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Verlauf eines zweiten Crashs

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    Verlauf eines zweiten Crashs

    Hallo Herr Nix,
    ich gehe fest davon aus dass sich der Markt von der Realität entkoppelt hat und die Strategie des DM-Fonds daher bisher genau die richtige war.
    Die Frage die ich mir stelle und mir aus Videos und Forum nicht beantworten konnte ist:
    Wie sähe der zweite Crash aus? Ähnlich wie der Erste mit einem Abverkauf aller Assetklassen und über alle Branchen hinweg, oder werden wir große Unterschiede in der Höhe des Abschwungs sehen?

    Auf Basis der Annahme dass der Markt momentan von Privatanlegern getrieben wird, und diese hautpsächlich in sexy Tech-Aktien investieren, gehe ich hier von einem großen Rücksetzer aus, sobald die Robin-hoodler kalte Füße bekommen?
    Wie sehen sie das Herr Nix?

    Beste Grüße und vielen Dank,
    AM


    #2
    Hallo Alex01, erst einmal Danke für die Blumen. Ich persönlich denke es wird Unterschiede geben. Die Branchen die auch in Zukunft profitieren werden (Cloud, Umwelt, Internethandel, Gesundheit z.B.) werden weniger fallen als u.a. Unternehmen der Kreuzfahrtindustrie oder Banken die enorme mögliche Abschreibungen vornehmen müssen. Dies ist aber wie gesagt meine persönliche Meinung und wie immer keine Empfehlung :-)
    Beste Grüße
    Ingo Nix

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      #3
      Die Märkte tun sich ja schon schwer mit einer ganz normalen Korrektur, welche nun ja schon längst fällig gewesen wäre. Woher um Himmels Willen sollte denn da dann noch der zweite Crash kommen? Den werden wir wohl nicht mehr bekommen, obwohl wir ihn so sehr bräuchten und wollen.

      Deswegen hadern wir auch mit der Börse und den überaus erfolgreichen aber dummen Robinhoodern. Alle bringen sich wegen der vielen Milliarden, die dort verdient werden, nicht um. Die unglaubliche Geldschwemme muß nun mal irgendwohin - und nun fließt in den USA ja sogar das Arbeitslosengeld schon in Aktien, wohin fließt dann wohl das große Geld?

      Wie kann man seit März jeden Tag auf das Neue ernsthaft glauben, daß genau am heutigen Tag der Weltuntergang kommt und eine nachhaltige hunderprozentige Absicherung jeden Tag wieder auf das Neue erforderlich ist? Wie viele Tage des kostspieligen Irrtums waren das nun seit dem nicht genutzten Crash?

      Und nein, ich gehe nicht ins Kasino..., ich hätte vom Fonds jedoch mehr Weitsicht und Vernunft erwartet, trotz einiger seltsamer, verschwörungstheoretischer Ansichten von Herrn Müller, welche aber wohl mit mehr Argwohn betrachtet hätten werden müssen.

      Weder das Einfahren auch nur kleinster Gewinne hat im Crash funktioniert, noch das Absichern des Aktienportfolios.

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        #4
        Ich muss immer noch sagen, das die Robin-Hood-Annahme in keinster Weise plausibel ist.
        Grundsatz war und ist schon immer gewesen, das Kleinanleger auch in Ihrer großen Anzahl die Märkte nicht bewegen können, also insbes. die Dickschiffe wie Appel, Amazon und Co. und geschweige denn den Markt als Ganzes.
        Daran hat sich erstmal auch nichts geändert.
        Schaut man sich die ganze Hitliste (also die Werte wo sich die meisten dieser Privatanleger tummeln) bei Robin Hood einmal an erkennt man genau 1 Zusammenhang:
        Hunderttausende dieser Leute investieren im Crash und in der Folge weiter in
        - Walt Disney, Ford, GE, Carnival u.a. - die Kurse fallen, fallen weiter, steigen einmal kurz mit dem gesamten Markt an und sind seither wieder gefallen (Disney gerade jetzt in den letzten Tagen wieder etwas gestiegen - geschenkt).

        - Apple, Tesla u.a. (aber Minderzahl an Einzelwerten) - diese Kurse sind vorher gestiegen, im Crash mit allem anderen gefallen und seither wieder gestiegen, einfach weils bei diesen Firmen läuft.

        Aus diesen Zahlen die Schlussfolgerung zu ziehen, die Robin-Hood´ler bewegen mit Ihren paar Milliarden die Apples dieser Welt nach oben, die "" kleineren"" Aktien aber nicht - das ist ambitioniert bzw. einfach nicht nachvollziehbar.
        Nein Apple & Co. laufen vorher / nachher , mit und ohne Robin-Hood-Zocker genauso gut - ergo kein Zusammenhang. Privat müsste man denen nur sagen, dass sie teilweise die richtigen Aktien, mehrheitlich aber die falschen Aktien gekauft haben.

        Ähnlich wie die Aussage "laut unserer Kenntnis sind alle großen Investoren unterinvestiert" - hierzu:
        1. macht es einen großen Unterschied ob man als Großinvestor / Fonds unterinvestiert ist oder durch 100% Absicherung im Ergebnis gar nicht investiert ist. Der unterinvestierte Investor partizipiert trotzdem an der Marktentwicklung.
        2. können diese Großinvestoren jederzeit kaufen, wie man in den letzten Tagen an Warren Buffet sehen kann.
        3. Sind alle Großinvestoren gegeneinander Konkurrenten, d.h. zu erwarten "die Großinvestoren reiben sich die Hände, treten in Käuferstreik, lassen die Kurse abrutschen ohne Ende und kassieren die Privatanleger ab" (Sinngemäße Wiedergabe von Hr. Müller) ist extrem ambitioniert.
        Den Großinvestor interessiert seine Rendite und besonders der Vergleich zu anderen Großen und nicht zu mir und anderen kleinen Lichtern.
        Also wäre es m.M.n. viel wahrscheinlicher, das bei einem Marktrückgang von 10-15% viele Großinvestoren ihr Cash abbauen und ihre Invests hochfahren - einfach weil diese keine homogene Gruppe bilden.

        Man könnte meinen, man versucht sich mit aller Macht zu rechtfertigen und da kam das wohl gelegen.

        PS: wenn die Annahmen des Managements dieses Fonds aufgehen und man es schafft den Markt zu timen, werde ich das hier genauso honorieren!

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          #5
          Ich stimme Kaito voll zu. Wobei es schon fast groteske Züge annimmt, wie man sich hier rechtfertigen will.

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            #6
            MIt dem Coroncrash und wegen der Massiven Absicherung hatte der DMPF einen Elfmeter im März/April
            komischerweise wurde nicht einmal der Versuch unternommen aufs Tor zu schiessen
            Der Ball liegt nun immer noch auf dem Punkt und das Spiel scheint schon längst abgepfiffen zu sein.

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              #7
              Die Fondstrategie, im Crash voll abzusichern und dann beim Aufschwung voll mit dabei zu sein, hat nicht funktioniert und wird voraussichtlich auch beim nächsten Mal nicht funktionieren, weil man auch dann zu lange abgesichert ist und Angst hat, dass das Kartenhaus komplett zusammenfällt. Dass das nicht passiert und die Politik immer wieder auf den Gelddruckknopf drückt (Koste es was es wolle!), hat man noch nicht so ganz verstanden. Es ist viel wahrscheinlicher, dass langfristig die Werte weiter inflationieren, als dass es zu einem tiefen Sturz kommt und der Fonds dann rechtzeitig die Absicherung rausnimmt. Langsam frage ich mich, ob ich meinen 5% Verlust lieber hinnehme und langfristig in andere Assets investiere, auch wenn diese zwischendurch mal um 30-40% fallen können.

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                #8
                Hallo. Grundsätzlich kann ich verstehen das einige Investoren mit der Performance des Fonds unzufrieden sind. Ich persönlich habe mir auch mehr erwartet. Dennoch muss sich jeder Investor auch mit der Strategie des Fonds vertraut machen. Wer nicht an den Supergau glaubt, wird als Investor vermutlich in diesem Fonds nicht glücklich werden. Warum ist das aus meiner Sicht so. Durch die permanente Absicherung wird nicht nur auf mögliche Rendite verzichtet, es kann auch zu stärkeren Verlusten führen. Steigt der Index auf den abgesichert wird stärker als das Portfolio, macht der Fonds Verluste. Ebenso ist es bei fallenden Kursen. Verlieren die Aktien im Portfolio mehr als der Index, führt das ebenfalls zu Verlusten. Also. Eine 100 % sichere Absicherung gibt es auch im DMPF nicht. Was passiert wenn der Markt im SP 500 nun dreht und die FAAMG Aktien nun schwächer performen als der Index auf den abgesichert wird? Dann geht es Richtung Süden. Ich für mich glaube nicht an einen Mega-Crash mit einer Quote von 70% wie Herr Müller. Aus diesem Grund habe ich mein Investment im DMPF um 60% reduziert. Sollten die Märkte dennoch mit 50% in den Keller gehen muss ich natürlich hoffen das die Aktien im DMPF nicht mit 70% in den Keller gehen. Dann hätte ich trotz Absicherung dennoch 20 % Verlust auf dem Papier. Wie gesagt. Jeder Anleger ist für sein Investment selbst verantwortlich. Ggf muss mann seine Entscheidungen auch mal korrigieren.

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                  #9
                  Es ist meine persönliche Einschätzung dass eine zweite Korrektur kommt, hieran richte ich meine Strategie aus. Kann klappen, kann daneben gehen, aber man muss gewisse Annahmen treffen.

                  Daher würde ich gerne auf mein Eingangsthema zurückkommen und nicht endlos über die DMPF strategie diskutieren. Diese ist hinreichend erkäutert, und jeder kann selbst entscheiden ob er daran glaubt und investiert oder nicht.

                  Daher würde ich lieber die Einschätzung der Leute hören, die obigem Punkt mit mir übereinstimmen:

                  Sehen wir eine Flucht wie im ersten Crash da Liquidität benötigt wird, oder wird es starke Unterschiede geben?
                  - Zyklische Aktien
                  - Tech-Werte
                  - Edelmetalle
                  - Immobilien Reits

                  Beste Grüße
                  alex


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                  • Sparflamme
                    Sparflamme kommentierte
                    Kommentar bearbeiten
                    Hast Du Dir schon mal überlegt, dass eine zweite Korrektur, wie Du sagst, kein zweiter Crash ist? Korrektur ist normal und gesund und glaubst Du wirklich, dass Herr Müller wegen einer Korrektur die Gewinne sprudeln lassen wird? Er tat es ja nicht mal im Crash! Und das ganz bewusst, wie er betonte.

                  #10
                  Ja auch ich bin enttäuscht bin jetzt über drei Monate dabei und dachte auch das es noch zu größeren Rücksetzern kommt ! ich wäre auch garnicht traurig wenn wir einen kleinen Verlußt hätten aber ich war in den drei Monaten nicht einen Tag mit nur einem Euro im plus , nur immer im Minus das ist enttäuschend ! Bin jetzt auch mit über 5 % im Minus !

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                    #11
                    Dem kann ich mich anschließen. Die Performance ist in der Tat mittlerweile enttäuschend und das Minus wird gefühlt immer manifistierter. Da mach ich mir nun echt Sorgen. Da der Fonds einen wahnsinnigen Zulauf im März/April erhalten hat (Kurs war über 100), wird wohl die Enttäuschung auf breiter Ebene vorhanden sein. Ich hoffe das Fondsteam hat eine Lösung, wie Stück für Stück sich der Kurs wieder um die 100+ einpendeln wird.... aber man hört davon nicht viel.

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                    • Peter Grimm
                      Peter Grimm kommentierte
                      Kommentar bearbeiten
                      Hat der Zulauf von Kapital etwas mit dem Preis des Fonds zu tun? Ich dachte, der Preis wird druch die Entwicklung der im Fonds enthaltenen Aktien + Barmittel? abzgl. Sicherung berechnet?

                    • Ingo Nix
                      Ingo Nix kommentierte
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                      Genau so ist es Peter .. der Zulauf hat natürlich nichts damit zu tun.

                    #12
                    Auch Schwankungen sind normal aber wie schon geschrieben nicht einen Tag mit nur einem Euro im plus ! Übrigens jetzt schon über 6% im Minus und das bei mehreren 10 000 Einsatz , das tut langsam etwas weh !

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                    • Sparflamme
                      Sparflamme kommentierte
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                      Hallo Tammy, so wie Dir geht es sicher sehr vielen hier. Leider werden keine wirklichen Antworten auf das Problem gegeben, sondern es werden nur Beruhigungspillen verteilt. Die Absicherung funktioniert in der bestehenden Form nicht, das ist leider nur ein unausgegorener Versuch, der anscheinend beibehalten wird, weil es manchmal auch für kurze Zeit damit umging. Ich scheue mich auch noch davor, den Verlust zu realisieren....

                    • browi
                      browi kommentierte
                      Kommentar bearbeiten
                      Ich weiss, hilft nicht aber geht mir genau so...Ist auch meine größte Position im Depot und NOCH gleichen meine anderen Fords/Aktien das aus...Wird aber nicht mehr lange so sein wenn sich der Preis des DM weiter richtung Süden bewegt...Nervig in der Tat...

                    • oicfar
                      oicfar kommentierte
                      Kommentar bearbeiten
                      Schwankungen sind gut solange es mal in die eine oder andere Richtung geht. Aber es geht aktuell nur nach unten.
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