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Warum kauft der Fonds keinen S&P 500 ETF statt den Einzelaktien?

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    Warum kauft der Fonds keinen S&P 500 ETF statt den Einzelaktien?

    und den könnte man dann ja 1:1 absichern, in dem man genau wie jetzt den S&P 500-Future shortet.

    Dann hätte man aber nicht das Problem mit Dingen wie Growth-Value-Rotation und auch kein Problem, dass die Aktien anders performen als der Index, bei dem man Short ist: Somit würden die für alle schmerrzhaften Verlustphasen während der Absicherung ganz einfach wegfallen und der Fonds wäre stabil wie eine eins bei 100. Kauft man einen physischen ETF, dann hat man auch echte Unternehmensanteile und der gilt ja auch als Sondervermögen und somit sicher in einer Krise.

    Das Fonds-Team könnte auch massivst kosten sparen, weil man kein zeitintensives Stockpicking mehr betreiben müsste, zu den Unternehmen fahren usw usw.




    #2
    Lieber investor2020,

    der DMPAF ist ein AKTIV gemanagter Fonds. Der Gründer ist davon überzeugt, dass es sinnvoller ist gegen den Markt zu wetten und immer auf die Aktien zu setzen, die besser laufen als der Marktdurchschnitt. Hintergrund dieser Denke ist: Warum sollte man in Aktien investieren (wie bei Indices), bei denen offensichtlich ist, dass sie zu den Werten gehören, die den Durchschnitt nach unten ziehen. Dieses Wissen zu haben, glauben viele Fondsmanager. Die Realität zeigt aber, dass nur wenige Auserwählte dies schaffen, besonders bei Standardmärkten. Anders sieht es bei Fonds aus, die sich auf bestimmte Branchen oder Regionen fokussieren, hier können ETFs (wenn es die denn gibt) meist nicht mithalten.

    Tipp:
    Machen Sie das doch selbst einfach so, wie von Ihnen oben beschrieben. Hier ein mögliches Produkt zum Shorten des S&P500: DBX1AC (Xtrackers S&P 500 Inverse Daily Swap UCITS ETF)

    Viel Erfolg.

    Kommentar


      #3
      Guter Beitrag!

      Das DMPF-Team oder DM selbst glaubt durch "stockpicking" den S&P 500 schlagen zu können. Was auf Dauer nicht mal mehr Warren Buffett gelingt.

      Die DMPF-Einzelaktien ohne Absicherung konnten den S&P 500 eben auch nicht schlagen. Vor oder nach Gebübren.

      Kommentar


      • Ingo Nix
        Ingo Nix kommentierte
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        Genau das haben wir doch gemacht ..

      • Carsten
        Carsten kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Hallo Herr Nix

        Nur für mein Verständnis:
        Annahme das Portfolio bestünde exakt aus 50% S&P-Aktien sowie 50% Nasdaq-Aktien.

        Dann würde sowohl bei steigenden wie auch bei fallenden o.g. Indices der NAV stabil bleiben (abzüglich Kosten). Denn die jeweilige Bewegung des Aktienportfolios würde durch die gegengesetzte Absicherung (bei 100%) vollständig aufgehoben. Richtig?

        Hätte man dann jetzt ein Aktien-Alpha erzielt?
        Nein, wenn man sich auch mit der benchmark vergleicht, die man absichert.
        Ja, wenn man sich dagegen mit einer völlig anderen benchmark vergleicht.
        Oder?

        Heißt das also, dass Sie, wenn Sie von „es wurde doch Alpha generiert“ sprechen, meinen, dass das Portfolio besser abgeschnitten hat als der MSCi Value?
        Sollte dies so sein, wird sich die Diskussion m. E. im Kreise drehen. Denn das würde ja bedeuten, dass von einer Alpha-Generierung gesprochen wird, aber letztlich doch ein „stabiler“ NAV die Realität wäre. Ich denke so dürfte die Diskussion dann nicht weitergeführt werden.

        VG Carsten

      • Ingo Nix
        Ingo Nix kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Wenn das Depot aus allen Aktien des SPX und NDX zu je 50% bestehen würde und jeweils 50% SPX Future und NDX Future abgesichert werden würde, dann beleibt der NAV neutral (Gebühren usw. ausgenommen). Hier darf man den Euro nicht vergessen, das Depot ist ja in Euro, aber den kann man ja auch sichern. Ich rechne für mich intern immer 50% SPX und 50% NDX und schaue dann wie unsere Aktien dagegen laufen am Tag.

      #4
      Die Antwort scheint mir recht simpel. Das Managemet glaubt besser zu sein als der Markt, gegen den man sich absichert.
      Die Unterperformance scheint einerseits durch die Absicherungskosten zu entstehen und andererseits dadruch, da man eben nicht besser ist als der Markt.

      Kommentar


      • Peter Grimm
        Peter Grimm kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Lieber Herr Nix,

        der S&P500 ist auf lange Sicht UNSCHLAGBAR!

        Welcher aktiv verwaltete Fonds war, z.B. über die letzten 5 Jahre, besser als der S&P500?

        S&P500 auf die letzten 5 Jahre = +90%
        Berkshire HW B-Aktie = +66,2%

        Sie meinen die DMPF-Aktien sind besser gelaufen?

        Da bin ich auf den Beweis gespannt.

      • Carsten
        Carsten kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Sehe dies genauso wie Rotmann (siehe auch Kommentar oben).

      • Ingo Nix
        Ingo Nix kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Ja das stimmt .. wenn ich mal Zeit habe, da rechne ist das mal genau aus. Fakt ist, die Selektion ist und war top

      #5
      Ja, dem kann man nur zustimmen, zumal im Verlauf eines Bullenmarktes der Anteil der Aktien, die den Index outperformen, immer kleiner wird. War bisher immer so. Eigentlich hätte ich erwartet, dass das Fondsmanagement das Hedging entsprechend dosiert.
      Zu den immer schlechteren Ergebnissen von Stock Picking ist gerade eine neue Studie erschienen. Larry Swedroe, Andrew Berkin, The Incredible Shrinking Alpha. Es sind einfach zu viele Stock Picker unterwegs.
      Ich hoffe, der Fonds hat sich nicht selbst in Grund und Boden geshortet, bevor ab diesem Sommer der Crash und die Dollar-Rally tatsächlich noch kommen.

      Kommentar


      • Ingo Nix
        Ingo Nix kommentierte
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        Die Auswahl der Einzelaktien ist sehr gut und wir shorten keine Aktien.

      • Giacomo Leopardi
        Giacomo Leopardi kommentierte
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        Ich glaube nicht mehr, dass das so stimmt mit der großartigen Einzelaktienauswahl. Irgendwann hätte sich das dann gegenüber den Absicherungskosten positiv bemerkbar machen müssen, Zeit war mehr als genug, unterschiedlich Marktphasen waren gegeben, der Crash war da u.s.w.

      #6
      Bin da Ihrer Meinung.

      Das beinhaltet dann aber so einige Probleme, welche vor allem die grundsätzliche Daseinsberechtigung des Fonds betreffen.

      Das Hauptproblem im Fonds ist die nicht funktionierende Absicherung, obwohl uns ja genau das Gegenteil versprochen wurde.

      Sie funktioniert nicht, weil wir andere Aktien haben, als wir absichern. Wir sichern dadurch nicht ab, im Gegenteil, wir verlieren dadurch.

      Das kann man vielleicht, wenn man das wirklich möchte, für ein oder zwei Prozent so mal aussitzen, aber wir haben schon vor langer Zeit den Bereich des Anstands hier verlassen, so langsam haben wir uns hier in eine Notlage des Fonds hineinmanövriert.

      Die Absicherung funktioniert so also nicht und genau das ist jetzt zur Katastrophe für den NAV geworden und den meisten sind die Verluste zu groß geworden.

      Wenn man zusätzlich bedenkt, dass es kein anwendbares Konzept für eine drohende Inflation gibt, fragt man sich nach dem Sinn - warum in verlustbehafteter Wartestellung auf einen nebulösen Crash verharren, eingedenk dessen, dass im letzten Crash das Timing komplett versagt hat?

      Die Alternative wären zwei ETF, eins long, eins short und dann im Crash diesmal richtig timen! Aber wer glaubt denn da noch wirklich dran?

      Natürlich stellt das den Fonds grundsätzlich in Frage, weswegen es sicher auch nie angewandt werden wird, obwohl es eindeutig besser für uns Anleger wäre.

      Ich verkaufe deshalb Stück für Stück.

      Kommentar


      • Carsten
        Carsten kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Zitat von carlexico3 Beitrag anzeigen
        Das Hauptproblem im Fonds ist die nicht funktionierende Absicherung, ...
        Seit geraumer Zeit muss man wohl auch davon ausgehen, dass nicht nur das Absicherngskonzept eher spekualtiv als absichernd wirkt, sondern auch die Aktienauswahl kein Alpha generiert.

        Zitat von carlexico3 Beitrag anzeigen
        Die Absicherung funktioniert so also nicht und genau das ist jetzt zur Katastrophe für den NAV geworden und den meisten sind die Verluste zu groß geworden.
        Von Katastrophe zu sprechen halt ich trotzdem nicht für angemessen. Und bitte: Jeder hat eine andere Performance mit dem DMPAF, niemals verallgemeinern, es stimmt nicht und es bringt nichts.

        Zitat von carlexico3 Beitrag anzeigen
        Wenn man zusätzlich bedenkt, dass es kein anwendbares Konzept für eine drohende Inflation gibt, fragt man sich nach dem Sinn - warum in verlustbehafteter Wartestellung auf einen nebulösen Crash verharren, eingedenk dessen, dass im letzten Crash das Timing komplett versagt hat?
        Ergo: SIE müssen entscheiden, was Sie jetzt machen. Aber der Fonds wird bleiben wie er ist. Das ist das, was ich immer sage: Niemand, egal wie laut die Klagerufe sein werden, wird den Fonds ändern (können). Wenn man anderer Sicht auf die zukünftige Entwicklung ist, dann muss man selbst aktiv werden und sein Portfolio umbauen.
        Zuletzt geändert von Carsten; 24.03.2021, 16:13.

      #7
      Hmmm... warum sollte dieser Fonds ETFs kaufen? Scon mal damit beschäftigt wie dieser Fonds seine Einzelaktien auswählt? Wenn Sie das wollen kaufen Sie diesen ETF doch selber anstatt Fondsanteile!

      Kommentar


      • carlexico3
        carlexico3 kommentierte
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        Ist Ihnen schon aufgefallen, dass das Management es leider nicht ansatzweise schaft, die Einzeltitelauswahl abzusichern, ohne jeden Tag Verluste zu generieren?

      • kkkie
        kkkie kommentierte
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        Das Konzept des Fonds beinhaltet zwei Ansätze: Zum Einen das Absicherungskonzept, welches das Alleinstellungsmerkmal des DMPF ist. Zum Anderen eine Aktienauswahl, welche den Markt outperformed, was das Ziel jedes aktiv gemanagten Fonds ist.

        Ein aktiv gemanagter Fonds ohne Absicherung hat i.d.R. nicht das Problem, dass der Fondskurs bei steigenden Märkten sinkt. Die wenigsten schaffen es ihren Index auf Dauer zu schlagen, aber bei steigenden Märkten steigen sie immerhin mit, auch wenn es weniger als ihr Vergleichsindex ist. Die Aktien des DMPF müssen sich bei roter Ampel wenigstens genau so gut entwickeln wie S&P und Nasdaq, um einen konstanten (!) NAV zu erreichen. Da das in der Vergangenheit nicht gelungen ist, könnte man zu der Erkenntnis kommen, dass es sinnvoller wäre, zwei ETFs auf S&P und Nasdaq zu kaufen und sich auf die Absicherung zu konzentrieren. Das wäre m.E. im Sinne vieler Anleger, welche den DMPF wegen der Absicherung und des versprochenen Werterhalts gekauft haben.

        Ich würde das auch selbst machen (ETFs kaufen und absichern), wenn eine Absicherung über Futures als Privatanleger praktikabel wäre. Eine Absicherung über Optionen habe ich vor einigen Jahren gemäß Dirk Müllers Vorschlägen (wie in seinen Webinaren beschrieben) versucht, wobei jedoch die Kosten die Performance derart reduziert haben, dass ich es aufgegeben habe.

      • Ingo Nix
        Ingo Nix kommentierte
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        Absicherung von Einzeltiteln ist fast unmöglich bzw. mit viel höheren Kosten verbunden oder erheblich mehr Zeitaufwand über einzelne Optionen.

      #8
      Und was macht man wenn der ETF Anbieter pleite ist, dann habe ich im worst case eine leere Schuldverschreibung, evtl. noch mit Swaps. Bei Aktien gehört wird wenigsten der Titel, also die Aktie, bei ETF nur ein Versprechen letztendlich !!!!!!

      Kommentar


      • Ingo Nix
        Ingo Nix kommentierte
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        2000 hab ich DTB Optionen gehandelt und 2008 Swaps. Aber Risiken und fallende Märkte kennt hier leider niemand mehr.

      • carlexico3
        carlexico3 kommentierte
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        Doch, Herr Nix, ich war sogar schon lange vor der Dot.com Bubble investiert - ich kenne Verluste. Aber über einen langen Zeitraum, und davon sprechen Sie doch immer, haben die sich immer, aber auch immer wieder neutralisiert, meist sogar erstaunlich schnell. Buy And Hold!

        Hier im Fonds ist jedoch nur erkennbar, dass kontinuierlich Geld verbrannt wird und das wird sich wohl nicht mehr einfach so erholen.

        Conclusio: Die bösen, bösen ETF sind gar nicht so bös und der gute, sichere DMPF ist keineswegs sicherer als ETFs.

      • Ingo Nix
        Ingo Nix kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Na einen ETF (long only) kann man ja auch nicht mit dem DM vergleichen...

      #9
      Zitat von Ingo Nix Beitrag anzeigen
      Und was macht man wenn der ETF Anbieter pleite ist, dann habe ich eine leere Schuldverschreibung, evtl. noch mit Swaps. Bei Aktien gehört wird wenigsten der Titel, also die Aktie, bei ETF nur ein Versprechen !!!!!!
      Es gibt aber auch physische ETFs, die selbst Aktien kaufen ohne den Markt bloß derivativ nachzubilden. Die gelten dann als Sondervermögen genau wie Aktien und haben kein Emmitentenrisiko.
      Alternativ könnte der DMPF aber auch selbst einfach den Index nachbilden wie ein ETF.

      Kommentar


      • Ingo Nix
        Ingo Nix kommentierte
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        ja die gibt es auch .. würde ich ohne nur kaufen, wenn ich ETF kaufen würde. der Rest ist Schrott im Ernstfall. Aber 500 Aktienposition zu halten die Teilweise 0,1% vom Index haben, macht kleinen Sinn. Wir wollen eben keine Banken, Versorger, Luftfahrt, Materials, Immos oder Aktien mit schlechter Bilanz.

      #10
      Zitat von Ingo Nix Beitrag anzeigen
      Und was macht man wenn der ETF Anbieter pleite ist, dann habe ich eine leere Schuldverschreibung, evtl. noch mit Swaps. Bei Aktien gehört wird wenigsten der Titel, also die Aktie, bei ETF nur ein Versprechen !!!!!!
      Wie kann man nur als Verantwortlicher des Fonds solch eine schockierend absurde Aussage tätigen?

      Ist das Unwissen, oder wollen sie unbedarfte Anleger absichtlich auf eine völlig falsche Fährte locken?

      Kommentar


      • Ingo Nix
        Ingo Nix kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        https://www.etfs.de/exchange-traded-notes/

        Immer richtig lesen und den Beipackzettel. Ich habe geschrieben, dass ETF oder deren Untergruppen Schuldverschreibungen sein können und nicht müssen. Bei Aktien hab ich das Risiko nicht.

      • Giacomo Leopardi
        Giacomo Leopardi kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        In Ihrem Link geht es doch um ETNs.......!!

        Auch Ihre Beurteilung von Swap-basierten ETFs stimmt nicht!

        Oh weh!!

      • Ingo Nix
        Ingo Nix kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Na dann Giacomo, ich hab die Dinger schon gehandelt und weiß wie Swaps gepreist werden. Sie auch ?

      #11
      Zitat von Ingo Nix Beitrag anzeigen
      Und was macht man wenn der ETF Anbieter pleite ist, dann habe ich eine leere Schuldverschreibung, evtl. noch mit Swaps. Bei Aktien gehört wird wenigsten der Titel, also die Aktie, bei ETF nur ein Versprechen !!!!!!
      https://de.extraetf.com/wissen/was-i...ondervermoegen

      Aufgrund Ihrer bizarren Stellungnahme zu ETFs, habe ich jetzt außerhalb der Reihe eine extragroße Extratranche meiner Fondsanteile hier verkauft.

      In einem "dummen" ETF sehe ich das Geld inzwischen sehr, sehr viel besser aufgehoben als hier!

      Kommentar


      • Ingo Nix
        Ingo Nix kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Es gibt ETF die sind Sondervermögen, leider aber nicht alle und die die Swaps im Depot haben sind noch gefährlicher. Bitte immer auch richtig lesen. Es geht nicht um das ETF an sich, sondern wer es emittiert und welches rechtliche Konstrukt dahinter steht. Aber das sehen Sie als Privatanleger oft gar nicht.

      • Giacomo Leopardi
        Giacomo Leopardi kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Sehr geehrter Herr Nix, was genau meinen Sie denn mit "noch gefährlicher"? Noch gefährlicher als was denn bitte? Was soll bitte an ETFs so gefährlich oder noch gefährlicher sein?

        ETFs sind Sondervermögen, sind wir uns da einig?

      • Ingo Nix
        Ingo Nix kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Ja das sind wir uns einig..

      #12
      Zitat von Ingo Nix Beitrag anzeigen
      Und was macht man wenn der ETF Anbieter pleite ist, dann habe ich eine leere Schuldverschreibung, evtl. noch mit Swaps. Bei Aktien gehört wird wenigsten der Titel, also die Aktie, bei ETF nur ein Versprechen !!!!!!
      Wow Herr Nix! Wirklich?!
      Ich musste dreimal lesen ob Sie das wirklich geschrieben haben, als Fondsmanager...
      Der Käufer eines ETFs kauft einen Anteil am Sondervermögen. Das sind Fonds genau wie der Dirk Müller Fonds. Nichts Schuldverschreibungen...
      Oh weh, oh weh....
      Ob da Swaps, Aktien oder short Futures auf den S&P 500 drin sind, macht nicht den geringsten Unterschied.

      Kommentar


        #13
        Oh nein ...da müssen Sie mal genau lesen was ein ETF ist und was da so alles drin sein kann... mmhhh

        Kommentar


          #14
          Zitat von Ingo Nix Beitrag anzeigen
          Oh nein ...da müssen Sie mal genau lesen was ein ETF ist und was da so alles drin sein kann... mmhhh
          Ok machen wir das mal am Beispiel iShares Core DAX DE0005933931:

          Da steht schon im Namen etwas lustiges, nämlich UCITS.
          Mal googlen was UCITS heißt....
          Auf deutsch heißt das OGAW und ist die Abkürzung für „Organismus für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren“
          Soso. OGAW. Klingt witzig, fast wie Olaf unser Finanzminister. Aber Irgendwo habe ich das schonmal gelesen....
          Achja, im Verkaufsprospekt des Dirk Müller Premium Aktien Fonds!:

          "Das Sondervermögen Dirk Müller Premium Aktien (nachfolgend "Fonds" oder "OGAW-Sondervermögen") ist ein Organismus...."

          Mensch, da ist doch tatsächlich dieser böse ETF vor dem Gesetz genau das gleiche wie der tolle Dirk Müller Fonds. Ich werd verrückt...

          Kommentar


          #15
          "Ingo Nix kommentierte
          Heute, 15:33
          https://www.etfs.de/exchange-traded-notes/

          Immer richtig lesen und den Beipackzettel. Ich habe geschrieben, dass ETF oder deren Untergruppen Schuldverschreibungen sein können und nicht müssen. Bei Aktien hab ich das Risiko nicht."


          Herr Nix hier ein aufklärender Link über den Unterschied ETF/ETC/ETN:

          https://www.boerse-stuttgart.de/de-de/produkte/etps/

          ...ich hoffe, hier werden Sie geholfen.

          Kommentar


          • Ingo Nix
            Ingo Nix kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Danke, ich kenne den Unterschied

            http://www.moneyfilter.de/Exchange-Traded-Fund

            Deshalb ist es wichtig nicht blind irgendwas zu kaufen sondern genau zu lesen wie das Produkt aufgebaut ist. Mit Aktien (voll), mit Swaps oder ohne
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