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Fondssparplan: Verdopplung der Kauffrequenz erwägen

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  • Marc
    antwortet
    Habe ICH auch nie bestritten

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  • bene
    antwortet
    Hallo @marc,

    Die Konsequenz ist, wer Geld hat, nicht weiß ob die Kurse eher steigen oder fallen und keine Rendite verlieren will, sollte es möglichst bald anlegen.

    Wer lieber weniger Risiko eingehen will oder erst Vermögen ansparen muss, der sollte durch einen Fondsparplan investieren. Dann profitiert er auch vom Durchschnittskosteneffekt.

    Wirklich aktiv Traden ist natürlich etwas anderes. Da versucht man natürlich die aktuellen Kurse genauer einzuschätzen, was aber mehr Aufwand und Erfahrung benötigt. Ein Fondsparplan ist dagegen auch für unerfahrene eine sinnvolle Anlage.

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  • Marc
    antwortet
    Hallo,
    was ist aber nun deine Konsequenz die du aus deinen guten Kommentaren ziehst? Ehrlich gesagt glaube ich es ist sehr müßig dieses Für und Wider Wenn die Wissenschaft das alles so genau wüßte, warum sind nicht alle mehrfache Millionäre? Ist das gleiche wie die ganzen sich widersprechenden Empfehlungen z-B. bei Godmode. Die kommen auch auf keinen grünen Zweig. Fakt ist das es einzig und allein darum geht ein gutes Investment zu machen. Ich z.B. habe auch Sparpläne für DMPA, Fresenius, Apple, Amazon, Google Und kaufe bei fallenden Kursen zusätzlich noch nach. Das macht das Fondsmanagement von DMPA auch nicht anders. Das ist die Schiene welche ich als Investor fahre, meine Traderschiene sieht natürlich anders aus Natürlich könnte man jetzt wieder sagen, warum verkauft er nicht zum Hochkurs und Kauf die Position zum Tiefkurs wieder zurück. Tut er auch, allerdings nicht als Investor sondern als Trader

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  • bene
    antwortet
    Hallo Marc,


    Handelsblatt sagt:

    "„Der Vorteil, bei fallenden Kursen größere Stückzahlen zu erwerben ist nur dann ein Vorteil, wenn die Kurse anschließend auch wieder anziehen“, sagt Langer." -->> Wie du selber sagst, investierst du nicht in Fonds die langfristig sinken.

    "Fällt der Anteilspreis des besparten Fonds aber zum Ende der Sparplanlaufzeit, wird das bis dahin angesparte Vermögen aufgezehrt." -->> Das Selbe in grün.

    Mehr Argumente finde ich beim Handelsblatt nicht. Der Rest sind nur Behauptungen ohne Begründung.


    WirtschaftsWoche:

    "1. Die Zukunft dürfte zu ganz anderen Ergebnissen führen; zu welchen, weiß kein Mensch."

    "2. Wie viele Anleger bringen wohl so viel Disziplin auf, dass sie drei Jahrzehnte lang monatlich 50 oder 100 Euro für einen Fondssparplan abzweigen, egal, ob Börsenjubel vorherrscht oder ein Crash die Aktienkurse in die Tiefe sausen lässt?"

    "3. Der Fondsdurchschnitt aus zwei oder drei Jahrzehnten sagt nur wenig bis gar nichts über den spezifischen Fonds aus, mit dem ein Anleger jetzt zu sparen beginnt. Im Übrigen geschieht es allzu oft, dass Fonds vom Markt verschwinden oder mit anderen zusammengelegt werden."

    Sollen das Argumente gegen den Durchschnittskosteneffekt, Aktienfonds oder Aktien generell sein?




    "Der zweite Anleger verfügt am Ende nur über 35,66 Anteile; das sind im Vergleich zum ersten Anleger 8 Anteile weniger. Daraus folgt: Der Cost Average-Effekt kann Anleger ganz schön, wahlweise unschön, zum Narren halten." -->> 43,66 Anteile zu 10€ sind besser als 35,66 Anteile zu 50€? Weil 35,66 kleiner ist als 43,66?

    "Ein beliebtes Argument der Anbieter besteht darin, dass sie die Vorteilhaftigkeit der regelmäßigen Anlage eines bestimmten Betrags gern im Vergleich zur Anlage einer konstanten Stückzahl von Fondsanteilen herausstellen. Die Alternative mit dem Betrag erweist sich dann regelmäßig als rechnerisch vorteilhafter. Ein solches Argument ist allerdings fadenscheinig, wenn man bedenkt, dass kaum jemand auf die verrückte Idee kommen dürfte, Monat für Monat so und so viele Fondsanteile zu unterschiedlichen Preisen zu kaufen, solange die Möglichkeit besteht, den Cost Average-Effekt zu nutzen."-->> Wer könnte so verrückt sein?

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  • Marc
    antwortet
    Hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung aus dem Handelsblatt:
    http://www.handelsblatt.com/finanzen...r/2843640.html
    Und aus der Wirtschaftswoche:
    http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/c...t/8906392.html
    Danke für deine Ausführungen. Nur was ziehst du nun als Konsequenz daraus?
    Bei aller Betrachtung: Ich investiere nicht in einen Fonds wenn ich der Meinung bin das dieser langfristig fällt. Wenn ich dieser Meinung wäre würde ich versuchen ihn am tief zu kaufen und nicht monatlich
    Zuletzt geändert von Marc; 09.11.2015, 23:45.

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  • bene
    antwortet
    Hallo Marc,


    TU Chemnitz:

    "In allen Fällen stehe zu Beginn des Anlagezeitraumes von T = 40 Jahren ein Anfangskapital von x = 1000€ zur Verfügung." -->> siehe Oben

    "Während die Unterschiede in den Werten der Risikomaße bei den drei betrachteten Sparplänen nur gering ausfallen, weist die Einmalanlage doch signifikant höhere Risiken auf."

    "Es zeigt sich, daß in einer Endvermögensbetrachtung der Preis pro erworbenem Anteil bei dieser Sparform stets gleich oder geringer ist als der Durchschnittspreis der Anteile zu den Kaufzeitpunkten, weil das harmonische Mittel stets kleiner ist als das arithmetische Mittel, sofern nicht alle Anteilspreise gleich sind. Dies ist das mathematische Herzstück des Cost Average Prinzips."

    "Der Investor muß immer versuchen, so früh wie möglich zu investieren; ein regelmäßiger Sparplan liefert stets ein niedrigeres mittleres Endvermögen als die Einmalanlage." -->> Geld verliert an Kaufkraft wenn es nicht investiert wird. siehe Oben

    "Bezieht man Risikoaspekte mit ein, ergibt sich, daß "..." sowohl die Standardabweichung des Endvermögens als auch die Werte der betrachteten Ausfallrisikomaße (die die Gefahr des Unterschreitens eines vorgegebenen Endvermögens bewerten) mit zunehmender Investitionsfrequenz bis hin zur kontinuierlichen Anlage gegenüber der Einmalanlage drastisch vermindert werden können."


    Uni Muenster:

    "Es ist auffällig, dass in jedem einzelnen Kursszenario (und damit auch im Erwartungswert) mit einer CA-Strategie (Durchschnittskosteneffekt) eine höhere Rendite auf das insgesamt eingesetzte Kapital erwirtschaftet wird als mit einer IS-Strategie (identische Stückzahlen)."

    "Der vermeintliche Vorteil der CA-Strategie, bei fallenden Kursen relativ größere Stückzahlen zu erwerben, ist im Nachhinein nur dann tatsächlich ein Vorteil, wenn der Kurs in der Folge auch tatsächlich wieder ansteigt." -->> Gleiche Anteile erwerben ist besser, wenn du davon ausgehst, dass die Aktienkurse langfristig sinken.


    Du schlägst vor:
    "Man könnte auch größere Beträge ansparen und dann auf einmal investieren." -->> Dann hättest du den Renditeverlust eines Sparplans mit dem Risiko einer Einmalanlage kombiniert.

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  • Marc
    antwortet
    Hier mal 2 wissenschaftliche Ausarbeitungen zum Thema.
    Kurz zusammengefasst: Der CA pulverisiert sich!!!
    Besser wäre es nicht immer zum gleichen Betrag, sondern immer die gleich Anzahl an Anteilen zu erwerben. Ob man dies nun am 1. oder 15. eines Monats tut ist vollkommen irrelevant.
    Man kauft ja Aktien auch nicht so. Man könnte auch größere Beträge ansparen und dann auf einmal investieren. Macht keinen Unterschied. Ich kaufe einen Fonds nach den gleichen Kriterien wie eine Aktie, allerdings mit dem Ziel einer längeren Haltedauer.
    https://www.tu-chemnitz.de/mathemati...ostaverage.pdf
    https://www.wiwi.uni-muenster.de/fcm...age-Effekt.pdf

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  • cash
    antwortet
    Meine Meinung dazu: am 1. und am 15. kaufen ist besser es bildet sich ein besserer Durchschnitt. Was noch wichtiger ist, das mache ich seit Jahren in starken Börsen Phasen die Sparpläne aussetzen zulassen, alle drei Monate oder gar nicht um dann bei schwachen Phasen sie hoch zusetzen oder sogar eine einmal Anlage machen.

    Mfg. cash

    ps. in bin bei zwei online banken, da geht sowas problemlos

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  • micha77
    antwortet
    Ich habe mal kurz die letzten 6 Monate des Fonds beleuchtet...
    Wenn ich am 01. jeden Monats gekauft habe, dann habe ich (Verzug von 3 Tagen eingerechnet - realistisch!) zu folgenden Kursen gekauft:
    97,41
    95,91
    97,40
    93,17
    92,93
    95,55
    Durchschnitt: 95,40
    Habe ich nur am 15. jeden Monats gekauft, dann sieht es so aus:
    97,74
    96,52
    98,31
    96,06
    92,83
    91,82
    Durchschnitt: 95,55
    Alle Käufe zusammengenommen kommt man auf 95,47 im Durchschnitt.
    Realistisch gesehen weicht das egal wie man es dreht und wendet nicht viel voneinander ab.
    "Extreme" Ausreißer, wie beim 4. oder 6. Kauf gleichen sich irgendwann wieder aus.
    Das Einzige was man dadurch gewinnt ist ein sehr viel genauerer Durchschnittswert der gesamten Performance des Fonds - meine Meinung ;-)

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Hier meine angekündigte tiefere Betrachtung zum Thema "Fondssparplan: Verdopplung der Kauffrequenz erwägen".

    1) Vergleich einer Einmalanlage eines größeren Betrages mit häufigen Anlagen kleiner Beträge
    Eine Einmalanlage eines größeren Betrages mit häufigen Anlagen kleiner Beträge zu vergleichen (und daraus Rendite-Rückschlüsse zu ziehen), ist aus mathematisch-akademischer Sicht natürlich statthaft. Dass man dabei ggf. zu dem Ergebnis kommt (oder kommen will), die Einmalanlage bringe (angeblich?, stets?, manchmal?, statistisch?) mehr Rendite, will ich auch gar nicht bestreiten, aber auch keinesfalls "schlechthin" bestätigen.
    Eine solche Betrachtung ist indes letztlich sinnlos, weil sie wirklichkeits- und praxisfremd ist - aus folgendem Grund:
    Wer eine größere Summe (Beispiel: 30.000 Euro) "frei" zur Verfügung hat (Erbschaft, Lottogewinn, ...) und diese etwa in einen Fonds investieren will, von dessen Güte er überzeugt ist, müßte ja "mit dem Klammerbeutel gepudert" sein, wenn er diese Summe auf seinem Girokonto (oder unter dem Kopfkissen) parkt, um davon dann monatlich die nächsten 25 Jahre (!!!) lang aus Renditegesichtspunkten monatlich "schlappe" 100 Euro in einen Sparplan auf diesen Fonds einzuzahlen.
    Dass eine solche Investitionspolitik im Hinblick auf eine angestrebte Rendite (mit dem favorisierten Fonds!) wohl kaum eine "schöne Rendite" einfahren dürfte, braucht wohl nicht eingehender beleuchtet zu werden. Hier dürfte schon allein der gesunde Menschenverstand die Erkenntnis liefern, dass dies nicht sinnvoll ist.
    Aus diesem Grunde bezeichnete ich weiter oben dieses Szenario bereits als "Äpfel-Birnen-Vergleich".
    Fazit: Vergessen wir diesen Vergleich lieber ganz schnell wieder.

    2) Vergleich einer Anlage "1 Mal im Monat" mit einer Anlage "2 Mal im Monat" zum halben Anlagebetrag
    Dass es aus Gründen der Risikominimierung sinnvoll ist, nicht "alle Eier in einen Korb" zu legen, sondern die Eier auf viele Körbe zu verteilen, dürfte hoffentlich geläufig sein. Praxisbezogen wird üblicherweise insofern - ganz zu recht - dazu geraten, nicht nur in 1 Papier (1 Aktie, 1 Fonds, ...) zu investieren, sondern in mehrere.
    Genau so verhält es sich - was wenig Beachtung findet - mit der Anzahl der Käufe. Jeder Kauftermin ist insofern auch ein "Korb". Verteilt man auf mehrere (häufigere) Kauftermine (Körbe), reduziert man ebenso das Risiko.
    "Risiko reduzieren" bedeutet aber praktisch auch immer, "Renditechancen zu reduzieren".
    Ein Beispiel dazu mag ein "Garantiefonds" sein. Der verspricht Ihnen, dass Sie nichts verlieren können. Der "Preis", den Sie dafür zahlen, ist eine Begrenzung des Gewinns (wie diese Begrenzung auch immer aussehen mag).
    Ganz ähnlich verhält es sich mit der "Kauffrequenz". Erhöht man diese (d.h. kauft man häufiger), reduziert man das Risiko.
    Als "Beweis" mag die folgende Praxisbetrachtung hinreichend sein, in der die Kursentwicklung (positiv und negativ) und die Kauffrequenz betrachtet wird. Investiert werden in allen Fällen 50 Euro pro Monat.

    2a) Kauf 1 Mal im Monat, Kurs steigt 2 Prozent
    Kauf am 1. für 50 Euro. Am 10. steigt der Kurs um 2%. Am 30. sind daraus 51 Euro geworden.

    2b) Kauf 2 Mal im Monat, Kurs steigt 2 Prozent
    Kauf am 1. für 25 Euro. Am 10. steigt der Kurs um 2%. Am 12. sind daraus 25,50 Euro geworden. Kauf am 15. für 25 Euro. Am 30. sind daraus insgesamt 50,50 Euro geworden.

    2c) Kauf 1 Mal im Monat, Kurs fällt 2 Prozent
    Kauf am 1. für 50 Euro. Am 10. fällt der Kurs um 2%. Am 30. sind daraus 49 Euro geworden.

    2d) Kauf 2 Mal im Monat, Kurs fällt 2 Prozent
    Kauf am 1. für 25 Euro. Am 10. fällt der Kurs um 2%. Am 12. sind daraus 24,50 Euro geworden. Kauf am 15. für 25 Euro. Am 30. sind daraus insgesamt 49,50 Euro geworden.

    Ergebnisse der 4 Fälle:
    Kauft man 1 Mal, hat man am Ende 49 bzw. 51 Euro.
    Kauft man 2 Mal, hat man am Ende 49,50 bzw. 50,50 Euro.

    Fazit #1: Die Erhöhung der Kauffrequenz reduziert das Risiko (nur 50 Cent Gewinn bzw. Verlust anstatt 1 Euro).
    Fazit #2: Die Erhöhung der Kauffrequenz schmälert bei steigendem Kurs zwar den Gewinn (nur 50 Cent statt 1 Euro). Bei fallendem Kurs ist jedoch der Verlust geringer (50 Cent statt 1 Euro).

    Fazit #3 (aus #1 und #2): Steigt der Kurs, gewinne ich immer! Fällt der Kurs, sind meine Verluste bei höherer Kauffrequenz geringer!

    Schlussfolgerungen, die ich für mich persönlich daraus ziehe (weil ich hier niemanden berate, sondern nur meine persönlichen Betrachtungen offenlege):
    A) Wenn für mich die Werterhaltung meines "sauer verdienten Geldes" wichtiger ist als die Renditechance, kaufe ich lieber häufiger.
    B) Wenn für mich die Renditechance meines "sauer verdienten Geldes" wichtiger ist als die Werterhaltung, kaufe ich lieber seltener, bin mir des erhöhten Risikos aber voll bewusst!

    Nachsatz: Kaufe ich häufiger (Fall A), hat dies im Übrigen noch den Nebeneffekt höherer Liquidität, da ich nicht sofort zum vollen Betrag kaufe, sondern flüssiges Geld bereithalte. Aber Liquiditätsbetrachtungen sind "dem Deutschen an sich" ja eher fremd, sonst würden bspw. nicht so viele Kapitallebensversicherungen ("des Deutschen liebstes Kind") existieren. Das ist aber ein ganz anderes Thema und hat nichts mit dem Fonds zu tun. Gleichwohl: Wer nun deswegen brüllt, möge zu diesem Thema in Dirk Müllers Buch "Cashkurs" nachsehen: dann brüllt er noch lauter - oder schweigt doch lieber stille.
    Zuletzt geändert von wolli_l; 06.11.2015, 23:38. Grund: "Nachsatz" ergänzt

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    bene: Deine Betrachtungsweise kommt der meinigen äußerst nahe, insbesondere hinsichtlich der Risikobetrachtung. Ich beabsichtige, später dazu nochmal etwas zu schreiben, da ich das Thema nach allen bisherigen Beiträgen, die ich sämtlich für wertvoll halte, für mich jedenfalls immer klarer sehe.

    Heinzi: Der einzige Kostenfaktor, der bei meinem Sparplan anfällt, ist der besagte prozentuale Aufschlag. Ich zahle auch keine Buchungskosten für die Abbuchung vom Girokonto (das muss im Übrigen natürlich auch stets hinreichend "gedeckt" sein!).
    Daher ist es - bezogen auf die Kosten - gleichgültig, ob ich 2 Mal pro Monat "halb" kaufe oder 1 Mal "ganz".
    Das einzige "Manko" bei meiner Depotbank ist, dass in meinem Depot nun zwei Fonds-Positionen auftauchen (da es zwei Sparpläne sind, siehe meinen ersten Beitrag - meine Depotbank berechnet mir auch keine "Kosten pro Depotposition", was auch wichtig ist!). Meine Depotbank hat mir zudem zugesichert, dass sie die beiden Positionen "auf Zuruf" zu einer "verschmelzen" können, wenn ich irgendwann mal verkaufen möchte. Das war mir zudem wichtig.
    Darum habe ich auf "2 Mal pro Monat" umgestellt und brauche mir deshalb auch keine Gedanken (mehr) darüber zu machen, ob der 1. oder der 15. "besser" ist.

    alex09: Das kann man natürlich so sehen. "2 Mal pro Monat" ist mir persönlich trotzdem "geheurer", wegen weiterer (leichter) Risikominimierung (wozu ich mich ja später noch mal äußern will).

    Ein schönes Wochenende wünscht -wolli_l-

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  • alex09
    antwortet
    Hallo
    Ich bin der Meinung das eine Erhöhung der Kauf Frequenz ( 2 mal pro Monat ) für den DMPF wenig Sinn Macht
    Wenn die Fonds Strategie auf geht sollte der Fonds durch die Auswahl der Aktien, Cash Anteil und die Absicherungen weniger Schwanken als der Gesamtmarkt.
    Das nachkaufen bei Kurs Einbrüchen übernimmt das Fond Management

    Gruß

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  • Heinzi
    antwortet
    Oi,oi oi, bei dem Hin und Her kriege ich ja Humini (Huddelei mitn Nischel). Ich glaube ich hole mir ne Kopfschmerztablette. Die Frage ist, nehme ich zwei oder nur eine, wat ist besser? War'n Scherz. Aber es ist interessant. Wie oft man im Endeffekt einkauft, muß jeder für sich entscheiden. Jeder Einkauf kostet, aber zusätzlich Geld. Bei unserem Fonds sind das je nach Bank zwischen 2 und 4 % und die sollte man einplanen. Entscheidend für mich ist eigentlich der Zeitpunkt des Kaufs. Am Anfang des Monat oder Mitte des Monats ???

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  • bene
    antwortet
    Hallo wolli_l,

    genau das ist der Denkfehler den Kritiker des Durchschnittskosteneffekts vermutlich machen. Wie hier:

    https://boerse.dab-bank.de/maerkte-k...WS0xeN5DFsycXA

    Der Autor geht davon aus, dass man bereits einen großen Betrag zum Anlegen hat. Legt man diesen über einen Sparplan an, liegt das noch nicht angelegte Geld in seiner Rechnung scheinbar unverzinst herum. Das Geld verliert natürlich mit der Zeit an Kaufkraft, wodurch die Kurse insgesamt und langfristig ja auch immer weiter steigen.

    Diesen Wertverlust des Geldes kann der Durchschnittskosteneffekt laut seiner Rechnung im Schnitt nicht ausgleichen.
    Daher würde sich ein Kredit bei einer Einmalanlage sogar rechnen, wenn der Zins niedriger als der Renditevorteil von 0,6% wäre. Gilt aber vermutlich nur für den Durchschnitt.

    Anders als der Autor behaupte ich, dass die maximal möglichen Verluste bei einer Einmalanlage eben wesentlich höher sind als beim Sparplan.
    Zum Beispiel hat der DAX Performance Index zwischen Februar 2000 und Februar 2010 ca -26% verloren. Diesen extremen Verlust kann ich in seiner Statistik aber nicht erkennen, da er wohl nur mit jährlichen Durchschnittswerten gearbeitet hat.

    Persönliche Erfahrungen könnten aber erheblich vom Durchschnitt abweichen. Also Vorsicht!

    Mit einem Sparplan kauft man eben zu einem Durchschnittskurs und hat weniger Risiko.



    Wenn man allerdings jeden Monat 100€ seines Lohnes (der im Idealfall mit der Inflation steigt) anlegt, dann entsprechen diese 100€ jeden Monat etwas weniger Kaufkraft. Wenn man 2005 mit einer Rate von 100€ begonnen hätte und dafür 100 Brote bekommen hätte bzw auf diese Verzichten musste, dann hätte man 2015 für die letzte Rate von 100€ nur noch 85 Brote bekommen bzw auf diese verzichten müssen. (nur nach der Inflationsrate gerechnet)

    Wenn man nach 10 Jahren sein Geld entnimmt, kann man anhand der Beträge die Rendite nicht wirklich vergleichen, da man beim Sparplan insgesamt weniger Kaufkraft investiert hat.

    Wenn man die Beträge und die Rendite am Ende vergleichen will, müsste man also jeden Monat die selbe Kaufkraft investieren, also die Sparrate immer um die Inflationsrate erhöhen.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Hallo dk7, und vielen Dank für Deine Antwort.

    Es mag sein, dass ich da etwas in den "falschen Hals" bekommen habe. Ich bitte um Entschuldigung für meine Fehlinterpretation und für meine möglicherweise als etwas "ruppig" empfundene Antwort. Das war von mir nicht beabsichtigt.

    Im Übrigen stimme ich Deiner Antwort tatsächlich zu 100% zu (ich vermutete weitgehende Übereinstimmung ja bereits in meiner ersten Antwort).

    Dass man keine Schulden für Geldanlagen machen sollte, versteht sich natürlich. Es war auch eher die Begründung für mein Statement "Äpfel-Birnen-Vergleich".

    Wenn man - wie im Beispiel - 30.000 Euro "auf dem Tisch" liegen hat, soll man die natürlich nicht über 30 Jahre "häppchenweise" anlegen. Eigentlich sind es ja zwei ganz unterschiedliche Ausgangslagen:
    AL1: Ein Teil des monatlichen Einkommens soll jeweils investiert werden.
    AL2: Eine größerer "freier" Betrag soll investiert werden.
    Insofern komme ich hier auf den "Äpfel-Birnen-Vergleich" - eben wegen der doch ganz unterschiedlichen Ausgangslagen.

    Wenn man sich im AL1 (= kontinuierliche Anlage) bewegt und "doppelt so oft" investiert, tut man etwas dafür, dass man sich mit seiner Anlage dem "mittleren Kursverlauf" besser annähert. Wenn man dies "strategisch" möchte, ist dies sicher eine richtige Maßnahme. Allerdings ist damit - auch da sind wir uns einig - nicht gewährleistet, dass man damit "besser" abschneidet, da es auf den tatsächlichen (künftigen) Kursverlauf ankommt, den man natürlich vorher nicht kennt.

    Viele Grüße, -wolli_l-

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