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    Feedback zum Webinar vom 11.04.2017

    Hallo Dirk Müller, hallo Andreas Schmidt, hallo liebe Fonds-Investoren /-Interessenten,

    das o.g. Webinar habe ich mir im Nachgang ("Webmitschnitt") angesehen.

    Erlauben Sie einige Gedanken dazu:

    1) Die Performance des DMPA-Fonds hängt gegenüber dem Vergleichsindex (MSCI World Value) derzeit um beinahe 20% zurück. Das ist - insbesondere für mich als Anleger - sehr bitter und ein recht harter Schlag. Dass dies - Ihren Angaben zufolge - an der aktuell vergleichsweisen hohen Absicherung liegt, kann ich durchaus nachvollziehen. "Sich" abzusichern, ist eher einfach. Den "rechten" Zeitpunkt dafür zu finden, wann man die Absicherung hochfährt (und um wieviel) und wann man sie verkauft, ist dagegen ungleich schwieriger, nein: extrem viel schwieriger. Der DMPA hat hier - um auf die letzten Monate zurückzuschauen - "daneben" gegriffen - sprich: eine zu hohe Absicherung gefahren. Gleichwohl muss ich selbst - für mein Portfolio - einräumen, dass auch ich derzeit eine (sehr / zu) hohe Absicherung gegen mein Portfolio fahre. Man kann sich halt irren (DMPA und ich - oder umgekehrt). Dennoch beabsichtige ich nicht, meine Absicherungen kurzfristig herunterzufahren.

    2) In Ergänzung zu 1) sind die "Anschuldigungen" einiger weniger Dritter gegenüber dem Fonds - die man durchaus als Vorhalt der Untreue interpretieren kann - aus meiner Sicht haltlos (man lese dazu mal diesen Thread in aller Ruhe und in Gänze). Ggf. sollte der Untreue-Vortragende Anzeige erstatten, oder der DMPA sollte rechtliche Schritte gegen den Vortragenden in Erwägung ziehen.

    3) Je intensiver man absichert, um so weniger hat man Teilhabe an positiven Kursentwicklungen der Underlyings (= der im Fonds gehaltenen Unternehmensaktien). Bei negativen Kursentwicklungen profitiert man indes, da der Fonds von den Absicherungen profitiert.

    4) Ich würde (mindestens!!!) eine Flasche Sekt aufmachen, wenn die Scheixx-Aktie Facebook aus dem DMPA-Portfolio entfernt werden würde. Es mag ja sein, dass sie Aufwärtspotenzial hat. Aus ethischen Gründen lehne ich dieses Unternehmen vollständig ab! Ich hätte weniger Probleme, wenn der DPMA statt dessen eine Rüstungsaktie - z.B. Rheinmetall - kaufen würde.

    5) Das Engagement in Bakkafrost scheint mir weiterhin richtig / gut zu sein.

    6) An alle Anleger: Ihr macht ja wohl nicht den Fehler, 100% Eurer "Aktien"-Engagements im DMPA anzulegen, oder? Ein solches Verhalten wäre - verzeiht mir - belieblig dämlich! Es gilt vielmehr: Immer streuen! (Dirk Müller mag hier allenfalls theoretisch widersprechen, er wird es aber ganz sicher nicht tun, weil er es genau so sieht! - oder? - Einlassung dazu willkommen) - ETFs als "Grundinvestition" heranzuziehen, ist - aus meiner Sicht - immer (!) erste Wahl.

    Genug nun meiner Einlassungen. Ich wünsche Euch/Ihnen Frohe Ostertage, und - vor Allem - beste Gesundheit. LG, -wolli_l-
    Zuletzt geändert von wolli_l; 13.04.2017, 22:37. Grund: Weblin zm Webinar zugefügt

    #2
    Ich möchte auch nochmal auf den anderen Thread (Fondsvolumen) zurückkommen. Im Webinar wird gezeigt, dass der Fonds im Gesamten 20% hinter dem reinen Aktienportfolio des Fonds zurückliegt. Wie kommt Herr Schmidt dann dazu, in Beitrag 27 zu behaupten, die 8% Unterschied vom User marc liegen näher an der Realität als die 26% Unterschied von Analisto?

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    • Dirk Müller
      Dirk Müller kommentierte
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      Hallo Limes, die Antwort zu Ihrer Frage ist recht einfach: der Zeitraum. Marc analysierte den Zeitraum Dezember 2016 - März 2017 und die 20% beziehen sich seit Auflage. Ihr Andreas Schmidt

    #3
    Ich möchte mich dem Feedback anschließen. Es ist aus meiner Sicht weiterhin so, dass die Transparenz bezüglich Aktien zwar sehr hoch ist, aber bezüglich Absicherungen fast kaum vorhanden ist. Wie entwickelt sich der Fonds wenn der Gesamtmark stark nachgibt -der Fonds wird wahrscheinlich auch nachgeben nur deutlich weniger als der Markt andernfalls wäre es ein Hedgefonds, der auf fallende Kurse setzt? Was ist dann der Vorteil Geld im Fonds anzulegen und eine negative Performance in Kauf zu nehmen solange die Märkte seitwärts oder langsam richtung Norden laufen und bei einem starken Rücksetzer im Gesamtmarkt weniger Performance zu verlieren! als der Vergleichsindex? Was ist der Vorteil dazu im Vergleich dazu im Cash zu bleiben und warten bis der Markt nachgibt und dann einsteigen. Ich sehe einfach den Vorteil der Strategie nicht.

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      #4
      Verstehe die Aufregung nicht. Die Strategie des Fonds war bekannt. Seid doch froh, wenn der Kurs niedrig ist. Dann erhalten wir alle mehr Anteile bei einem Sparplan. Es spielt meiner Meinung keine Rolle, ob wir aktuell 5, 10 oder 20% hinten dran sind, da der Fonds für ein langfristiges Anlegen gedacht ist. Und so lange besteht er ja noch nicht. Ich denke Dirk Müller tut aktuell gut daran, die Absicherungen beizubehalten, wenn ich mir die Welt so anschaue. Für mich ist generell wichtiger, dass die Aktienauswahl funktioniert. Und die Transparenz ist für mich auch ok. Ich erwarte nicht, über jede Kleinigkeit ausführlich informiert zu werden. Und zu erwarten, dass jede Berechnung eines Forumsmitglied kommentiert wird, finde ich unangebracht. Es wird keiner gezwungen investiert zu bleiben. Ich denke, wir machen das, weil wir an dieses Projekt glauben.
      Zuletzt geändert von Padre; 14.04.2017, 22:38.

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