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  • Tulliola
    kommentierte 's Antwort
    Gerne verziehen!
    Tullia war die Tochter Ciceros- den Diminutiv habe ich ausgewählt, weil auch er ihn als Kosenamen für seine Tochter gebrauchte. :-)

  • roman
    antwortet
    Interessant fand ich in Hinblick auf Währungsrisiken auch diesen Artikel von Gerd Kummer, der zwar einen Mainstream Ansatz hat (breit gestreute ETFs), aber trotzdem ja auch einiges an Fachwissen mitbringt.
    https://www.gerd-kommer-invest.de/wa...rung-sinnvoll/
    Dort schreibt er z.B.
    Apple verkauft seine Erzeugnisse in etwa 150 verschiedenen Ländern und erzielt somit in vielen dutzenden Währungsräumen Einnahmen. Auch die Ausgaben von Apple finden in über hundert verschiedenen Währungsräumen statt. [3] Sicherlich ist der US-Dollar-Raum für Apple wirtschaftlich am bedeutendsten, aber er ist gewiss nicht alleine ausschlaggebend.

    ...

    Wer global diversifiziert, hat Hunderte oder Tausende von Wechselkursrisiken und -chancen im Portfolio. Die Relation zwischen dem USD und der funktionalen Währung des Anlegers ist nur eine davon. Eine einzige oder wenige dieser Relationen (z. B. die zwischen funktionaler Währung und dem USD) zu hedgen, ist letztlich sinnlos.
    Er bezieht sich zwar auf global diversifizierte Portfolios, allerdings haben die Welt-Indices in der Regel ja auch etwa 60% US-Aktien und die Erklärungen zu Apple zeigen, dass er das Währungsrisiko hauptsächlich darin sieht, in welcher Währung Umsatz+Ausgaben abgerechnet werden und nicht in der Handelswährung der Aktie.

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  • roman
    kommentierte 's Antwort
    Es tut mir leid, falls es besserwisserisch rüberkam. Ich habe den Beitrag einfach relativ schnell geschrieben und hätte wohl auch besser die Zitat-Funktion benutzen sollen.
    Was das Geschlecht angeht, habe ich sogar kurz bei Schreiben überlegt, ob ich es neutral formulieren kann, da mir der Name Tulliola trotz Lateinunterricht nichts sagte (dachte es wäre vielleicht eine Stadt oder etwas neutrales). Ich habe dann aber auf die Wahrscheinlichkeiten vertraut, die im Trading- und vor allem im Crashpropheten-Bereich ja leider momentan noch eher in Richtung Y-Chromosom gehen. Entschuldigung für die Unaufmerksamkeit.

  • Tulliola
    kommentierte 's Antwort
    Er antwortete mir neulich, dass die krisensicherste Währung noch immer Edelmetall sei.
    Ich selbst führe aber zusätzlich zur besseren Diversifikation ein Offshare-Konto, von dem aus ich bequemer XAU und XAG kaufen kann. Und als Fremdwährung wählte ich den SGD, wobei ich auch weitere Konten in anderen aufmachen kann. Doch ist mir das jetzt zu kompliziert.
    Dem CHF traue ich momentan auch nicht, weil er mitten im Crashgebiet liegt.
    Die optimale Währung? Gute Frage. Kommt wohl auf die Zeiten drauf an.

  • Tulliola
    kommentierte 's Antwort
    Und obwohl ich keine Hardcorefeministin bin, so doch aber eine bewusste junge Dame, die sich auch einen weiblichen Nicknamen ausgewählt hat und Entsprechendes im Profil angegeben hat.
    Das ist nun kein Vorwurf, aber eine interessante Beobachtung... ;-)
    Und ja, mir fehlen noch Grundlagen in manchen Bereichen.
    Daher habe ich den Eintrag auch nicht als besserwisserisch verstanden. Ich denke aber, dass man unter dem Wirbel der Zeit den Eindruck Herrn Müller durchaus verzeihen kann und manches vielleicht auch einfach so stehen lassen oder sich kurz fassen kann :-))

  • globebiker1
    antwortet
    Guten Tag Herr Müller,
    Ihre Ausführungen im Beitrag: "Dieser Crash ist kein Zufall – die große Umverteilung!" sind sehr spannend und auch plausibel. Wenn Sie von Hyperinflation sprechen, was denken Sie bzgl. der Standhaftigkeit vom Schweizer Franken gegenüber Euro, gegenüber US$? Welches sind mögliche Szenarien für den Schweizer Franken und die mögliche Hyperinflation in der Schweiz? Kann der Schweizer Franken in Zeiten der Hyperinflation immer noch als sicherer Hafen gelten oder wird eine Hyperinflation möglicherweisen alle Länder erfassen?
    Beste Grüsse, J. Lambrigger

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  • Soerenssl
    kommentierte 's Antwort
    Lassen Sie die Währungsabsicherungen Eur/USD EUR/CHF overnight und über das Wochenende stehts drin? Ich stelle mir gerade vor, dass am Samstag abend Mini-Bonds in Italien emittiert werden, mit anschließender Sondersendung von Anne-Will nach dem Tatort am Sonntag abend über den bevorstehenden Zerfall der Euro Zone. Was ich damit zum Ausdruck bringen möchte ist, dass ich das in diesem Fall für die Anleger existentielle Risiko des Zerfals der Euro Zone als höher wenn auch seltener erachte als gelegentliche vorrübergehende Euro-Aufwertungen gg. USD, die aber vice versa nie gg. unendlich gehen werden.

  • roman
    antwortet
    Zitat von Dirk Müller
    Wenn man schon den "Besserwisser" gibt, sollte man auch sattelfest sein. Selbstverständlich haben Devisen Kurse. Ich bitte darum sich mal bei Gablers Wirtschaftslexikon zum Thema "Devisenkurse" einzulesen ;-)

    In der Sache vermischen Sie die Auswirkungen von Wechselkursen auf die Unternehmensgewinne einerseits mit den Auswirkungen der Wechselkurse auf die Aktienkurse des Unternehmens bei der Umrechnung des Börsenkurses von einer in die andere Währung. Da geht einiges durcheinander. Aber ich will Sie nicht missionieren. Sie brauchen nicht abzusichern, aber lassen Sie uns ruhig das tun, was wir wir sinnvoll erachten :-)
    Vielleicht war das ein Missverständnis. Der "Kurs des $" war nicht auf ihre Antworten bezogen, sondern auf eine Frage von Tulliola, der nach Grundlagen zu Devisen gefragt hatte. Eine Währung kann man doch nur zu anderen Währungen oder Sachwerten messen. Es gibt zwar den Dollar-Index, aber der ist ja auch ein gewichteter Mittelwert anderer Währungen.

    Zu der Auswirkung von Wechselkurs auf Aktien interessiert uns alle natürlich Ihre Ansicht am meisten, da Sie unser Geld verwalten. Ich denke, dass Ihr Fonds momentan eine der sichersten Anlagen ist. Mir geht es hier um das Verständnis und nicht um Besserwissen, da ich gerne verstehe, warum so wichtige Positionen wie EURUSD im Fonds eingegangen werden.
    Der Wert einer Aktie ist doch vor allem durch die Gewinnerwartungen in der Zukunft (im Verhältnis zu ihren Preis) geprägt. Bei internationalen Konzernen, dessen Aktie in CHF gehandelt wird, ist der Umsatz über viele Währungen verteilt, sodass z.B. bei einer Aufwertung des CHF auf ca. 2€ oder $ nicht unbedingt der Aktienkurs konstant bleiben würde, sondern eher Größen wie das (erwartete) KGV. Da der Gewinn in CHF kleiner wäre, müsste auch der Aktienkurs nachgeben.
    Falls die Logik nicht stimmt, würde ich mich sehr über eine Aufklärung freuen. Vielleicht hat ja auch jemand anderes hier eine Erklärung, falls Sie verständlicher Weise keine Zeit für theoretische Betrachtungen haben.
    Zuletzt geändert von roman; 30.03.2020, 08:27.

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  • The Good German
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    Danke Carsten, super Gedanken.

  • Dirk Müller
    kommentierte 's Antwort
    Besten Dank.
    Bezüglich der Währungen halten wir es in der jetzigen Phase wesentlich flexibler als früher, da in der Tat große Währungsbewegungen anstehen könnten.
    Das sieht vor, dass wir die US-Aktien im Fonds (machen etwa 80% aus) absichern, so lange der Euro deutlich steigt um uns daraus resultierende Wechselkursverluste möglichst zu ersparen. Gerät der EUR jedoch absehbar unter Druck gegen US$ (z.B. im Rahmen von Verwerfungen im europäischen Bankensystem) würden wir die Absicherung EUR/USD weitgehend aufheben. Damit würde sich eine Abwertung des EUR gegen USD in einem im gleichen Verhältnis steigenden Fondspreis auswirken. Für einen Anleger aus dem Nicht-Euro-Raum ist das dann genauso von Vorteil, denn für ihn ändert sich nichts zum Negativen, während der EUR-Anleger den Vorteil eines höheren Fondspreis in EUR hat.

  • Dirk Müller
    kommentierte 's Antwort
    Wenn man schon den "Besserwisser" gibt, sollte man auch sattelfest sein. Selbstverständlich haben Devisen Kurse. Ich bitte darum sich mal bei Gablers Wirtschaftslexikon zum Thema "Devisenkurse" einzulesen ;-)

    In der Sache vermischen Sie die Auswirkungen von Wechselkursen auf die Unternehmensgewinne einerseits mit den Auswirkungen der Wechselkurse auf die Aktienkurse des Unternehmens bei der Umrechnung des Börsenkurses von einer in die andere Währung. Da geht einiges durcheinander. Aber ich will Sie nicht missionieren. Sie brauchen nicht abzusichern, aber lassen Sie uns ruhig das tun, was wir wir sinnvoll erachten :-)

  • Carsten
    antwortet
    Danke für das "Like"

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  • Tulliola
    kommentierte 's Antwort
    ABSOLUT!
    Tausend Dank.
    Nun bin ich um viele Blickwinkel reicher. Toll!

  • Bürger
    kommentierte 's Antwort
    Gerne; Grüße nach Rom! :-)

  • Tulliola
    kommentierte 's Antwort
    Danke für die ausführliche und gut verdauliche Erklärung, Bürger!
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