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Fondssparplan: Verdopplung der Kauffrequenz erwägen

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  • dk7
    antwortet
    Hallo Wolli!

    Nirgends behauptete ich, du könntest die Zukunft vorhersagen!
    Ich habe auch nicht behauptet, du habest behauptet, man würde dann immer günstiger kaufen.

    Ich habe nur gesagt, dass ich eine Verdopplung der Häufigkeit des Fondssparens im Hinblick auf den Ertrag für reines Lotto halte. Es kann sein, man fährt mit der Strategie besser, es kann genauso gut sein, man fährt mit der Strategie schlechter.

    Ausgangspunkt der Überlegungen war, ob man besser 1x im Monat 100 Euro anlegt oder 2x im Monat 50 Euro.
    Letztlich "verpasst" man immer für einen halben Monat für die Hälfte der Einlage die aktuelle Entwicklung, das kann positiv sein (wenn der Fonds sinkt und man günstiger nachkauft) oder negativ sein (wenn der Fonds steigt und man teuerer nachkauft).

    Beim Durchschnittskosteneffekt geht man immer von folgendem aus: Man hat z.B. eine Investition von 30000 Euro vor. Das Geld besitzt man. Sollte man es gleich investieren oder besser in mehreren Raten?

    Schulden sollte man für Geldanlagen nie aufnehmen, eine der goldenen Regeln der Finanzanlage.

    Viele Grüße

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von dk7
    Reines Lotto!
    Im Ernst?

    Zitat von dk7
    Erstens kann niemand die Zukunft vorhersagen,
    Ich habe nicht behauptet, dies zu können (s.o.). Ich kann auch nicht erkennen, dass in meinem obigen Beitrag Prognosen enthalten sind. Du magst mir Gegenteiliges gerne in einem Folgebeitrag mit Zitaten vorhalten/nachweisen. Bitte keine Nebelkerzen abschießen, danke.

    Zitat von dk7
    zweitens kauft man bei zweimaligem Kauf im Monat ja dann auch nicht immer günstiger
    Habe ich das behauptet? Nein, im Gegenteil. Bitte mein Posting nochmals langsam/aufmerksam lesen und bitte nicht Gegenargumente zu nicht geäußerten Behauptungen aufstellen. Danke vorab für Deine Fairness. Ich denke indes, dass wir fachlich letztlich nicht ganz so weit auseinander liegen und "Differenzen" fachlich - in beiderseitigem persönlichem Respekt - diskutieren können. An mir soll es nicht scheitern. Lies bitte einfach weiter.

    Ich gebe zu, dass dieses Thema in "Fachkreisen" tatsächlich (oder nur angeblich?) kontrovers diskutiert wird.

    Man schaue sich dazu bei Interesse mal den Wikipedia-Artikel Durchschnittskosteneffekt an.

    Man liest dort zunächst (Zitat): "Dabei führen die Wertschwankungen der Wertpapiere dazu, dass der Anleger im Durchschnitt seine Anteile bei gleich bleibenden Raten günstiger erhält, als wenn er regelmäßig zu unterschiedlich hohen Preisen eine gleich bleibende Menge von Anteilen kauft. Denn bei hohen Anteilspreisen werden automatisch weniger Anteile gekauft, bei niedrigen Anteilspreisen entsprechend mehr." Dies entspricht im Wesentlichen meinen momentanen Überlegungen, wenngleich "gleichbleibende Menge" schon eine einschränkende Nebenprämisse (= Spezialfall) ist, die imho so nicht allgemein vorausgesetzt werden sollte: Man könnte stattdessen auch regelmäßig statt einer "gleichbleibenden Menge" (= feste Anzahl von Anteilen) für einen gleichbleibenden Betrag (bspw. 1000 Euro) Anteile kaufen. Merke: Hier "wackelt" der Vergleich möglicherweise schon!

    Dort gibt es in der Tat jedoch einige "Kontra"-Argumente, die ich selbst - derzeit - (noch?) nicht recht nachvollziehen kann. Leider sind sie dort auch nicht "leicht nachvollziehbar" bzw. praxisnah belegt.

    Beispielweise steht dort (Zitat): "Der US-amerikanische Finanzbuchautor Larry Swedroe weist darauf hin, dass die akademische Literatur den Durchschnittskosteneffekt schon seit 1979 als unterlegene Strategie im Vergleich zur sofortigen Vollinvestition hinstellt." Meine Meinung dazu: Wie lachhaft! Soll ich, anstatt heute einen monatlichen Sparplan zu 100 Euro beginnen und ihn 25 Jahre laufen zu lassen, besser einen Kredit (!) über 30.000 Euro aufnehmen und einmalig anlegen? Wohl ein Äpfel-Birnen-Vergleich, zumal Erguss eines US-amerikanischen Autors. Cui bono? Etwaigen Kreditgebern? Oder gar The People from the Goldman Sachs? In diesen heutigen Zeiten gilt es imho, Alles - tatsächlich Alles! - zu hinterfragen, was sich nicht lückenlos (!), einwandfrei (!) und nachvollziehbar (!) belegen lässt! Herr Müller hat mich so "erzogen" - und dafür bin ich ihm dankbar!

    Oder ist es besser - um auf mein erstes Posting zurückzukommen - statt 100 Euro ein Mal pro Monat lieber 2 Mal pro Monat 50 Euro zu investieren?

    Das sind eigentlich zwei unterschiedliche Betrachtungen, wenngleich sie letztlich auf dieselbe Frage hinauslaufen: "Lieber selten viel investieren oder häufig ein wenig?"

    Na ja, wir werden sehen... Ich bin eher von der "hartnäckigen" Sorte und werde mal versuchen, für mich selbst in einigen Beispielrechnungen tiefer in diesen "Meinungssumpf" (oder ist es am Ende gar ein "Propagandasumpf"?) einzutauchen - ergebnisoffen! Wenn ich weiter bin, werde ich gerne darüber berichten.
    Zuletzt geändert von wolli_l; 31.10.2015, 03:06. Grund: Ergänzungen zugefügt

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  • dk7
    antwortet
    Welchen Sinn soll das machen? Kursschwankungen des Fonds noch häufiger zum eigenen Vorteil auszunutzen sollte damit nicht funktionieren. Erstens kann niemand die Zukunft vorhersagen, zweitens kauft man bei zweimaligem Kauf im Monat ja dann auch nicht immer günstiger, sondern, im Regelfall, genauso günstig, günstiger oder eben nicht günstiger. Reines Lotto!

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast erstellte das Thema Fondssparplan: Verdopplung der Kauffrequenz erwägen.

    Fondssparplan: Verdopplung der Kauffrequenz erwägen

    Wer den DMPA-Fonds (oder auch andere Fonds) monatlich per Sparplan kauft, mag vielleicht einmal erwägen (falls nicht bereits geschehen), die Fondsanteile statt 1 Mal pro Monat besser 2 Mal pro Monat zum halben Volumen zu kaufen.

    Beispiel: Statt 1 Mal im Monat für 50 Euro kaufen, 2 Mal im Monat für 25 Euro kaufen.

    Die Idee dabei ist, Kursschwankungen des Fonds noch häufiger zum eigenen Vorteil auszunutzen. Obwohl man mit dieser Strategie tatsächlich nicht stets "besser" abschneidet als mit monatlichem Kauf, mag es dennoch eine Überlegung wert sein.

    Da viele Banken als häufigste Kauffrequenz lediglich "monatlich" anbieten (wobei man üblicherweise noch den Kauftermin "1." oder "15." auswählen kann), bietet sich folgender "Trick" an, um das Gewünschte zu erzielen: Einen zweiten Sparplan auf denselben Fonds anlegen (ebenfalls monatlich, aber zum jeweils "anderen" Kauftermin), so dass der erste Sparplan am 1. des Monats "kauft" und der zweite am 15. des Monats "kauft". Die jeweiligen Sparplanbeträge sind entsprechend anzupassen (vgl. Beispiel oben).

    Wichtige diesbezügliche Hinweise:

    Wer das so umzusetzen gedenkt, sollte vor Umsetzung jedoch in jedem Falle seine Sparplanbedingungen genauestens dahingehend prüfen, ob diese Kauffrequenzverdopplung insbesondere kostenneutral ist. Dazu sind z.B. die jeweiligen Transaktionskosten, evtl. Kosten für Sparplan-Einrichtung/-Änderung, -Löschung, Kündigungsbedingungen, Deckung des Bezugskontos, Abbildung im Depot usw., zu betrachten.

    Und wer es dann tatsächlich so umsetzen möchte, befragt dazu bitte gefälligst ebenfalls vor Umsetzung seinen Bankberater, ob nicht doch irgendwo "Gefahren"/"Nachteile" lauern, da das oben geschilderte lediglich eine allgemeine Idee ist und keinesfalls eine Anlageberatung darstellt bzw. darstellen soll und schon gar keine Aufforderung ist, das Beschriebene umzusetzen.
    Zuletzt geändert von wolli_l; 30.10.2015, 18:53. Grund: "Trick" zugefügt
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