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Wie finde ich die "richtige" Depotbank?

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    Wie finde ich die "richtige" Depotbank?

    Hallo Dirk Müller und Co.!

    Meine aktuelle Bank bietet den Fond nicht als Sparplan an. Nun suche ich eine passende Depotbank dafür und bin auf die Comdirect gestoßen.

    Allerdings zögere ich ein wenig, denn sie ist Tochter der Commerzbank. Und die wird - bei dem von Herrn Müller beschriebenen Szenario - möglicherweise eine der ersten Banken sein, die "den Lehmann macht"?
    Natürlich ist der Fond Sondervermögen und mein Geld wäre "sicher". Aber ich möchte mich im Krisenfall nicht auch noch darum kümmern müssen, mein Sondervermögen aus einer Pleite-Bank heraus holen zu müssen!

    Könne Sie/Ihr meine Zweifel zerstreuen oder mir einen Tipp geben?

    Danke!

    #2
    Hallo BeeMann,

    ich bin nur Forenmitglied.
    Durch den Fond sind die Werte Sondervermögen und obendrein durch Futures abgesichert. Das bedeutet Du verlierst nichts selbst bei einem Kursrückgang von 80 %.
    Ein Luxus, den die üblichen Fonds nicht haben. Die normalen Fonds gehören dir zwar, aber du wist auf 50 % Verlusten und mehr sitzen bleiben.

    Bei Markus Krall hast Du gesehen wie die Eigenkapitaldecke aller Banken aussehen wird. Da ist die Größe egal, ob Deutsche, Commerzbank, ING Diba oder andere.
    Du wirst Dein Depot auf eine verbliebene Bank übertragen. Es kann auch eine amerikanische oder eine andere verbliebene sein.
    Der Aufwand nach dem Crash besteht für Dich nur im Unterschreiben eines Auftrags des Depotübertrags auf die andere noch verbliebene Bank.

    Da die Werte des DM Fonds auch nach dem Crash vorhanden sind und kräftig wachsen, bist Du die ganze Zeit abgesichert.

    Gegen den Fondsparplan bei der ComDirect. habe ich nichts einzuwenden. Geht die Bank wie viele andere auch pleite, kann Dir das egal sein. Die DM Fondanteile bleiben die in dem von Dir zu übertragenden Depot.

    Dirk Müller hat ja schon mehrfach auf die Nachteile von ETFs gegenüber echten und abgesicherten Werten wie im DM Fond hingewiesen.

    Kleiner Tip:
    Kaufe die Anteile über die Börse dann sparst Du dir den Ausgabeaufschlag der Fondgesellschaft.


    Ich hoffe, dass meine Antwort Dir hilft.
    ***************

    Neu eingestellt von Ingo Nix, wir bitten die Verzögerung zu entschuldigen.

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      #3
      Was ist denn eigentlich, wenn die M.M.Warburg & CO pleite geht? Ist der Cash-Bestand des Fonds auch Sondervermögen in Bezug auf die eigene Depotbank? Und könnten die Futures-Geschäfte dann ohne Unterbrechung weitergeführt werden?
      Danke im Voraus.

      Kommentar


        #4
        Hallo Ingo,
        danke für deine hilfreiche Antwort!
        Besonders für den Tipp mit dem Börsenhandel/Ausgabeaufschlag. Das war mir ehrlich gesagt nicht bewußt, hab's aber offenbar dann richtig gemacht und mich gewundert, wo denn der Ausgabeaufschlag auf der Abrechnung stehen mag...

        Die "Sicherheit" des DMP-Fonds ist ja genau der Grund, weshalb ich (auch) darin investiere. Nur mache ich mir eben viele Gedanken was im Pleitefall der Banken geschieht. Und wenn man Krall hört, könnte man meinen daß es so gut wie jede Bank "erwischen" wird/könnte. Ich habe noch nie eine Bankenpleite miterlebt und möchte es ehrlich gesagt auch vermeiden, diese Erfahrung zu machen...
        Auch wenn das Depot mehr oder weniger sicher sein mag - zu jedem Depot gehört auch ein Verrechnungskonto. Und darauf liegt ja das Pulver, das man sich noch trocken hält....

        Vielleicht sollte man gezielt eine der Banken auswählen, die als erstes "Hops" geht - denn die ersten werden ja noch gerettet werden..??
        Und vIelleicht mache ich mir aber auch viel zu viele Gedanken über ein Thema, das erstmal nicht so wichtig ist? Ich weiß es nicht.

        Du schreibst:
        Die normalen Fonds gehören dir zwar, aber du wist auf 50 % Verlusten und mehr sitzen bleiben.
        Mmm, da bist du ja direkt noch Optimist wenn du nur von 50% Verlust aus gehst Ich denke da eher an 80-90%. Und vereinzelt 100%, wenn Firmen, deren Aktien im "normalen" Fond oder ETF enthalten sind, pleite gehen.

        Danke für deine Antwort,

        Beemann


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          #5
          Hallo Beemann,

          ich habe den Beitrag gestern nur neu gestellt. Der Schreiber war ein anderer... aber ich gehe mit den Anworten durchaus konform :-)
          Gruss Ingo

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            #6
            Hallo BeeMann, das sind sehr richtige Gedanken, die wir uns natürlich auch vo Beginn an gemacht haben. In der Tat wäre der Cashbestand, den wir bei Warburg halten im Falle einer Warburg Insolvenz (je nach Detaillage) gefährdet. Das ist genau einer der Gründe,warum wir eben nicht wie andere Fonds in riskanten Marktphasen "die Cashquote einfach erhöhen" in dem wir Aktien verkaufen, sondern eben die Aktien (Sondervermögen) behalten und über Futures absichern. Deren Erträge werden schnell immer wieder investiert, so dass wir eine sehr geringe Cashquote haben, die in der Regel deutlich unter 10% liegt (aktuell etwa 5%). Das wäre das Risiko im Falle einer Insolvenz. Aber auch das ist uns zu viel, weshalb wir künftig und besonders bei einer Zuspitzung der Situation die Cashbestände in Form von Geldmarktfonds (T+0) parken. Das sind dann Fonds, die in viele verschiedene sehr kuzlaufende Anleihen bester Bonität investieren und deren Anteile man täglich ohne Wertstellungsverzögerung kaufen und verkaufen kann (T+0). Das ist dann faktisch so, als würde man unseren Cashbestand auf viele verschiedene Bankkonten parken. Klar, jetzt bliebe noch immer das Risiko, dass alle gleichzeitig Pleite gehne, aber dann sind wir wieder im alten Szenario und es bleibt bei de GEsamtrisiko des Cashbestandes von wenigen Prozent. Ich hoffe das war verständlich ausgedrückt ? Herzliche Grüße Dirk Müller

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