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  • Hoffnung
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    Hallo Carsten,
    besten Dank für die kompetenten Ausführungen. Ich habe den Vanguard A1JX52 leider verkauft und auch dieses Geld in den DMPF gesteckt, der Vanguard ETF hätte eine schöne Performance hingelegt. Da ich aber nicht von Gier getrieben bin und im Alter noch einigermaßen gut leben will hoffe ich nicht, dass der DMPF von den Absicherungen noch mehr aufgefressen wird. Sollten die Kurse beim Vanguard tatsächlich wieder einbrechen werde ich wieder kaufen und mir meine Absicherung mit trailing Stopp Loss selber bauen.
    Der DMPF hält sein Versprechen bei einbrechenden Kursen. Hausse kann der DMPF nicht. Viele Grüße und besten Dank Hoffnung

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  • Carsten
    kommentierte 's Antwort
    Hallo norbert_k,

    kennen Sie "Hoffnung"? Seinen persönlichen Status, seine Ziele und Wünsche und vieles mehr, was man benötigt um jemandem eine individuell zugeschnittene "Anlageempfehlung" zu geben?

    Wie kommen Sie darauf, dass beim A1JX52 Schwellenländer untergewichtet sind? Im Gegensatz zum DMPAF hat er immerhin einen 10%-igen Anteil. Diese Aussage ist komplett wertfrei. Zumindest sachlich richtig (aber deshalb noch lange nicht für jeden Investor relevant) ist diese Aussage auch nur, wenn es so etwas wie "DIE RICHTIGE AUFTEILUNG" gäbe. Ihr BIP Investitionsansatz ist aber nur EINER von vielen und nicht DER (einzig wahre) Ansatz.

    Ferner zu beachten:
    1. Sollten Sie als Alternativen den Vanguard Developed World bzw. den EM meinen, dann ist der zugrundeliegende Index von FTSE und nicht von MSCI.
    2. Während der All-World (A1JX52) KEINE WP-Leihe erlaubt, ist dies bei beiden Alternativen erlaubt.
    3. Sollten Sie MSCI World meinen, dann bliebe Ihnen nur der von SPDR und der von Lyxor, beide sind m.W. aktuell mit 0,12% zu haben. ABER: Beide sind thesaurierend, der A1JX52 ist ausschüttend. iShares verlangt für seinen MSCI World 0,20% bei einer TD von +0,08% (dazu später).
    4. Sollten Sie den Vanguard FTSE EM Fonds meinen, dann hat dieser ebenfalls Gebühren von 0,22%.
    5. Vermutlich meinen Sie aber den Fonds von iShares (ich nehme mal den ausschüttenden, damit die Vergleichbarkeit bleibt: A0HGWC): Dieser hat zwar eine TER von 0,18% aber eine TD (Tracking Differenz) von 0,68-0,73%, damit war der ETF für den Anleger deutlich teurer als es die TER suggeriert.
    6. Der All-World (A1JX52) hat eine Gesamt TD von -0,04 bis -0,01%, damit war der ETF für den Anleger günstiger als es die TER suggeriert und hat sogar die Indexentwicklung übertroffen.

    Lieber Norbert,
    ich will damit nicht sagen, dass der alternative Investitionsansatz keine Berechtigung hätte, aber
    1. sind die Dinge doch oft komplexer als es auf den ersten Blick den Anschein hat und
    2. sind Investitionsentscheidungen meiner Meinung nach immer individuell zu betrachten und auf die jeweilige Person und Situation abzustimmen. Pauschal kann man machen, man muss sich aber über die Vor- und Nachteile völlig bewusst sein.

    Gruß Carsten

  • Carsten
    kommentierte 's Antwort
    Hallo Herr Nix,
    ich glaube es wurde übersehen, den eigentlichen Beitrag #4.6 freizuschalten.
    Danke.

  • Fonds
    kommentierte 's Antwort
    Hallo,
    der Wert einer Unze Gold ist für mich 31,1 Gramm. Gestern, Heute und Morgen.
    Den Preis den ich dafür erzielen kann, ist doch die andere Seite. In Simbabwe, Venezuela
    Türkei wären sie wohl froh gewesen rechtzeitig in Gold getauscht zu haben.
    Für den Lidl gibts ja den kleinen Bruder Silber.
    MfG

  • Kevin Tiroler
    kommentierte 's Antwort
    Dem habe ich eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Nach Ihrer Definition Herr Carsten ist Wert nicht gleich Preis. Könnte man so stehen lassen, Anleger kaufen und verkaufen aber nicht zum Wert, sondern zum Preis. Und Preise sind nicht stabil. Quod erat demonstrandum

  • Itchy
    kommentierte 's Antwort
    Lieber Herr Sachwertspezialist,

    ich melde mich auch eher selten im Forum, aber wie Sie muss ich mich hier einfach äussern, da hier ein grundlegendes Problem vorliegt. Dieses grundlegende Problem führt dazu dass gewisse Forenteilnehmer und ein Carsten nie zusammenfinden werden. Und hier hat in meinen Augen Carsten einen (wieder) sehr wichtigen Punkt angesprochen. Den Unterschied zwischen Wert und Preis. Es fällt den Menschen leider immer schwerer diese zwei Dinge auseinander zu halten. 1 Kg Gold wird immer 1 Kg Gold bleiben. Ich denke nicht dass Sie bei Ihrem Haus jeden Tag die Wertsteigerung oder den Wertverfall eruieren. Denn wichtig sind Ihnen 1000qm Garten und ein Dach überm Kopf - unabhängig ob plötzlich der Quadratmeterpreis auf Grund wilder Spekulation bei einem Euro liegt.
    So hat Gold in meinem Portfolio einen wichtigen Platz. Nicht für die Krise sondern für NACH der Krise. So wie ich mich auch für diesen Fonds entschieden habe um den Wert meines Ersparten zu erhalten und nach der Krise im Besten Fall die Güter und Dienstleistungen zu bekommen, die ich jetzt auch davon bekommen würde.
    Meine Denkweise setzt aber voraus über mehr als ein paar Wochen oder Monate zu denken. Ein Investor schert sich nicht um die kurzfristige preisliche Volatilität, sonden um die langfristige Wertstabilität - also um die Qualität seiner investierten Unternehmen.
    Als Trader ist man sowohl bei Gold als auch in diesem Fonds nach meiner Einschätzung falsch aufgehoben.

    Beste Grüße Itchy

    P.S.: ich bin nicht Carsten - muss man ja inzwischen dazuschreiben.... :-))))

  • Carsten
    kommentierte 's Antwort
    Lieber Sachwertspezialist,

    vielen Dank für ihren Beitrag.

    Zunächst einmal ging es darum, dasss Kevin der Meinung war, dass ein volatiler Goldpreis, bedeuten würde, dass der Wert des Goldes ebenfalls nicht stabil wäre.
    Der Meinung bin ich weiterhin keineswegs, da der Preis einer Sache und der Wert einer Sache etwas völlig Unterschiedliches sind.
    Und wenn ich Sie richtig verstanden habe, unterstreichen Sie mit Ihrem Beitrag genau dies, Sie stimmen mir diesbezüglich also zu 100% zu. Etwas anderes würde mich von einem Sachwertspezialisten auch wundern.

    Sie fragen, was einem Anleger der Wert einer Sache bringt? Die Frage sollte eher sein, was einem Anleger eine hohe Assetbepreisung bringt bzw. anders und konkret formuliert: Was bedeutet es, wenn Gold einen hohen PREIS hat? Die meisten Menschen glauben, dass Gold dann an Wert gewonnen hätte, das sehe ich nicht so. Ich glaube es bedeutet, dass Geld an Wert (Kaufkraft) verloren hat. Deshalb sollte man m.E. Gold niemals verkaufen, wenn Menschen bereit sind viele bedruckte Papierscheine dafür zu geben. Es ist doch sinnvoller für eine Unze 500€ zu bekommen und ein Eigenheim für 200TEUR, als für eine Unze 1.000€ und ein Eigenheim für 600TEUR, oder meinen Sie nicht?

    Dass an der Börse "der Preis" gehandelt wird, ist eine steile These. Aber bezahlt wird im Allgemeinen mit Geld, das stimmt, wenn Sie das meinen.

    Sie glauben, dass Ihnen niemand Gold zu seinem Wert abkauft, wenn Sie Geld brauchen? Das kann sein, denn Sie scheinen dann ein Liquiditätsproblem zu haben und eine Sache deshalb unter Wert verkaufen zu müssen. Im Allgemeinen gilt:
    Gold ist seit Jahrtausenden der sichere Hafen für alle, die ihr hart erarbeitetes Geld gegen Wertverlust schützen wollen. Und ein Blick in die Geschichte zeigt: Diesem Anspruch wird Gold seit 5.000 Jahren gerecht. Dies wird durch einen einfachen Vergleich deutlich: Damals wie heute kostete ein guter Maßanzug so viel wie eine Unze Gold.

    Was das Einkaufen bei Lidl betrifft, kenne ich mich nicht so gut aus wie Sie anscheinend. Aber glauben Sie mir, wenn Geld rapide seinen Wert verliert, werden andere WERTHALTIGE Assets zum alternativen Tauschgut. Ob es Gold ist, oder Silber oder Zigaretten oder Whisky ... wer weiß das schon.

    Gruß Carsten

  • Sachwertspezialist
    kommentierte 's Antwort
    Sorry, normalerweise bin ich ein stiller Mitleser, aber lieber Carsten, Ihr Kommentar hat in diesem Fall 0, in Buchstaben NULL, Mehrwert. Und das stört mich so dermaßen, dass ich mich hier einbringen muss. Was bringt einem Anleger der Wert? An einer Börse wird immer der Preis, und nicht der intrinsische Wert gehandelt. Der innere Wert kann gern stabil sein. So what? Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Und der Preis eines Rohstoffes oder einer Aktie, oder einer Anleihe ist volatil. War er, und wird er immer sein. Und vor allem in Crashs weichen Wert und Preis immens ab. Leider wird mir niemand mein Gold zu seinem Wert abkaufen wollen wenn ich Cash brauche. Sondern der Kontrahent bezahlt den Preis. Da kann ich noch so auf den ach so stabilen Wert beharren. Das spielt es nicht. Zu behaupten der WERT sei ja stabil ist irrelevant wenn ich nicht den Preis bekomme, den das Asset wert ist. Nur darum geht es.
    Und weil man auch immer wieder lesen muss, dass physisches Gold in Extremfällen so wichtig ist... Ach ja? Ich frage mich, wie man mit einem Goldbarren beim Lidl eine Tüte Milch kaufen will.

  • norbert_k
    kommentierte 's Antwort
    Bei diesem ETF werden Schwellenländer komplett untergewichtet. Diese machen kaum 10% aus.
    Wenn man einen Fonds wählt, der seine Aktien nach Marktkapitalsierung gewichtet, dann sollten diese auch verhältnismäßíg sein.
    Schwellenländer müssen in einem global diversifierten Fonds ~30% ausmachen, damit diese korrekt abgebildet werden.

    Daher einfach zwei getrennte ETFs nehmen und 70:30 kaufen.
    Ist außerdem deutlich günstiger als ein All-World mit TER von 22%
    MSCI World = 0,12% TER und MSCI EM = 0,18% TER

  • Carsten
    kommentierte 's Antwort
    Lieber Kevin,

    das mag sein, dass volatil das Gegenteil von stabil ist. Aber PREIS ist nicht gleich WERT!
    Wenn der PREIS einer Sache VOLATIL ist, dann muss nicht zwingend der WERT dieser Sache unstabil sein.

    Gruß Carsten

  • LMBamberg
    kommentierte 's Antwort
    Sehr geehrter Herr Grimm,

    wo steht denn, dass ich Sie aufgefordert habe etwas machen zu müssen?
    Mich würde interessieren, warum meine Äußerung als Einseitig dargestellt werden?

    Ich sehe keinen Austausch, denn dieser braucht Argumente.
    Überlicherweise tauschen zwei oder mehr Personen sich über Ihre Meinungen aus und denken über die andere Sichtweise nach.
    Das ganze geht dann frei nach dem Motto adopt, adapt, improve (aus einer Rede des Prince of Wales Eduard VIII.)

    Ich kann mit fachlicher Kritik sehr gut umgehen.
    Sobald es auf die persönliche Ebene geht habe ich kein Verständnis mehr.

    Man sollte (private) Gefühle und Geschäft trennen. Das gilt übrigens auch beim investieren. :-)

  • Kevin Tiroler
    kommentierte 's Antwort
    Lieber Herr Carsten,

    laut meinem Wörterbuch ist "stabil" das Antonym zu "volatil". Dies impliziert, dass Assets mit hoher Volatilität, und dies ist bspw. auf täglicher Basis bei Gold in Relation zum breiten Aktienmarkt der Fall, per Definition eine geringe Stabilität aufweisen.

    Im Volksglaube mag die Annahme eines sicheren Hafens bei Gold weiter verankert sein - vor allem in Relation zu Aktien ist dies jedoch eine gefährliche Annahme, da nämlich genau in Krisenzeiten auch die Korrelationen der Assetklassen zunehmen (siehe März 2020). Gold mag zu Zwecken der Diversifikation sinnvoll sein, anzunehmen, dass es sich hierbei um ein wertstabiles Asset handelt, mündet jedoch in einer grob fahrlässigen Anlagestrategie.

    Herzlichst, ihr Kevin

  • Peter Grimm
    kommentierte 's Antwort
    Lieber Herr LMBamberg,

    wie kommen Sie auf die Idee, dass ich für Sie irgendetwas machen müsste?

    Sie haben eine Frage gestellt, die ich Ihnen freundlicherweise beantwortet habe.
    Auch habe ich geschrieben "eher einseitig", schalten Sie, falls Sie möchten, einen Gang runter und genießen Sie den Austausch.

  • Hoffnung
    antwortet
    abwarten bis die Aktien wieder einbrechen, dann den Vanguard ... all world A1JX52 kaufen, der kostet nicht viel und dann gut schlafen

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  • Carsten
    kommentierte 's Antwort
    Lieber Kevin,
    was hat denn die Volatilität mit Wertstabilität zu tun? Bzw. konkret: Warum glauben Sie, dass eine (vermeintlich) höhere PREISVolatilität von Gold gleichzeitig eine geringere Stabilität des Wertes von Gold hat?

    Freue mich auf Ihre Erklärung. Danke im Voraus.
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