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Neues aus dem Dirk Müller Premium Aktien Fonds, 1. Oktober 2018

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    Neues aus dem Dirk Müller Premium Aktien Fonds, 1. Oktober 2018

    Die Kurserholung an den europäischen Börsen verlief bis zum Donnerstag letzter Woche erfreulich. Dann jedoch sorgten die italienischen Haushaltspläne für einen doch empfindlichen Dämpfer am letzten Tag des Berichtszeitraums (14.09. – 28.09.)

    Das Ergebnis ist nur noch ein marginaler Kursanstieg beim DAX von 123 Punkten oder 1,01% auf 12.247 Punkte. Ein etwas anderes Bild ergibt sich beim DJ EuroStoxx 50 Index, denn dieser gewann im Berichtszeitraum - trotz Italien-Gewichtung im Index - 1,6% auf 3.399 Punkte hinzu. Weiter unaufhaltsam ihre Kreise zieht die Wall Street und so überrascht der abermalige, wenn auch nur leichte Anstieg beim S&P 500 Index von neun Punkten auf einen Indexstand von 2.914 Punkten am Freitag. Zwischenzeitlich erreichte der am 20. September ein neues Allzeithoch mit 2.930,75 Punkten. Der MSCI World Value Index konnte insbesondere durch einen stärkeren US Dollar profitieren und verbesserte sich um 1,25% auf 112,55 nach 111,30. Unser Fondspreis notiert bei 103,24 nach 103,79.


    Ein größerer Auftragseingang aus Südafrika in Höhe von umgerechnet SEK 100 Mio. und eine positive Beurteilung eines Brokers führten beim Atlas Copco SpinOff Epirock zu einem Kursanstieg von SEK 6,33 auf SEK 99,30 oder 6,8% in den vergangenen zwei Wochen.

    Langsam aber doch stetig erholt sich das US-Biotechunternehmen Gilead Sciences aus einer längeren Lethargie-Phase. Nach Tiefstkursen von unter $ 64 im Mai desJahres schloss die Aktie zum Wochenschluss mit $ 77,21. Ein Gewinn im Berichtszeitraum von $ 3,83. Ein Grund für diese positive Entwicklung ist die Bekanntgabe des Unternehmens, dass es in 2019 ein Generika Produkt auf sein eigenes HIV-Medikament auf den Markt bringen will. Ein recht ungewöhnlicher Schritt für ein Pharmaunternehmen,, ein eigenes Nachahmerprodukt zu vermarkten. Dennoch half es den leidgeprüften Aktionären von Gilead Sciences. Das Unternehmen wird auch in diesem Jahr wieder „Cash“ in Form von Free Cash Flow von über $ acht Mrd. produzieren. Die Börsenkapitalisierung liegt aktuell bei $ 100 Mrd.

    Um DKK 17,60 auf DKK 434,30 verbesserte sich der dänische Windkrafthersteller Vestas Wind. Auch hier waren vor allem neue Auftragseingänge für die Kursentwicklung verantwortlich. Weiter verhalf, dass ein Hedgefondsmanager seine Shortposition auf jetzt noch 1,23% der ausstehenden Aktie reduzierte. Die gesamte veröffentlichte Shortposition in Vestas Wind liegt derzeit bei 2,90% des Aktienkapitals.

    Relativ ungewöhnliche Zeiten erleben derzeit die Aktionäre des amerikanischen Börsenbetreibers Nasdaq, denn sie mussten in „ihrer“ Aktie einen Kursverlust von $ 4,93 auf $ 85,80 hinnehmen. Ein Grund für diese Entwicklung waren die sehr hohen Verluste des norwegischen Händlers Aas auf die Preisdifferenz zwischen norwegischen und deutschen Strompreisen. Die Nasdaq musste daraufhin ihren Default Fund in Höhe von € 100 Mio. verwenden, der aus Mitgliederbeiträgen gespeist wird, um die Verluste von dem Händler Aas zu decken. Die Nasdaq ist wegen mangelndem Risikomanagement in die Kritik geraten. Das Unternehmen hat unverzüglich Untersuchungen mit einem externen Consultant veranlasst.

    Der Rechtsstreit zwischen Qualcomm und Apple belastete im Berichtszeitraum die Eigner von Qualcomm. Denn ein US-Gericht verwarf die Forderung von Qualcomm, Apple’s iPhone den Import in die USA zu untersagen. Die Aktie fiel um drei US-Dollar auf $ 72,03.

    Wir wünschen Ihnen eine angenehme Börsenwoche.

    Ihr

    Dirk Müller & Andreas Schmidt

    #2
    Hört sich nach wilder Zockerei an, was da im Norden los ist:

    Nasdaq says Nordic trader whose deals went sour agrees to sell personal assets
    [...]
    Einar Aas, a Norwegian derivatives trader who made large bets on the power market, left a 114 million euro ($134 million) hole in Nasdaq’s Nordic clearing house buffers when his funds ran out.
    https://www.reuters.com/article/us-n...-idUSKCN1M12K0

    Aas Lost Millions Trading Power, But Others Had Similar Bets
    [...]
    And the amount of contracts Aas held in the end was huge, amounting to more than 5 percent of the Nordic region’s annual demand, according to the exchange.
    https://www.bloomberg.com/news/artic...d-similar-bets

    Bei den Summen wird einem nur noch schwindelig.
    Erinnert an Enron.
    Alles völlig unverbindlich

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