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Depot über die Kreissparkasse

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    Depot über die Kreissparkasse

    Guten Tag,

    ich habe Anfang des Jahres 2019 bei meiner Kreissparkasse ein Depot zugelegt und mir den Fonds vom Herrn Müller als Einmalzahlung gekauft als auch einen monatlichen Sparplan angelegt. Es hat mich unter den Fingern gejuckt und ich wollte schnellst möglich den ersten schritt wagen "nach zig Videos auf YT". Nun bin ich soweit die Grundlagen zu erlernen was dieses Thema betrifft, auch wenn es etwas spät kommt. Laut den Unterlagen von meiner Bank habe ich bei der Einmalzahlung 4% Ausgabeaufschlag verpulvert, und werde es bei jeder weiteren Einmalzahlung tun, bis ich umsteige auf z.B. fondsvermittlung24 weil die da entfällt wie ich herauslesen konnte. Nun zu meiner Frage: Die "Laufende Kosten: 1,71%" gehören zum Fonds, das verstehe ich, aber auf den Unterlagen stehen z.B. Einstiegskosten (einmalig), Laufende Kosten (p.a.), Ausstiegskosten (einmalig) jeweils die Spalte Dienstleistungskosten und die Produktkosten. Ich frage mich ob das ebenfalls zum Fonds gehört wie die oben genannten "Laufende Kosten" oder ist das einfach nur Geld das ich meiner KSK bezahle und mit einem Depot wechsel z.B. zu fondsvermittlung24 ebenfalls einsparen kann wie die "Ausgabeaufschlag"?

    In einem Gast Kommentar bei nem alten Thread wurde geschrieben, das Herr Müller sowas in seinem Buch beschreibt . Nicht böse sein das ich im voraus solche fragen stelle. Das Buch, die regelmäßigen Newsletter sowie hier im Forum habe ich mir vorgenommen durch zu lesen, da ich auf der Arbeit nur Videos anhören kann, muss ich mich beim Rest eben mal rein hängen. Nur würde ich gerne bis es soweit ist so viele unnötige ausgaben aufs Jahr verteilt einsparen wie nur möglich.

    Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen hihi.

    MfG

    Vasileios

    #2
    Hallo Vasileios,

    der Ausgabeaufschlag ist in der Regel das Honorar für die Anlagevermittlung und -beratung der Bank, Sparkasse oder des individuellen Beraters. Wie Sie auf unserer Webseite sehen, gibt es wie zB bei der Fondsvermittlung24 die Möglichkeit, auch ohne Beratung Fonds zu kaufen und dann eben OHNE diese Gebühren. Ebenso können Sie Ihre bisher erworbenen Anteile kostenfrei auf das neue Depot übertragen werden. Zur allgemeinen Kostensituation ist zu sagen, dass außer dem Ausgabeaufschlag und ggfs einer Depotgebühr (die beträgt bei Fondsvermittlung24 zudem auch null Euro) keine Gebühren oder Kosten vom Anleger zu zahlen sind. Die fondsinternen Gebühren wie zB die Managementgebühr iHv 1,55% p.a. wird dem Fonds und damit allen Anlegern gleich belastet und jeden Tag aus dem Fondsvermögen anteilig entnommen. Daher ist der Fondspreis (Anteilswert) pro Tag um diesen Kostenfaktor bereinigt und das, was Sie im Depot sehen, ist auch Ihr Vermögen (vor etwaigen Kapitalertragssteuer..).

    Kommentar


      #3
      Guten Tag,

      danke für die ausführliche Antwort. Den oberen Teil davon habe ich von älteren Thread bereits raus gelesen, aber der Teil mit den fondsinternen Gebühren ist neu, danke. Mein Problem war nur dass ich auf den Unterlagen nicht zuordnen konnte ob die Kosten (Dienstleistungs-/Produktkosten "Einstiegs-/Laufende-/Ausstiegskosten") für den Dirk Müller Fonds oder die Bank/Berater gezahlt werden.
      Nicht falsch verstehen, fondsinterne Gebühren sind mir vollkommen egal, was ich nicht will ist Geld für die Bank/Berater auszugeben wenn ich es einsparen kann (habe gestern meinen Depot wechsel eingeleitet), vor allem weil man mir sagte dass mir der Dirk Müller Fonds nicht empfohlen wird sondern andere -breit gestreute Mischfonds mit Aktien/Immobilien/Staatsanleihen/Rentenirgendwas war die rede-, und er auch nicht im Sortiment ist (Empfehlungsliste oder so), nach einem ca. 1-2 Stündigem "Beratungsgespräch" hat er gemerkt, dass ich keinen anderen möchte, und für den nächsten Termin die Unterlagen fertig gestellt.
      Kurz gefasst, fondsinterne Gebühren vollkommen legitim, aber die Bank/Beraterkosten (Anlagevermittlung) waren keinesfalls legitim

      MfG

      Vasileios

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