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Anleihen Vs. Aktien

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    Anleihen Vs. Aktien

    Unter anderem im webinar vom 23.06 wurde erwähnt das eine Flucht aus Anleihen durch platzen der Blase massiv Kapital freisetzen wird und zu einer enorme Erhöhung der Aktienkurse führen wird. Das leuchtet mir nicht ein, da ein Verkauf immer einen Käufer vorraussetzt, dadurch bleibt die Geldmenge gleich (außer Notenbanken kaufen) und die Wirkung ist gering. Nur der Kurs der Anleihen wird sich anpassen. Vielmehr wird nur Geld freigesetzt wenn Anleihen auslaufen. Da die Unternehmen diese auslaufenden Anleihen refinanzieren müssen werden entweder Kredite aufgenommen oder erneut Anleihen emittiert. Langfristig werden bei dem jetzigen Zinsniveau Unternehmen meines Erachtens vermehrt Anleihen zu den für sie guten Konditionen emittieren und Kapital wird aus dem Aktienmarkt abfließen. Solange die Zentralbanken noch massiv Geld in den Markt pumpen spielt das keine Rolle. Aber auch diese Anleihen laufen aus und führen zu einem Kapitalrückfluss. Der Aktienmarkt boomt wenn die Zinsen niedrig sind, Kapital im Überfluss vorhanden ist und Euphorie herrscht. Alle Faktoren sind auf grün bis auf die Euphorie. Letztendlich führt jeder Kauf einer am Markt befindlichen Aktie wieder zu einem Guthaben des Verkäufers die Geldmenge bleibt ergo gleich (außer der Kauf wird durch einen Kredit finanziert) Letztendlich verstehe ich nicht warum immer davon gesprochen wird das Geld fließt in Anleihen oder den Aktienmarkt bzw. daraus ab. Es müsste korrekt heißen die Nachfrage nach Anleihen oder Aktien nimmt zu.

    #2
    Se schreiben es genau richtig : "außer die Notenbanken kaufen" ...exakt das ist meine Erwartung, dass die Notenbanken im Krisenfall gegen den Ausverkauf der ANleihen (=starke Zinssteigerung) massiv weitere Anleihen aufkaufen mit dafür frisch erezugtem Notenbankgeld. Der Aussage "die Wirkung ist gering" widerspreche ich. Es macht schon Bewegung, wenn die FED für 1 oder 1 Billionen Anleihen kauft und dafür frische US-Dollar schafft.
    Und nein, im "nromalen" Modus (nicht wie oben beschrieben) schichten beispielsweise die großen US-Institutionellen Anleger stöndig um zwischen Aktien und Anleihen. Oft auch innerhalb von Stunden. Wenn sie glauben Aktien fallen, dann verkaufen sie Aktien und das GEld liegt dann nicht auf dem Girokonto, sondern wird direkt umgeschichtet aus den Aktien hinen in kurzlaufende US.Staatsanleihen. Wenn diese Investoren wieder auf Risiko schalten (Aktien steigen), werden die kurzfristigen Anleihen verkauft und das GEdl in Aktien investiert.

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