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Neues aus dem Dirk Müller Premium Aktien Fonds, Stand 12. Mai 2022

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    Neues aus dem Dirk Müller Premium Aktien Fonds, Stand 12. Mai 2022

    Die Stimmung an den Aktienmärkten könnte aktuell nicht schlimmer sein. Die Berichtssaison nähert sich langsam dem Ende und die Zahlen zum abgelaufenen Quartal zeigten einmal mehr wie die Unternehmen mit steigenden Zinsen, rasanter Inflation und Lieferkettenproblemen zu kämpfen haben.

    Der Gesamtmarkt ist angeschlagen und seit Wochen kennt er nur eine Richtung: Süden! Die Berichtssaison ist wieder mal gespickt von Überraschungen und Unternehmen werden durch die kleinsten Verfehlungen im Zahlenwerk oder im Ausblick im zweistelligen Prozentbereich abverkauft.

    Investoren suchen nach sicheren Häfen, die sind derzeit aber kaum zu finden. Die steigenden Zinsen lassen im Gegenzug die Kurse der Staatsanleihen einbrechen. Je länger die Laufzeit, desto herber die Verluste und die Zinsen sind noch weit davon entfernt die Inflation auszugleichen.

    Der Markt der Kryptowährungen gleicht derzeit einem Schlachtfeld. Kleine Projekte wie Terra werden zum faktischen Totalverlust, während Bitcoin seit seinem Hoch im Dezember per heute Mittag von 68.000 USD auf 25.000 USD und somit 2/3 seines Wertes verloren hat.

    Die von vielen erhoffte Stabilität der Kryptos zum Schutz vor Aktienmarktturbulenzen ist nirgends zu sehen. Es zeigt sich einmal mehr, dass die Welt der Kryptos noch immer hauptsächlich ein Spekulationsmarkt ist, in dem in der Euphorie gekauft und in der Panik verkauft wird. Im Gegensatz zu Aktien fehlt hier jedoch jede fundamentale Bodenlinie, da weder Gebäude, noch Maschinen, noch Geschäftsmodell oder Patente vorhanden sind.

    Selbst die Edelmetalle können von der Inflationsentwicklung nicht profitieren. Gold fiel seit März von 2060 USD um 10 % auf 1840 USD, Silber fiel sogar um 20 %. Es scheint als gäbe es einen Run auf Cash. „Raus aus Allem“. Das hatten wir schon 2008 während der Lehman-Krise erlebt, als die Investoren nur eines dringend brauchten: Geld! um ihre Spekulationskredite zu bezahlen, deren hinterlegte Sicherheiten mit jedem Tag wertloser wurden.

    Wie seit mindestens 2020 befürchtet, sind die Inflation und die dadurch verursachten Zinsanhebungen absolutes Gift für Wirtschaft und Finanzmärkte. Die immer wieder beschriebene Stagflation ist das zu erwartende Szenario.

    D
    ie zehnjährigen US-Zinsen liegen bei rund 2,85 %. Aber die Handelsspanne ist für diese Art von Investitionen schon extrem. Lag die Rendite Ende April noch bei 2,80 %, stieg sie innerhalb von nur wenigen Tagen auf 3,20 % um dann wieder zu fallen. Das ist sehr ungewöhnlich und zeigt die Spannung im System.

    Aktuell sind die Aktienmärkte technisch massiv überverkauft, aber die Volatilitätsindikatoren zeigen noch keine Ausverkaufs- oder Paniksituation. Die Indizes S&P 500 und Nasdaq 100 hielten sich – trotz starker Kursverluste zahlreicher Einzelaktien- bis vor kurzem relativ stabil, da die beiden großen Schwergewichte Apple und Microsoft sich dem Abverkauf entziehen konnten.

    Doch das änderte sich in den letzten 48 Stunden. Apple kam massiv unter Druck (gestern minus 5 %) und zog die Indices stärker nach unten als viele andere Aktien. Grund hierfür ist, dass die Privatanleger, die bis vor kurzem blind jede Schwäche genutzt haben um in ETFs mit Schwerpunkt Apple zu investieren, inzwischen alle Gewinne seit Januar 2020 eingebüßt haben. So eine Studie von Morgan Stanley.

    Jetzt kommt die Angst um Verluste und die Kleinanleger haben in den letzten Tagen begonnen zu verkaufen. So wie sie es waren, die zwei Jahre lang die Märkte (ganz wesentlich durch Apple und Microsoft) in die Höhe zu trieben, lösen sie jetzt die Stampede nach unten aus. Ob dadurch auch kurzfristig weiterer Abwärtsdruck entsteht, oder die überverkaufte Situation der Profis zu einer schnellen und starken Gegenbewegung führen, lässt sich kaum vorhersehen.

    Mit hoher Wahrscheinlichkeit müssen wir uns in den kommenden Monaten noch auf extreme Kursbewegungen einstellen. Wir sind dafür im Fonds bestens aufgestellt, halten uns weiter stabil, wenngleich diese Turbulenzen auch bei uns für ein klein wenig mehr Volatilität sorgen.

    Was wir derzeit erleben ist genau das Szenario, das wir vor Jahren erwartet haben, für das wir den Fonds gebaut haben. Jetzt geht es einerseits darum Verluste möglichst zu vermeiden und zugleich die Grundlage für die Kursgewinne NACH dieser Börsen- und Wirtschaftskrise zu legen. Dafür passen wir die Strategie in den kommenden Wochen sukzessive dem Plan entsprechend an, um rechtzeitig nach oben dabei sein zu können. Noch gilt aber als oberste Prämisse die Verlustvermeidung. Wer 10 % verloren hat, muss nur 11 % steigen um beim Einstand zu sein. Wer 50 % verloren hat, der muss um 100 % zulegen um die Verluste wettzumachen.

    Die US-CPI Zahlen (Verbraucherpreise) in dieser Woche haben die Schleusen der Verkaufsaufträge an der Börse noch weiter geöffnet. Im Monatsvergleich stieg die Inflation zwar nur um 0,3 % nach zuvor noch 1,2 % an. Rechnet man Lebensmittel und Energie raus, war es aber ein Plus von 0,6 %. Im Jahresvergleich erreichte der Wert 8,3 % nach 8,5 %. Erstmal ein gutes Zeichen, dass die Inflation nicht weiter stieg. Jedoch wird sie wohl für einen längeren Zeitraum auf erhöhtem Niveau bleiben und das verschreckt die Anleger zunehmend. Die Lohn-Preis-Spirale hat schon begonnen und die Lohnstückkosten steigen mit gleichzeitigem geringerem Wachstum der Unternehmen. Ein Teufelskreis!

    Die Zentralbanken haben gar keine andere Wahl als das Tempo der Zinserhöhungen zu beschleunigen. Die FED in den USA tut dies bereits und die EZB denkt nun auch laut darüber nach. Die nächste Sitzung der Europäischen Zentralbank ist am 09.06.22 und Frau Lagarde steht vor einem Scherbenhaufen. Sie muss die Zinsen irgendwie anheben, um die Inflation zu bekämpfen, ohne die südlichen Euroländer und deren Schuldenpolitik zu gefährden. Ein Spagat der sicherlich nicht ohne Folgen bleiben wird.

    Der S&P 500 ist im Berichtszeitraum (22.04. bis 11.05.) um 7,88 % gefallen. Die Verliererliste ist lang. Bei Dish Network hat sich die Aktie in wenigen Tagen fast halbiert. Die Gewinnerliste wird von Aktien aus dem Energiesektor angeführt. Der technologielastige Nasdaq 100 verbuchte ein Minus von 10,4 %. Auch hier ist die Liste lang und die Kurstafel blutrot.

    Unser Vergleichsindex MSCI World Value Net (EUR) fiel 3,37 % von 153,43 auf 148,26. Der Dirk Müller Premium Aktien Fonds blieb mit minus 0,8 % auf 90,25 Euro weitgehend stabil.

    Einige Unternehmen aus unserem Portfolio haben bereits ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Hier ein kurzer Auszug. Mehr und detailliertere Informationen finden Sie wie gewohnt im Forum.

    Amazon
    Einmal Top und einmal Flop, wie erwartet kamen die Amazon Zahlen! Der Umsatz stieg 7,3 % auf 116,44 Mrd. USD, die Bruttomarge wurde mit 42,9 % beziffert. Amazon teilt die Umsatzkategorien in die folgenden zwei Teile auf:
    • Net Product Sales: 56,46 Mrd. nach 57,49 Mrd. USD in Q1 2021
    • Net Service Sales: 59,99 Mrd. nach 51,03 Mrd. USD
    Im Produktgeschäft musste man also rückläufige Umsätze verbuchen, das Geschäft rund um Service, also auch die Cloud AWS boomt weiter. Der operative Ertrag schmolz also wie Butter in der Sonne von 8,87 Mrd. USD auf nur noch 3,67 Mrd. USD. Der Free Cashflow für die vergangenen zwölf Monate wurde mit minus 18,6 Mrd. USD nach noch einem Plus von 26,4 Mrd. USD berichtet. Im aktuellen Quartal waren es 17,74 Mrd. USD.

    Nach den letzten Quartalszahlen (Q4 2021) haben wir auf die Rivian-Beteiligung hingewiesen. Rivian ist ein Hersteller von E-Autos - oder möchte dies zumindest in Zukunft sein. Noch sind die Umsätze überschaubar, die Verluste dafür aber groß.

    Amazon hält laut Bloomberg rund 17,7 % oder 158,36 Mio. Aktien. Im Bericht zu Q4 2021 wurde die Beteiligung durch den Kursanstieg der Rivian Aktie aufgewertet und Amazon verbuchte einen „Gewinn“ von 11,8 Mrd. USD. Wie das so mit Beteiligungen ist müssen diese jedes Quartal bewertet werden. Der Kurs der Rivian Aktie stürzte von 103,69 (31.12.2021) auf 50,24 USD (31.03.2022) ab, was einen „Verlust“ von rund 8,5 Mrd. USD ausmachte. Diese Wertberichtigung finden wir nun im aktuellen Quartalsbericht, zwar wurden nur 7,6 Mrd. USD angesetzt aber dafür noch mal 1,33 Mrd. USD an anderen nicht operativen Ausgaben, die Summe beläuft sich auf 8,934 Mrd. USD. Das Nettoergebnis implodierte von plus 8,1 Mrd. auf minus 3,84 Mrd. USD.

    Apple
    Im letzten Bericht schrieben wir noch „Apple stemmt sich gegen die Naturgewalten“. Im abgelaufenen Quartal sehen wir, dass auch Apple nicht gegen jede Flutwelle gewinnen kann. Im zweiten Quartal 2022 (endete am 26.03.2022) wurden 97,28 Mrd. Umsatz erzielt, ein Plus von nur 8,6 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Bruttogewinn stieg von 38,08 Mrd. auf 42,56 Mrd. USD. Die Marge lag bei 43,7 %, nach noch 42,5 %. Die Umsatzkosten auf der Produktseite konnten leicht verbessert werden, im Servicebereich sogar deutlich. Waren es im zweiten Quartal 2021 noch 29,93 % sind es im abgelaufenen Quartal 2022 nur 27,39 %. Der Free Cashflow kletterte auf 25,65 Mrd. USD.

    Apple spürt die Flutwelle der aktuellen Probleme erheblich. Der Hardwarebereich hinkt deutlich hinterher, das wichtige Servicesegment läuft aber. Aktien von Tech-Unternehmen haben es in den letzten Monaten nicht einfach, auch steigende Zinsen machen einigen durchaus zu schaffen. Apple ist weiterhin in solides Investment, auch wenn die derzeitige „Börsenstraße“ einige Schlaglöcher mit sich bringt.

    herzlichst
    Ihr
    Dirk Müller & Fonds Team

    #2
    Zitat von Fonds Team Michael Herrmann Beitrag anzeigen
    Die von vielen erhoffte Stabilität der Kryptos zum Schutz vor Aktienmarktturbulenzen ist nirgends zu sehen. Es zeigt sich einmal mehr, dass die Welt der Kryptos noch immer hauptsächlich ein Spekulationsmarkt ist, in dem in der Euphorie gekauft und in der Panik verkauft wird. Im Gegensatz zu Aktien fehlt hier jedoch jede fundamentale Bodenlinie, da weder Gebäude, noch Maschinen, noch Geschäftsmodell oder Patente vorhanden sind.
    Ich glaube, dass dieser Abschnitt auch eine weitere Sicht erfordert:
    Nämlich, dass es wenig Sinn macht Äpfel (Aktien) mit Birnen (Kryptos) zu vergleichen, ja nicht mal reife Äpfel mit unreifen Äpfeln wäre angemessen.
    Im Gegensatz zu Aktien fehlt auch GELD jede FUNDAMENTALE Bodenlinie! Auch bei Geld sind weder Gebäude, Maschinen, noch ein Geschäftsmodell (?) oder Patente vorhanden.
    Gebäude und Maschinen, die keiner nutzen will, Geschäftsmodelle, die nicht gefragt sind und Patente, die nie verwirklicht werden haben ebenfalls keinerlei Wert.
    Ob Kryptos, im speziellen Bitcoin, einen Wert haben oder nicht, sollte hier weder diskutiert und schon gar nicht festgelegt werden (auch nicht durch die Blume).
    Sich selbst "schön zu reden", indem man Andere(s) schlecht macht, ist weder ein ehrhaftes Vorgehen.noch zielführend. Einfach nur vor der eigenen Haustüre kehren reicht völlig aus, um auf dem Weg zu bleiben.


    Zitat von Fonds Team Michael Herrmann Beitrag anzeigen
    Selbst die Edelmetalle können von der Inflationsentwicklung nicht profitieren. Gold fiel seit März von 2060 USD um 10 % auf 1840 USD, Silber fiel sogar um 20 %. Es scheint als gäbe es einen Run auf Cash. „Raus aus Allem“. Das hatten wir schon 2008 während der Lehman-Krise erlebt, als die Investoren nur eines dringend brauchten: Geld! um ihre Spekulationskredite zu bezahlen, deren hinterlegte Sicherheiten mit jedem Tag wertloser wurden.
    Fakt ist: Die Unze Gold hat dieses Jahr aktuell ein Plus von ca. 10%, der DMPAF steht bei ca. -1,25%.

    Warum sollte der Goldpreis von der Inflation profitieren? Gold ist meines Wissens nach noch nie einfach nur im Einklang mit der Inflation bzw. von Inflationserwartungen gelaufen, Gold reagiert hauptsächlich auf einen (neg.) Realzins und schützt schon immer nur bedingt vor Inflation. Wer sich vor Verbraucherpreis-Inflation schützen oder vorsorgen will, der muss darin investieren, woher diese Inflation kommt ... Rohstoffe allgemein!

    Run auf Cash, trotz seiner intrinsischen Wertlosigkeit macht eben Sinn, wenn man später stark vergünstigt wieder in "wahre Werte" einsteigen will oder dringend Liquidität braucht (warum auch immer).


    Zitat von Fonds Team Michael Herrmann Beitrag anzeigen
    Mit hoher Wahrscheinlichkeit müssen wir uns in den kommenden Monaten noch auf extreme Kursbewegungen einstellen. Wir sind dafür im Fonds bestens aufgestellt, halten uns weiter stabil, wenngleich diese Turbulenzen auch bei uns für ein klein wenig mehr Volatilität sorgen.
    Volatilität, ja ... (kein Problem) .... aber leider mit einer geringen Tendenz gen Süden, oder nicht? Gegen Volatilität mit leichter Tendenz gen Norden hätte sicherlich niemand etwas.


    Zitat von Fonds Team Michael Herrmann Beitrag anzeigen
    Was wir derzeit erleben ist genau das Szenario, das wir vor Jahren erwartet haben, für das wir den Fonds gebaut haben. Jetzt geht es einerseits darum Verluste möglichst zu vermeiden und zugleich die Grundlage für die Kursgewinne NACH dieser Börsen- und Wirtschaftskrise zu legen. Dafür passen wir die Strategie in den kommenden Wochen sukzessive dem Plan entsprechend an, um rechtzeitig nach oben dabei sein zu können. Noch gilt aber als oberste Prämisse die Verlustvermeidung. Wer 10 % verloren hat, muss nur 11 % steigen um beim Einstand zu sein. Wer 50 % verloren hat, der muss um 100 % zulegen um die Verluste wettzumachen.
    Problem ist nur, dass die Welt sich bis hierher einen Vorsprung von fast 110% erarbeitet hatte (aktuell noch ca. 85%). Es reicht auch nicht nur "nach oben mit dabei zu sein"; ohne VOLLE Fahrt voraus (also tiefgrün) liefert das Konzept dann keinen wirklichen Mehrwert. Der Vergleich wieviel jeweils aufzuholen ist, ist zwar richtig aber nicht STIMMIG.

    Der Vergleich - so wie Sie ihn darstellen - suggeriert einen enormen Vorteil, den es aber NUR DANN gibt, wenn das Ausgangsniveau gleich war. Die Welt liegt aber brutal vorne. Wenn man weit vorausgeeilt ist, dann kann man auch stark einbrechen ohne gleich eingeholt zu werden.


    Lieber Herr Herrmann,

    vielen Dank für Ihre Beiträge, ich persönlich empfinde Ihre Darstellungen partiell aber nicht ganz wahrheitsgetreu, vieles nehme ich eher als Halbwahrheiten wahr (oder als persönliche Meinung). Darf man doch kundtun, oder? Warum? ... na um aufzuzeigen, dass kommunikativ noch Spielraum nach oben ist
    Zuletzt geändert von Carsten; 13.05.2022, 16:18.

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      #3
      ​Lieber Herr Herrmann,

      das größte Problem des Fonds ist meiner Meinung nach wie vor die MASSIVE Abhängigkeit einer KORREKTEN(!!!) Marktprognose. Bestes Beispiel Corona Crash: Man hat durch historischen Vergleich mit vorherigen Krisen "prognostiziert", dass nach dem ersten schweren Schlag und der anschließenden Gegenbewegung, die lange Abwärtsbewegung noch kommt - und lag leider völlig falsch. Eine Entscheidung rein auf Basis der im MOMENT bzw. im JETZT vorliegenden Bewertungen (Einbruchhöhe, KGV etc.) hat dieses Risiko nicht. Man hatte sich aber dem Prognoserisiko aber dennoch aus Angst(?) hingegeben.

      Auch sehe ich, dass Sie die Zeiträume gezielt so wählen, dass der Fonds gut abschneidet. Klar, das würde ich auch tun, wenn ich mein Produkt bewerbe. Kurzfristig besser als andere Assets zu performen ist aber leider bedeutungslos, wenn die langfristige Entwicklung eben nicht stimmt.

      Carsten hat völlig recht. Wer massiv vorne liegt, darf natürlich auch massiv zurück fallen und kann trotzdem am Ende gewinnen. Diese Tatsache spricht natürlich nicht für den Fonds, daher wird sie vermutlich auch vom Fondsmanagment - logischerweise - nicht erwähnt.

      Vielleicht begehe auch ich einen Prognosefehler, wenn ich prognostiziere, dass der DMPAF auch künftig den Markt nicht langfristig schlagen wird. Ich sehe leider nicht, wie Sie das schaffen wollen. Trotzdem lasse ich mich natürlich eines besseren belehren und bin sehr gespannt auf das nächste Webinar.

      LG Prophet83​
      Zuletzt geändert von Prophet83; 16.05.2022, 12:26.

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        #4
        Zitat von Carsten Beitrag anzeigen
        Lieber Herr Herrmann,

        vielen Dank für Ihre Beiträge, ich persönlich empfinde Ihre Darstellungen partiell aber nicht ganz wahrheitsgetreu, vieles nehme ich eher als Halbwahrheiten wahr (oder als persönliche Meinung). Darf man doch kundtun, oder? Warum? ... na um aufzuzeigen, dass kommunikativ noch Spielraum nach oben ist
        Solange der Ton stimmt und auch noch sachliche Inhalte und nicht nur Persönliches kommt, ist Kritik wie gesagt kein Problem hier

        Die Einordnung der Gesamtlage durch Dirk Müller & das Fonds Team ist immer auch zu einem Stück persönliche Meinung, wenngleich wir diese stets mit Fakten begründen. Die Performance-Daten sind allerdings eindeutig wahr. Dass wir im Marktbericht auch auf Themen wie Kryptos oder Edelmetalle liegt daran, dass der Marktbericht nicht nur hier im Forum online geht, sondern insbesondere auch per Mail als Update an eine breite Leserschaft verschickt wird. Diese wollen wir nicht nur über den Fonds an sich informieren, sondern auch über allgemeinen Themen, die derzeit die Finanzmärkte beschäftigen. Und dass es sowohl Edelmetallen, insbesondere aber bei den Kryptos, zuletzt turbulent zu ging, darüber sollte es keine 2 Meinungen geben.

        Wir berichten aber nicht jede Woche über Kryptos oder Edelmetalle. Das wäre in der Tat unangebracht. In solch einer Woche wie zuletzt, sollte ein Hinweis auf die Turbulenzen bei den Kryptowährungen aber gerechtfertigt sein. Für den Fonds passen selbstverständlich andere Benchmarks besser - auf die wir ja auch hingewiesen haben. Dass sich auch bei Aktienindizes und den Zeiträumen streiten lässt, ist ein anderes Thema. Auch da kann man unterschiedlicher Meinung sein, was die richtige Wahl ist. In den Wochenberichten nehmen wir in der Regel eher die kürzeren Zeiträume, da es vor allem um die Entwicklung seit den vorherigen Berichten geht.

        LG Michael Herrmann

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