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Kann Dirk Müller nicht verstehen! - Nachdem ich ein neues Video gesehen habe

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    Kann Dirk Müller nicht verstehen! - Nachdem ich ein neues Video gesehen habe

    Hier mal ein Gegen-Thema zu "Kann Dirk Müller verstehen!" - https://forum.dirk-mueller-fonds.de/...ller-verstehen

    Habe mir heute das Video https://www.youtube.com/watch?v=Vxe7RHv18IA angesehen.

    An sich nichts Neues was Herr Müller da sagt. Zumindest, wenn man in den DMPAF investiert ist. Soweit so gut.

    Aber wenn man das alles verdaut hat, dann stellt man doch fest, dass Herr Müller sich widerspricht.

    Zu einem sagt Herr Müller schon seit Jahren, dass er in seinem Buch (2018) geschrieben hat, dass China die größte Blase ist und die in Amerika steigenden Zinsen die Blase zum platzen bringen werden. Aber dann gäbe es doch kein Grund über die Jahre abgesichert zu sein solange es keine Anzeichen gibt, dass die FED die Zinsen erhöhen wird. Oder?

    Weiterhin sagt Herr Müller, dass es gut ist, wenn die Kurse fallen, weil man so billig einkaufen kann. Hier sehe ich aber einen weiteren Widerspruch. DMPAF ist doch zu 100% investiert, da Herr Müller immer wieder sagte, dass die Banken pleite gehen können und man das Geld nicht auf dem Konto haben will. Also hat man kein Geld um die günstigeren Aktien kaufen zu können. Oder ist man doch nicht zu 100% investiert?

    Sehe ich es falsch? Habe ich was übersehen oder missverstanden?

    #2
    Eine Anmerkung zum zweiten Punkt ("Also hat man kein Geld um die günstigeren Aktien kaufen zu können."):
    Das Absicherungskonzept stellt doch sicher, dass man das Geld hat. Ist man 100% investiert und 100% abgesichert und der Markt fällt um 50%, dann sind die Aktien im Fonds nur noch die Hälfte wert. Der NAV bleibt jedoch unverändert, da durch den Gewinn aus der Absicherung der Verlust ausgeglichen wird. Bei einer Anlagesumme von z.B. 100 Millionen Euro könnte man also für 50 Millionen Euro Aktien kaufen.

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    • oicfar
      oicfar kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Ich meine nicht das Szenario, dass es laufend runterght.

      Aber aktuell ein wenig runter und wieder hoch. In dieser Phase kann man ja keine Aktien akkumulieren. An einem Tag kriege ich was und am nächsten muss ich was bezahlen.

    #3
    Zitat von oicfar Beitrag anzeigen
    ... Aber dann gäbe es doch kein Grund über die Jahre abgesichert zu sein solange es keine Anzeichen gibt, dass die FED die Zinsen erhöhen wird. Oder?
    Guter Hinweis, durchaus berechtigte Frage. Mal sehen ob jemand vom Fondsteam den Ball aufnimmt.

    Zur 2. Frage hat kkkie bereits korrekt geantwortet. Verstehe aber echt nicht, wie man diese Frage immer noch stellen kann, vor allem, wenn man bereits so lange, so intensiv dieses Forum verfolgt. Könnten Sie das mal erklären, vielleicht hilft es, noch besser zu verstehen woher immer wieder dieses Unverständnis, dieses Missverständnis kommt, das in den diversen Posts zum Ausdruck gebracht wird. Danke.

    LG Carsten

    Kommentar


    • oicfar
      oicfar kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Wg. dem Hinweis: danke.

      Wg. 2. Ich verstehe es schon. Nur bin der Meinung, dass man in der Phase, wo es hoch und runtergeht man nicht (bzw. sehr minimal) akkumulieren kann. Plus-Minus-NULL. Und die Akkumulationsphase nur möglich ist, wenn die Märkte ständig runter gehen.

    • Carsten
      Carsten kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Hallo oicfar,

      ok, verstehe. Je genauer man formuiert, desto klarer wird es

      Und ... Sie haben völlig Recht. Genau auf dieses "Problem" habe ich bereits 2020 hingewiesen, weil damals vom Fondsteam immer nur die eine 8schöne) Seite erklärt und betont wurde.

      Gehen die Märkte aber z.B. jahrelang tendenziell nur nach oben (wie erlebt), dann muss man dauernd abverkaufen und seine Bestände (wieder) reduzieren; und nicht nur das, da man ja mittlerweile dann auf einem stark erhöhten Niveau angekommen ist, muss bei positiven Absicherungsergebnissen (also Cash in) zu erhöhten Kursen eingekauft werden, wodurch der Einstand steigt (Alternativ würde natürlich auch Geld gehalten werden können).

      LG Carsten

    #4
    Zitat von oicfar Beitrag anzeigen
    Zu einem sagt Herr Müller schon seit Jahren, dass er in seinem Buch (2018) geschrieben hat, dass China die größte Blase ist und die in Amerika steigenden Zinsen die Blase zum platzen bringen werden. Aber dann gäbe es doch kein Grund über die Jahre abgesichert zu sein solange es keine Anzeichen gibt, dass die FED die Zinsen erhöhen wird. Oder?
    Hallo Oicfar, vielen Dank für den Kommentar. Eine Kerneigenschaft von Blasen ist, dass man den genauen Zeitpunkt ihres Platzens vorher nie exakt bestimmen kann. Wenn es dann soweit ist, geht es aber in aller Regel sehr schnell nach unten. Wenn man erst dann reagiert, ist es in der Regel zu spät. Natürlich wäre es Stand heute besser gewesen, nach dem Corona-Crash erst einmal zu öffnen. Die Gründe, warum wir das nicht gemacht haben, haben wir regelmäßig erläutert. Wir wollen die Anleger sicher durch den großen Sturm fahren. Und der war eben nicht der Corona-Crash aus dem Frühjahr 2020, sondern wird erst vorüber sein, wenn sich die Risikokombination aus steigenden US-Zinsen und chinesischer Immobilienblase lichtet.

    Kommentar


    • oicfar
      oicfar kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Hallo Herr Fonds Team Michael Herrmann, d.h. der Fonds ist ein Fonds, welches auf Leute abzieht, die ständig in der Angst leben, dass am nächsten Tag oder in der nächsten Woche eine Situation eintreten könnte, weswegen man voll abgesichert fahren muss. An sich hat das Fonds-Team ihr Ansehen in 2020 sowohl bei vielen Anlegern als auch in der Finanzwelt verspielt. Vielleicht sollte man die Gebühren für den Fonds abhängig vom Erfolg einziehen?

      An sich sind Sie (das Fonds-Team) den Beweis schuldig, dass Sie es können.

    • Carsten
      Carsten kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Lieber Herr Herrmann,

      besten Dank für die Rückmeldung.

      Die konkrete Frage war aber nicht "warum haben Sie nicht geöffnet", (oder sehen Sie das oben in dem Zitat, auf das Sie selbst richtig Bezug nehmen, irgendwo?), die konkrete Frage war "warum bleibt der DMPAF seit 2015, spätestens 2018 mehr der weniger immer voll abgesichert, WENN DOCH niemand in den USA von Zinserhöhungen gesprochen, und erst recht nicht ankündigt hat, es bald zu tun"? (Bitte beantworten, wir zahlen dafür)

      Die Aussage von DM war klar und deutlich. Steigende Zinsen in den USA, die auf einen in US-Dollar hochverschuldeten Immobilienmarkt in China treffen, sind DER GRUND für die Strategie des Fonds ... und das kann man (zumindest ich) verstehen und auch gut heißen.

      Aber jetzt machen Sie genau das, was den Fonds seit Jahren Performance kostet. Sie erweitern die Strategie (willkürlich) auf "und was halt sonst noch so alles passieren kann".
      Das ist keine LANGFRISTIGE Aktienfonds-Strategie. Mit dieser Risiko-Einstellung, mit dieser Angst, kann man keinen kontinuierlichen Werterhalt gewährleisten, unmöglich.
      Der Fonds kostet Geld (auch um sie zu bezahlen), d.h. man muss jährlich mindestens einen positiven Saldo von 1,5% aus Aktienanlage-Ergebnis und Absicherungs-Ergebnis einfahren , damit man nicht verliert (das kann man durch Einbehalt der Dividenden, die in den Fonds fließen sicherstellen, was ja auch gemacht wird). Dann muss man die Inflation berücksichtigen und nochmal mind. 1-2% positiven Saldo einfahren und dann wollen vlt auch die Geldgeber ihren "Lohn", so wie Sie ihn auch aus dem Fonds bekommen.

      Genau aus diesen Gründen, und ich bin Ihnen wirklich dankbar, wie offen Sie hier posten, schlage ich seit fast 2 Jahren vor, eine andere innere Haltung einzunehmen. Wenn das Konzept nämlich eine feste Dividende auszahlen müsste, müssen Sie sich ANDERE konzeptionelle Überlegungen machen, um die Strategie "Schutz vor den mega Crash" zu jeder Zeit ANGEMESSEN umzusetzen. Dauernd die Aktienanalyse zu verbessern oder die Absicherung mit anderen Instrumenten zu korrigieren ist m.E. NICHT die Lösung. Weil damit versucht wird, das Problem auf der gleichen Ebene zu lösen, wo es entsteht. Ich bezweifele nicht, dass man hin und wieder glaubt, es im Griff zu haben, aber nur bis zur nächsten "völlig unerwarteten Marktbewegung", die dann wieder Schuld daran ist, dass der DMPAF etwas schräg im Wind steht. Nein, es würde nur wieder zeigen, dass das Konzept SO NICHT umgesetzt werden kann. Es ist IN-SICH nicht stimmig, und eine Änderung der Geisteshaltung zum Problem würde dies erkennen lassen.

      Stellen Sie sich vor, Ihr Brötchengeber möchte auch jährlich seinen "Lohn" aus dem Fonds. Sorgen Sie dafür und setzen Sie dann MIT DIESER Geisteshaltung ein Konzept um, dass vor dem mega Crash schützt. Und sagen Sie jetzt nicht, das geht nicht. Immerhin geht ja auch, dass Sie Ihr Gehalt bekommen. Man muss nur WOLLEN.

      LG Carsten
      Zuletzt geändert von Carsten; 15.02.2022, 17:00.

    • Fonds Team Michael Herrmann
      Fonds Team Michael Herrmann kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      @oicfar: Natürlich geht es bei dem Fonds nicht darum, die Anleger ständig in Angst zu versetzen. Wir stufen die Gesamtlage aus den angerissenen Gründen nur nach wie vor als sehr riskant ein. Wenn sich das zum Positiven ändert, werden wir die Absicherung selbstverständlich zurückfahren. Sonst bräuchten wir ja keinen Aktienteil im Fonds.

      Zum Thema Fondsgebühr: Mit dem gestiegenen Volumen haben wir wie zuvor angekündigt die jährliche Gebühr gesenkt. Die Verwaltungsvergütung von 1,50 % p.a. bewegt sich für einen aktiv gemanagten Fonds im üblichen Rahmen. Ob eine erfolgsabhängige Gebühr fairer ist, darüber lässt sich diskutieren. Die Erfahrung zeigt eher, dass diese lediglich zusätzlich aufgeschlagen wird, wenn es nach oben geht.

    #5
    Servus Leute,

    der Fonds hätte ganz anders beworben werden müssen. Nämlich als Fonds, der in erster Linie auf den ganz großen Rücksetzer ausgerichtet ist und man bis dahin mit keinem Wertzuwachs zu rechnen hat. Das hätte zumindest den Vorteil, dass sich kein Anleger oder Sparer hätten getäuscht fühlen müssen. Eigentlich könnte man erwarten, dass aufgrund der Erfahrungen der letzten 7 Jahre das Fondsteam die Ziele des Fonds ganz anders beschreibt. Vor allen Dingen sollte man auf der Homepage die Rubrik "Vorteile des Fonds" neu definieren. Auf diese Weise würden sich nur noch Leute für den Fonds entscheiden, die genau das wollen, was der Fonds bietet. Das heißt, kein großer Kursabsturz und ruhigen Schlaf. Man kann sich dann höchstens noch ärgern, weil man die Gewinne der letzten Jahre hat liegen lassen.

    Ich habe den Eindruck, die Betreiber des Fonds meinen, sie wären diejeningen, die zuletzt lachen. Nach sieben Jahren Erfolglosigkeit, die weiterhin andauert, wird es aber immer schwieriger, das Ziel des Fonds zu erreichen. Derzeit lese ich von sehr vielen renommierten Analysten, dass der Boden der Kurskorrektur erreicht sein dürfte. Die Ergebnisse der letzten Tage geben ihnen recht. Erst im März oder April könnte es wieder zu einem kleinen Rücksetzer kommen. Da der DM-Fonds überhaupt keine Erholungen mitmachen möchte und permanent auf Rot steht, habe ich mich dazu entschlossen, meine letzten 22 Anteile zu verscherbeln. Meine Geduld ist aufgebraucht. Vermutlich stehen die Börsenkurse am Ende diesen Jahres wieder leicht höher als noch im Dezember 2021. Wo wird der DM-Fonds stehen? Die Schere geht immer weiter auseinander. Auch ich kann den Dirk Müller (Fonds) nicht verstehen.

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    • Prophet83
      Prophet83 kommentierte
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      Hallo zusammen,

      wir hatten einen Crash "in der zweiten Reihe" bei den Tech-Nebenwerten von teilweise über 50%. Diese hatten mehrheitlich ein hohes KGV, somit war die Reaktion in Anbetracht steigender Zinsen durchaus gesund. Die Schwergewichte der Indizes sind aber nicht alle massiv überwertet, und einige Unternehmen, vornehmlich im Value-Bereich, aber auch vereizelt im Tech-Bereich haben sogar äußerst attraktive Bewertungen.

      Warum sollten nun die Schwergewichte und die günstig bewerteten Titel alle ebenfalls um 50% oder mehr crashen und die Indizes in den Abgrund stürzen. Leidet das Geschäftsmodell von Apple oder Microsoft so massiv unter leicht steigenden Zinsen?

      Ist es nicht viel realistischer, dass mit dem Crash "in der zweiten Reihe" und einer damit einhergehenden Korrektur der Indizes die Sache bald wieder ausgestanden ist und der Super-Crash wieder einmal ausbleibt?

      Wir reden ja über eine leichte Zinserhöhung, noch keine starke. Der Leitzins der USA springt nicht plötzlich von 0% auf 5%. Und die Immobilienblase in China, betrifft die wirkliche alle Unternehmen in den großen Indizes so stark? Oder eher nur bestimmte Sektoren?

      Kurz: Sind die Crash-Erwartungen nicht zu ambitioniert? Ein Super-Crash ist nunmal ein seltenes Ereignis, also muss man damit rechnen, dass man lange vergeblich darauf wartet. Diesem Umstand sollte die Absicherung Rechnung tragen. Eine permanente Vollabsicherung sorgt zwangsläufig für das ständige Verpassen von Rendite! Sind die Risiken wirklich über mehrere Jahre maximal? Wenn sie es wirklich sind, dann kann es nicht so lange trotzdem immer weiter bergauf gehen, zumindest wäre es sehr unwahrscheinlich.

      LG Prophet83
      Zuletzt geändert von Prophet83; 16.02.2022, 21:56.

    • oicfar
      oicfar kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Hallo @Prophet83,

      an den "Super-Crash" glaube ich nicht (mehr). Den hat man 2008/2009 nicht zugelassen und in 2020 auch nicht. Und man wird den weiterhin nicht mehr zulassen. Da steht zu viel auf dem Spiel. Wenn es wieder heiß wird, dann wird man weiterhin Geld drucken und wir werden Japanisiert. An sich sind wir schon auf dem Weg dorthin.

      An sich befindet sich das angelegte Geld in den DMPF in einem Geldgefängnis. Verliert an Wert und wird immer weniger.

      Grüße
      Rafal

    • stberlin
      stberlin kommentierte
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      Nach allen, zum Glück positiven, juristischen Erfahrungen zum Thema "Beschreibung eines Fonds" steht das Prospekt an oberster Stelle. Somit ist für mich die Frage,

      Beschreibung = Prospekt
      Strategie = Beschreibung

      Das ist nicht mathematisch zu verstehen, sondern in der Bedeutung einer Entsprechung. Man sollte auch vorsichtig mit der Annahme sein, dass das, was diskutiert wird, auch wirklich relevant ist. Relevant wird es erst dann, wenn aus der Diskussion Änderungen abgeleitet wurden. Insbesondere scheint, da diese Begriffe nicht mit Zahlen belegt wurden, die Defintion der Gewinnerzielung einer mittel- bis langfristigen Anlage von Bedeutung zu sein.

    #6
    Lieber Carsten,
    Sie haben meine vollste Zustimmung (Fondsbeschreibung, Strategie des Fonds)! Ich hätte nicht gedacht, dass ich so etwas jemals schreiben würde.

    Kommentar


    • Peter Grimm
      Peter Grimm kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Ich erkenne Carsten auch kaum wieder. Er hat eine schöne Entwicklung genommen.

    • Carsten
      Carsten kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Lieber cerberus, lieber Peter,

      lieben Dank für diese netten Worte.

    #7
    Als ob Herr Müller die Diskussionen hier im Forum verlogen würde.

    Ein Update Video wg. der China-Blase: https://www.youtube.com/watch?v=AEGFVMxTa3U

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