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Neues aus dem Dirk Müller Premium Aktien Fonds, Stand 16. September 2020

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    Neues aus dem Dirk Müller Premium Aktien Fonds, Stand 16. September 2020

    Der NAV des Fonds steht weiterhin stabil unter kleinen Schwankungen bei aktuell 93,25 € (Stand 16.09.2020). In den letzten Wochen gab es kleinere Abgaben, da die extreme Gewichtung der fünf großen Tech-Aktien in den Absicherungsindices S&P und Nasdaq für größere Unschärfen bei der Absicherung geführt haben. Inzwischen haben wir hier entsprechend nachjustiert.

    Die ruhigen Wochen im August habe auch ich genutzt um - nach den zurückliegenden und für uns alle herausfordernden Monaten - ein wenig durchzuatmen. An Urlaub war natürlich nicht zu denken, aber ich habe mich in dieser Zeit auf das Wesentlichste konzentriert, alle Tätigkeiten neben der reinen Fondsadministration auf Eis gelegt und auch die öffentliche Kommunikation deutlich reduziert.


    Diese Phasen der Ressourcenregenerierung sind mir sehr wichtig, zumal die kommenden Monate wieder die Notwendigkeit voller Konzentration erwarten lassen. Daher haben wir diese Zeit auch genutzt um im Team weiter an der Strategie des Fonds zu feilen, die immer wieder neu an die Entwicklungen in den Märkten angepasst werden muss und auch, um die Aktienallokation neu zu durchdenken. Dazu im Laufe der nächsten Wochen mehr im Detail.

    Nach dem entspannten Durchatmen während der Sommermonate wird es nun an der Covid - wie an der Aktienfront - pünktlich zum Herbstanfang wieder unruhiger. Das deckt sich weitgehend mit meiner Einschätzung, dass die Krisenabfolge mit einem Hurrikan zu vergleichen ist.

    Erst sieht man ihn am Horizont aufziehen (Dezember/Januar, als die Virusberichte aus China kamen), dann trifft einen die Vorderseite des Hurrikans (Februar-April). Danach folgt eine gespenstische Stille. Man befindet sich im Auge des Hurrikans, der Himmel ist strahlend blau und man hofft das Schlimmste überstanden zu haben (Mai-August?), obwohl man am Horizont schon die dunkle Wand sieht, die näherkommt und dann mit Gewalt über die bereits angeschlagene Landschaft zieht. In aller Regel ist daher auch die Rückseite eines Hurrikans zerstörerischer, da er auf bereits geschwächte Strukturen trifft.

    So wie die Rückseite des Hurrikans absehbar ist, so ist auch die zweite Viruswelle absehbar. Das hat nicht zwingend mit dem Virus selbst zu tun, sondern mehr mit unserem Umgang damit. Durch die weitgehenden Öffnungen und Reiseaktivitäten in den Sommermonaten kamen Millionen Menschen mit dem Virus in Kontakt, ohne dabei ernsthaft zu erkranken. Die wenigsten werden überhaupt Symptome verspürt haben.

    Mit dem Herbst kommt – wie jedes Jahr – die normale Erkältungs- und Grippesaison. Jeder, der nun mit Halsschmerzen zum Arzt geht, wird automatisch auch auf Covid-19 getestet - und vermutlich wird man bei zahlreichen Patienten neben der Erkältung auch das Virus feststellen, womit die offiziellen „Covid-19“-Fallzahlen deutlich ansteigen werden. Dass damit entsprechende Reaktionen der Regierungen zulasten der Wirtschaft einhergehen, ist gleichfalls wahrscheinlich. Diese Maßnahmen treffen dann auf bereits durch die erste Welle stark angeschlagene Unternehmen und eine bereits mental erschöpfte Bevölkerung.

    Schon jetzt wären allein in Deutschland tausende Unternehmen in Konkurs und hätten ihre Mitarbeiter in die Arbeitslosigkeit geschickt, hätte die Bundesregierung nicht die Insolvenz-Meldepflicht bis auf weiteres ausgesetzt. Das führte zu der skurrilen Situation, dass wir inmitten der schwersten Wirtschaftskrise seit 100 Jahren weniger Insolvenzen haben als im Boom-Jahr 2019.

    Hier entstehen gerade tausende Zombiefirmen, die sich zwar noch bewegen, die aber bereits tot sind und am Tag der Wiederinkraftsetzung der Insolvenzpflicht in den Staub sinken. Bis dahin infizieren diese Zombie-Unternehmen jedoch mit jedem Monat mehr bislang gesunde Unternehmen, die noch Geschäfte mit ihnen abschließen, Waren liefern oder als Kunden Gelder überweisen.

    Genau diese Ansteckungskette sollte das Insolvenzgesetz eigentlich verhindern. Diese Front des Hurrikans und die daraus resultierenden Folgen für Bankkredite und den Arbeitsmarkt kommt absehbar auf uns zu.

    Bleibt die Frage, wie die Börsen darauf reagieren werden. Bislang haben sie sich exakt an die Hurrikan-Wellen gehalten. Den heranziehenden Sturm haben sie zunächst ignoriert. Während die Vorderseite durchs Land zog, brachen die Märkte ein und im Auge des Sturmes erfreuen Sie sich am blauen Himmel und steigen scheinbar sorglos.

    Seit Anfang September scheint diese Sorglosigkeit sich wieder zu verflüchtigen und die Aktienkurse kamen von ihren Höchstkursen erneut ein gutes Stück zurück. Ich erwarte ein sehr turbulentes Winterhalbjahr mit der Rückseite des Covid-Hurrikans und damit einhergehend auch die zweite Abwärtswelle an den Aktienmärkten. Aber auch an dieser Stelle möchte ich betonen, dass die Börse Demut lehrt und man sich nie zu sicher sein darf über die weitere Entwicklung.

    Selbstverständlich ist es eine Möglichkeit, dass die Aktienmärkte das Geschehen in der Realwirtschaft weiterhin ausblenden und angefeuert durch immer größere Geldorgien der Notenbanken direkt in die Katastrophenhausse übergehen. Darunter versteht man die Flucht aus dem Geld in Sachwerte, ohne Rücksicht auf Bewertungen oder Ertragsrechnungen, die nicht trotz einer schlechten Wirtschaftsentwicklung, sondern gerade wegen eben dieser - und der damit verbundenen Sorge um die Geldstabilität stattfindet.

    Man muss nicht wissen, was die Zukunft bringt, man muss nur auf jede Form der Zukunft vorbereitet sein.


    Entsprechend haben wir die Fondsstrategie inzwischen auf beide Varianten abgestellt. Bislang liefen die Märkte entsprechend der Erwartungen, wenngleich das Ausmaß der bisherigen Aufwärtsbewegung schneller und kräftiger war als von mir erwartet, sonst hätten wir die aktuelle variable Strategie bereits früher aktiviert. Die Sicherheit der Anlegergelder geht mir – zumal in diesen stürmischen Zeiten – allemal vor die Jagd auf Rendite. Dafür ist noch genug Zeit, wenn der Sturm abgeflaut ist.

    Bislang hatten wir daher die Absicherung an oberste Stelle gesetzt, da es jederzeit – auch über Nacht oder das Wochenende, wie wir schon des Öfteren sehen konnten – zu heftigen Einbrüchen kommen kann. Inzwischen sind wir an einem Scheidepunkt angekommen, an dem auch der direkte Übergang zur Katastrophenhausse eine realistische Möglichkeit ist. Das bedeutet, dass die Risiken Geld durch Inflation zu verlieren, weil man nicht an den Kurssteigerungen teilhat, ebenso real werden wie die Risiken größerer Kursverluste durch nachgebende Märkte.

    Daher haben wir inzwischen unsere für diesen Fall vorgesehene Hybrid-Strategie aktiviert, die in weiter steigenden Märkten eine langsame, wellenförmige Öffnung der Absicherung vorsieht – selbstverständlich mit jeweils eng gestaffelten Stopps für den Fall der Trendumkehr -, dabei aber zugleich weiterhin die Vollabsicherung während der größeren Abwärtsstrecken gewährleistet.

    Dies sollte sich in den kommenden Monaten nicht nur in stabilen, sondern auch sukzessive steigenden Fondspreisen widerspiegeln, unabhängig von der Marktrichtung.


    Dax, Eurostoxx und Dow Jones, jene Indizes, die nicht wie S&P und Nasdaq durch die extremen Bewegungen von nur fünf Aktien (Amazon, Apple, Microsoft, Alphabet, Facebook) verzerrt sind, stehen - wie wir auch - in etwa auf dem Stand von vor der Krise. Daher hatten wir keine Notwendigkeit diese Strategie früher zu aktivieren - wir mussten keine Verluste aufholen, da wir zuvor im Crash keine gemacht haben.

    Wir konnten daher die Sicherheit vor Kursrückgängen und eine möglichst geringe Schwankungsintensität vollständig in den Vordergrund stellen. Wie beschrieben ändert sich diese Situation mit dem Erreichen des Vorkrisenniveaus und der nun aufkommenden Gefahr der Inflationsverluste, weshalb es jetzt der richtige Zeitpunkt ist, die Hybrid-Strategie, die beide Risiken ins Visier nimmt, zu aktivieren. Nochmal ganz klar: Die Verlustvermeidung in fallenden Märkten hat nach wie vor oberste Priorität, aber auch die Vermeidung von Inflationsverlusten wird nun zu einem wichtigen Faktor.

    In den letzten Wochen nahmen - und auch aktuell nehmen - wir einige Umschichtungen bei den Einzelaktien vor, um uns damit bereits bestmöglich für die Welt nach Corona zu positionieren. Hier spielen zusätzlich zu unseren bewährten Kriterien wie Geschäftsmodell, Marktdominanz und Bilanzstärke besonders die Nachhaltigkeitsaspekte eine wesentliche Rolle. Hierzu werde ich Sie gerne in den kommenden Wochen ausführlich informieren.

    Bis dahin wünsche ich Ihnen eine glückliche und gesunde Zeit


    Ihr

    Dirk Müller


    Zu den aktuellen Zahlen heute der größere Überblick:

    Der NAV des Fonds steht weiterhin stabil unter kleinen Schwankungen bei aktuell 93,25 € (Stand 16.09.2020). In den letzten Wochen gab es kleinere Abgaben, da die extreme Gewichtung der fünf großen Tech-Aktien in den Absicherungsindices S&P und Nasdaq für größere Unschärfen bei der Absicherung geführt haben. Inzwischen haben wir hier entsprechend nachjustiert.

    Die Fondsentwicklung gegen den offiziellen Vergleichsindex

    (MSCI World Value inklusive Dividenden in Euro) auf den verschiedenen Zeitebenen:

    Seit Crashbeginn im Februar 2020 bleibt der Fonds unter kleinen Schwankungen stabil und noch immer 12,4 % vor dem Vergleichsindex:





    Seit Jahresbeginn 2020 liegt der Fonds um 9,3 % besser als der Vergleichsindex:

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    Seit 01.01.2017 besteht noch immer ein Vorsprung von 4,5 % auf den Vergleichsindex:

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    Lediglich seit Auflage 2015 besteht noch ein Rückstand von aktuell 12,1 %, der noch aus der Bewegung von 2016 (Trump-Wahl) nachhängt:

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    Es kommt immer wieder die Frage auf „Ja, aber die US-Indices laufen ja viel besser!?“. Dabei wird in der Regel außer Acht gelassen, dass der deutsche Anleger diese Kurse in Euro umrechnen muss, um seinen echten Gewinn/Verlust zu erfahren. Denn er legt in Euro an (die am Anlagetag in USD getauscht werden um den „Index“ kaufen zu können) - und am Abrechnungstag werden die erlösten USD aus dem Index-Verkauf wieder in EUR zurückgetauscht.

    Daher habe ich Ihnen heute diese einmal zum direkten Vergleich gestellt.


    Hier der Vergleich unseres Fonds (gelbe Linie) mit dem Dow Jones (auf EUR umgerechnet) seit Crashbeginn am 20.02.2020:

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    Und hier im Vergleich zum stark durch die fünf Tech-Werte (>20 % Gewicht) verzerrten S&P Index (ebenfalls auf EUR umgerechnet)

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    #2
    Lieber Herr Müller,

    holen Sie sich Beate Sander ins Team und der Erfolg stellt sich endlich ein. Sie brauchen dann auch keine Metaphern (Hurrikan) mehr verwenden.

    Herzliche Grüße

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      #3
      Ganz schön sarkastisch, mein lieber dostojweskii.
      Das könnte nämlich eine sehr kurze Anstellung werden. Kein guter Post, echt nicht.

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        #4
        Zitat von dostojweskii Beitrag anzeigen
        Lieber Herr Müller,

        holen Sie sich Beate Sander ins Team und der Erfolg stellt sich endlich ein. Sie brauchen dann auch keine Metaphern (Hurrikan) mehr verwenden.

        Herzliche Grüße
        wie wäre es mit sinnvollen Kommentaren ?

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          #5
          Servus Carsten,

          Frau Sander hat zwar nicht mehr lange zu leben. Sie ist aber so eine toughe Frau und ein Riesenvorbild, nicht nur für die Aktienanlage. Mit ihrer "hoch tief mut strategie" hat sie gezeigt, wie es geht. Diese Strategie würde dem DMPF auch ganz gut tun. Nachdem die Börsenkurse zur Zeit wieder fallen, bekommt das Fonds- Management jetzt noch mal eine Chance zu zeigen, dass das Konzept vielleicht doch funktioniert, zumindest ein bisschen. Bis jetzt ist die Kursentwicklung nur mit Humor zu ertragen.

          Herzlichen Dank an die Redaktion, dass sie meinen Kurzkommentar veröffentlicht hat. Damit hatte ich gar nicht gerechnet. Er war ja auch an Herrn Müller gerichtet.

          Viel Erfolg!

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            #6
            Grüß Gott dostojweskii,

            Sie tun sich aber ganz schön schwer damit, dass der Fonds nicht so sein muss wie andere und schon gar nicht wie Sie es sich wünschen, oder?. Der Fonds hat ein eigenes Konzept, dem er treu bleibt. Genau deshalb haben ihn verständige Anleger im Depot.

            Frau Sander hat mit 30TEUR begonnen, UM ein Vermögen aufzubauen, das war Ihr Ziel. Herr Müller hat bereits ein Vermögen aufgebaut, sein Ziel ist es, dieses Vermögen NICHT ZU VERLIEREN!
            Ein elementarer, konzeptioneller Unterschied!


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              #7
              Ja Carsten, Sie haben recht. Ich tue mich wirklich schwer mit dem DMPF. Ich habe bisher mein Geld in Immobilien und Beteiligungen von Firmen und Genossenschaften angelegt, Seit diesem Frühjahr beschäftige ich mich mit Aktienfonds. Der nächste Schritt ist dann die Anlage in Einzelaktien. Da muss ich allerdings noch Erfahrungen sammeln bzw. mein Wissen erweitern. Meinen ersten Aktienfonds kaufte ich im April. Die weiteren 11 Fonds folgten ab Juni. Alle Fonds sind im Plus, teilweise sogar stark im Plus mit Ausnahme des DMPF. Selbst der einzige Rentenfonds in meinem Portfolio hat seit 14.06. einen Zuwachs von 2,3% erreicht. Natürlich habe ich in 2020 einen historisch idealen Zeitpunkt für einen Einstieg erwischt. Aber das Glück gehört nun mal dem Tüchtigen. Der DMPF sollte neben dem Rentenfonds etwas Stabilität in mein Portfolio bringen. Statt dessen ist er mehr ein Unruheherd und mir zwischenzeitlich ein Dorn im Auge. Es wäre jetzt unfair, nur einen Zeitraum von 6 Monaten zu betrachten um ein Fazit zu ziehen. Jedoch den DMPF gibt es bereits über 5 Jahre. Die Wertentwicklung ist bekannt. Somit heißt es für mich, falls der DMPF bis Ende des Jahres meine Erwartung nicht erfüllt, fliegt er raus. Dann passt er nicht in mein Konzept.

              Noch eine Anmerkung. Nicht Herr Müller hat ein Vermögen aufgebaut (außer sein eigenes natürlich), sondern er hat 600 Millionen Euro von vertrauensvollen Anlegern und Sparern eingesammelt. Dieses Vertrauen gilt es zu bestätigen. Ich denke, in den nächsten Tagen und Wochen besteht dazu genügend Gelegenheit.

              Es grüßt Sie dostojweskii

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                #8
                Lieber dostojeweskii, besten Dank für diesen offenen Post. Ich verstehe, dass, wenn man anscheinend nur Assets im Portfolio hat, "die laufen", da der DMPAF aktuell "etwas nervt" (zumindest, wenn man um die 100 EUR eingestiegen ist). Aber ist das nicht genau der Sinn von Diversifikation!? Ich persönlich würde z.B. ziemlich skeptisch werden, wenn alle Assetklassen gleichzeitig nur eine Richtung kennen. Ich glaube, Sie werden noch froh sein, den DMPAF im Portfolio zu haben.

                Bzgl. Herrn Müller meinte ich das genauso, wie ich es geschrieben hatte. Mein Verständnis ist, dass Herr Müller 2015 einen eigenen Fonds aufgelegt hat, weil er keinen Fonds gefunden hatte, dem er sein eigenes Vermögen anvertrauen wollte (konnte). Deshalb ist dieser Fonds auch nicht wie andere, sondern in erster Linie auf Werterhalt ausgerichtet (und nicht darauf, jährlich bei Aktienfonds unter den TOP 5 zu landen). Und alle Anleger in den DMPAF sollten ihr Invest unter keinem anderen Gesichtspunkt tätigen.

                Es grüßt Carsten

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                  #9
                  Ich finde es nach wie vor extrem erstaunlich, wie wenig Selbstkritik nach dem Verfall des NAV seit der Krise an den Tag gelegt wird.

                  Kommentar


                  • PATP01
                    PATP01 kommentierte
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                    Ich bin da ganz Ihrer Meinung Korbatn.

                    "Bislang liefen die Märkte entsprechend der Erwartungen, wenngleich das Ausmaß der Aufwärtbewegung schneller und kräftiger..." Der Markt lief eben nicht entsprechend der Erwartungen, sie sagen es ja selbst Herr Müller. Wer diesen Kursanstieg verpasst hatte definitiv andere Erwartungen!

                    "Dies sollte sich in den kommenden Monaten nicht nur in stabilen, sondern auch sukzessive steigenden Fondspreisen widerspiegeln, unabhängig von der Marktrichtung." Unabhängig von der Marktrichtung stetig positive Renditen!? Bei einem negativen Zinsniveau? Dann sollte man wohl noch einen Fonds mit diesem Konzept auflegen...

                    Ich verstehe das Fondskonzept durchaus... und über die Performance will ich mich hier auch gar nicht beschweren. Das bringt so ein Konzept nun mal mit sich. Wer den Fonds kauft weiß, dass er sich auf die Timing-Fähigkeiten des Managements verlässt. Aber wer nach mehr als 5 Jahren eine negative Rendite erzielt (MSCI World +35% IN EURO), könnte zumindest etwas selbst kritischer sein und auch mal "sorry" sagen.

                  #10
                  Hallo Korbatn,

                  wir sind stets selbstkritisch und verbessern die Strategie. Der Markt lebt und verändert sich jeden Tag, teilweise extrem. Wie schon gesagt, waren wir im März zu vorsichtig.. absolut richtig! Aber vergleicht man den Fonds mit der BM, dann liegen wir nicht so schlecht im Rennen. Aber ja, es könnte besser sein....
                  LG Ingo Nix

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                    #11
                    Guten Morgen,
                    ich möchte höflich fragen, was genau im jüngsten Bericht den Fonds dazu bewogen hat, auf die Hybrid-Strategie umzuschwenken, d.h. einen Teil der Hedge-Position aufzugeben. Ich war gestern beim Lesen dieses Berichts völlig schockiert. Was genau hat die Meinungsänderung bewirkt? Immerhin sind die Techs gerade erst aus der exponentiellen Übertreibung herausgefallen, was gefährlich aussieht. Seit Monaten schwächelte der DJIA gegenüber dem SPX, was auch nicht gerade bullisch erscheint. Insofern möchte ich höflich fragen, was jetzt den Strategiewechsel genau begründet?
                    Beste Grüße, GerdN

                    Kommentar


                      #12
                      Guten Morgen, was meinen Sie genau mit Hybrid-Strategie? Der Fonds lag in den jüngsten Bewegungen des Marktes mit teilweise 3% Minus extrem stabil. Klar wollen wir dieses Mal auch in steigenden Märkten dabei sein, wenn es soweit ist. Seit 01.09.20 liegen wir 0,4% im Plus, der S&P 500 (Minus 6,2%) und der Nasdaq 100 bei Minus 10%.
                      Gruß Ingo Nix

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                      • KeySight
                        KeySight kommentierte
                        Kommentar bearbeiten
                        Hallo Herr Nix,

                        die Frage nach der "Hybrid-Strategie" werfen doch Sie in Ihrem obigen Beitrag zur aktuellen Fonds-Situation auf:

                        "Daher haben wir inzwischen unsere für diesen Fall vorgesehene HYBRID-STRATEGIE aktiviert, die in weiter steigenden Märkten eine langsame,
                        wellenförmige Öffnung der Absicherung vorsieht – selbstverständlich mit jeweils eng gestaffelten Stopps für den Fall der Trendumkehr -, dabei aber zugleich weiterhin die Vollabsicherung während der größeren Abwärtsstrecken gewährleistet."

                        Offensichtlich bezieht sieht sich GerdN's Frage auf eben diese.

                        Einen schönen Abend und beste Grüße

                      #13
                      Wie schon gesagt, wir wollen wenn der Markt runter geht, eher zu 100% gesichert sein und wenn es eine Trendwende gibt die Absicherung nach und nach öffnen.

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                        #14
                        Hallo Herr Nix,

                        das ist ja soweit bekannt - was gibt dem Management Grund zum Anlass Market-Timing in Zukunft erfolgreich(er) zu praktizieren? Also erfolgreicher als bisher - Statistiken zu derlei Anlagestrategien sind Ihnen ja natürlich bekannt.
                        Sprich woran machen Sie Entscheidungen fest? Woran erkennen Sie (=Management) eine Trendwende? Nutzen Sie Charttechnik, allgemeine Wirtschaftsdaten u.s.w.?

                        VG

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                        • Ingo Nix
                          Ingo Nix kommentierte
                          Kommentar bearbeiten
                          Wir nutzen Charttechnik und hier eine Kombination aus verschiedenen Indikatoren.

                        #15
                        Sorry ich verstehe noch nicht was die HYBRID-STRATEGIE ist. Put Optionen statt Futures um die Upside mitzunehmen ?

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