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    Fondsentwicklung

    Nach ca. 2 Jahren DM Beteiligung kann ich dem Fonds und damit auch dem Fondsmanagement leider nur eines konstatieren: Es ist eine einzige Zumutung was hier passiert. Die letzte Woche fast die letzten 2 Jahre gut zusammen. Man braucht Monate um auf eine enttäuschenden NAV von 91,60 zu kommen und schafft es in 4 Tagen trotz vermeintlicher Vollabsicherung auf 89,86. Es ist immer wieder das gleiche Muster. Das ist für mich nicht nachvollziehbar wie man so unprofessionell agieren kann. Kein Gespür für den Markt und vor allem kein Markttiming. Ich hab es ja auch schon mehrfach hier geschrieben. Für mich sind die hier handelnden Personen völlig überfordert . Das diese Personen hier Monat für Monat weiter mit den Geld der Anleger rumspielen dürfen und dieses sukzessive vernichten ist unfassbar! Die meisten Anleger wie ich sind doch nur noch investiert weil Sie an die Idee des Fonds glauben. Aber nach der Woche geht auch langsam der letzte Glaube an die Fähigkeiten des Fondsmanagement verloren.

    Wie kann das Fondsmanagement die Entwicklung der letzten Woche erklären und wie würde Sie Ihre Leistungen der letzten 2 Jahre bewerten?

    #2
    Lieber/e TLc

    Einige Beobachtungen sind einwandfrei ... aber auch relevant?

    Was ist Ihr KONZEPT?
    Warum haben Sie den DMPAF vor 2 Jahren ins Depot genommen?
    Warum sind Sie immer noch investiert, wenn Sie der Meinung sind, dass hier unprofessionell gearbeitet wird? (Also warum bewerten Sie ohne Konsequenzen zu ziehen?) ...... ANGST???
    Unfähigkeit beim Markttiming anzuklagen ist als ob man einem Einbeinigen vorwirft, zu langsam zu sein.

    Ich schaue mal auf meine aktuelle Situation:
    Aktienfondsdepot (exkl. DMPAF) = -7,6% (inkl. DMPAF = -5,8%)
    Aktienfondsdepot (inkl. DMPAF und Cash) = -4,4%
    4 Aktienfonds liegen einzeln betrachtet zwischen -18% ((Russland sei Dank ) bis -9%.
    GESAMT: -1,8%

    Bin ich zufrieden: JA! Mein Konzept macht, was es soll!

    Die einzige Frage, die es zu beantworten gilt ist: Funktioniert MEIN KONZEPT wie angedacht und ungesetzt? STIMMT das alles, was ICH SELBST mache?

    Tipp: EGO loslassen und als Beobachter wahrnehmen WAS WIRKLICH IST! Das Ego ist DAS PROBLEM, es DENKT was sein könnte oder sein sollte und hat doch keine Antworten.
    Zuletzt geändert von Carsten; 10.05.2022, 14:37.

    Kommentar


    • Tlc
      Tlc kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Lieber Carsten,

      schön das wenigstens Sie sich melden und das wie in besten Forumzeiten.

      Sie sprechen von Beobachtungen, ich von Fakten. Einfachste Ergebnisbewertung der letzten zwei Jahre. Eins zu eins das, was das Fondsmanagement mit den Fondsunternehmen macht. Ist halt bloß nicht so schön wenn man selber nicht das liefert was man von anderen fordert. Mehr als 50 Mio Buchverlust in zwei Jahren spricht Bände.

      Mein Konzept ist der bloße Vermögenserhalt mit defensiven Anlageprodukten. Und bis auf den DM Fonds gab es auch keine negativen Überraschungen.

      Der DM Fonds hat mich aufgrund seiner Performance während des Corona Chrash überzeugt. Die Vorstellung eines nicht schwankungsanfälligen Aktienfonds war verlockend. Das sich diese Performance als Zufall bzw pures Glück herausstellt war zu diesem Zeitpunkt scheer erkennbar.

      Das hier nicht schon ein größerer Abverkauf stattgefunden hat liegt wahrscheinlich an der Vielzahl von konservativen Anlegern. Mehr als 10 % Minus zu realisieren macht keinen Spaß. Aber ist doch schön für Herrn Müller. Und denn hat man ja auch immer die Hoffnung auf Besserung und die Hoffnung, dass das Fondsmanagement aus der Vergangenheit gelernt hat. Diesen Lerneffekt kann ich aber nicht ansatzweise erkennen. Und lieber Carsten so etwas gehört für mich zum professionellen Agieren. Und auch Markttiming kann ich von Profis erwarten. Wenn nicht immer dann zumindestens manchmal aber nicht wie hier niemals. Dafür bekommt das Fondsmanagement auch mehrere Mio Euro Honorar!

      Das Sie mit Ihrem Ergebnis zufrieden sind ist bemerkenswert. Mir wäre das einfach zu viele Minuszeichen.

    #3
    Hallo Tlc, ich bin jetzt auch über 2 Jahre hier in dem Fonds investiert und meine Begeisterung hält sich ebenfalls sehr in Grenzen, seit heute wieder knapp 12% im Minus. Immerhin pendelt der Fonds ja inzwischen schon über einen längeren Zeitraum in einem Fenster von 89-92 €. Mit gutem Willen kann man vielleicht sagen, daß das Fondsmanagement es inzwischen geschafft hat, den Wert des Fonds in dieser Range zu stabilisieren, die Zukunft wird es zeigen. Das ist bei den aktuellen Umständen möglicherweise ja auch eine gute Nachricht. Nichtsdestotrotz habe ich inzwischen auch den Glauben daran verloren, daß ich hier zumindest die Einstandskurse wiedersehen werde. Von Werterhalt kann in meinem Fall also auch nicht im geringsten gesprochen werden. Von daher überlege ich, ob ich dem Schrecken nicht ein Ende mache, meine Anteile in nächster Zeit verkaufe und mich wieder selbst um meine Anlagen kümmere. Wenn es dann am Ende auch im Verlust endet, dann weiß ich wenigsten, woran es liegt. Die Lehre daraus ist, das auch die Experten nur mit Wasser kochen. Eine teure Erkenntnis, aber letztendlich helfen da auch keine Erklärungen oder Bewertungen seitens des Fondsmanagements weiter.

    Kommentar


    • Carsten
      Carsten kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Zitat:
      "...habe ich inzwischen auch den Glauben daran verloren, daß ich hier zumindest die Einstandskurse wiedersehen werde...."

      Lieber Oldie,
      ist DAS Ihr Konzept? Einstandskurse müssen wieder erreicht werden, wenn man mal investiert hatte?

      Nein, das ist definitiv kein erfolgversprechendes Konzept! Wenn Sie schnell wieder 10% gutmachen wollen, hätten Sie vor ein paar Wochen z.B. in einen Rohstofffonds investieren können. Oder mit Optionen / Optionsscheinen auf fallende Märkte setzen.

      Zitat:
      "... und mich wieder selbst um meine Anlagen kümmere...."

      Aber das tun Sie doch die ganze Zeit. Lassen Sie sich nicht von Ihrem Ego hinter das Licht führen (es will nie selbst schuld sein ).

      Sorry, wenn ich das so klar sagen muss: aber so funktioniert ein freudiges Leben nicht! Sie machen Ihr Empfinden offensichtlich von falschen Glaubenssätzen abhängig, ein typisches Ego-DIng. Ich kann es nur immer wieder wiederholen: Das Ego ist das Problem. Nehmen Sie aus der Beobachter-Rolle wahr, was WIRKLICH zu tun ist!

      Alles Gute.

      LG Carsten

    #4
    Eigentlich ganz einfach: Das ursprüngliche Versprechen des Fonds war "In schwierigen Zeiten abgesichert und dann dennoch dabei sein, wenn es nach oben geht". Da man bei dem Teil mit "nach oben dabei sein" nur mäßig erfolgreich war, versucht man jetzt völlig verkrampft wenigstens den Teil mit "abgesichert sein" zu erfüllen. Das ist ja das, was die meisten derjenigen schätzen, die jetzt noch im Fonds investiert sind. Ob das Sinn macht, sei mal dahin gestellt.

    Man wird also eines ganz bestimmt nicht machen: Die Sicherungen heraus nehmen und sich so dem Risiko eines draw downs aussetzen. Weil dann heißt es "noch nicht mal Absicherung kann der Fonds". Dann würden auch diejenigen, die an eine funktionierende Absicherung geglaubt haben, ihr Geld abziehen.

    Der Fonds wird also langsam aber sicher den Weg gen Süden beschreiten. Grün wird die Ampel sicher nie mehr werden (vielleicht mal kurz alibi-mäßig).

    Kommentar


    • Prophet83
      Prophet83 kommentierte
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      Hallo padavona,

      das Schlimme ist, dass der Fonds TROTZ hoher Absicherung schleichend, aber kontinuierlich an Wert verliert. Genau das sollte konzepitionell nicht passieren, WENN Kapitalerhalt höchste Priorität hat. Mit gelber Ampel sind Verluste in fallenden Märkten vertretbar, mit roter hingegen in dem gerade in den letzten Tagen erlebten Ausmaß definitiv nicht.

      Wenn über Nacht der S&P 500 um über 50% zusammenbricht, wie die Moskauer Börse am 24.02.22, dann würde der Fonds bestimmt auf Grün umschalten (müssen).

      Über die Wahrscheinlichkeit dieses Ereignisses mag sich jeder selbst ein ein Urteil bilden...

      LG Prophet83

    • Carsten
      Carsten kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Zitat:
      "das Schlimme ist, dass der Fonds TROTZ hoher Absicherung schleichend, aber kontinuierlich an Wert verliert. Genau das sollte konzepitionell nicht passieren, WENN Kapitalerhalt höchste Priorität hat. Mit gelber Ampel sind Verluste in fallenden Märkten vertretbar, mit roter hingegen in dem gerade in den letzten Tagen erlebten Ausmaß definitiv nicht."

      Absolut korrekt! Aber "hohe" Absicherung ist halt nicht gleich "vollkommene" Absicherung. Letztlich MUSS die Absicherung mind. gleichwertige Ergebnisse erzielen wie das Aktienportfolio, oder anders: die Absicherung DARF NICHT tendenziell überwiegend schlechtere Ergebnisse liefern.

    • Prophet83
      Prophet83 kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Lieber Carsten,

      der Fonds ist letztes Jahr trotz hoher Absicherung bis auf ca. 94€ gestiegen. Damals dachte ich, das wäre dem Können des Fonds-Managements zuzuschreiben, das aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat, inzwischen glaube ich, dass es reiner Zufall war und die Absicherungsprobleme
      noch immer nicht nachhaltig gelöst sind.

      Die Absicherungsproblematik habe ich ja recht ausführlich erörtert und auch die Frage in den Raum gestellt, warum man bei der Absicherung nicht mehr diversifiziert, indem man auch auf andere Indizes absichert. Bisher kamen keine wirklich überzeugenden Antworten von Seiten des Fonds-Managements,
      man hüllte sich dezent in Schweigen.

      Eine "unvollkommene" Absicherung, die in fallenden Märkten nur unvollkommen funktioniert, kann der Fonds sich nachdem er wegen der "Unvollkommenheit" der Absicherung in steigenden Märkten schon ordentlich Wert verloren hat nun mal absolut gar nicht leisten.

      Die hohe bzw. volle Absicherung sollte im Mittel den Fonds wertstabil halten, tatsächlich ist der Gleichgewichtspreis bzw. die 200-Tagelinie des Fonds von 100 auf 92 gefallen und nun geht dieser tendenziell sogar noch tiefer Richtung 90, d.h. die real existierende hohe (volle?) Absicherung hat einen negativen Erwartungswert im Hinblick auf den Wert des Fonds.

      Mal war die Tatsache Schuld, dass die Big 5 den Markt outperformten, mal war es die Sektorrotation, im Nachhinein wurden immer Gründe gefunden.
      Es ändert nur nichts daran, dass der Erwartungswert negativ ist.

      Cash hat einen Erwartungswert von 0 und ist damit eine vollkommene Absicherung.

      Von Profis hatte ich erwartet, dass man mit voller Absicherung auf lange Sicht mindestens so gut ist wie mit Cash als Trivial-Lösung einer Absicherung.

      Wenn der Erwartungswert weiterhin negativ ist, dann steht der Fonds vielleicht bei 85, wenn der S&P 500 bei 3000 Punkten steht.
      Und wenn das Markttief erreicht ist, dann wird der Fonds ja nicht gleich steigen, weil er vermutlich erst auf Grün schalten wird, wenn "alle Risiken weg sind". Und das der Fall ist, ist der Markt vermutlich schon ausgehend vom Tief wieder deutlich gestiegen.

      Also, lange Rede kurzer Sinn: In meinem Konzept diente Fond als Werterhalt, diese Aufgabe erfüllt er aus den oben beschriebenen Gründen aus meiner Sicht nicht besser als Cash, sondern schlechter. Daher war für mich klar, dass ich die Reißleine ziehen muss, was ich nun nach auch getan habe.


      LG Prophet83

    #5
    Hat jemand von euch auch mal den Chart des NAV mit dem des Euro/Dollar verglichen? Von August bis Dezember steigt der Dollar und der NAV sinkt. Von Dezember bis März geht der Dollar und der NAV seitwärts. Dem rund 2% Anstieg des Dollar Ende April folgte jetzt ein ungefähr 2% Verlust im NAV.

    Ist das alles nur Zufall?

    Kommentar


    • Totti
      Totti kommentierte
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      @Carsten
      Nein, nicht 1:1 aber es scheint eine Korellation zu geben obwohl es m. M. nach nicht ein dürfte. Ich poste mal einen Link zu einem Chart bei der CoDi-Bank. Hoffe das ist erlaubt und funktioniert.

      Viele Grüße Totti

      https://www.comdirect.de/inf/fonds/d...orsBelowChart=

    • Carsten
      Carsten kommentierte
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      Lieber Totti

      Andere Zeiträume lassen genau die entgegensetzte Korrelation vermuten. Und der gesamte Zeitraum zeigt m.E., dass sich die beiden Größen größtenteils eher entgegengesetzt bewegen und lässt vermuten, dass eine gleichförmige Bewegung aufgrund der geringeren Beobachtungen eher als "Zufall" betrachtet werden kann ... wenn man denn unbedingt eine Bewertung machen will.

      Her Nix schrieb am 13.10.2020:
      "Würde wir keine Absicherung der Währung machen, dann würden wir mit steigendem Euro (als Euro-Investor) Geld verlieren. "
      Oder am 14.10.2020
      "Der Fonds ist auf Eurobasis, wenn wir mit 85% US Aktien nicht die Währung sichern würden, wäre das extrem schlecht bei steigenden Euro."

      Heißt auch, dass mit sinkendem EURO Geld gewonnen werden würde bzw. es extrem gut wäre (aber eben nicht gemacht wird). Und das ist das was ich (noch) nicht ganz verstanden habe:
      Wenn man an die RELATIVE Stärke der US-Wirtschaft glaubt (85% in US), dann muss man m.E. auch an eine RELATIVE Stärke des USD glauben, oder nicht?

      Das Argument, ich zahle meine Rechnungen aber in EUR, ist für mich genauso richtig wie unsinnig, nicht wahr?

    • Totti
      Totti kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      @Carsten
      Ich habe eh nicht verstanden warum man US-Aktien auf Dollar absichern sollte.
      Beispiel, alles Aktien aus dem Fonds, alle Zahlen aus 2021:

      AMD machte 28,3% Umsatz in den USA
      Microsoft 49,9% in USA
      Nvidia 16,2% in USA
      Nike 38,6% in Nordamerika

      Shell (kein US-Wert) machte 28,2% Umsatz in den USA
      Straumann (Schweiz) machte 25,6% Umsatz in den USA
      Qualcomm aus den USA machte nur 4,2% Umsatz in den USA aber 67,1% in China

      Eine US-Aktie hat doch nur den Firmansitz in den USA. Die deutsche Aktiengesellschaft Delivery Hero macht zum Beispiel gar keinen Umsatz in Deutschland. Medtronic hat ihren Firmensitz von USA nach Irland verlegt, änderte das etwas am Währungsrisiko wenn sonst alles gleich bleibt? Was ist mit den Schulden/Fremdkapital die eine Aktiengesellschaft aufgenommen hat? In welcher Währung wurden diese aufgenommen? Apple hatte mal Milliardenkredite in Euro aufgenommen.

    #6
    nehmen wir den Nasdaq. Schlechtester Jahresstart seit Dekaden und trotzdem geht es weiter runter. Was bringt dann eine Absicherung? Möchte es gerne verstehen.

    Kommentar


    • Carsten
      Carsten kommentierte
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      Der nasdaq hat - wenn ich mich nicht irre - ca. 25% dieses Jahr eingebüßt (in Punkten), der DMPAF knappe 2%. Das nenne ICH zumindest gelungene Absicherung, Sie etwa nicht?

      Meine Wahrnehmung: Ihr Blick ist womöglich emotional etwas getrübt, ggf. besteht zudem auch ein unscharfes Verständnis über das Konzept des Fonds. Es könnte sein, dass das Ego die selbstverursachte Realität nicht akzeptieren will. Ausreden, Fehldeutungen, indirekte Schuldzuweisung sind da ein probates Mittel.
      Zuletzt geändert von Carsten; 11.05.2022, 14:54.

    • Carsten
      Carsten kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      ... in EUR ist der nasdaq übrigens (nur) ca. 18% gefallen ... USD sei Dank.

    • Prophet83
      Prophet83 kommentierte
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      Lieber Carsten,

      wenn man die Benchmark statt dem NASDAQ betrachtet, der ja von allen Indizes bisher am stärksten gefallen ist, dann relativiert sich dieses vermeintlich gute Ergebnis der Absicherung bereits wieder ein Stück.

      Außerdem ist die Frage doch sehr berechtigt, warum die Aktienmärkte so stark wie in 2000 oder 2009 fallen sollten. Es gibt doch immer noch keine Realzinsen nach Inflation auf sichere Anlagen, das war damals anders, da gab es Realzinsen z.B. aufs Tagesgeld.
      Warum sollte man bei 8% Inflation Staatsleihen mit 3% Nominalrendite den Aktienmärkten vorziehen, deren Bewertungen doch immer attraktiver werden, je mehr sie fallen. Es macht doch überhaupt keinen Sinn.

      Wann der Ausverkauf aus Panik die Märkte dennoch deutlich stärker einbrechen lässt als bisher, dann ist doch klar, dass es eine massive Gegenbewegung gibt, verursacht durch all jene Käufer, die verstanden haben, dass Aktien eine Chance auf eine Realrendite haben und die sich mit -5%
      Realrendite auf Staatsanleihen eben nicht zufrieden geben.

      LG Prophet83

    #7
    Schaue ich mir die Entwicklung des Fonds im Vergleich zu einem Welt-ETF an (der sollte mittel- bis langfrisitg mind. geschlagen werden ), dann erkenne ich folgendes:

    1. Die Welt liegt aktuell bei ca. 75% im Plus, der DMPAF mit ca. 10 % im Minus. = Differenz von (immer noch) 85%.
    2. 2x lagen beide Fonds gleichauf: Nach dem Crash Ende 2018 und nach dem Corona-Crash
    3. Vor dem Crash 2018 musste ein Rückstand von ca. 20% aufgeholt werden, vor dem Corona-Crash ca. 50% ... und aktuell: fast satte 110% seit Ende Dez. 2021. Holla die Waldfee
    4. Der Fonds wurde rechtzeitig vor der Krise 2015 aufgelegt und zeigte bis Mitte des Jahres 2016 seine "Stärke".
    5. Den spätestens Anfang Febr. 2016 bereits beginnenden Trendwechsel hat man erst Mitte Nov. 2016 "angenommen".
    6. Aber in dieser Zeit von Nov. 2016 bis Ende Sept. 2018 (vor dem Crash 2018) konnte man maximal MITgehen und nicht wie konzeptionell angedacht OUT-performen (weil man - so der allg. Plan - lange Zeit so günstig, viele Anteile hinzukaufen konnte). Warum ist das so passiert: Vermutlich ANGST (sprich max. gelbe Ampel) => Konzept offensichtlich das erste Mal verfehlt (gut, im Nachhinein ist immer schlau reden )

    7. Zum Glück hatte sich der Markt nicht so weit entfernt und nach dem Crash stand wieder alles auf "Los" (siehe 2.). Zweite Chance zu beweisen, was man kann.
    8. Offensichtlich traute man dem "Frieden" nicht und ließ den Markt 2019 bis Anfang 2020 komplett davonziehen. Warum ist das passiert: Vermutlich ANGST. (soweit ich weiß stand die Ampel größtenteils - oder nur - auf rot).
    9. Schwupp musste man zusehen, wie der Markt sich ca. 50% entfernte. Aber zum Glück gab es ja Corona und nach dem Crash stand wieder alles auf "Los" (siehe 2.). Dritte Chance zu beweisen, was man kann. (zum Glück konnte man in der Zeit zwischen den Krisen den Wert des Fonds stabil halten).
    10. Offensichtlich war die Angst (oder nennen wir es großen Respekt) mittlerweile so groß, dass die komplette Gegenbewegung bis Ende 2021 ausgelassen wurde. Was dazu führte, dass der Abstand am Hochpunkt Ende 2021 auf sage und schreibe ca. 110% angewachsen war (100% Weltmarkt und leider auch noch -10% der DMPAF selbst).
    11. Die gesamte Phase nach dem Corona-Crash war der DMPAF offenbar vor allem mit sich selbst beschäftigt. Hat dabei nicht nur übersehen, dass massive Geldausweitung und Aussetzung von altbekannten wirtschaftlichen Zusammenhängen auch in dieser Zeit zwingend zu höheren Kursen führen (müssen), sondern hat auch die hausgemachten konzeptionellen Probleme nicht erkannt (m.E. bis heute nicht).


    An die Verantwortlichen:

    UND NU? Immer noch gute 85% Abstand sind eine Menge Holz, vor allem dann, wenn man es selbst nicht wirklich schafft, durchweg stabil zu bleiben.

    Wie bitte schön sieht vor dem Hintergund dieser Anschauung das weitere, Erfolg garantierende Konzept aus? Ein "weiter so" (nur Geduld) reicht da m. E. nicht (mehr) aus! Probleme in der konzeptionellen Umsetzung und eine ausgeprägte Grund-ANGSt als Leitmotiv haben nach 7 Jahren gezeigt, dass es SO nicht hinreichend funktioniert.

    Zu konstatieren ist auch der langfristige Abwärtstrend seit ca. 18.9.2018, also seit fast 4 Jahren. In dieser Zeit ging die Welt "runter, rauf, runter, rauf, runter", bei einem Plus von aktuell ca. 45%, während der DMPAF in dieser Zeit ca. 14% verlor. (Differenz 60%).

    Erfolg im direkten Vergleich zu einem einfachen Invest in einen Welt-ETF kann doch letztlich nur erzielt werden, wenn ...
    1. Im Crash oder im längeren Bärenmarkt massiv viele Anteile günstig erworben werden, die dann wie ein Katapult wirken UND
    2. Die Ampel dann auch ausnahmlos über längere Zeit auf grün steht. (ansonsten wird der obige Vorteil zum Rohrkrepierer).

    Vielen Dank für eine offene Stellungnahme im Voraus.

    VG Carsten


    PS:
    Warum muss sich der Fonds aber eigentlich (leider) keine/kaum Sorgen um neue, aber auch alte Gelder machen:
    1. Je höher die Fallhöhe desto eher sind ja NEUE Investoren bereit in den DMPAF zu investieren.
    2. Alte Investoren sind fast gezwungen drin zu bleiben, da sich die Situation auf den Märkten ja nicht verbessert hat (eher genau in die gewünschte Richtung läuft) und der große "rettende" Crash samt Neuanfang noch nicht stattgefunden hat. (siehe 1.: was würde man wohl machen, wenn man jetzt nochmal vor der Entscheidung stünde?)
    Zuletzt geändert von Carsten; 13.05.2022, 11:30.

    Kommentar


    • Carsten
      Carsten kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Lieber prophet83,
      danke für diesen Beitrag.

      Zitat:
      "Erfolg kann erst dann gemessen werden, wenn ein konkretes Ziel definiert wird, ..."

      Stimmt, dann kann Erfolg GEMESSEN werden. Aber unabhängig von Messung IST Erfolg bereits DA. Auf jede Ursache ERFOLGt immer eine ENTSPRECHENDE Wirkung.

      Zitat:
      "z.B. eine jährliche Zielrendite, ..."

      Genau das fehlt m.E., wie ich in meiner Wahrnehmung zu den WIRKLICHEN Problemen des Fonds-Konzepts ausführlich hier gepostet habe.

      Zitat:
      "Die Ziele des Fonds sind meiner Meinung nach bisher zu allgemein gehalten, daher ist ein Erfolg aktuell gar nicht wirklich messbar."

      Stimmt, nicht messbar, aber DA. Unvollkommenes Konzept => Unvollkommenes Ergebnis. Verursacht durch begrenztes Denkvermögen (was dem Wesen des Verstandes zwingend entspricht) und letztlich UN-bewusstes Handeln (also nicht aus der Wahrnehmung heraus).

      Zitat:
      "Unter diesen Umständen kann der Erfolg als Zielerreichungsgrad dann tatsächlich NICHT garantiert werden, ..."

      Stimmt. Erschreckend, nicht wahr!? Weil es ja letztlich ein Eingeständnis der eigenen Unfähigkeit ist, die Dinge zu erkennen, wie sie WIRKLICH sind. Allein basierend auf negativen Glaubenssätzen.
      Wie sagte Henry Ford ganz richtig: „Ob du denkst, du kannst es oder du kannst es nicht – in beiden Fällen hast du Recht (Anm. der Red.: = Erfolg).“
      M.aW: Das, was man denkt, wird zur eigenen Realität.

      Zitat:
      " .... denn die Zielerreichung hängt acuh bei bester Umsetzung bzw. Anpassung der Strategie (z.B. aufgrund der Wahrnehmung ) IMMER von zufälligen Einflüssen ab."

      Stimmt. Aber: Zufall = was einem zu fällt. Und es gilt nun mal das Gesetz der Anziehung. D.h. Zufall ist eigentlich kein Zufall (im Sinne von willkürlich oder nicht erwartbar), sondern MUSSTE so kommen, weil man durch die eigene Schwingungsfrequenz ganz be-STIMMT-es (also entsprechend gleich Schwingendes) anzieht!
      Auch wenn man davon noch nie etwas gehört hat oder sich "weigert" dies zu erkennen.

      Zitat:
      "Gleichwohl glaube ich, dass Angst als dominantes Leitmotiv ein absoluter Erfolgskiller ist, ..."

      Natürlich ist es das!

      Zitat:
      "Wer davon überzeugt ist, erfolgreich zu sein, hat vermutlich viel eher Erfolg, als jemand, der glaubt, der Erfolg ist nicht garantierbar."

      Natürlich. Nicht vermutlich, ganz sicher sogar! (siehe oben)
      Deshalb hat solch eine Haltung / Einstellung / Glaube (wie die von Herrn Herrmann), dass Erfolg nicht garantiert werden könne, im Fondsmanagement nichts verloren! Denn damit wird der "unerwartete / nicht gewünschte Erfolg" (oder Miss-Erfolg wie das Ego es bezeichnet) schon zu Beginn festgelegt.
      Auch der Glaubenssatz: Ich will dies, ich möchte das ist so ein Glaubenssatz, der Erfolg verhindert. Denn damit bringt man Mangel zum Ausdruck - "ich habe nicht". Und wenn man "ich habe nicht" als Glaubenssatz hat, liefert das Leben genau das! Mangel-Bewusst-SEIN verhindert Fülle (Er-Füllung).

      Zitat:
      "Dass das Fonds-Manament, das gelieferte Resultat, d.h. die bisher "sehr bescheidene" langfristige Performance (bewusst) bestellt hat, glaube ich definitiv nicht"

      Nein, hat es nicht bewusst getan. Alles unter-bewusst aus dem Ego heraus. Deshalb ist es ja so wichtig und entscheidend zu Bewusst-SEIN zu kommen. Sich zu er-INNERN, wer wirklich der Chef im Hause ist.


      LG Carsten
      Zuletzt geändert von Carsten; 16.05.2022, 13:47.

    • Prophet83
      Prophet83 kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Lieber Carsten,

      Zitat: "Stimmt. Aber: Zufall = was einem zu fällt.
      Und es gilt nun mal das Gesetzt der Anziehung. D.h. Zufall ist eigentlich kein Zufall (im Sinne von willkürlich oder nicht erwartbar), sondern MUSSTE so kommen, weil man durch die eigene Schwingungsfrequenz ganz be-STIMMT-es (also entsprechend gleich Schwingendes) anzieht!
      Auch wenn man davon noch nie etwas gehört hat oder sich "weigert" dies zu erkennen."

      Das erinnert mich stark an das Buch "The Secret", das ich vor einigen Jahren mal gelesen habe. Ich glaube, zu verstehen, was Sie damit meinen.

      Trotzdem bin ich der Meinung, dass der Glaube an die Erreichung der gesetzten Ziele als Anleger bzw. Investor alleine nicht ausreicht. Dieser ist notwendig, aber NICHT hinreichend. Es braucht zusätzlich eine OBJEKTIVERE Wahrnehmung (subjektiv bleibt sie immer) der Realität, d.h. konkret insbesondere angstfreie Wahrnehmung von Chancen-Risiko-Verhältnissen.

      Ein Anleger, der an sich glaubt und völlig angstfrei OBJEKTIV hohe Risiken eingeht, die er nicht als solche erkennt, da er von Gier geblendet ist, wird sehr wahrscheinlich extreme Verluste erleiden, obwohl er auf der Frequenz der Gewinnerwartung sendet

      Im Agieren des Fonds-Managements das ich bisher das genaue Gegenteil: Angst verhindert das Erkennen von Chancen, d.h. Die Wahrscheinlichkeit, dass man Chancen verpasst ist entsprechend hoch. Man sendet auf der Frequenz der Crash-Erwartung, doch bisher hat man den Super-Crash noch nicht so richtig angezogen

      LG Prophet83
      Zuletzt geändert von Prophet83; 16.05.2022, 11:19.

    • Carsten
      Carsten kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Lieber prophet83,

      Zitat:
      "Das erinnert mich stark an das Buch "The Secret", das ich vor einigen Jahren mal gelesen habe. Ich glaube, zu verstehen, was Sie damit meinen."

      Sollte man kennen Tipp: Kann auch auf Amazon Prime gesehen werden.

      Zitat:
      "Trotzdem bin ich der Meinung, dass der Glaube an die Erreichung der gesetzten Ziele als Anleger bzw. Investor alleine nicht ausreicht. Dieser ist notwendig, aber NICHT hinreichend. Es braucht zusätzlich eine OBJEKTIVERE Wahrnehmung (subjektiv bleibt sie immer) der Realität, d.h. konkret insbesondere angstfreie Wahrnehmung von Chancen-Risiko-Verhältnissen."

      Stimmt, der Glaube ALLEIN reicht nicht. Sich nur etwas vor-stellen, wie man es gerne hätte, reicht nicht. Es fehlen 3 weitere Schritte:
      1. Sich wirklich hineinfühlen und das zukünftige ins JETZT ziehen, so als wäre es bereits so.
      2. Dieses Gefühl mit Dankbarkeit ausfüllen / erleben.
      3. Keine Gedanken zulassen, die diese "Bestellung" ans Leben wieder abbestellen. Z.B. durch zweifeln oder Gedanken wie, "wäre ja schön, wenn ..." oder ähnliches.

      Realität ist nichts weiter als manifestierte Gedanken! Gedanken senden Frequenzen (Schwingungen) und diese wirken wie ein Magnet und ziehen ent-sprechendes an.
      Wenn man also denkt, dass Glaube allein nicht reicht und man müsste nur objektiver die Realität verstehen, dann erkennt man vlt. die Probleme aber nicht die Lösungen.
      Womit Sie vollkommen richtig liegen ist, dass nur ANGST-freie Wahrnehmung der Schlüssel zum Erfolg ist.

      Zitat:"
      Ein Anleger, der an sich glaubt und völlig angstfrei OBJEKTIV hohe Risiken eingeht, die er nicht als solche erkennt, da er von Gier geblendet ist, wird sehr wahrscheinlich extreme Verluste erleiden, obwohl er auf der Frequenz der Gewinnerwartung sendet"

      Stimmt. Aber dieser Anleger ist eben nicht in der Wahrnehmung, sondern in einem übersteigerten EGO (und nicht IM Bewusst-SEIN, da gibt es Emotionen wie Gier nämlich nicht).
      Wie ein Ego nur auf der Frequenz von GewinnERWARTUNG zu senden, reicht halt nicht, man muss innerlich bereits GEWONNEN HABEN. Die wahre Frequenz nämlich, auf der gesendet wird, ist Gier, welche wiederum auf Mangel-Bewusst-SEIN basiert.

      LG Carsten
      Zuletzt geändert von Carsten; 17.05.2022, 12:26.

    #8
    Also fur mich,als Laie,stellt sich folgende Frage,obwohl ich bei der oft beschworenen Absicherung nicht so recht durchblicke.Wenn man das Haus voller "Experten" hat,die Charts,Momentum,Cashflow,Gewinnerwartung und was weiß der Teufel noch alles analysieren,warum man es nicht schafft,gegebenenfalls Einzelwerte zu shorten???
    Es war doch absehbar,das ein ständiges wachsen der Aktien nicht funktioniert und zwangsläufig ein Einbruch zu erwarten war.
    Allein ein Blick auf einige Lieblinge der Anleger (Amazon,Tesla etc) sagt mir,das es sich sowas von gelohnt hätte.
    Es gibt nun zahlreiche Videos,wo man selbst erklärt,was im Markt los ist,was man erwartet etc. Das Einzigste was nicht passt zu dem aktuellen Verlauf,ist der Wert des Fonds.
    Investoren wollen eine logische Erklärung.Ich denke,das dieses Team auch diesbezüglich eine Verpflichtung hat.
    Normalerweise sollte man sich schon seine Gedanken machen,warum Mittelabflüsse zu verzeichnen sind.
    Kann mich meinem Vorschreiber nur anschließen.Die Erstinvestoren sitzen auf Verlusten und hoffen mit jedem Tag,das eine Absicherung greift.Oder waren die Einbrüche
    am Markt noch nicht groß genug?

    MfG

    Kommentar


      #9
      Zitat von Tlc Beitrag anzeigen
      Wie kann das Fondsmanagement die Entwicklung der letzten Woche erklären und wie würde Sie Ihre Leistungen der letzten 2 Jahre bewerten?
      Der Fonds hat sich im Vergleich zum Gesamtmarkt zuletzt relativ stabil gehalten - sowohl in den vergangenen Tagen wie auch in den Wochen und Monaten davor. Ja, es ging auch bei uns leicht nach unten, aber nach wie vor in der Bandbreite von ~89 bis 92 Euro. Die Bewertung der Leistungen überlassen wir lieber anderen.

      Auch hier der Hinweis, dass wir eine umfassende Einordnung der aktuellen Entwicklung sowie der Entwicklung in den vergangenen Tagen und Wochen wir im nächsten Anleger-Webinar geben werden. Der Termin hierfür steht ab sofort fest: Montag, 23.05.2022, 19:00 bis 20:00 Uhr. Eine Anmeldung ist bereits möglich unter: https://attendee.gotowebinar.com/reg...15000010017292

      Das Absicherungsthema wird dabei, wie gerade im anderen Thread geschrieben, eine besondere Rolle spielen. Fragen können im Vorfeld gerne an webinar-feedback@finanzethos-fonds.com geschickt werden.

      Kommentar


        #10
        Zitat:
        "Der Fonds hat sich im Vergleich zum Gesamtmarkt zuletzt relativ stabil gehalten - sowohl in den vergangenen Tagen wie auch in den Wochen und Monaten davor. Ja, es ging auch bei uns leicht nach unten, aber nach wie vor in der Bandbreite von ~89 bis 92 Euro. Die Bewertung der Leistungen überlassen wir lieber anderen."

        Lieber Herr Herrman,

        dann versuche ich mal zusätzliches "Licht" in die Wahrnehmung zu bringen.

        Ihr obiges statement empfinde ICH in etwa wie folgt:

        Ausgangssituation, Sie haben die Aufgabe sich um einen Koma-Patienten zu kümmern, ihn "stabil" zu halten. Das gelingt Ihnen zunächst auch ganz gut, für die ersten Wochen hinreichend zufriedenstellend für Patient (Fonds), Ärzteschaft (Fondsmanagement) und Familie (Anleger).

        Aufgrund eines 1. "exogenen Schocks" (den niemand vorausahnen konnte und auf den man offenbar in keinster Weise vorbereitet war), mussten dem Patienten die Beine amputiert werden. Auf Anfrage der Familie lautet die Antwort: Ja, etwas turbulent, aber im Großen und Ganzen ist der Patient "stabil", es besteht grundsätzlich die Erwartung, dass er wieder aufwacht. Na ja, und die Beine sind ja ersetzbar, das wird schon wieder.

        Aufgrund eines 2. "exogenen Schocks" (den niemand vorausahnen konnte und auf den man offenbar in keinster Weise vorbereitet war), mussten dem Patienten die Arme amputiert werden. Auf Anfrage der Familie lautet die Antwort: Ja, etwas turbulent, aber im Großen und Ganzen ist der Patient "stabil", es besteht grundsätzlich die Erwartung, dass er wieder aufwacht. Na ja, und die Arme sind ja ersetzbar, das wird schon wieder.

        Fortsetzung folgt ...

        Lieber Herr Herrmann, verstehen Sie vielleicht das Problem? Glauben Sie nicht auch, dass die Familie da eine etwas andere Wahrnehmung zur Realität hat als Sie offenbar (zur Klarstellung: ich will Ihnen keinen Vorsatz des Missmanagements unterstellen)? Aus meiner Sicht darf man aber durchaus zur Wahrnehmung kommen, das da was nicht STIMMT, da scheint etwas nicht im EIN-KLANG zu sein. Ich meine, dass sich das TEAM um den Fonds nicht WIRKLICH mit Ruhm bekleckert, weder in der Umsetzung aber eben auch nicht in der Kommunikation, die letztlich Ausdruck des Denkens und die innere Haltung widerspiegelt.

        Zuletzt geändert von Carsten; 16.05.2022, 13:06.

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        • Carsten
          Carsten kommentierte
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          Lieber prophet83,

          Zitat:
          "Denn wenn das Management und die Investoren in einem Boot sitzen, verfolgen beide Parteien KOMPLEMENTÄRE Ziele."

          Genau! Wenn man ZUSAMMEN auf der Arche (im selbem Boot ) ausharrt, dann sollte das Boot auch im INNERN im Gleichgewicht sein. Mit dem aktuellen Konzept hat es m.E. etwas Schlagseite zu-ungunsten der Anleger (der Geldgeber, des Arbeitgebers). Während der Geld-Geber aufgrund fehlender regelmäßiger Auszahlungen "unter Wasser" ist, ist die (Fonds-)Mannschaft seit 7 Jahren aufgrund regelmäßiger (Be)-LOHN-ung (?) nicht ganz so "nass geworden". Auf der Arche sollte aber JEDER "genug zu essen haben", oder? (gilt also nicht zwingend, wenn man von Anfang an und grundlegend nur auf Wachstum setzt).

          Diese einfache Umstellung im Fonds-Konzept würde m.E. einen (vlt. den?) Fehler im Gesamt-Konzept beheben und damit m.E. den DMPAF STIMMIGER werden lassen, und somit letztlich auch bessere Ergebnisse, zufriedenere Geldgeber BEWIRKEN.
          Das ewige Nach- bzw. Fein- bzw. Neu-Justieren des Absicherungskonzeptes löst m.E. nicht das WAHRE Problem (was nicht bedeuten soll, dass wenn dort besser gearbeitet werden kann dies auch zu erfolgen hat). Denn: Das WAHRE Problem löst man nicht auf der Ebene des Problems, man MUSS die Betrachtingsebene verändern, um die WIRKLICHE URSACHE zu erkennen.

          Ein anderer Aspekt ist der Umgang mit der Währungsabsicherung, ich bin mir nicht sicher, ob dies wirklich stimmig ist. Hmmm.

          Zitat:
          "...dass alles NOTWENDIGE getan werden MUSS, um BESTMÖGLICH zu vermeiden, dass der unbehandelte Koma-Patient (Cash) besser dasteht als der von den Fachärzten versorgte (DMPAF)."

          Ganz genau! Alles Not-wendige, sprich alles, was die Not wendet!!!
          "Busy sein" ist kein Qualitätsnachweis Leider funktioniert aber vieles da draußen so: Probleme lösen, die man sich selbst schafft, um dann zu sagen / stöhnen, wie "hart" doch daran gearbeitet wird. Das gereizte Ego reagiert auf solche "Sprüche" hochnäsig verärgert, das verängstigte Ego reagiert darauf unterwürfig mit Hoffnung und Zuversicht.
          Bewusst-SEIN nimmt wahr: "erzähl mir nichts vom Pferd".

          LG Carsten

        • Prophet83
          Prophet83 kommentierte
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          Lieber Carsten,

          Zitat:
          "Ganz genau! Alles Not-wendige, sprich alles, was die Not wendet!!!
          "Busy sein" ist kein Qualitätsnachweis Leider funktioniert aber vieles da draußen so: Probleme lösen, die man sich selbst schafft, um dann zu sagen / stöhnen, wie "hart" doch daran gearbeitet wird. Das gereizte Ego reagiert auf solche "Sprüche" hochnäsig verärgert, das verängstigte Ego reagiert darauf unterwürfig mit Hoffnung und Zuversicht.
          Bewusst-SEIN nimmt wahr: "erzähl mir nichts vom Pferd". "

          Vielleicht noch ein paar Bemerkungen zum Thema Ego:

          Wenn das Ego bereit ist, die eigene Verantwortung für eine selbst geschaffene Situation zu erkennen UND zu akzeptieren, dann ist schon verdammt viel erreicht. Dieser NOTWENDIGE Schritt fällt doch häufig schon VERDAMMT schwer. HINREICHEND für eine Besserung der Situation ist aber erst, dass man nicht nur ERKENNT und WILLENS ist, die Erkenntnis umzusetzen, sondern dies dann auch TAT-sächlich UMSETZT.

          Es ist auch eine absolute Ego-Falle, dass man das Erleiden von Verlusten VIEL schlimmer wahrnimmt, als das Verpassen von Gewinnen bzw. Chancen.
          Das gilt nicht nur für die Geldanlage, sondern für alle Bereiche des Lebens.

          Genau das ist ja auch der WAHRE Grund, warum viele Menschen unzufrieden mit ihrer selbst geschaffenen Situation sind und darüber klagen, weil sie eben nicht die Kraft und den Willen aufbringen, das NOT-wendige TAT-sächlich umzusetzen. Oft harren sie dann bedauerlicherweise in der Situation der Unzufriedenheit aus.

          LG Prophet83

        • Carsten
          Carsten kommentierte
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          Lieber prophet83,

          Zitat:
          "Wenn das Ego bereit ist, die eigene Verantwortung für eine selbst geschaffene Situation zu erkennen UND zu akzeptieren, dann ist schon verdammt viel erreicht."

          Ich weiß, was Sie meinen, würde es aber anders formulieren:
          Wenn man (selbst) erkannt hat, dass SEIN EGO für alles verantwortlich ist, dann ...
          Das Ego ist das Problem. q.e.d.


          Zitat:
          "Es ist auch eine absolute Ego-Falle, dass man das Erleiden von Verlusten VIEL schlimmer wahrnimmt, ..."

          eher empfindet (nicht wahrnimmt. Ein Ego kann nicht wirklich wahrnehmen, nur über die 5 Sinne, die aber äußerst beschränkt sind. So glaubt das Ego z.B. mit den Augen (alles) sehen zu können. In Wahrheit schafft das physische Sehvermögen aber nur ca. 10% von dem zu erfassen, was WIRKLICH IST. Nicht berauschend, oder?).

          Zitat:
          "Genau das ist ja auch der WAHRE Grund, warum viele Menschen unzufrieden mit ihrer selbst geschaffenen Situation sind und darüber klagen, weil sie eben nicht die Kraft und den Willen aufbringen, das NOT-wendige TAT-sächlich umzusetzen. Oft harren sie dann bedauerlicherweise in der Situation der Unzufriedenheit aus."

          Genau, weil das EGO auf ANGST basiert. Das Ego erkennt nicht was stimmt und hat Angst, falsche Entscheidungen zu treffen.

          LG Carsten

        #11
        Was nützt es, wenn der Fonds jetzt relativ stabil bleibt, aber dann wieder der Zeitpunkt verpasst wird, zu öffnen? Nichts, außer, dass die Verluste dann noch größer werden!
        Ich hoffe natürlich, dass es nicht so sein wird, habe aber den Glaube daran verloren.....
        In einigen Webinaren wurde von Apassungen gesprochen, gebracht hat es nichts. Dann hoffen wir halt auf die nächste Anpassung.
        Wie Prophet83 schon schrieb: Bei Cash wäre man jetzt bei +-0, beim Fonds bin ich momentan bei -14%.

        Kommentar


        • FG_A111ZF
          FG_A111ZF kommentierte
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          Hallo Gery,

          -14% ist natürlich bitter. Es finden sich, gerade hier, allerdings sicherlich noch höhere Verluste, falls das ein Trost ist...
          Ich denke, Prophet83 hat es richtig gemacht, der Zinseszinseffekt kann auch für statt gegen einen arbeiten und über gar nicht mal so lange Zeit kann man dann auch einen hohen realisierten Verlust wieder reinholen.

          Und klar, man will hier mal wieder in das Forum schauen, sieht, dass in den letzten fünf Diskussionen wie immer Eso-carsten über fünf Seiten das letzte Wort haben musste und geht direkt wieder. Wirklich schade, das zerstört das gesamte Forum, aber leider können wir nichts dagegen tun. Vielleicht führen die Admins ja mal Beitrags-Obergrenzen ein, oder machen ein neues Forum für alle außer carsten auf...

          Warum, Carsten, versuchen sie sich nicht mal als Buchautor (im Selbstverlag)? ihre hochwertigen Gedanken sind doch verschwendet auf so einem einfachen Onlineforum, und sie würden den Leuten eine Wahl geben statt sich einfach aufzuzwingen...

          Schönes langes Wochende an alle

        • cerberus
          cerberus kommentierte
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          Ein überaus amüsanter Beitrag, lieber FG_A111ZF. Ich hätte es nicht besser formulieren können.

        • Gery
          Gery kommentierte
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          Lieber Carsten,

          Sie stecken viel Mühe in Ihre Antworten, dafür vielen Dank! Aber wie ich schon schrieb, ist es fraglich, ob in einem Finanzforum Esoterik am richtigen Platz ist? Ich glaube nicht.
          Wir haben halt unterschiedlich Sichtweisen, was überhaupt nicht schlimm ist. Für mich zählen die momentanen Fakten bzgl des Fonds. Wie Dirk Müller im Webinar schon sagte: Nach dem Coronacrash wurde es verpennt, die Absicherung zu öffnen. Also Selbstkritik ist vorhanden, was ich gut finde.
          Es wird spannend, ob die Öffnung wieder verpennt wird. Wenn nicht, hat der Fonds tatsächlich die Chance ins Positive zu drehen. Im Crash bzw. Krisenzeiten hät er sich ja gut, aber die rechtzeitige Öffnung ist genauso wichtig! Wir wissen (wahrscheinlich) alle hier, dass es DEN richtigen Zeitpunkt nicht gibt bzw. keiner ihn kennt. Deshalb bleibt es sehr spannend.

          Liebe Grüße,
          Gery

        #12
        Der Fond ist aufgrund der roten Ampel quasi Cashonly aufgestellt und hat nun ca. 10% NAV an Gebühren oder anderen Effekten verloren
        Dieses ist aber nun nicht mehr möglich wegen der Inflation
        Der DMPF muss endlich aktiv werden um zumindest die Inflation als Rendite zu sichern

        wenn ich mir den DMPF Chart ansehe hat er nur zwischen 1.1.2017 und 1.7.2018 funktioniert sonst immer nur Geld verloren
        war wurde damals anders gemacht?


        noch ohne Grund steht der DMP aktuell bei €89,42
        vor Inflation 11% Verlust nach 7! Jahren




        Zuletzt geändert von immo2014; 07.06.2022, 09:26.

        Kommentar


        • Peter Grimm
          Peter Grimm kommentierte
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          Lieber Propher83,

          wer kann schon die Zukunft vorhersagen?

          Glück macht micht nicht optimistisch, sonder vorsichtig. Deswegen habe ich meine Einzeltitel in den S&P 500 umgeschichtet.

          Weil die Globalisierung etwas zurück gefahren wird, glaube ich nicht mehr an den Welt-ETF. Wer dem Hype um die Schwellenländer gefolgt ist, "erfreut" sich nun an seinen russischen Aktien. Die chinesischen Aktien laufen auch nicht so gut im Moment.

          Ee kann aber natürlich auch alles anders kommen.

          Ich investiere monatlich weiter, man wird sehen ob das richtig oder falsch gewesen sein wird.

        • Prophet83
          Prophet83 kommentierte
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          Lieber Herr Grimm,

          gute Einstellung. Auch ich schichte derzeit tranchenweise in den Markt um, allerdings den MSCI World SRI und halte neben einer Palette von fundamental günstigen Aktien mit ordentlichen Dividenden eine hohe Cashquote, um an schwachen Tagen in den (fallenden) Bärenmarkt hinein zuzukaufen.

          Zum Thema Cost-Avarage-Effekt: Richtig, eine Einmalanlage ist auf (sehr) lange Sicht meistens besser, aber sie nimmt dann auch die Chance, im Crash wirklich günstig zuzukaufen, wenn man dann eben schon voll investiert ist. Es macht einen Riesenunterschied, ob man 3% p.a. in 20 Jahren macht, weil man am letzten Allzeithoch all-in ist oder 10% p.a., weil man am Tiefpunkt einer Krise rein ist bzw. ordentlich zukaufen konnte. Die Chance auf eine bessere Rendite will ich mir zumindest nicht komplett nehmen lassen. Das ist Teil meines Konzepts und meines Risikomanagements

          LG Prophet83
          Zuletzt geändert von Prophet83; 23.05.2022, 23:38.

        • Carsten
          Carsten kommentierte
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          Lieber Peter,

          Zitat:
          "Cost-averige ist Psychologie."

          Nein, Cost-Averaging ist eine reale Erscheinung, ein wirklich existierender, immer währender Vorteil. Man muss nur versehen, was da miteinander verglichen wird.
          Leider hat sich die Meinung verbreitet und verfestigt (bisschen wie bei stille Post), Cost-Averaging wäre der Vergleich zwischen Einmal-Anlage und Ratensparen, aber das ist nicht WAHR!

          Der sog. Cost-Avering Effekt ergibt sich aus dem Vergleich verschiedener Arten des Ratensparens. Man kann natürlich wahllos einen immer wieder gerade zur Verfügun stehenden Betrag investieren. Das machen die wenigsten und würde zwischen den 2 folg. Extremen liegen:
          1. Regelmäßig eine ganz bestimmte ANZAHL an Anteilen erwerben oder
          2. Regelmäßig einen bestimmten BETRAG x investieren.

          Der sog. Cost-Average-Effekt beschreibt den Vorteil der 2. Methode gegenüber der ersten, so IST das! Cost-Averaging hat also überhaupt nichts mit Einmalanlage zu tun. Es ist ein Irrglaube, dass Ratensparen wegen des Cost-Average-Effektes "besser" wäre als eine Einmalanlage, da man hier Äpfel mit Birnen vergleichen würde.


          Zitat:
          "Wenn man das Geld hat, sollte man sofort komplett investieren und nicht erst auf den richtigen Moment warten. Die Zeit im Markt schlägt Market-timing und somit auch den cost-averige Effekt."

          Klares JEIN aus meiner Sicht und Erfahrung. Es macht durchaus Sinn auch den aktuellen Stand des Marktes mit in diese Entscheidung hineinzunehmen. Wenn man der Meinung ist, dass der Markt eher "überhitzt" ist, dann sollte man auch bei vorhandenem Vermögen (also bei der VermögensVERTEILUNG) über ein Tranchen-Invest nachdenken.

          Richtig ist aber wohl 50 TEUR nicht über die kommenden 8 Jahre mit monatlich 500€ anzulegen, das ist nicht automatisch (wenn überhaupt) die bessere Wahl.
          Und wenn man nur VermögensBILDUNG (also regelmäßiges Sparen) betreiben KANN, dann ist ein Vergleich mit einer Einmalanlage eh sinnlos, sollte aber aufgrund des Cost-Average-Effektes nach der o.g. 2. Methode durch Investieren eines regelmäßig gleichen Betrages durchgeführt werden.

          Zusatz: Je länger der Ansparzeitraum aber eben auch nicht in Durchschnittsmärkte, sondern ZIEL-orientiert. Breit-Streuen ist eine Strategie der VermögensVERTEILUNG, nicht der VermögensBILDUNG!!! Problem an dieser Wahrheit: das ängstliche und uninformierte, unwissende Ego (aber alle anderen sagen doch immer ...)

          Zitat:
          "Ich hatte Glück, sonst nichts."

          Wie auch immer, auch das ist Ihnen letztlich nicht grundlos zu-gefallen. Sie haben es verursacht, wenn auch nur un-bewusst. Weiter so.

          LG Carsten

        #13
        Nach dem Corona Crash wurde der Einstieg nicht verpennt, sondern der Markt wurde von Herrn Müller falsch eingeschätzt. Ich habe ihn noch in den Oben, wie er davon spricht, dass die Profis den dummen Kleinanlegern grade ihre Aktien teurer verkaufen und sich schon darauf freuen, sie dann wieder billig nach dem Chrash zu zurückzukaufen. Seine Aussage war, dass die Wahrscheinlichkeit für einen weiteren Crash bei 70% liegt.

        Kommentar


        • Carsten
          Carsten kommentierte
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          Lieber BastiDorf,

          ist es nicht vielmehr so, dass der Anleger aus reiner Angst im DMPAF investiert war bzw. geblieben ist, im Glauben, Herr Müller wäre Gott und könne die Zukunft vorhersagen (und entsprechend "richtig" - natürlich aus der eigenen Sicht - handeln)?
          Die WAHRHEIT ist doch, dass Herr Müller zum Zeitpunkt seiner Entscheidung die Situation gar nicht falsch einschätzen konnte, da eine derartige Bewertung doch erst in der Rückschau - wenn überhaupt eine Bewertung recht-gesinn-t ist - möglich ist.

          LG

        • Prophet83
          Prophet83 kommentierte
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          Lieber Carsten,

          ist es nicht in Warheit so, dass jeder Anlagestrategie eine gewisse Erwartungshaltung an die Zukunft zugrunde liegt? Warum sollte ausgerechnet Dirk Müller da eine Ausnahme sein? Eine Zukunftsprognose kann man doch zu jedem Zeitpunkt machen. Kommt es dann anders, war die Prognose falsch. Definitionsgemäß weiß man das erst hinterher, eben ZUKÜNFTIG. Eine Prognose stellt sich immer erst im Nachinhein als richtig oder falsch heraus, aber wenn sie sich als falsch heraus gestellt hat, dann HAT man die zukünftige Entwicklung (bereits in der Vergangenheit(!)) falsch eingeschätzt

          LG Prophet83
          Zuletzt geändert von Prophet83; 29.06.2022, 20:58.

        • Carsten
          Carsten kommentierte
          Kommentar bearbeiten
          Lieber prophet83,

          Zitat:
          "ist es nicht in Warheit so, dass jeder Anlagestrategie eine gewisse Erwartungshaltung an die Zukunft zugrunde liegt? Warum sollte ausgerechnet Dirk Müller da eine Ausnahme sein?"

          Ist er nicht. Habe ich auch nicht gesagt. Ganz im Gegenteil.

          Zitat:
          "Definitionsgemäß weiß man das erst hinterher, ..."

          Eben. Und macht der Markt denn nicht gerade genau das, was erwartet wird / wurde? Was ist daran falsch?, wenn man schon unbedingt meint bewerten zu müssen, was ich für sinnlos halte, weil es in Wirklichkeit keinen Wert hat.

          Allein der Anleger muss sich fragen, was ER erwartet, nicht wahr? Wer im DMPAF geblieben oder eingestiegen ist, hatte wohl die gleiche Erwartung wie Herr Müller. Wer erwartet hatte, dass der Markt plötzlich abgeht wie Schmitzkatze, der hätte doch einen unbesicherten auf Growth-Aktien spezialisierten Fonds wählen können, gibt doch genug. Und wer Angst vor Inflation hatte, der hätte doch inflationsgeschützte Anlagen kaufen können, oder nicht?

          LG

        #14
        Zitat von immo2014 Beitrag anzeigen

        wenn ich mir den DMPF Chart ansehe hat er nur zwischen 1.1.2017 und 1.7.2018 funktioniert sonst immer nur Geld verloren
        war wurde damals anders gemacht?


        noch ohne Grund steht der DMP aktuell bei €89,42
        vor Inflation 11% Verlust nach 7! Jahren



        Nach Inflation ca 25% Verlust in den letzten 7 Jahren.

        Falls die Inflation hoch bleibt, und die Absicherung bleibt, wird der Fonds zur Geldvernichtungsmaschine für die Anleger.

        Kommentar


        • Carsten
          Carsten kommentierte
          Kommentar bearbeiten
          Lieber BastiDorf,

          ist es nicht vielmehr so, dass der Fonds erst und nur DANN zur - wie Sie so liebevoll sagen - Geldvernichtungsmaschine wird / werden kann, WENN man in diesem Fonds investiert ist oder vielmehr investiert bleibt? Also liegt der (Miss)Erfolg nicht in WAHRHEIT ausnahmslos daran, wie man selbst sich verhält?

          LG
          Zuletzt geändert von Carsten; 28.06.2022, 18:43.

        • Prophet83
          Prophet83 kommentierte
          Kommentar bearbeiten
          Lieber Carsten,

          sowohl der Fonds als auch die im Fonds Investierten sind verantwortlich für den Anlageerfolg der im Fonds investierten Gelder. Der Fonds entscheidet über die Anlagestrategie, der Investor entscheidet sich für oder gegen den Fonds. Natürlich macht es sich ein Investor VIEL zu einfach, wenn er SEINEN Teil der Verantwortung auf den Fonds abwälzen will.

          LG Prophet83

        • Carsten
          Carsten kommentierte
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          Lieber prophet83,

          ... und der Erfolg des Fonds misst sich woran? Dass er sein Konzept BIS DATO hätte durchaus "besser" umsetzen können, steht außer Frage. Aber trifft das nicht - für festgelegte Zeiträume - letztich auf jede Anlage zu?

          Schön, dass wir uns aber grundsätzlich einig sind, dass die Verantwortung des EIGENEN Erfolges ausschließlich bei einem selbst liegt, und nur darum geht es doch, nicht wahr!?

          LG

        #15
        Lieber Carsten,
        Natürlich liegt es am Anleger, ob er weiterhin den Konzept des Fonds vertraut. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Ich habe aber das Gefühl, dass den meisten Anlegern des Dirk Müller Fonds, das Problem der Inflation nicht bewusst ist.

        Kommentar


        • Prophet83
          Prophet83 kommentierte
          Kommentar bearbeiten
          Lieber BastiDdorf,

          auf den erstem Blick haben Sie Recht. Aber sehen wir mal etwas genauer hin:

          wenn die US Inflation demnächst zweistellig werden sollte und die FED die Zinsen massiv erhöhen muss, um diese einzudämmen, werden die Märkte weiter einbrechen, um den Renditeabstand zu den dann attraktiver geworden sicheren US-Anleihen zu erhalten. Und wenn es so kommt, dann geht das Konzept des Fonds doch gut auf, weil der weitere Einbruch der Märkte nicht mitgemacht wird.

          Man sollte nicht zwingend davon ausgehen, dass jetzt das Tief bei den Aktienmärkten erreicht ist. Das KANN sein, aber gerade die Inflation ist doch ein guter Grund, warum das Tief eben noch NICHT erreicht sein könnte und es noch deutlicher tiefer bergab geht.

          Da das auch im letzten Webinar thematisiert wurde, gehe ich durchaus von aus, dass viele Anleger trotz oder gerade wegen der Inflation (und den damit einhergehenden Folge-Gefahren für die Aktienmärkte) im Fonds investiert sind.

          LG Prophet83
          Zuletzt geändert von Prophet83; 30.06.2022, 22:14.

        • Carsten
          Carsten kommentierte
          Kommentar bearbeiten
          Lieber BastiDorf,

          dann stimmen wir ja hinsichtlich der Verantwortung voll überein

          Und was wäre überdem Ihre Empfehlung gegen die Inflation?

          LG
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