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Absicherung mit Futures

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    #16
    Hallo Herr Müller,
    es tut mir leid, dass meine Frage zu einem „Schwarzen Freitag“ zu einem Untergang mit apokalyptischen Ausmaßen ausgeufert ist. Ich wollte es nur genau verstehen, da sie in diversen Beiträgen zum Fonds auch schon mal sagen, dass ein Crash das Beste wäre, was uns Anlegern passieren könnte. Für mich ist nun alles gut und ich kann das Ganze besser einschätzen. Ich hoffe, die Gemüter haben sich mittlerweile beruhigt.
    Ich freue mich, bei Ihnen und ihrem Team investiert zu sein.
    Liebe Grüße,
    Rainer

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    • Dirk Müller
      Dirk Müller kommentierte
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      Solche Diskusssionen gehören ja irgendwie dazu, wichtig bleibt nur den gegenseitigen Respekt nict zu verlieren, das wird in diesen Zeiten zunehmend schwierieger. Aber wir bemühen uns darum :-).. Ganz herzliche Grüße Ihr Dirk Müller

    • christofimeyer
      christofimeyer kommentierte
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      Hallo Herr Müller,
      Ich lese diesen thread nach fast genau einem Jahr wieder und finde es auch schade, dass die berechtigte Frage nach der Verlässlichkeit der Absicherung mit Futures bei länger anhaltenden Crashs hinter der berechtigten Ablehnung von Apokalypse Szenarien vergessen wurde. Mir fehlt diese Information nach wie vor, und eigentlich will ich in ihren Fonds investieren nachdem ich auch dies verstanden habe.
      Also noch mal aus gegebenem Anlass:
      wie lange, glauben sie, kann eine Future Absicherung Börsenrückgänge auffangen? Bis insgesamt 30%? Bis insgesamt 40%? Bis insgesamt 60%?
      Mir ist völlig klar, dass auch sie dies nur schätzen können, aber Ihre Schätzung ist sicherlich fundierter als meine :-)
      Vielen Dank für alles, was sie tun.
      Ihr Christoph Meyer

    • Dirk Müller
      Dirk Müller kommentierte
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      Ihre gleiche Frage an verschiedenen Stellen, daher hier noch mal die Kopie meiner Antwort :
      @ Christofimeyer : Ja, das ist absolut korrekt. Da aber jeden Tag abgerechnet wird und jeden Tag entsprechende neue Sicherheiten hinterlegt werden stellt sich das Problem nicht. Wenn wir jetzt über Extremszenarien sprehcen, dass der Markt an einem Tag um 70% fällt oder die Börsen für 6 Wochen geschlossen werden und dann 50% tiefer eröffnen hilft das alles nichts mehr. Man kann nicht für jede noch so extreme Situation alle Risiken ausschlieeßen. Das geht für nichts im Leben "Können Sie mir garantieren, dass wir kein Geld verlieren,, wenn die Welt von einem Meteoriten getroffen wird !?" Nein, kann ich nicht. Wir können nur Risiken minimieren soweit uns das möglich ist. Mehr kann und werde ich nicht versprechen...und ich glaube das ist mehr Sicherehit als bei den meisten anderen Analageprodukten die mir bekannt sind ;-)

    #17
    Hallo Herr Müller,

    sehe ich es richtig, wenn Sie im Sondervermögen die Absicherungen mit Futures vornehmen, zahlen der Investmentfonds auf den Barausgleich, der bei sinkenden Kursen anfällt keine Steuern und kann somit die erhaltene Liquidität wiederum zum Neukauf von Aktien auf niedrigem Niveau nutzen.
    Wenn hingegen ein Privatanleger dies im Privatvermögen theoretisch mit der gleichen Strategie durchführen würde, würden auf die zufließenden Beträge aus dem Barausgleich Steuern (Abgeltungssteuer) fällig) und somit hätte dieser Anleger nur ca 75 % der Liquidität für Aktienkäufe zur Verfügung.
    Es wäre schön, wenn Sie dies beantworten könnten, vielleicht auch in Ihrem nächsten webinar am 18.03.2019.

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    • Dirk Müller
      Dirk Müller kommentierte
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      Hallo Value58, ich muss sehr genau aufpassen keine steurlichen Ratschläge zu geben, aber das ist nach meiner Einschätzung so korrekt wie Sie es beschreiben.

    • Value58
      Value58 kommentierte
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      danke, für Ihr Engagement und die stets offene Worte. Es zahlt sich aus, dass ich seit langer Zeit einen beträchtlichen Teil bei Ihnen investiert habe.

    #18
    Danke für die Antwort. Dann wäre dies doch ein Zusatznutzen für ein Investment wie den Dirk Müller Premium Aktienfonds, der nicht zu unterschätzen ist. Zeitersparnis und deutlicher Liquiditätseffekt, weil die Absicherungserträge nicht zu einem 1/4 an den Fiskus abwandern.

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      #19
      Zitat von PeterR Beitrag anzeigen
      Hallo Herr Müller, ich bin neu hier und interessiere mich sehr für Ihren Fond. Habe aber noch Fragen.
      1. Was passiert mit den Geldern aus den Futures im Falle eines Crashs? Werden diese für ruhigere Zeiten geparkt und dann wieder investiert? Wie ist hier die Strategie?
      2. Wann lohnt sich der Einstieg in rahmen eines Sparplans in Ihrem Fond? Lt. Ihren Aussagen ist ein Crash in der nächsten Zeit sehr wahrscheinlich. Wäre es denn nicht besser, als Anleger, erst den Crash abzuwarten? (bei einer Einmalanlage sicherlich, aber bei einem Sparplan?

      Für Ihre Antwort schon mal Vielen Dank.
      Grüße
      Ich habe auch schon über dieses Vorgehen an einer anderen Stelle gelesen und auch Videos gesehen.

      Gibt es hierzu Zahlen, wie viele Aktien im Fond bereits vorhanden sind und wie viele zugekauft werden, wenn die Absicherung ausgezahlt wurde?

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      • Dirk Müller
        Dirk Müller kommentierte
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        Na die Liste mit den aktuellen Aktien im Fonds finden Sie ja hier :

        https://www.dirk-mueller-fonds.de/no...-aktien-fonds/

        Dass wir jetzt noch veröffentlichen, wann wir welche Aktien zu welchem Kurs in welcher Stückzahl kaufen und verkaufen wäre dann doch etwas zu viel erwartet...oder gibt der Koch im Sternerestaurant jedem Gast seine Rezepte mit oder hängt sie in den Aushang, damit die Köche der anderen Restaurants sie besser nachkochen können !? ;-)

      • oicfar
        oicfar kommentierte
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        Die Liste der Aktien im Fond habe ich vorm ersten Kauf schon gesehen und finde die Auswahl sehr gut.

        Und wg. der Rezepte. In einem besseren Restaurant hatte ich mich mal nach einem Gericht mit dem Koch unterhalten und bekam dann auch das Rezept. Ist aber bisher nur 1x passiert.

      • The Good German
        The Good German kommentierte
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        oicfar der Koch wird aber nicht das Rezept seines Bestseller Gerichts draußen an die Türe hängen (was einem Forumpost hier entspricht), damit die anderen Restaurants neben an dieses nun nachkochen können. Sie bekommen hier ohnehin mehr Info und Transparenz als irgendwo anders.

      #20
      Hallo Herr Müller,

      ich verfolge die Entwicklung Ihres Fonds seit Anfang der Corona-Krise. Es ist einfach bemerkenswert, was Sie da alles auf die Beine gestellt haben. Ich kann nur mutmaßen, wieviel Know-How, Expertise und zusammenhängendes Wissen ;-) … aber auch Leidenschaft und Herzblut dahinter steckt. Vielen Dank, dass Sie all das mit uns teilen und wir als Anleger daran teilhaben dürfen.

      Die Frage nach der Absicherung wurde von Ihnen öfters erklärt und beschrieben. Ich habe eine Frage dazu, die nach dem Lesen eines Interview mit Ihnen, veröffentlicht am 25.03.2020 auf wallstreet-online.de, bei mir aufkam. Es geht um die folgende Aussage: "Zugleich sichern wir dieses Depot aber besonders in Krisenzeiten wie aktuell zu 100% über Future-Absicherungen gegen Kursrückgänge ab. Die Gelder aus diesen Absicherungen werden uns in fallenden Märkten jeden Abend überwiesen und wir nutzen dieses Geld, um sofort wieder neue – billigere – Aktien zu kaufen, die wir wiederum absichern. Auf dem Weg nach unten wird unser Depot somit immer größer, ohne dass wir dabei Geld verlieren." (hier der vollständige Link zum Interview https://www.wallstreet-online.de/nac...-fondsanlegern)

      Wenn ich das Grundprinzip Ihrer Absicherungsstrategie richtig verstanden habe, sollte es bei einem perfekten Hedge die Rechnung am Ende des Tages null auf null stehen. In diesem Fall wäre ein Depotwachstum nur durch frisches Geld von außen möglich. Da Sie aber potenzielle Wertverluste aus dem (Einzel-)Aktienportfolio mit Indexfutures absichern, ist ein perfektes Hedge praktisch unmöglich. Daher sollte es beim täglichen Cashausgleich immer zu (kleinen) Über- bzw. Unterdeckungen kommen. So kann es vorkommen, dass beim Überkompensieren der Aktienverluste der Fondswert etwas steigt (wenn das Cash noch nicht investiert ist) und bei einer Unterkompensation leicht fällt. Nach dem Tätigen der Zusatzkäufe sollte sich der Wert wieder auf dem Niveau des Vortages befinden, es stehen nun aber mehr Aktien zu einem geringeren Durchschnittskurs entgegen.

      Meinen Sie mit "Depot wird immer größer" genau diesen zahlenmäßigen Anstieg der Aktien im Depot? Konkret würde das heißen, mit dem Geld aus der Absicherung pumpen Sie quasi den Fonds mit mehr Aktien zu immer sinkenden Durchschnittskursen auf. Dieser Wachstum erfolgt im Hintergrund und man könnte ihn bspw. anhand der täglichen Entwicklung der Anzahl der Aktien zum jeweiligen Durchschnittskurs nachvollziehen.
      .
      Man könnte aber meinen, dass in der aktuellen Marktsituation das Fondskonstrukt die Funktionsweise eines „Perpetuum mobile“ (natürlich ohne die Energie und den Riesenaufwand, den Sie und Ihr Team in die Fondsverwaltung stecken, in keinster Weise zu vernachlässigen) ähnelt. Denn bei normalen Marktbedingungen sollte das Ganze funktionieren, wenn man für den täglichen Absicherungsbedarf immer einen Kontrahenten findet.

      Bei steigenden Cashanteilen (bspw. bei stark fallenden Kursen innerhalb eines Tages oder bei einem steigenden Fondsvolumen) sollte der Absicherungsbedarf am Ende des Tages ja steigen. Sehen Sie dabei eine realistische Gefahr, dass man die Absicherungsstrategie nicht wie geplant durchziehen kann? Die Frage zielt nicht auf die Folgen eines apokalyptischen Szenarios ;-) sondern eher auf die Grundfrage, welche mögliche, realistische Gefahrquellen es generell gibt, die eine Absicherung verhindern könnten.

      Besten Bank für Ihre kurze Antwort!
      M. Tochev.

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        #21
        Hallo Community,

        ich bin neu hier und Frage mich folgendes:

        Dirk Müller sagt, dass man sich die Futureabsicherungen des Fonds jeden Abend neu ausschütten lässt. Meine Frage ist: wird man als Anleger daran beteiligt?

        Wenn ja, in welcher Form. Der Wert eines Anteils liegt ja seit Auflegung bei ca. 100 €.

        In dem kleinen Börseneinbruch um 2018: Habt ihr da bereits Gewinne verbuchen können und die bis heute aufrecht erhalten können?

        viele Grüße
        noobwars

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          #22
          Zitat von noobwars Beitrag anzeigen
          Dirk Müller sagt, dass man sich die Futureabsicherungen des Fonds jeden Abend neu ausschütten lässt. Meine Frage ist: wird man als Anleger daran beteiligt?
          Wenn ja, in welcher Form. Der Wert eines Anteils liegt ja seit Auflegung bei ca. 100 €.
          Die Beteiligung liegt darin, dass von den Future-Ausschüttungen derzeit günstige Sachwerte in Form von Aktien gekauft werden. Die Future-Erlöse würden zwar den Wert des Fonds erhöhen, aber da von den Erlösen sofort Aktien gekauft werden, bleibt der Fondswert bei etwa bei 100 EUR. Sollte der Aktienmarkt die Anzeichen einer Erholung liefern oder wir in eine Hyperinflation laufen, kann der Fonds die Future-Absicherungen reduzieren und die Aktiengewinne lassen dann auch den Fondswert steigen, da die Kosten für die Absicherungen entfallen.
          Wenn das Konzept wie geplant funktioniert und sich die Kurse irgendwann mal auf ihrem alten Wert erholen, steht der Fonds exzellent gut da. Man sollte ja bedenken, dass es bspw. bei einem Markteinbruch um 50% eine 100% Erholung benötigt, um wieder auf den ursprünglichen Wert zu kommen. Vereinfachtes Beispiel: Der Markt fällt um 50%, der Fonds bleibt bei 100 EUR. Der Markt erholt sich wieder auf den alten Höchststand, der Fonds steht dann bei 200 EUR.


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            #23
            Zitat von mtochev Beitrag anzeigen
            Hallo Herr Müller,

            Bei steigenden Cashanteilen (bspw. bei stark fallenden Kursen innerhalb eines Tages oder bei einem steigenden Fondsvolumen) sollte der Absicherungsbedarf am Ende des Tages ja steigen. Sehen Sie dabei eine realistische Gefahr, dass man die Absicherungsstrategie nicht wie geplant durchziehen kann? Die Frage zielt nicht auf die Folgen eines apokalyptischen Szenarios ;-) sondern eher auf die Grundfrage, welche mögliche, realistische Gefahrquellen es generell gibt, die eine Absicherung verhindern könnten.

            Besten Bank für Ihre kurze Antwort!
            M. Tochev.
            Hallo,
            exakt diese Frage interessiert mich auch seit ich mich mit dem Fonds beschäftige und ich Anteile erworben hatte (vor längerer Zeit).
            Genauer gesagt gibt es noch zwei Fragen, die sich mir stellen:
            - Es wird immer gesagt / geschrieben, dass im 'richtigen Zeitpunkt' die Komplettabsicherung aufgelöst wird und die Ampel dann sozusagen von rot auf gelb oder grün springt.Wie wird dieser Zeitpunkt ermittelt? Ist das nicht genau das Problem? Den richtigen Einstiegspunkt findet man nie ;-)
            - es wird ja häufig das Bild der Hyperinflation beschworen, das mir, begründet durch die Geldmengenausweitung auch schlüssig ist. Auch wenn mich das nicht beruhigt ;-) Kennt jemand gute Literatur, die sich mit der Thematik beschäftigt?

            Vielen Dank im Voraus, wenn ihr Euch mit den Fragestellungen beschäftigt.

            VG



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            • Gregory
              Gregory kommentierte
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              Hallo spinn-i,

              für mich war das Buch "Geldreform" von Thorsten Polleit sehr gut. Vielleicht mal im Internet schauen ob das was wäre, es nimmt zwar nicht die Hyperinflation als Hauptthema, aber doch das Thema Geld als Ganzes.
              Dazu noch der Hinweis: Der Autor ist sehr liberal/libertär, dementsprechend auch die Gedankengänge im Buch.
              Zuletzt geändert von Gregory; 31.03.2020, 14:16.

            #24
            Zitat von mtochev Beitrag anzeigen

            1. Meinen Sie mit "Depot wird immer größer" genau diesen zahlenmäßigen Anstieg der Aktien im Depot?
            2. Dieser Wachstum erfolgt im Hintergrund und man könnte ihn bspw. anhand der täglichen Entwicklung der Anzahl der Aktien zum jeweiligen Durchschnittskurs nachvollziehen.
            3. Sehen Sie dabei eine realistische Gefahr, dass man die Absicherungsstrategie nicht wie geplant durchziehen kann?
            Hallo,
            ich habe die Fragen für mich mal geclustert, damit man das übersichtlich beantworten kann.

            1. Ja
            2. Man kann nicht erwarten völlige Transparenz zu bekommen. Vor allem nicht mit einem Live-Dashboard, bei dem man jeden einzelnen Aktienkauf sehen kann. Dafür bräuchte man ja schon ein eigenes Team für, um ein Tool dafür zu entwickeln. Das ist wohl etwas übertrieben. Außerdem gibt es hier auch Grenzen der Transparenz. So viel Transparenz wie hier können Sie gerne mal woanders suchen.
            3. Ja, Herr Müller hatte mal gesagt, dass es möglich wäre, wenn die Feature Märkte schließen würden (bisher noch nie eingetreten). Dann hätte man aber nur ein Riesen Problem, wenn gleichzeitig eine Hyperinflation kommt und die Feature Verträge nicht aufgelöst werden. Aber dieser Fall ist aus meiner Sicht sehr sehr sehr unwahrscheinlich, weil sich diese Feature Verträge dann über Wochen ziehen müssten, die sonst täglich angerechnet werden. Das wird kein vernunftbegabter Mensch machen. Ich persönlich schätze einfach mal, dass die Feature Verträge wohl vorher aufgelöst werden würden, bevor es überhaupt zu einer Schließung käme. Aber dann hat an zumindest noch die Aktien, die dann aber nicht mehr weiter abgesichert werden können, sondern sie würden ab diesem Zeitpunkt den Marktverlauf folgen (hoch oder runter).
            Aber aktuell ist eine Schließung der Feature Märkte nicht abzusehen.

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              #25
              @olli8: Vielen Dank für deine Antworten.

              Zu 2. Es war eine Idee und keine Aufforderung, wie man den volumenmäßigen Fondswachstum nachvollziehen kann. Ich kann mir vorstellen, dass viele Anleger daran interessiert sind. Übrigens ist die Info in den Halb- und Jahresberichten bereits drin…

              Zu 3. Meine Frage war offen, über das Szenario einer möglichen Börsenschließung wurde bereits mehrmals in letzter Zeit gesprochen. Wer etwas mehr Info möchte, kann sich hier ein Bild machen, wie man auf XETRA mit Volatilitätsunterbrechungen vorgeht https://www.xetra.com/xetra-de/handel/schutzmechanismen.

              Die Future Märkte sollen ja nicht unbedingt schließen, nur man findet keinen geeigneten Marktteilnehmer, der gegen fallende Kurse in der Größenordnung absichern möchte. Die Kombination aus sinkender Liquidität auf den (noch offenen) Märkten, größeren Kurssprüngen nach unten auf Tagesbasis und steigendem Absicherungsbedarf könnte man auch als ein mögliches Szenario betrachten. Es geht nun darum, ob so ein Szenario halbwegs realistisch ist oder völlig aus der Luft gegriffen und um Austausch von Erfahrungswerten und expertenbasierten Meinungen einer Eintrittswahrscheinlichkeit

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                #26
                Hallo Dirk Müller,

                vielen Dank für Ihre großartige Arbeit soweit.
                Nach anfänglicher Skepsis habe ich mich ausführlich mit Ihrem Fonds auseinander gesetzt und war letztendlich so davon überzeugt, dass ich nun selbst investiert bin.

                Allerdings hätte ich noch eine Verständnisfrage zur Absicherung mit den Futures. In letzter Zeit hatten Sie erwähnt, dass eine Schließung der Börsen über einen längeren Zeitraum möglich sei, falls die Märkte nicht mehr richtig funktionierten.
                Nun habe ich folgendes Gedankenexperiment: Die Börsen und die Future Märkte werden am gleichen Tag geschlossen. Nach mehreren Wochen oder Monaten werden diese wieder eröffnet. Dabei eröffnen die Märkte z.B. 50% höher, weil inzwischen im Kampf gegen das Virus der Durchbruch gelungen ist oder einfach die starke Inflation durchgeschlagen ist, da nun sehr viel Geld auf wenig Ware trifft. Zum Zeitpunkt der Börsenschließung war der Fonds voll abgesichert. Bei Wiedereröffnung läuft die Absicherung unverändert weiter, d.h. der Fonds konnte die Aufwärtsbewegung nicht mitnehmen und steht unverändert da. Sehe ich das richtig oder ist da irgendwo ein Fehler in meinem Gedankengang?

                Viele Grüße und ein erholsames Wochenende
                Leon

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                  #27
                  Hallo Leon,

                  ich glaube hierzu hat Herr Müller in den letzten Wochen viel Erklärendes geschrieben. Bitte mal ein wenig recherchieren. Oder auf die FAQs warten, die ja angekündigt sind.

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                    #28
                    Hallo Carsten,

                    natürlich habe ich das Forum vorab durchstöbert. Da ich bisher jedoch keine eindeutige Antwort gefunden habe, habe ich mich entschieden, meine Frage hier zu formulieren.
                    Sollte Herr Müller diese Fragestellung bereits beantwortet haben, würde es mich freuen, wenn Du mir einen Verweis dazu schicken könntest.

                    Grüße

                    Kommentar


                      #29
                      Hallo Leon,

                      wenn ich Deine Nachricht richtig verstehe dann lautet die Frage: Hat sich der Fondpreis geändert, wenn beide Börsen gleichzeitig schließen (Aktien und Futures), die Welt sich in der Zwischenzeit erholt, die Aktienmärkte bei Wiedereröffnung einen Preisanstieg von 50% verzeichnen und immer noch Volabsicherung besteht?

                      NEIN! Der Fondspreis ist weiterhin auf seinem Ursprungsniveau.

                      Denn es ist egal, ob sich eine solche Veränderung auf einen Tag (wie im Normalfall), eine Woche oder worauf auch immer bezieht. Da die Zeit in diesem Beispiel kein Einflussfaktor ist. Die einzig relevanten Variablen bleiben ja unverändert, offene Märkte für Aktien- und Futureshandel sowie Vollabsicherung.

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                        #30
                        Hallo Herr Müller,

                        können Sie mir bitte kurz erläutern von welchem Geld die Absicherung (Futures) bedient werden, wenn der Gesamtmarkt respektive die einzelnen Werte des Fonds steigen?

                        Werden in diesem Fall Aktien aus dem Fonds verkauft? Sie beschreiben, zu 100% investiert zu sein und bei fallenden Märkten, durch die Gewinne der Future Absicherung, nachzukaufen, um diese dann wiederum durch Future-Kontrakte abzusichern.

                        Wo also kam gestern Abend das Geld für die zu bedienenden Future-Kontrakte her?

                        Dank im Voraus für eine kurze Resonanz.

                        Kommentar


                        • Carsten
                          Carsten kommentierte
                          Kommentar bearbeiten
                          Hallo Peter70

                          JA! Bei steigenden Märkten werden Aktien verkauft.

                          Für Details schau Dir bitte mal den einen oder anderen Beitrag der letzten tage von mir an.
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