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    Orderausführung

    Meine Order bei der ING hängt mittlerweile seit 13.3. Gibt es Infos, dass hier etwas hakt bei der Fondsgesellschaft?

    #2
    Bei der Fondsgesellschaft gibt es keine Probleme. Die Auftragsdurchführung kann einige Tage in Anspruch nehmen. Dazu nachfolgendes Beispiel:

    Erfassung durch Kunde 17.03.2020 7:15 Uhr

    Orderschlusszeit 17.03.2020 14:00 Uhr

    Tag der Preisfeststellung 18.03.2020

    Lastschrifteinzug frühestens 18.03.2020

    Buchungstag 19.03.2020

    Online 20.03.2020

    Bitte gegebenenfalls bei der ING anfragen.

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    • Celli20
      Celli20 kommentierte
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      Hallo liebes Fonds-Team, bin heute erst eingestiegen (Frischling) auch bei der ING Diba. Lass mich mal überraschen wie lange das bei mir dauern wird!

      An dieser Stelle euch und Dirk Müller ein herzliches Danke für eure professionelle und einsatzbereite Arbeit über die Maßen hinaus! Freue mich endlich auch dabei sein zu können (auch wenn erst sehr spät, leider).

    #3
    OK, danke. Wunderte mich nur, da es bisher schneller ging.

    Kommentar


      #4
      @Pecus:
      Bei meiner Fondsbank dauert es auch mindestens eine 3/4 werkwoche. Tauschgeschäfte von einem Fonds in einen anderen dauern als Direktgeschäft fast doppelt solange. Wichtig ist vor der Orderschlusszeit also vormittags zu ordern in der Regel vor 12...14 Uhr, dann ist der Tag der Preisfeststellung i.d.R. am Folgetag.

      Kommentar


        #5
        Zitat von Fonds-Team Beitrag anzeigen
        Bei der Fondsgesellschaft gibt es keine Probleme. Die Auftragsdurchführung kann einige Tage in Anspruch nehmen. Dazu nachfolgendes Beispiel:

        Erfassung durch Kunde 17.03.2020 7:15 Uhr

        Orderschlusszeit 17.03.2020 14:00 Uhr

        Tag der Preisfeststellung 18.03.2020

        Lastschrifteinzug frühestens 18.03.2020

        Buchungstag 19.03.2020

        Online 20.03.2020

        Bitte gegebenenfalls bei der ING anfragen.
        Hi,

        da bin ich mal gespannt ob das etwa passt ...
        Meine Order war am 16.03.2020 gegen 21 Uhr.
        Dann müsste es zur Orderschlusszeit am 17.03. 14 Uhr bei Warburg in der Liste stehen.
        Vermute ich hab dann den NAV mit 102,33 Euro mit der Preisfindung mein Kauf durchgeführt.
        Jetzt muss ich warten, bis die ING alles bei meinen Konten verrechnet hat.

        Das ist ja fast das beschriebenen Szenario.
        Ich berichte mal wenn ich neue Infos habe.

        Gruß Physiker

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        • Fonds-Team
          Fonds-Team kommentierte
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          Hi, wahrscheinlich wird es der NAV vom 18.03.2020, sofern es so läuft wie im Beispiel beschrieben. 102,33 Euro war der NAV vom 17.03.2020. Geben Sie uns gerne eine Rückmeldung. Im Voraus vielen Dank.

        #6
        Hi an alle,

        heute Nachmittag (19.03.) waren die neuen Anteile in meinem Depot.
        Noch habe ich keine Abrechnung in der Nachrichtenbox, denke die ist dann morgen da.
        Ganz passt da was noch nicht.
        Einzelwert mal Anzahl ist kleiner als Gesamtgegenwert (was auch auf meinem Girokonto abgebucht wurde) ...
        Seltsam
        Normalerweise ist das etwas mehr ...
        Einzelwert * Anzahl + Orderkosten = Gesamtgegenwert.

        Ich warte mal auf die PDF der Abrechnung und Berichte dann wieder.

        Grüße Physiker

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          #7
          Bei mir hat es ebenso deutlich länger gebraucht als gewöhnlich. Die Verwaltungsgesellschaft sagt, dass der NAV später geliefert wurde.

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          • Dirk Müller
            Dirk Müller kommentierte
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            Das kann sein...selbst wir bekommen den offiziellen NAV von Warburg momentan erst am späten Abbend des Folgetages, dort sind auch derzeit alle im Notdienst, Homeoffice und mit Ausfällen geschlagen und das in einem solchen MArkt mit einem x-fachen Umsatz. Im Augenblick läuft die ganze Republik im Notmodus, da darf man nicht erwarten, dass alles perfekt wie immer läuft, man muss froh sein über das ,was überhaupt läuft. Ich weiß, dass alle derzeit ihr Äusserstes geben.Egal in welcher Branche.

          #8
          Hi,

          so jetzt komme ich langsam dahinter wie was gerechnet wurde.
          Mich haben recht lange die 104,83 Euro durcheinander gebracht ... hab die nicht mit den oben angedeuteten 102,33 in einklang gebracht.

          https://www.warburg-fonds.com/de/fonds/fondsliste/3690/
          Da ist ja der Link zu den "Fondpreise" ... Tabelle zum Download mit den täglichen Preisen.

          Es gibt einmal den "Anteilspreis" (NAV ?) und den "Ausgabepreis"
          18.03. Anteilspreis = 100,80 Euro und Ausgabepreis = 104,83 Euro (also plus 4%).
          In meiner Abrewchnung steht erstmal der Ausgabepreis mit 104,83 Euro.
          Dann steht weiterhin ein Rabatt bei denen 2 von den 4 Prozent wieder gutgeschrieben werden.
          Effektiv habe ich je Anteil 102,816 Euro bezahlt.

          Also wurde das ein Tag später ausgeführt.
          Für mich zum Glück, da ich ein günstigeren Kurs erwischt habe
          Hoffe Ihr versteht, dass ich keine Anteilszahlen hier reinschreibe.

          Grüße Physiker

          Kommentar


            #9
            Guten Morgen,
            auch meine Anteile wurden gebucht über Onvista. Kosten: 5€ Orderprovision. Die unter #7 von Hr. Müller geäußerten Faktoren sind wirklich zu berücksichtigen - alle gehen an die Grenzen um den Laden am laufen/gehen/humpeln zu halten.

            Vielen Dank von meiner Seite an das gesamte Team vom DM-Fond!

            Kommentar


              #10
              Hallo Dirk (als 10 jähriger Follower und Fan nehme ich mir mal raus ein respektvolles "Du" zu nutzen),

              Ich bin ebenfalls seit längerer Zeit bei Euch investiert.
              Mein Ziel war es bei allen 20% südlich des All Time Highs des S+P meine monatliche Sparrate um 30% zu erhöhen.
              Jetzt ging es ja mächtig nach Süden und der Fond schwimmt archengleich wie erhofft.

              Allerdings wollte ich ja letztlich immer günstiger, mehr einkaufen. Der Fondsanteilspreis ist aber stabil. Das heisst dass ich für meine Sparrate entsprechend immer wieder den selben Anteil bekomme solange ich den monetären Betrag nicht ändere.

              Ich denke das sollte kein Problem sein, weil sich der Fonds in Summe vergünstigen sollte, wenn täglich 20 Mio günstiger eingekauft und abgesichert werden.
              der Stabile Preis verwirrt mich abber ob ich dann tatsächlich jetzt mehr bekomme als vor 1-2 Jahren.

              Der NAV ist stabil. Die Anzahl Fondsanteile sind in meinem Deport auch stabil.
              Also kaufe ich immer noch genauso "teuer" ein wie vor der Korrektur.

              Der positive Effekt eines immer günstigeren Einstieges durch "Pyramidisierung" (Cost Averageing) kommt also in erster Instanz nicht zum Tragen, oder liege ich falsch?!
              Ich würde es gerne weiter nach Pareto halten und einfach weiter investieren und mich nicht um den Umgebungslärm und Stockpicking zu scheren.
              Allerdings habe ich etwas Sorge, dass das Costaveragen bei stabilem NAV nicht funktioniert.
              Es sei denn es gibt Aufholungseffekte wenn die Versicherung/Handbremse früher oder später gelöst werden kann.

              Könntest Du oder das Team hier noch etwas Licht ins Dunkel bringen?
              Ich sollte es eigentlich echt wissen, bin aber tatsächlich unsicher. Ganz zu schweigen von Interessenten welche sich nicht seit 20 Jahren mit Börse und Weltwirtschaft auseinandersetzen.

              Danke Euch für die unermüdliche Arbeit und das Durchhalten der Strategie trotz jahrelanger Ketzerei von anderer Stelle.

              Morph

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              • Dirk Müller
                Dirk Müller kommentierte
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                Tut mir total leid, dass wir nicht massive Verluste gemacht haben, damit Du günstiger nachkaufen kannst :-). Dieser Mechanismus bei tieferen Kursen billiger und mehr kaufen zu können ist eine Krücke, die denen etwas hilft, die Verluste nicht vermeiden können., Aber darüber traurig zu sein, dass man kein Geld verliert um dann billiger kaufen zu können.... das ist schon was :-)

                Aber tatsächlich machen wir das ja genauso ..nur unter Ausschluss der Verluste...das ist ja genau unsere Strategie..im Fonds so. Einfach ausgedrückt : Du bist unser einziger Kunde und wir hatten im Fonds 1000 Aktien und Du hast 100 dafür bezahlt. Die Kurse(an der Börse) halbieren sich, wir kaufen fleißig weiter mit dem Geld der Absicherungen und haben jetzt 2000 Aktien im Depot. Der Fondspreis ist aber immer noch bei 100. Nur hast Du jetzt 2000 Aktien statt 1000. Alle eben jetzt zu einem günstigeren Schnittkurs. Und das ist gut so. Denn wenn es jetzt steigt (sobald wir die Absicherung auflösen) erfährt Dein NAV einen Turbo. Wenn die Kurse um 50% gefallen sind, müssen sie anschließend um 100% steigen um auf dem alten Stand zu sein. Dann sind aber die Aktien um Depot auch um 100% gestiegen. Dein NAV ist jetzt 200. Während die Aktienkurse gerade mal wieder da sind, wo sie vor dem Crash waren. Gut, gell !? :-).....so ist der Plan....bisher läuft das alles auch nach Plan, aber wir sind noch nicht im Hafen..wir müssen weiter konzentriert arbeiten.

              • Morpheus
                Morpheus kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Lol, alles gut. Ihr habt ja alles richtig gemacht. Mir war nicht klar dass Ihr die Absicherung in Aktien umwandelt. Da kommt der Aufholeffekt also ins Spiel. Ich mag einfach den Gedanken, nicht selbst rumbasteln zu müssen und das Geld nicht in der Bank lagern zu müssen. So wird ein Schuh draus. Danke für die prompte Stellungnahme. Alles Gute!

              #11
              Wo kann man eigentlich in einem zeitlichen Verlauf einsehen wie sich die reine Anzahl der Aktien seit Auflage des Fonds entwickelt hat oder ist dies ein Betriebsgeheimnis ?

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              • Dirk Müller
                Dirk Müller kommentierte
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                Wir sind ja transparent, aber es gibt auch Grenzen :-)

              #12
              Sehr geehrter Herr Müller, liebe DMPAF-Interessierte,

              da nach meinem Empfinden immer wieder etwas Irritation über die Funktionsweise des Fonds herrscht, möchte ich mal versuchen diese nach meinem Verständnis zu erklären:

              Annahme:
              zu investierender Betrag 5TEUR. Anteilswert 100€, da Fonds - zur Veranschaulichung - aus einer Aktie besteht mit Kurswert 100€. Vollabsicherung.

              Bei Voll-Investition in den Fonds werden somit 50 Fondsanteile erworben (5.000€ / 100€), womit der Fonds wiederum 50 Aktien kauft.

              Kursanstieg der Aktie um 25% von 100€ auf 125€. => Der Fondspreis würde damit eigentlich ebenfalls von 100€ auf 125€ steigen. Das investierte Vermögen HÄTTE dann eigentlich einen Wert von 6.250€ (50 Anteile * 125€ Anteilspreis). Aufgrund der Vollabsicherung, muss jedoch der "Gewinn" an den Absicherungspartner abgegeben werden. D.h., 1.250€ müssen durch Verkauf der Aktie im Fonds liquide gemacht werden, so dass also 10 Aktien-Anteile verkauft werden müssen (10 Anteile * Kurs von 125€ = 1.250€). Es verbleiben also 40 Aktien-Anteile à 125€ im Fonds (=5.000€).

              Zwischenfazit: Solange die Kurse steigen, finanziert sich der Fonds durch Verkäufe von Wertpapier-Anteilen auf höheren Niveau (Gewinne werden also realisiert und zur Finanzierung der Absicherung eingesetzt).

              Was passiert bei fallenden Kursen:
              Genau das Gegenteil. Angenommen der Kurs der Aktie fällt um 50% von 125€ auf dann 62,50€. => Der Fondspreis - der aufgrund der Absicherung stabil bei 100€ steht (125€ Kurswert *40 Aktien-Anteile / 50 Fondsanteile) - würde eigentlich auf 50€ sinken (40 Aktien-Anteile * 62,50€ / 50 Fondsanteile). Das investierte Vermögen HÄTTE dann eigentlich einen Wert von 2.500€ (50 Fondsanteile * 50€ Anteispreis).
              Aufgrund der Vollabsicherung, wird jedoch der "Verlust" vom Absicherungspartner ausgeglichen. D.h., 2.500€ kommen als Liquidität in den Fonds und werden vollständig in die Aktie investiert, so dass also 40 neue Aktien-Anteile erworben werden (40 Anteile * Kurs von 62,50€ = 2.500€). Es befinden sich danach also insgesamt 80 Aktien-Anteile à 62,50€ im Fonds (=5.000€).Der Fondspreis liegt wieder (bzw. weiterhin) bei 100€ (Wert: 5.000€ / 50 Fondsanteile). Wenn die Kurse sinken, kauft der Fonds billig Aktien nach.


              Fazit: SOLANGE der Fonds IN der Vollabsicherung ist, haben Investoren weder Gewinne noch Verluste! Völlig unabhängig wohin die Märkte laufen. Der Erfolg einer Investition in den DMPAF ist einzig und allein davon abhängig, OB, WANN und WIE stark die Absicherung aufgehoben wird.


              Sinnfragen:
              0. Allgemein: Lohnt sich eine Investition? Antwort: Wenn der DMPAF die nächsten Jahre / Jahrzehnte in der Vollabsicherung verharrt, weil die Welt verrückt spielt und Verlustrisiken als nicht tragbar erachtet werden, dann kann man sein Geld auch an die Wand tapezieren. Na, ja, nicht ganz: Wie Herr Müller schon klar und deutlich gemacht hat, kommt es darauf an, ob man Geldwerten die gleiche (oder gar eine höhere) Bedeutung beimisst, wie Sachwerten. Wer nicht an Kaufkraftverlust glaubt und eine Währungsreform für utopisch hält, hat keinen Mehrwert durch eine Investition in den Fonds.

              1. Soll man lieber eine Einmalanlage tätigen (All-in, wenn möglich) oder in mehreren Tranchen, ähnlich einem Sparplan? Solange der DMPAF voll abgesichert ist, macht es KEINEN Sinn nicht All-in zu gehen. Es gibt keinen sog. Cost-Average-Effekt, den man SELBST durch Kauf vieler günstiger Anteile (statt weniger teurer Anteile) erzielen kann, da der Fondspreis auf 100€ fixiert ist.

              2. Macht ein Sparplan Sinn? Wie gesagt, wenn der DMPAF immer voll abgesichert bliebe, dann könnte man auch Sparpläne auf's Tagesgeldkonto machen, wäre monetär genauso erfolgreich (Achtung: Tagesgeld=kein Sachwert, siehe Punkt 0.). Wann macht ein Sparplan Sinn: wenn man überzeugt ist, dass die Zukunft günstigere Kaufkurse bietet als die Gegenwart und man dadurch in Summe mehr Anteile an Beteiligungen erwerben kann. Dies kann beim DMPAF aber solange nicht geschehen, solange der Fonds bei fallenden Märkten abgesichert ist. Und genau das ist die Strategie. Also: Sparpläne in den DMPAF machen - aus meiner Sicht - wenig Sinn, da im besten Fall zu 100€ eingekauft werden kann, und sobald die Absicherung gelöst wird, die Fondspreise - hoffentlich - höher ausfallen.

              Lieber Herr Müller, ich hoffe, ich liege mit meinem Verständnis im Allgemeinen richtig und konnte dem einen oder anderen mit diesen Ausführungen ein wenig mehr Durchblick verschaffen.

              Beste Grüße
              Carsten











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              • Dirk Müller
                Dirk Müller kommentierte
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                Hallo Carsten, vielen Dank für die Mühe das aufzudröseln. Das ist im Wesentlichen richtig dargestellt. Sie haben völlig recht : Solange wir voll angesichert sind bewegt sicher Fonds (kaum) nach oben oder unten. Wir haben aber auch die Erfahrung gemacht, dass unsere Aktien sich oftmals besser schlagen als der Gesamtmarkt, was dann (wie aktuell) dazu führt, dass der Fonds auch in fallenden Märkten sukzessive leicht zulegt. Wir standen am 19.3. (Tag vor dem Crash) bei 98,6 und heute bei 102,71. Zudem sind wir nicht stur 100% abgesichert und legen uns schlafen, bis der Virus besiegt ist. Wir passen täglich die Positionen an (Kaufen die die stark gefallen sind, um ein paar Tage später ggf da etwas zu reduzieren was extrem aufgeholt hat). Wir versuchen auch immer mal mit einer leichten Anpassung der Absicherung für einige Stunden eine zwischnzeitliche Aufwärtsbewgeung für ein paar Zehntel mitzunehmen und vieles mehr...es wäre also nicht korrekt, das ganz auf ein digitales 0 oder 1 zu reduzieren. Ich mache das in der Beschreibung selbst auch um dem unerfahrenen Anleger die grundsätzliche Wirkungsweise zu erläutern. Das sollte aber nicht dazu führen den Fonds auf diese 0/1 Ausrichtung zu reduzieren. In de Tat ist der Hauptgrund warum wir nicht einfach das Geld aufs Konto legen und billig kaufen wenn unten ist..

                a)keiner weiß wann unten ist ich müsste immer mal kaufen und schnell wieder verkaufen wenn es doch fällt. Das mit Aktien zu machen (Spesen, Volumen, Handelsspannen) würde den Fonds binnen kürzester Zeit ruinieren. Mit Futures kann ich das komplette Fondsvolumen binnen weniger Minuten nahezu ohne Kosten invstieren oder sofort wieder absichern

                b) Solange das Geld auf dem Konto liegt haben wir keine Sachwerte (Sondervermögen) sondern wären bei einer Bankpleite sofort das gesamte Geld los.DIESE Diskussionen, wenn das passieren würde möchte ich zu Lebzeiten nicht führen müssen....

                Sparplan....kann dennoch Sinn machen weill....

                a) gegen den inneren Schweinehund. Monatlich automatisch macht man es. Lässt man das Geld auf dem konto um es "später mal" anzulegen ..isses weg für irgendwelche Ausgaben..das kennt jeder.

                b) auch wir schwanken im Laufe der Zeit...wenn auch nicht so stark. Aktuell ergibt sich folgendes Bild : Wer seit Auflage in unseren Fonds jeden Monat 100€ einbezahlt hat, der hat bis heute 5900€ einbezahlt und seine Fondsanteile sind 6332 € wert. Das sind +7,3%. Obwohl der Fonds bei 102,44 steht. (Der mit Einmalanlage am ersten Tag hat eben diese 2,44%) Wer einen Sparplan auf einen ETF auf unseren Vergleichsindex abgeschlossen hat, hat ebenfalls 5900€ einbezahlt. Der hat aber jetzt nur noch einen Anteilswert von 4666€ im Depot , mithin einen Verlust von 20,9%.
                Macht schon Sinn :-)

              #13
              Hallo Herr Müller,

              vielen Dank für Ihre Rückmeldung, ich habe wirklich allerhöchsten Respekt vor Ihrem Einsatz in diesen unruhigen Zeiten.

              Natürlich haben Sie Recht, zur vereinfachten Datstellung habe ich eine 0/1 Sicht bemüht, die Wahrheit ist sicher etwas komplexer mit einigen Grautönen. Und es ist ja schön dies zu hören, dass über Fine-Tuning "trotzdem" versucht wird eine Wertsteigerung zu erreichen (auch wenn es sich vielleicht nur um Zehntel handelt).

              Die Fonds-Idee ist so genial wie simpel. Absicherungen wie Futures gibt es ja nicht erst seit gestern. Als kleiner privater Einzelinvestor ist diese Methode wohl nur eher unmöglich umzusetzen.

              Da der Erfolg dieses Fonds in erster Linie letztlich von IHREM MUT abhängt, die Absicherung "zur rechten Zeit, in erfolgsversprechendstem Maße" zu lösen, wünsche ich Ihnen und allen Investoren, dass Sie mindestens so mutig wie intelligent sind.

              Zum letzten Punkt b) oben möchte ich noch gerne etwas hinzufügen (ausgehend davon, dass die Zahlen stimmen, nur damit nicht der "falsche" Eindruck ensteht, dass ETFs Teufelszeug sind):
              Natürlich wurde über einen Sparplan von Beginn des Fonds bis heute eine bessere Rendite erziehlt. Das liegt allein daran, dass zu Beginn des Fonds (vermutlich als noch mit Optionen gesichert wurde) "Kursrückschläge" bis auf 86€ zu sehen waren. Dies hat natürlich den Einstandspreis deutlich unter "100€" gedrückt. Seit der Fonds sich seit ca. August 2018 kontinuierlich im 100€ +/- Bereich bewegt, ist dieser Sparplan-Vorteil dahin, und wird sich - ceteris paribus - auch über die Zeit weiter verkleinern (herauswachsen sozusagen).

              Der "konkurriende" ETF Sparplan liegt aktuell wohl im Minus, aber eröffnet eben gleichzeitig auch (im Prinzip wie in Ihrem Fonds auch) die Möglichkeit, günstig Anteile zu erwerben. Beim DMPAF kommt das Geld vom Absicherungspartner beim Sparplan aus der externer Sparrate.
              Im Gegesatz jedoch zum DMPAF (zumindest solange Absicherung besteht) partizipiert der ETF sofort wieder an steigenden Märkten und wird dadurch vermutlich schneller wieder im Plus sein, als es einem Vergleich lieb ist. Wie oben bereits beschrieben hängt alles vom IHREM MUT ab.

              Im Prinzip ähneln sich die Sparplan-Konzepte der beiden Alternativen (DMPAF vs MSCI World ... ETF) mehr als man denkt. Beide Konzepte setzen darauf, dass die Märkte auch mal günstiger sind als heute und man dann günstig,viele Anteile erwerben kann. Der DMPAF will nur in der Zwischenzeit keine Verluste ausweisen (erkauft durch Abgabe von Gewinnen), während der ETF entspannt die Dinge so hinnimmt wie sie sind.

              Was für einen Fondssparer mit einem Horizont von mehreren Jahrzehnten meines Erachtens auch völlig stressfrei möglich ist. Für einen Publikumsfonds, der Sparer UND Einmal-Investoren "glücklich machen will / muss", sieht es da wohl leider anders aus. Aber das ist meiner Meinung nach ja auch eines der Grundprobleme der Finanzbranche. Solange risikotechnisch Aktien/Aktienfonds als "riskant" und das Sparbuch als "sicher" klassifiziert werden, wird sich daran nichts ändern. Zum Leidwesen für denjenigen, der langfristig für das Alter vorsorgen will.

              Ich wünsche einen schönen Abend, und Ihnen viel Mut

              Kommentar


              • Dirk Müller
                Dirk Müller kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Da muss ich leider widersprechen..das ist für den ETF-Sparer keineswegs stressfrei möglich auszusitzen, wenn wir hier - und da sind sich inzwischen ziemlich alle einig - nicht über ein Szenario ala 2008 oder 2000 sprechen, sondern ala 1929. Es hat nach dem Crash 1929 30 Jahre gedauert, bevor die alten Kurse wieder erreicht waren - ohne Inflationsausgleich und ohne Kursgewinn. Nur auf Null. Das haben sehr viele Anleger damals gar nicht mehr erlebt. Nach dem Crash 1989 in Japan, stehen die Kurse dort heute (besser gesagt bis vor dem aktuellen Crash) noch immer erst bei 50% der damaligen Preise. Nach wohlgemerkt30 Jahren. Die Annahme, dass es nach einem Crash mit Weltwirtschaftskrise wie aktuell binnen 3 oder 5 Jahren wieder auf die Höchststände von Anfang 2020 geht ist sehr optimistisch aber weit entfernt von "sicher". Selbst WENN die Unternehmen in einigen Jahren wieder ähnlich hohe Gewinne machen SOLLTEN wie 2019.....wer sagt denn, dass Anleger nach den Crasherfahrungen noch den gleichen Risikoappetit haben und den Unternehmen KGVs von 20 oder 30 zugestehen ? Vielleicht sagen sie (wie viele Jahrzehnte lang nach 1929), dass Aktien wohl doch riskanter sind als lange gedacht und deshalb nur KGVs von 5 oder 6 akzeptieren ? Dann werden Sie nicht erleben, dass die Kurse zu Ihren Lebzeiten auch nur wieder auf den Einstandskurs steigen. Wie gesagt, dass ist keinesfalls sicher, dass es so kommt, aber eine durchaus realistische - weil schon einmal stattgefundene - Möglichkeit. Da ist es mir doch allemal lieber erst gar nichts zu verlieren, als mit pochendem Herzen darauf hoffen zu müssen, dass sich die Kurse schon noch mal irgendwann wieder erholen solange ich lebe. Aber ich gestehe jedem auch hier eine andere Sichtweise zu.Immer eine Frage der Risiko- und Wahrscheinlichkeitsbewertung. Ich habe aber noch die zahllosen Stimmen im Ohr, die mir noch vor Wochen gesagt haben, dass ein Crash völlig ausgeschlossen ist, weil ja so viel Geld der Notenbanken nach Anlagemöglichkeiten suchen und meine Absicherungen deshalb völlig überflüssig wären.

              #14
              Zitat von Carsten Beitrag anzeigen

              Der DMPAF will nur in der Zwischenzeit keine Verluste ausweisen (erkauft durch Abgabe von Gewinnen), während der ETF entspannt die Dinge so hinnimmt wie sie sind.
              Wie entspannt die Dinge am Ende sein werden wird die Zukunft zeigen. Die Idee des DMPAF ist ja nicht die normale Volatilität zu eliminieren, sondern die großen Abwärtsbewegungen zu eliminieren/minimieren. Ob buy&hold und buy the dip mit ETF's nach paar Jahren die bessere Stategie gewesen wäre wird sich zeigen.

              Ich denke die Investoren des DMPAF eint die Vorstellung dass man die großen Abwärtsbewegungen nicht mitgehen muss und dass man am Ende besser dastehen wird als wenn man einfach die Augen verschließt und die großen Abwärtsbewegungen mitnimmt.

              Kommentar


                #15
                Hallo Herr Müller,

                wo Kurse zu Beginn mal gestanden haben, ist für einen regelmäßigen Fondssparer (mit immer gleichem Kapitaleinsatz, und darum ging es ja) größtenteils irrelevant. Um eine - auch lukrative - positive Rendite zu erzielen, ist es überhaupt nicht notwendig, ob ein Startkurs jemals wieder erreicht wird. Das ist ja das Schöne am Fondssparen (wenn man es richtig macht), im Gegensatz zur Einmalanlage. Selbst in Ihrem kleinen Beispiel eines Sparplan auf den DMPAF seit Beginn sprechen Sie oben von 7%, obwohl der Kurs auf dem gleichen Niveau liegt wie zu Beginn. D.h. selbst wenn der Fonds UNTER 100€ läge, hätte der Fondssparer in diesem Fall vermutlich eine positive Rendite, und da sprechen wir nur von einem Zeitraum von 5 Jahren.

                Ich bin überzeugt, dass ein Sparplan auf den japanischen Index vermutlich mehr Freude bereitet haben könnte, als in den DWS Akkumula (also Rendite technisch, nicht verlaufstechnisch mit Blick eines Einmal-Investors). Vielleicht haben Sie die Möglichkeit dies mal in einem System mit entsprechend vorhandenen Kursreihen zu simulieren. Sie werden erstaunt sein.

                Beispielhaft gerne mal folgendes ausprobieren (über fondsweb.com -> Fondsrechner -> Sparplan: Eingaben (alles auf Nul setzen, Sparrate 100€, monatlich, Zeitraum siehe unten):

                Vergleich folgender Fonds:
                iShares Global Clean Energy(A0MW0M)
                Nordea 1 - Global Climate and Environment (A0NEG2)
                Zeitraum: 5 Jahre (13./14.2.2015 - 14.2.2020)

                Welchen Fonds hätte man genommen, wenn man vorher gewusst hätte wie sie laufen? ... die meisten wohl nicht den iShares, wäre aber besser gewesen.

                Dann bitte mal den iShares für den Zeitraum 5.4.2010 bis 6.4.2015 (wieder beispielhaft 5 Jahre). Hier wird nicht mal der Ausgangswert erzielt. Die Rendite liegt bei sage und schreibe 16,98% p.a.

                Was ich damit sagen will: Fondssparen ist Fondssparen und hat eigene "Gesetze". Man muss es nur auch "richtig" machen. Und dabei ist es völlig egal, wo ein Kurs zu Beginn mal stand, und auch wie lange man schon drunter liegt, und auch ob man ihn überhaupt mal wieder erreicht. Es ist nicht zwingend relevant!

                Viel Spaß beim kalkulieren





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