen eingekauft werden können. Und da der Wert des Vermögens ein Produkt aus Anzahl Aktien * Preis Aktien ist, wirkt diese Strategie wie eine Rakete. Denn auch schon geringe Preissteigerungen NACH dem Crash und erst recht die nach dem Crash zu erwartende langfristige Aufwärtsbewegung treffen auf eine GROSSE Anzahl Aktien im Depot (so das Ideal).

                LG Carsten
                Zuletzt geändert von Carsten; 07.02.2022, 13:04.

              • Prophet83
                Prophet83 kommentierte
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                Lieber Carsten,

                Zitat:
                "Und das ist eben genau NICHT das Problem beim Crash, sondern die Strategie. Beim Crash spülen die Absicherungen horrende Ausgleichszahlungen in den Fonds, womit gaaaaaanz viele Aktien auch noch zu stark reduzierten Preisen eingekauft werden können. Und da der Wert des Vermögens ein Produkt aus Anzahl Aktien * Preis Aktien ist, wirkt diese Strategie wie eine Rakete. Denn auch schon geringe Preissteigerungen NACH dem Crash und erst recht die nach dem Crash zu erwartende langfristige Aufwärtsbewegung treffen auf eine GROSSE Anzahl Aktien im Depot (so das Ideal)."

                Meine Aussage zum Crash war in diesem Fall allgemein zu verstehen, in Bezug auf den Fonds haben Sie völlig recht!

                Die Optimierung des Erwartungswertes ist natürlich nicht wirklich möglich, da man weder die Ereignisse, noch deren Wahrscheinlichkeiten GENAU kennt. Was man aber tun kann, ist seine Strategie so aufzustellen, dass sowohl vom erwarteten Szenario, als auch vom nicht erwarteten Szenario Nutzen ziehen kann, man profitiert dann im Fall des erwarteten Szenarios etwas weniger, als wenn man sich voll darauf konzentriert hätte.

                Kein Denken in Schwarz oder Weiß, sondern einen individuellen Grauton dazwischen wählen. Das wollte ich damit vermitteln...


                LG Prophet83

              • Carsten
                Carsten kommentierte
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                Lieber prophet83,

                Zitat:
                "Was man aber tun kann, ist seine Strategie so aufzustellen, dass sowohl vom erwarteten Szenario, als auch vom nicht erwarteten Szenario Nutzen ziehen kann, man profitiert dann im Fall des erwarteten Szenarios etwas weniger, als wenn man sich voll darauf konzentriert hätte.

                Kein Denken in Schwarz oder Weiß, sondern einen individuellen Grauton dazwischen wählen. Das wollte ich damit vermitteln..."


                JA GENAU. Aber NICHT IM Fonds!!!, sondern ausschließlich im Rahmen des EIGENEN (Gesamt)KONZEPTES. Der Fonds hat ebenfalls ein eigenes Konzept und das ist wie es ist. Ich verstehe langsam echt nicht mehr, was daran so schwer zu verstehen ist.
                Wenn ich 11x Lewandowski auf dem Spielfeld habe und dauernd die Hütte voll kriege und dadurch letztlich verliere, dann liegt das nicht an Lewandowski, sondern daran als Trainer irgendetwas nicht verstanden zu haben

                Wenn man in die Wahrnehmung geht wird es klar: Es geht darum für das eigene Handeln NICHT die Verantwortung übernehmen zu wollen. Sondern nur schön mit dem Finger auf den Fonds zeigen. So funktioniert das Leben nicht. Es führt zu Ärger, Wut, Trauer, Verzweifelung usw. Und warum? Weil man NICHT bei Bewusst-SEIN ist, sondern im Ego, und Ego produziert immer Probleme (negatives Karma). Wer sich ärgert bekommt eine ärgerliche Zukunft/Realität. Wer wütend ist, bekommt eine wütende Zukunft/Realität. Usw.

                LG Carsten

              #26
              Hallo Prophet 83, wenn die gefährliche Kombination aus der historischen Immobilienblase in China und den steigenden US-Zinsen, die diese zum Platzen zu Bringen droht, vom Tisch ist, dann herrscht eine völlig andere Gefahrensituation vor und dann kann die Absicherung entsprechend reduziert werden. Denn natürlich ist es nicht das Ziel des Fonds, dauerhaft nicht an den Gewinnen der Aktienmärkte beteiligt zu sein. In der aktuellen Situation kann es aus den bekannten Gründen aber sehr schnell sehr hässlich werden. Deshalb nehmen wir die seit Monaten auf uns einprasselnde Kritik in Kauf.

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              • Prophet83
                Prophet83 kommentierte
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                Hallo Herr Herrmann,

                es ist in jdem Fall gut, dass der Fonds die Kritik aushält und seiner Überzeugung treu bleibt. Es geht mir auch in erster Linie darum, wie man das Risiko des Markttimings bzgl. der Absicherung entschärfen kann. Ich erwarte nicht, dass der Fonds in riskanten Märkten Gas gibt, nur, dass er künftig dynamischer agiert, um zwischenzeitliche Erholungen in zumindest geringem Umfang zu nutzen und in steigenden Märkten nicht nennenswert fällt, weil die Absicherung zu teuer wird.

                LG Prophet83

              #27
              Zitat von cerberus Beitrag anzeigen
              Lieber Herr Herrmann,

              Der Fonds war schon Monate (Jahre?) vor dem Coronacrash abgesichert und ist es auch danach permanent gewesen bzw. ist es noch. Das ist aber kein agieren sondern einfach nur abwarten, was passiert. Die Immobilienblase in China als die "größte Blase der Weltwirtschaftsgeschichte" zu bezeichnen, ist auch so eine allgemeine Floskel. Das Adjektiv "groß" sollte man nicht so inflationsartig benutzen. Krisenherde gibt es immer, mal hier, mal da. Da kratzt sich die Börse höchstens mal am Buckel, weil es kurzfristig juckt und danach geht es weiter.
              Warum "die größte Blase der Weltwirtschaftsgeschichte" in Bezug auf den chinesischen Immobilienmarkt keine Floskel ist, sondern es dafür zahlreiche sachliche Begründungen gibt, hat Dirk Müller bereits 2018 in Machtbeben ausführlich geschildert. Auch im letzten Anleger-Webinar vom 29.11. hat er dafür mehrere Zahlen und Gründe genannt. Zudem sind wir bei Weitem nicht die Einzigen, die diese Einschätzung teilen. Natürlich muss das nicht jeder tun. Wir haben die Gründe dafür dargelegt, dass wir in in der Kombination aus steigenden Zinsen und der chinesischen Immobilienblase mehr als nur irgendeinen Krisenherd sehen. Ein solcher kleiner Krisenherd war der Grund für die Korrektur im Frühjahr 2020. Corona konnten wir natürlich nicht vorhersehen. Auch wir haben keine Glaskugel. Die Phase hat aber zumindest gezeigt, dass das Absicherungskonzept des Fonds bei solchen massiven Korrekturen in der Realität funktioniert - auch wenn es für eine andere Situation gemacht wurde. Diese Situation, für die sie gemacht wurde, steht nach wie vor bevor. Daran ändert auch der Bullenmarkt im Anschluss an den Corona-Crash nichts und mit den Zinsanstiegen in den USA ist nun zumindest alles dafür angerührt, dass es sehr schnell sehr hässlich werden kann.

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                #28
                Glauben sie irgendwann kommt dann eine Nachricht über den Ticker wo drin steht. Liebe Anleger die Immobilienkrise in China ist vorbei, der Dirk Müller darf wieder investieren?

                Sowas ist doch ein fließender Prozess. Und gibt es China nicht gibt es die Ukraine oder eine Corona Mutation oder die FED oder eine Ölkrise oder sonstwas. Die Welt funktioniert nur mit Krisen. Irgendwo ist doch immer eine. Wir leben in einer Dauerkrise!

                Wenn man scih das mal vor Augen hält kann die Strategie doch nicht der Vogel Strauß sein und immer nur den Kopf in den Sand stecken, wo bleibt denn da die Freunde am Leben? Ihr Fonds macht Depressionen auf allen Ebenen.

                Zitat von Fonds Team Michael Herrmann Beitrag anzeigen

                Warum "die größte Blase der Weltwirtschaftsgeschichte" in Bezug auf den chinesischen Immobilienmarkt keine Floskel ist, sondern es dafür zahlreiche sachliche Begründungen gibt, hat Dirk Müller bereits 2018 in Machtbeben ausführlich geschildert. Auch im letzten Anleger-Webinar vom 29.11. hat er dafür mehrere Zahlen und Gründe genannt. Zudem sind wir bei Weitem nicht die Einzigen, die diese Einschätzung teilen. Natürlich muss das nicht jeder tun. Wir haben die Gründe dafür dargelegt, dass wir in in der Kombination aus steigenden Zinsen und der chinesischen Immobilienblase mehr als nur irgendeinen Krisenherd sehen. Ein solcher kleiner Krisenherd war der Grund für die Korrektur im Frühjahr 2020. Corona konnten wir natürlich nicht vorhersehen. Auch wir haben keine Glaskugel. Die Phase hat aber zumindest gezeigt, dass das Absicherungskonzept des Fonds bei solchen massiven Korrekturen in der Realität funktioniert - auch wenn es für eine andere Situation gemacht wurde. Diese Situation, für die sie gemacht wurde, steht nach wie vor bevor. Daran ändert auch der Bullenmarkt im Anschluss an den Corona-Crash nichts und mit den Zinsanstiegen in den USA ist nun zumindest alles dafür angerührt, dass es sehr schnell sehr hässlich werden kann.

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                • Carsten
                  Carsten kommentierte
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                  Lieber eurodollar,

                  ich stimmen Ihnen da voll zu. Der Meinung zu sein, man wüsste genau, dass es sonst keine anderen großen Risiken gäbe oder Neue entstünden, ist dem beschränkten Verstand und den ausgeprägten menschlichen Egos geschuldet. Ich sagte ja, um Risiken zu managen, muss man erstmal erkennen, wo diese liegen. Für mich war schon immer der gewahrlose Mensch eines der größten Risiken.

                  Ihre Schlussfolgerung teile ich hingegen nicht. Der Fonds hat ein Konzept, dieses ist zu akzeptieren. Es unterscheidet sich darin mehr oder weniger stark von anderen Aktienfonds-Konzepten. IHRE Perfomance ist aber einzig und allein davon abhängig, welches KONZEPT SIE fahren. Sie müssen entscheiden, ob (und wie) der DMPAF in IHR KONZEPT passt oder nicht. Das war's schon, VIEL FREUDE dabei!

                  LG Carsten

                #29
                Gibt es nicht immer irgendwo eine Wolke am Himmel?
                Wer am Ende vom Sommer einsteigen will da sind alle Kurse schon beim Mond gelandet

                was ich nicht verstehe ist das man an der Börse
                a) eine eigene Meinung haben muss
                b) nach dieser Meinung zu handeln
                c) danach liegt man falsch oder richtig

                der DMPF scheint keine Meinung mehr zu haben und ist nicht mehr in der Lage zu handeln
                Zuletzt geändert von immo2014; 27.01.2022, 13:10.

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                • Carsten
                  Carsten kommentierte
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                  Lieber prophet83,

                  KEINE Taktik, weil dadurch m. E. der Fokus weg von der (idealen) konzeptionellen Ausgestaltung ginge. Ich glaube man muss besser erkennen, was wirklich zu tun ist, um dem Konzept das richtige Gerüst / Rüstzeug zu geben. Auch meine Meinung liegt dazu vor. Man sollte eine Ausschüttungsdividende einbauen. Dies würde m. E. zu neuen, klareren Überlegungen führen (müssen).

                  LG Carsten

                  PS: An dieser Stelle mal ein ganz liebes Danke schön für den tollen Austausch. M. E sehr wertvoll.

                • Prophet83
                  Prophet83 kommentierte
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                  Lieber Carsten,

                  die Diskussionen mit Ihnen hier machen mir in der Tat viel Spaß. Vielen Dank für Ihre ausführlichen Antworten.
                  Den Vorschlag der Ausschüttungsdividende halte ich für sehr sinnvoll, das "motiviert" das Management dazu, gute Entschiedungen zu treffen.
                  .
                  LG Prophet83

                • Carsten
                  Carsten kommentierte
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                  Lieber prophet83,

                  ganz genau

                #30
                Um hier mal klaren Wein einzuschenken man kann nicht immer Recht haben oder abwarten bis die letzte Wolke am Himmel verschwunden ist.
                So habe ich auch sicherlich in meinem Depot viele Fehler gemacht und viel Geld verloren aber unter dem Strich haben bei mir ca. 70% geklappt und 30% sind ins Minus gelaufen
                2021 bin ich mit +33% raus
                2022 stehe ich aktuell bei +6,2%
                AUM €13,6M aktuell

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                • Peter Grimm
                  Peter Grimm kommentierte
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                  Solltest Du einen Erben beötigen, ich würde mich zur Verfügung stellen.

                • oicfar
                  oicfar kommentierte
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                  Wieso ist dann immo2014 in diesem Fonds investiert?

                  Weil wie man sieht, läuft es und ansonsten oft kritisch eingestellt gegenüber dem Fonds.

                • immo2014
                  immo2014 kommentierte
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                  habe schon Warteliste!
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