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Was ist die Strategie für Szenario B: direkte Hyperinflation ohne größeren Crash?

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    Was ist die Strategie für Szenario B: direkte Hyperinflation ohne größeren Crash?

    Hallo,

    was der Fonds macht, wenn das wahrscheinlichste Szenario A eintritt, also erstmal ein kräftige Aktien-Crash, ist mir klar.

    Was ist aber die Strategie, wenn es direkt zu einer extremen Inflation kommt, weil die Zentralbanken vielleicht schon bei 30-40% Rückgang fleißig Geld drucken und eventuell das Vertrauen in die Zentralbanken verloren geht?

    Wenn die Absicherung durch Futures bleibt, nimmt man die Bewegung nach oben ja nicht mit und der Cash-Bestand würde durch Inflation immer weniger Wert. Am Ende ginge man mit Minus aus der Krise, weil es nie wirklich einen Tiefpunkt zum Einkaufen von Aktien gab.
    Wenn man aber die Absicherung durch Futures beendet, geht man das Risiko ein, in der größten Blase ungehedgt zu sein.

    Was wäre dann der Plan? Oder ist in meinem Szenario ein Denkfehler?
    Vielen Dank

    #2
    wir hatten doch schon den Crash zum jahreswechsel

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      #3
      Naja, das zum Jahreswechsel war kein Crash.... das war eine leichte Korrektur. Wir haben natürlich auch dieses Szenario im Blick, das im Augenblick tatsächlich eine höhere Wahrscheinlichkiet bekommt als das in den vergangen Jahren der Fall war. Wir haben auch hierfür klare Szenarien in denen wir die Absicherung wieder auflösen (selbstverständlich nicht ohne sie sofort wieder als Limite in den Markt zu legen solllte es in der Folge doch wieder nach unten wegbrechen. Das Wichtigste an der Börse ist niemals dogmatisch auf ein Szenario zu bauen, sondern sich immer flexibel auf neue Entwicklungen einstellen. Es gibt nie ein "0 oder 1" sondern immer nur Wahrscheinlichkeiten mit allen Werten zwischen 1% und 99%. Je nach neuer Entwicklung verschieben sich diese Prozente und somit auch die Anlagestrategien.

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        #4
        Ok, vielen Dank für die schnelle Antwort! Leider wird dieses Szenario deutlich schwieriger zu handeln sein, da eine schnell steigende Inflation ja nicht unbedingt in einer Hyperinflation enden muss. Gibt es klare Indizien, auf die man achten kann?
        Es scheint doch deutlich wahrscheinlicher, dass Kreditausfälle und Unternehmenspleiten eher einen Deflation mit Crash verursachen. Die Zentralbanken können ja nicht jedem Geld schenken (oder vielleicht doch).

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          #5
          Danke Herr Müller, danke Roman,

          diese Szenarien Deflation -> Inflation beschäftigen mich auch schon lange. Beruhigend, dass Sie es auf dem Schirm haben. Einfach wird das handeln damit nicht werden. Danke, dass Sie aufmerksam sind und handeln.

          Viele Grüße

          Felix Gruschke

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            #6
            Nein, das sehe ich nicht als Problem. Wir haben für uns Parameter entworfen, an denen wir die Absicherung bei wieder steigenden Kursen auflösen (wie erwähnt nicht ohne sofort wieder Sicherungsnetze in den Markt zu legen, falls es doch wieder nach unten geht). Eine solche Entwciklung (Inflationierung) findet ja auch nicht plötzlich und überraschend von einer Stunde auf die andere statt.

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              #7
              Bei den hier diskutierten Themen wie Inflation, vertrauensverlust ins Geldsystem,usw., wäre es vielleicht meiner Meinung nach nicht verkehrt ein paar Goldminenaktien im Depot zu haben.

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              • Dirk Müller
                Dirk Müller kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Ganz sicher nicht ! Goldminen sid völlig unkalkulierbar (im Sinne unserer Fodsphliosophie). Wir suchen Unternehmen, die möglichst selbsbestimmt ihren Erfolg setuern können. Wenig Abhängigkeit von Zulieferern, Konkurrenz, Kundenfluktation, Rohstoffpreisen. Goldminen sind neben den üblichen unternehmerischen Risiken zu 100% vom Goldpreis (auf den sie keinerlei Einfluss haben) abhängig. Damit ein Spielball der Märkte und keineswegs selbstbestimmt. Absolut nichts für den Fonds.

              #8
              Szenario B, direkter Übergang in die Hyperinflation...

              Wie würden sich in so einem Fall eigentlich ausländische Staatsanleihen verhalten? Ob Rubel oder Canadische/Neuseeländische/US-Dollar - die gewaltige Geldmenge betrifft ja sicherlich überweigend den Euro. Andere Währungen ggfs. auch, aber nicht so stark. Oder irre ich hier?
              Ich weiß, das ist jetzt keine Frage zum Fond - aber dennoch

              Danke,

              Beeman

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                #9
                Danke für Dein Feedback.
                Ob Szenario A oder B eintritt, wird man wohl am ehesten daran erkennen, wie auf Bank-Pleiten reagiert wird. Ich kann mir eine direkte Hyperinflation nur vorstellen, wenn sehr schnell und entschlossen jede Bank durch Verstaatlichung/Risikoübername/Geld-Drucken gerettet würde. Sonst sollten die enorme Kreditausfälle ja erst einmal sehr stark deflationär wirken.

                Neu gestellt von Ingo Nix, wir bitten die Verzögerung zu entschuldigen.

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                • roman
                  roman kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Das war eigentlich ein Kommentar zu meinem Pinnwandeintrag. Hat ein Admin anscheinend hierher verschoben. Aber thematisch passt es ja.

                #10
                Zitat von Dirk Müller Beitrag anzeigen
                Eine ... Inflationierung findet ja auch nicht plötzlich und überraschend von einer Stunde auf die andere statt.
                Hallo Herr Müller!

                Woran kann unsereiner denn erkennen, ob es nun mehr in Richtung direkter Inflationierung geht?

                Das müsste ja an den Handlungen der EZB erkennbar sein?
                Wenn ich es richtig vestehe, dann müsste die EZB zur Verhinderung der Deflation enorme Geldmengen in den Markt pumpen?
                Sehe ich das richtig, daß wir dann schon von Helikoptergeld reden, also EZB-Geld nicht mehr nur an Banken sondern direkt in den Markt? (Aktienaufkäufe, was-weiß-ich...).

                Solche Maßnahmen müssten doch eigentlich in der Presse (und auf Cashkurs) hohe Wellen der Berichterstattung schlagen, so daß man weiß: ups, spätestens jetzt sollte ich Cash zu Sachwert machen und nicht mehr auf einen Crash als Einstiegszeitpunkt warten???

                Oder würden sie generell sagen: ein Warten auf günstige Kurse macht auch jetzt keinen Sinn, weil einem sonst die Kurse davon laufen werden, auch wenn es dann später noch zum Deflations-Crash kommen wird?

                Danke



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                • Dirk Müller
                  Dirk Müller kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Die Handlungen der Notenbanken deuten aktuell in diese Richtung, ohne dass man es schon sicher sagen kann. Ein weiterer Aufkauf (bis zu 100%) der ausstehenden Staatsanleihen wäre denkbar. Eventuell auch Unternehmensanleihen.In einem weiteren Schritt kann die Notenbank (und dazu gibt es bereits regierungsnahe Studien aus Frankreich) die Anleihen in "ewige Anleihen" umtauschen und die Zinszahlungend der Staaten direkt wieder an diese zurücküberweisen. Ein weiterer Schritt wäre der direkte Kauf von Aktien. Auch Helikoptergeld (Diekete Auszahlung an Unternemen, Regierungen oder Bürger wären eine finale Option) Das sind die Elemente auf die man achten müsste. Ich gehe bislang aber anch wie vor davon aus, dass es VOR einem solchen Szenario erst zu einem Einbruch der Märkte kommt, da das erstens den "Eliten mit tiefen Taschen" die Möglichkeit gibt billigst an reale Werte heranzukommen und zweitens erst die Legitimation für die Notenbanken liefern würde solche extremen Maßnahmen umzusetzen.

                #11
                Vielen Dank Herr Müller,
                für diese erklärende Antwort! Schau ma mal...

                Jedenfalls paßt auch dieser Artikel eher in die "direkte Inflations-Geschichte" - oder?

                https://www.cashkurs.com/wirtschafts...qe-wieder-auf/

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                  #12
                  Hallo Herr Müller,

                  ich möchte gerne nochmal das Thema "Szenario A und B" hervorholen.

                  A war ja Crash mit folgender Hyperinflation
                  B war direkte Hyperinflationierung.

                  Wie schätzen Sie derzeit die Lage ein? Welches Szenario ist für Sie das Wahrscheinlichere?

                  Und was ändert das gigantische Konjunkturprogramm der EU dran? Man will 1 Billion Euro in den Umweltschutz stecken (auf 10 Jahre). Ändert das was am Szenario oder kippt damit die Waage eher in Richtung Hyperinflationierung ohne vorherigen Crash?

                  Ich würde mich über eine Antwort freuen,

                  Vielen Dank,

                  BeeMan

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                    #13
                    Da hat man wohl meine Frage übersehen?

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                      #14
                      Zitat von BeeMann Beitrag anzeigen
                      Da hat man wohl meine Frage übersehen?
                      A war ja Crash mit folgender Hyperinflation
                      B war direkte Hyperinflationierung

                      beide sind Quatsch also C

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                        #15
                        Dich habe ich nicht gefragt.

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