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Ich kann nicht mehr ruhig schlafen

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    Ich kann nicht mehr ruhig schlafen

    Sehr geehrtes Fond Management Team,
    ich habe mich vor einigen Wochen entschlossen mein Sparkonto aufzulösen und 90 Prozent meines Vermögens in den Dirk Müller Premium Aktienfonds anzulegen. Meine Entscheidung basierte auf den sehr überzeugenden Videos von Dirk Müller. Ein Aktienfonds der einen gut Schlafen lässt und nicht einfach 10 Prozent Verlust macht, da dies die Anleger nicht aushalten würden. Dies hatte mich überzeugt und die Absicherungsstrategie. Was sollte denn groß passieren, wenn der Fonds immer +-2 Prozent um 100 tendiert.
    Mittlerweile zeigt mein Bankdepot inklusive des Ausgabeausschlags allerdings einen Verlust von knapp 10 Prozent an. In Euro ist dies ein 5 stelliger Betrag. Beim Kauf habe ich solch ein Szenario für ausgeschlossen gehalten. Nun überlege ich in der nächsten Woche zumindest Teilverkäufe vorzunehmen, da ich mögliche weitere Verluste psychisch kaum aushalten kann. Bevor ich dies tue wüsste ich gerne was das Fond Management Team tun möchte um den stetigen Wertverfall des Fonds aufzuhalten? Ich habe den Eindruck, dass egal ob die Kurse steigen oder fallen der Fond nur noch eine Richtung kennt und zwar nach unten. Bei der bisherigen Performance sehe ich das Risiko, dass es Jahre brauchen wird bis der Fondspreis wieder bei 100 steht. Bis dahin könnte die Inflation, vor der ich mich eigentlich schützen wollte, an Fahrt gewonnen haben.
    Danke im voraus für Ihre Rückmeldung.

    #2
    Hallo, jeder muss seine Strategie selbst wählen, aber ganz ehrlich.. 90% in ein Produkt zu investieren, wäre nicht meine Art von Diversifikation. Das sage ich Ihnen als Mensch und nicht als Advisor.
    Jetzt zur Strategie.. die Märkte koppelten sich von der Real-wirtschaft ab die letzten Woche, diese Schere schließt sich gerade wieder. Wir bleiben unserer Strategie treu .. wenn die Schere sich geschlossen hat, dann ist es Zeit die Absicherung zu lösen.

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      #3
      Genau wie Galaxy muss ich die Fondsentwicklung mit Sorgen beobachten.
      War der Fonds nicht als "Arche" gedacht, also nach dem Motto lieber Gewinne liegen zu lassen aber um jeden Preis Drawdowns zu vermeiden?
      Mit der Begründung liegt es nahe einen signifikanten Teil zu investieren da das Ziel doch genau der Werterhalt ist.
      Jetzt zu raten lieber doch in andere Produkte zu investieren obwohl an anderer Stelle davor vor diesen gewarnt wird und eine vermeintliche Outperformance gegenüber diesen
      angegeben wird kommt mir äußerst komisch vor.

      Kommentar


        #4
        Hallo Galaxy,

        wenn Sie Ihr Geld nicht kurzfristig für andere Dinge benötigen und deshalb wieder aus Ihrem Investment aussteigen MÜSSEN, dann sollten Sie sich nicht soooo große Sorgen machen. Der Fonds wird sicher wieder die Marke von 100 EUR erreichen. Ganz sicher! Und die Performance von morgen, ist unabhängig von der Performance der Vergangenheit; es kann also auch richtig gut werden.

        Aber trotzdem kann (eher möchte) ich Ihnen ein feedback nicht ersparen. Nicht um Sie zu ärgern, ganz im Gegenteil, sondern um Ihnen klar zu machen, dass es SO NICHT FUNKTIONIERT und worauf Sie besser achten müssen! Wenn Sie das nicht alleine hinbekommen, sollten Sie überlegen Rat und Unterstützung bei einem "ECHTEN" Berater zu suchen. Kostet was, ja, aber bereitet auch ruhige Nächte.

        Zitat:
        "... Aktienfonds der einen gut Schlafen lässt und nicht einfach 10 Prozent Verlust macht, da dies die Anleger nicht aushalten würden".
        1. Ich glaube, dass Sie aufgrund von unzureichendem, finanzwirtschaftlichem Wissen Informationen "falsch" interpretieren bzw. "falsch" bewerten. Ihr Verständnis von der Sache ist also nicht (ganz) korrekt. Feherhaft und / oder unvollständig. Darauf baut man keine Investitionsentscheidungen auf.

        2. Wenn Sie von 10% "Verlust" sprechen, dann haben Sie anscheinend zu ca. 105 EUR eingekauft, obwohl der NAV nie so hoch war. D.h., dass Sie haben vermutlich mit vollem Ausgabeaufschlag gekauft haben. Wenn Herr Müller sagt, dass der Fonds durchaus auch +/- 3% schwanken kann, dann meint er um den NAV. Würde man unterstellen, es gäbe den Fonds nur mit AA, dann wären es schon -7%, die man aushalten können muss.

        3. Ihre Überlegungen nun direkt wieder Teilverkäufe machen zu wollen, zeigen (mir zumindest), dass Ihrer Entscheidung anscheinend KEIN KONZEPT zugrunde lag. Darauf deutet auch die wenig ratsame Diversifikationsentscheidung Ihrereits hin, wie Herr Nix schon angemerkt hat.

        4. Ihr gesamtes Handeln erscheint mir eher impulsiv als überlegt. Sich von Emitionen leiten zu lassen, auch weil vielleicht hinreichendes Fachwissen fehlt, ist selten ein Investmentansatz, der zu Erfolg führt und einen gut schlafen lässt.

        Meine persönliche, private Empfehlung (ehrlich und gut gemeint):
        Erforderliches Wissen aufbauen, Anlagekonzept erarbeiten und dann schauen, ob wirklich Handlungen notwendig sind!

        Nach meinem derzeitigen Gefühl stünden Ihnen aber auch wenig Alternativen zur Verfügung, da Sie absolut risikoavers wirken. Eigentlich bliebe nur die GeldLAGERUNG auf Konten oder außerhalb des Systems. KapitalANLAGEN scheint nicht Ihre Welt zu sein. Muss ja auch nicht, aber dann bitte nicht die Schuld woanders suchen, sondern sich professionell beraten lassen. Kostet Geld, ja. Aber spart Nerven und sinnlose Renditeverluste. Oder anders: Ja, es macht sich bezahlt.

        Kommentar


          #5
          Zitat von Ingo Nix Beitrag anzeigen
          aber ganz ehrlich.. 90% in ein Produkt zu investieren, wäre nicht meine Art von Diversifikation. Das sage ich Ihnen als Mensch und nicht als Advisor.
          Dann sollten Sie die Marketing/Kommunikation-Strategie ändern für den DAMPF! Wir sind Privatanleger und keine Finanzexperten.

          Kommentar


          • Ingo Nix
            Ingo Nix kommentierte
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            Das hat leider nichts mit Marketing oder Kommunikation zu tun und auch nicht mit Privatanleger oder Profi. Man legt NIE alle Eier in einen Korb.

          • Carsten
            Carsten kommentierte
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            Der Kommentar ist nicht Ihr Ernst, oder?
            Würden wir in einem sozialistischen System leben, hätte ich für diesen Kommentar vielleicht noch ein wenig Verständnis.

            Das einzige was MAN SOLLTE ist: Eigenverantwortung übernehmen!!!
            Oder macht Mama auch noch die Wäsche und Sie schimpfen, wenn der Fleck nicht raus ist? UNBELIEVABLE!

            Natürlich können Sie mit dieser Einstellung weiter durchs Leben gehen, aber empfehlen würde ich es ihnen nicht.

          #6
          Zitat von Ingo Nix Beitrag anzeigen
          90% in ein Produkt zu investieren, wäre nicht meine Art von Diversifikation. .
          Hallo Herr Nix,
          ich habe volles Mitgefühl für Galaxy und Topologist. Als Sparer, der seine Lebensleistung retten will, sieht man die Situation, packt seine Klamotten und begibt sich in die Arche. Dies, weil man angesichts des März-Crashs sah, dass das Konzept des Fonds zu funktionieren scheint. Endlich in Sicherheit...
          Bei mir sind es sogar 100%.

          Unverständnis hingegen für die Antworten.

          1. Was? 90%? Das klingt in meinen Ohren wie....: Ja selber schuld...

          2. Irritierender noch die Antwort von Carsten: "nicht soooo große Sorgen machen", impulsiv, kein Konzept, fehlerhaftes Verständnis, such dir nen Berater.

          Wir hatten einen Berater. Einen guten, wie wir meinten. Dem zahlten wir 4% Eintritt für in die Arche, genannt Ausgabeaufschlag.
          Doch das Schiff scheint ein Leck zu haben.

          Für dieses Leck können wir nichts. Wo ist eigentlich der Reeder?

          Gruß Karin

          Kommentar


          • browi
            browi kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Ja, ich habe die Absicherungsstrategie des Fonds zuerst auch nicht komplett verstanden, daher bin ich hier auch etwas ratlos beim Kursverlauf gewesen. Habe mich jetzt nochmal schlauer gemacht und nun habe ich einen besseren Überblick. Es gibt dazu übrigens seit ein paar Tagen ein neues Video von DM bei Youtube...Sollte man sich ansehen !

          • Carsten
            Carsten kommentierte
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            @Tintling
            Liebe Karin
            Ich weiß nicht, ob: "Ich verachte Sie (=würde verachten ohne Konjunktiv)" noch der Netiquette entspricht, aber das soll bitte Herr Nix entscheiden. Mir macht es nichts, wäre aber schade um Ihre bildhaften Kommentare, die - wie ich finde - wirklich hohe Qualität (also linguistisch) haben. Eine Qualität, die Sie - in Ihrem Profil allen zugänglich - ja anscheinend unter http://www.tintling.com anbieten. Bekomme ich jetzt eine Provision?

            War nur Spässle ;-)

            Ich schreibe hier nicht, damit es jeden Fungainteressierten überzeugt, sondern um auf die wahren Problematiken bei Finanzentscheidungen hinzuweisen (denn sie scheinen nicht selbst erkannt zu werden). Nehmen Sie es als Geschenk!

            Meine Empfehlung lautete übrigens nicht: "Such Dir einen Berater", sondern, ich zitiere mich selbst (s.o.): "Erforderliches Wissen aufbauen, Anlagekonzept erarbeiten und dann schauen, ob wirklich Handlungen notwendig sind!

            Und da Ihr Interesse ja auch darin besteht "Und vieles vom Rest vom Universums." zu erfahren, erkläre ich Ihnen kurz den Unterschied zwischen KUNDE und MANDANT:

            KUNDE = eine Person, die ein offensichtliches Interesse daran hat, ein PRODUKT (oder eine Dienstleistung) zu erwerben (short version).
            In Verbindung mit FANGEN. Aktives Hinterlaufen eines Produktanbieters, um seine Produkte an den Kunden zu bekommen. Problem: Interessenkonflikt! Fehlende Gesamtbetrachtung, da irrelevant. (Ausnahmen bestätigen die Regel!, sind aber selten des Vertriebsleiters Darling)

            MANDANT = Ein Hilfesuchender, der einen Dritten aktiv beauftragt, ausschließlich in seinem Interesse tätig zu werden. KEIN Produktangebot.

            Dass man mich buchen kann, geht aus diesem Forum hervor, aber nur, weil ich danach gefragt wurde. An dieser Stelle einen schönen Gruß an S.

            PS: Dass Sie DACHTEN, dass ich eine gewichtige Rolle im Team spiele ehrt mich ja schon fast und lässt darauf schließen, dass Ihnen meine Kommentare die ganze Zeit viel Nützliches gebracht haben ... naja, bis ich IHNEN geantwortet habe. Vielleicht ein bisschen sensibel? Wie gesagt, ich liebe Ihre Schreibweise, aber bitte in Zukunft ein wenig mehr Zurückhaltung in Ihren Unterstellungen (und sei es nur angedeutet). DANKE.

          • Ingo Nix
            Ingo Nix kommentierte
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            Guten Morgen, ich finde sachliche Diskussionen immer spannend, darf auch mal hitzig werden. Was ich nicht gut finde sind "Schläge unter die Gürtellinie", also persönliche oder emotionale Angriffe....
            Sonnigen Tag
            Ingo Nix

          #7
          @Galaxy: Du kannst doch nicht ernsthaft den DMPF dafür verantwortlich machen, dass du jetzt nicht mehr ruhig schlafen kannst. Du solltest evtl. zunächst mal ein paar Grundlagen zur Geldanlage lesen - hierbei bieten sich unabhängige Ressourcen an, z. B. Finanztip (https://www.finanztip.de/geldanlage/). Hier steht eigentlich alles drin, was man wissen muss. Herr Müller hat garantiert nicht damit geworben, dass du ein Großteil deines Geldes in seinen Fond anlegen sollst. Wenn du langfristig orientiert bist (10-20 Jahre oder länger), ist es doch optimal, wenn du den DMPF zur Reduzierung deiner Volatilität einsetzt, aber für langfristige Anlage, kann es sich schon mal lohnen über ETFs nachzudenken. Herr Müller sagt ja auch nicht grundsätzlich, dass ETFs schlecht sind, aber dass es für viele Privatanleger halt schwer ist konsequent zu bleiben, was beim DMPF leichter fällt (kein Kursrutsch von 5-10% an einem Tag und bisher keine Verluste über 15% im Vergleich zu den großen Einbrüchen). Auch wenn natürlich die Hoffnung ist, dass der DMPF auch langfristig besser performt als der Markt (sprich Standard-MSCI-World-ETFs) ist dies natürlich nicht sicher - rein statistisch gesehen sogar eher unwahrscheinlich: Die wenigsten Fond-Manager schlagen ihren Index vor Gebühren langfristig, noch weniger nach Gebühren. Rein statistisch solltest du damit natürlich davon ausgehen, dass du beim DMPF langfristig weniger Rendite machen würdest als bei einem MSCI-World-ETF. Es gibt hier aber ein großes ABER: Denn das gilt natürlich nur, wenn du psychisch stabil genug bist auch bei deinen ETFs Einbrüche von 30-50% zu akzeptieren und eben NICHT zu verkaufen.

          Ich zum Beispiel weiß, dass ich bei den großen Einbrüchen einen Teil meiner ETFs verkauft hätte, wenn ich nicht den DMPF im Depot liegen gehabt hätte. Damit wusste ich, dass ich immer ca. 20% im Depot liegen habe, die relativ stabil sind (und die aktuellen Einbrüche auf 94 sehe ich noch immer als sehr stabil an!). Wenn man es wie Profis machen will, kann man ab und an auch Rebalancen, sprich als der DMPF wenig verlor im Vergleich zum MSCI World, kann man ein wenig DMPF verkaufen, um davon wieder ETFs zu kaufen. Das hat bei mir dieses Mal super funktioniert. Aktuell gehen die ETFs hoch wie geschnitten Brot, während der DMPF stagniert - für mich eine super Gelegenheit jetzt umgekehrt ETFs zu verkaufen und zu günstigen Preisen bei DMPF weitere Anteile zu erwerben.

          Kommentar


          • Carsten
            Carsten kommentierte
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            So muss es sein:
            Persönliche Analyse, individuelles Konzept, zielorientiertes Handeln = Ruhige Nächte.

          #8
          Herr Nix hat schon Recht. 90% oder sogar mehr auf eine Karte zu setzen ist nie eine gute Idee.

          Der Fonds hat zwar ein gewisses Volumen, ist aber nun auch nicht einer der größten der Welt. Sollte man, aus welchen Gründen auch immer, schnell an viel von seinem Geld (90% Vermögen...) wollen, könnte es eng werden. Wenn dann viele Anleger raus wollen, könnte es noch enger werden.

          Die großen ETFs von Blackrock oder Vanguard haben da eine ganz andere Liquidität.

          Kommentar


            #9
            @Galaxy: mir geht es genauso wie Ihnen - bis auf die schlaflosen Nächte. Meine Freundin und ich haben ALLES Ersparte der letzten 9 Jahre vom Tagesgeld genommen, zusätzlich ein Teilerber von für die Schwiegermutter (von ihrer Mutter) und im März in den Fonds gesteckt. Ich war auch der Annahme, dass dieser Fonds nur um +/-3% max. in dieser Phase schwankt (Status März). Zunächst war ich auch enttäuscht, aber ich muss auch zugeben, dass ich tatsächlich nicht bis ins Detail nachvollzogen habe (vor allem aus zeitlichen Gründen), dass Fälle wie diese hier auftreten (können). Ich bin trotzdem noch ruhig aus mehreren Gründen...
            1.) Hier gibt es einen Einbruch, der nur ein Bruchteil der Einbrüche in sämtlichen anderen Fonds und ETFs beträgt
            2.) Ich habe mich bewusst für eine aus meiner Sicht immer noch vernünftige Geldanlage entschieden, an der ich die nächsten mindestens 2-3 Jahre nicht herankommen muss. Bilanz kann und werde ich erst nach längerer Zeit ziehen.
            3.) Welche besseren Alternativen gab und gibt es denn ?
            --> a) Geld liegen lassen und der Inflation zuschauen (es gibt weiterhin das Szenario einer Hyperinflation, wenngleich es aktuell so aussieht, dass wir in eine Stagflation geraten)
            --> b) ETF: reines Glücksspiel - wenn der Markt wieder zusammenbricht wie im März, habe ich mehr verloren als die jetzigen ~6% (nur bei Verkauf der Anteile)
            --> c) Immobilien ? weiterhin völlig überteuert und passt gerade auch nicht in meinen Lebensplan. Zumal womöglich im Falle eines wohl kommenden Lastenausgleichsgesetzes die Wahrscheinlichkeit recht hoch ist, dass vor allem Immobilienbesitzer in die Pflicht genommen werden (womöglich aber auch alle Vermögenswerte und damit auch dieser Fonds)
            --> d) ein anderer Aktienfonds: mir nicht bekannt, der weniger volatil ist.
            --> e) Edelmetalle: Gold aus meiner Sicht recht hoch und nicht verfügbar. Silber wäre noch eine Variante oder Platin - Laut meines Anlageberaters sind diese allerdings auch Spekulationen unterworfen, aber kann man wohl darüber streiten... Ich habe mich damit zu wenig beschäftigt bisher und 10% Edelmetall habe ich sowieso schon im Portfolio.

            Ich persönlich bin von der Strategie des Fonds grundsätzlich überzeugt. Im Nachhinein hätte ich einzig die Anteile in Intervallen gekauft, was ich nun tun zukünftig tun werde... Ich kann nicht bewerten, wie realistisch das Szenario von Börsenschließungen wirklich war und ich da vielleicht zu panisch alles auf einmal in diesen Fonds gesteckt habe. Letztlich fragt man sich bei jeder Geldanlage irgendwann einmal, ob dies nun richtig oder falsch war. Es ändert sich aber nichts an der Situation, außer, dass man in eine Teufelsspirale der Gedanken kommt und man sich schlecht fühlt...

            Beste Grüße


            Kommentar


            • Carsten
              Carsten kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Sehr guter Beitrag finde ich, DANKE Chriskath. Und mit noch ein bisschen mehr Konzept im Vorfeld (und weniger Emotionen), hätte bzw. könnte man tatsächlich die aktuell niedrigeren Kurse nutzen.

            • oicfar
              oicfar kommentierte
              Kommentar bearbeiten
              Alles richtig. Wobei man nicht mir 100% in eine Anlage gehen sollte.

            #10
            @Chriskarth: Super, dass du weiterhin von der Strategie überzeugt bist. Ich würde dir trotzdem nochmal stark empfehlen zu überdenken, ob ihr wirklich ALLES ERSPARTE in ein Finanzprodukt stecken mögt. In einer ausgewogenen Strategie (gerade wenn man kein Experte ist und nicht bei einem Casino mitmachen möchte) könnte es sich durchaus lohnen auch einen Teil in ETFs zu stecken. Natürlich verhält sich das kurzfristig wie ein Kasino, aber langfristig gibt es wenig bessere Investitionen basierend auf aktueller Forschung. Mit dem DMPF hast du dann auch einen Anteil in diesem Depot, der weniger schwankt (und +/-10% über ein paar Wochen halte ich für vertretbar in unruhigen Zeiten) und zum Ausbalancieren genutzt werden kann. Selbst Ingo hat ja geschrieben, dass er nicht auf ein einziges Produkt setzen würde. Der DMPF setzt auf 40 Aktien, der MSCI World und andere ETFs haben 1000 Aktien und mehr, die weltweit diversifiziert sind. Ist natürlich nur meine Meinung...

            Kommentar


              #11
              dr-miller
              Danke dir für deinen Hinweis.. Ich gebe ich dir Recht und habe auch mit dem Gedanken gespielt... Allerdings lässt mich das Risiko, 30-40% Einbrüche zu erleben, unruhig schlafen. Basierend auf aktueller Forschung heißt wahrscheinlich historisch, oder ? Aus meiner Sicht befindet sich die ganze Welt in einem sehr starken Wandel und ich glaube nicht, dass man aus der Vergangenheit extrapolieren kann und sollte, was die Aktienentwicklungen angeht - es mag noch 5-10 Jahre so weitergehen, aber allein ökologisch fahren wir den Laden an die Wand (ich rede nicht von CO2). Was die Irren in der Politik und an sonstigen Schalthebeln der Macht treiben (deren Gebaren nun in der Mikroben-Krise offensichtler ist denn je), kommt nun noch oben drauf (Impfzwang, Transhumanismus, Überwachung (Bargeldabschaffung etc.)). Sorry fürs Abschweifen ;-)


              Kommentar


              • dr-miller
                dr-miller kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Ja, natürlich geht es hier um eine historische Interpolation. Rein statistisch basierend auf der Vergangenheit halte ich es aber für wahrscheinlicher, dass du falsch liegst und es zumindest grob noch länger gewisse Arten des Wachstums gibt. Ich sehe hier auch in den nächsten Jahrzehnten noch Potential und denke, dass ein diversifiziertes Portfolio in börsengehandelten Unternehmen aus der ganzen Welt einen sehr sinnvollen nachhaltigen Wert darstellen (unabhängig von ihrem Börsenwert). Deutlich sicherer als Bargeld, Immobilien und vieles andere. Selbst Probleme im Finanzsystem werden nicht die gesamte Weltwirtschaft lahmlegen und ich habe den Eindruck, dass auch Zentralbanken und politische Führer deutlich bessere Entscheidungen treffen als vor Hundert Jahren. Klar, gibt es wirtschaftliche Verwerfungen, Zombie-Unternehmen etc. und vielleicht geht der durchschnittliche Wachstum des S&P auf nur noch 3% pro Jahr runter, aber ich glaube an keine Weltuntergangsvorhersagen - und wenn doch wird dich weder der DMPF noch Gold etc. davor bewahren.

                Zu den Einzelpunkten: Der Impfzwang ist eine Abwägungsentscheidung und unterliegt andauernder Diskussion. Mit Transhumanisum kenne ich mich nicht aus. Überwachung ist definitiv ein Problem und hier sehe ich definitiv Potential (auch für Unternehmen) zu freiheitlicheren Lösungen - insbesondere in Sachen Kontrolle unser eigenen Daten. Bargeldabschaffung halte ich grundsätzlich für sinnvoll - Cryptowährungen (nicht Bitcoin, sondern eine Zentralbank-Blockchain o. ä.) halte ich für einen angemessenen dezentralen Ersatz mit vielen Vorteilen, die durchaus auch Privatssphäre schützen kann. Hier muss man abwarten, was passiert, aber es werden schon auch noch vernünftige Entscheidungen getroffen. Politische Führer, die eine Gefahr für unsere rechtstaatliche freiheitliche Grundordnung darstellen, gibt es, aber ich halte unsere Demokratie (und auch die amerikanische) für widerstandsfähige als der Durchschnitsdeutsche annimmt. Größere Sorgen mache ich mir um Polen, Tschechien, Ungarn und hoffe sehr auf Reformen/Demokratisierung der EU innerhalb der nächsten Dekaden. Es gibt Potential ohne die Briten starke europäische Lösungen zu entwickeln, aber da müssen wir alle zusammenarbeiten und unsere gemeinsamen Werte und Fähigkeiten betonen.

                Dass du 30-40% Einbrüche nur schwer ertragen kannst, ist natürlich ein Problem, wenn du in Aktien investieren willst. Da kannst du ja nochmal schauen, aber der DMPF ist natürlich ein vernünftiger Ansatz, der im Großen und Ganzen geringere Volatilität bei voraussichtlich geringerer Rendite zur Verfügung stellt. Ich fand es auch schwierig in den letzten Monaten, wenn mein Depot einige 10k EUR an einem Tag abgestürzt ist - da ist es nicht schlecht den DMPF zum ausbalancieren zu haben und nach Verlusten ETFs nachkaufen zu können - genauso, wie ich heute wieder ETFs verkauft und DMPF eingekauft habe (der jetzt wieder bei ca. 20% meines Depots liegt).

                Dir in jedem Fall alles Gute!

              • dr-miller
                dr-miller kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Schau auch mal hier: https://www.youtube.com/watch?v=mrMdspvbCi8.

              • Chriskath
                Chriskath kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Besten Dank für deine Einschätzung und Tipps !
                Wie gesagt - grundsätzlich erwägenswert, aber in der aktuellen Phase ist ein ETF ein riskanterers Glücksspiel als der DMPAF - auch wenn ich dann einen ETF und einen DMPAF habe - verliere ich bei 20-30% ETF-Einbruch halt immer noch mehr also alles beim DMPAF (hoffentlich :-) ) Ich habe auch Gerd Kommers Buch gelesen und bin grundsätzlich vom ETF überzeugt - in der aktuellen Phase aber halt nicht. Wenn wir zu einer wirtschaftlichen Normalität wieder kommen sollten - werde ich dies in jedem Fall noch einmal überdenken. Bis dahin sind die 6% vom DMPAF vielleicht auch wieder aufgeholt. Ich habe zumindest keinen Ausgabeaufschlag gezahlt...

                Wie gesagt, danke und ebenfalls alles Gute :-)

              #12
              Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, geht es darum, dass Dirk Müller in mehreren Videos gesagt hat, dass bei einer vollen Absicherung sein Fond nicht stark sinken kann. Bestenfalls leichte Schawnkungen wären möglich. 7,8 % ( ohne Ausgabeaufschlag) sind keine leichten Schwankunken! Ich habe zwar nur einen geringen Teil meines Vermögens in dem Fonds, aber mir geht es ums Prinzip und ich werde mich an die Schutzvereinigung für Wertpapierbesizt wenden, nachdem ich diese Videos nochmal geprüft habe.
              Noch ein Tipp für Leute, die für Fonds einen Ausgabeaufschlag bezahlen: Kaufen Sie über eine Direktbank im Direkthandel, dann fällt nie ein Ausgabeaufschlag an.

              Kommentar


              • Peter Grimm
                Peter Grimm kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Man hat auch gesagt, dass der DMPF nach einem Crash stärker steigen würde als der Markt, weil man im Sinkflug Aktien für den Fonds aus den Future-Gewinnen kaufen würde. Der Markt ist extren gestiegen, der DMPF gefallen...

                Da ist einiges schief gelaufen, ob das ein Thema für die Schutzvereinigung ist, wage ich zu bezweifeln.

              • Carsten
                Carsten kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Advaita

                Vielleicht hat der Herr Müller sogar wortwörtlich gesagt (ich weiß es nicht): "dass bei einer vollen Absicherung (der) Fond nicht stark sinken kann".

                Aber entscheidend ist doch zu verstehen was das bedeutet? Verstehen Sie diese Aussage fachlich? Oder interpretieren Sie vielleicht einfach nur eigene Vorstellung in die Begriffe "volle Absicherung", "nicht stark", "Schwankung" hinein? Wenn man vom Startkurs 100 ausgeht, dann sind Abweichungen bis auf aktuell ca. 94 bei einem Aktienfonds sicher nicht als "starke Senkung" zu betrachten. Das kann Ihnen selbst bei Rentenfonds passieren. Ich kenne aktuell keinen Aktienfonds, der ein geringeres "Risiko trägt".

                Kennen Sie den Unterschied zwischen Volatilität und Maximaler Drawdown? Sie addieren einfach über mehrere Tage marginale Kurseinbußen und sprechen von Schwankung. Das geht so nicht, wenn sie sachlich kritisieren möchten.

                Also um welches Prinzip geht es Ihnen? Dinge nicht verstehen, aber trotzdem kritisieren zu dürfen.

                Bitte mal die Emotionen abklingen lassen und bei der Sache bleiben, denn solche Kommentare führen vielleicht nur dazu, dass wir alle von Herrn Müller dann gar nichts mehr hören. Wollen Sie das? Ich nicht!

              • browi
                browi kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                " Schutzvereinigung für Wertpapierbesizt "
                Sorry aber das ist lächerlich...

              #13
              Zitat von Advaita Beitrag anzeigen
              Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, geht es darum, dass Dirk Müller in mehreren Videos gesagt hat, dass bei einer vollen Absicherung sein Fond nicht stark sinken kann. Bestenfalls leichte Schawnkungen wären möglich. 7,8 % ( ohne Ausgabeaufschlag) sind keine leichten Schwankunken! Ich habe zwar nur einen geringen Teil meines Vermögens in dem Fonds, aber mir geht es ums Prinzip und ich werde mich an die Schutzvereinigung für Wertpapierbesizt wenden, nachdem ich diese Videos nochmal geprüft habe.
              Noch ein Tipp für Leute, die für Fonds einen Ausgabeaufschlag bezahlen: Kaufen Sie über eine Direktbank im Direkthandel, dann fällt nie ein Ausgabeaufschlag an.
              Aus meiner Sicht wurde immer klar kommuniziert, das Portfolio wird mit einem Makrohedge auf einen Index Future gehandelt. Da gibt es keine Korrelation von 1. Im übrigen kann der Effekt in beide Richtungen auftreten (ich unterstelle im umgekehrten Fall hätte sich niemand beschwert). Problematisch wird es immer wenn man in etwas investiert, was man nicht versteht

              Kommentar


              • Carsten
                Carsten kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Danke Dopamin.

              #14
              Ein guter Investmentfonds ist der A1H6RV ist zumindest mal einen Blick wert.
              Alles unverbindlich

              Kommentar


              • Carsten
                Carsten kommentierte
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                cash

                schon klar, dass dieser Fonds für Institutionelle ist, oder? Und folgendes Anlageziel hat: ...eine in US-Dollar gemessene Kapitalwertsteigerung.

                Wenn, dann müsste die WKN A1H6RT lauten. Die Performnce wäre dann aber um ca. 1% p.a. schlechter, da die TER bei schlappen 2,02% liegt (also was für Kostenbewusste ), was über die Jahre natürlich aufgrund des Zinseszinseffektes nicht einfch nur linear hochzurechnen ist.

                Im Gegensatz zum DMPAF handelt es sich um einen MISCHFONDS, d.h. dieser Fonds wird niemals mehr als 49% Aktien halten (dürfen). Wer aber KONZEPTIONELL zu 100% in Aktien investiert sein will, für den kommt dieser Fonds überhaupt nicht in Frage (egal wie "gut" die Eigenperformance ist oder die Performance im Vergleich zu Vergleichbaren Produkten).

                PS: Da es völlig sinnbefreit ist zu sagen, der Fonds ist "gut", spare ich mir dazu auch eine Bewertung. Was allerdings sein kann, ist, dass der Fonds besser in ein eigenes Konzept passt als der DMPAF. Der Fonds hat aber definitiv völlig andere Chancen und Risiken, also ein völlig anderes PROFIL.
                Zuletzt geändert von Carsten; 19.06.2020, 16:39.

              #15
              Die größte Position ist per 30.04. eine Euro/USD Position, gefolgt von Immobilienaktien und kurzlaufenden US Anleihen.. mmhh hat nicht viel mit Aktien zu tun.

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              • cash
                cash kommentierte
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                Liegt aber in allen Bereichen 1jahr 3jahre 5 Jahre besser als zb. Das flaagschiff von flossbach u storch und kostet noch nicht mal Ausgabeaufschlag bei der comdirekt und zwar den A1H6RV
                Zuletzt geändert von cash; 22.06.2020, 04:52.
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